Von Marrakesch nach Dakar: Marokko, Mauretanien und Senegal

Ihr Fliegt von Deutschland nach Marokko. In Marrakesch warten die Motorräder und Geländewagen (sofern Du deinen Geländewagen von uns zum Start Transportieren lassen möchtest) auf euch und los geht es.

Preise

Preise
Pro Motorradfahrer/in mit eigenem Motorrad: 4800,00
Mietmotorrad (Optional): 1650,00

Leistungen

Leistungen
Deutschsprachiger Tourguide von OVERCROSS
Alle Unterkünfte in Afrika (Hotel und Camping)
Reisesicherungsschein
Begleit - / Supportfahrzeug von Overcross
Flüge nach Marrakesch und zurück ab Dakar
Technische Hilfe und Unterstützung bei KFZ Reparatur
Fahr - und Off Road Einweisung
Bereitstellung von Werkzeug und Ausrüstung
Absicherung der Logistik von Ersatzteilen
Expeditionsküche und Geschirr während der Tour
Alle Fährpassagen in Afrika
Alle Eintritte für Besichtigungen werden von Overcross übernommen
Motorradtransport von Tübingen nach Marrakesch
Motorradtransport von Dakar nach Tübingen
Mautgebühren
Frühstück und Abendessen
Nicht inklusive
Bar - und Restaurantbesuche
Visa
Auslandskrankenversicherung (Pflicht!)
Mietmotorrad
Alles was in der Leistungsbeschreibung nicht aufgeführt ist

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Dauer: 16 Tage
Teilnehmeranzahl: ab 5 bis 12 Teilnehmer
Mobilität: Das Angebot ist nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Für nähere Informationen kontaktiere uns bitte.

Von Marrakesch nach Dakar ist die Alternativreise zum historischen Rallyeverlauf der Legendären Paris-Dakar Rallye und ein sensationelles Highlight für alle die nur 16 Tage Zeit haben. Die Geländewagen reisen über die Verbindungs-Etappe Paris Malaga schon früher an. Euer Motorrad / Geländewagen oder das Mietmotorrad von uns wartet in Marrakesch zusammen mit den Teilnehmern der Paris-Dakar Tour. Die von uns ausgesuchten Off- und On-Road Etappen verlaufen auf großen Abschnitten entlang des originalen Streckenverlaufs der Rallye Paris Dakar Richtung Süden zum Lac Rose in Dakar. Es werden leider keine Zeiten gemessen, denn die sind Geschichte. Geschichtlich folgen wir allerdings der Route bis ans Ziel im Senegal. Bei der Auswahl der Route haben wir auf die Sicherheitslage vor Ort geachtet, daher werden wir nicht den ganzen Streckenverlauf abfahren können. Diese Expedition von Marrakesch nach Dakar soll euch die Möglichkeit bieten einmal diese fantastische Strecke zu fahren um ein Gefühl für die On- und Off-Road Landschaften zu erfahren, wie es einst die Helden aus vergangenen Tagen unter den widrigstenen Umständen taten.

Nach der Überquerung des Atlas geht es in die Wüste und wir werden uns auf großen Streckenabschnitten Off Road in die Westsahara bewegen. Entlang der wilden Atlantikküste geht es nach Mauretanien. In Mauretanien wird es richtig zur Sache gehen und wir werden nur selten Asphalt sehen. Das Ziel ist es am 14. Tag Dakar die Hauptstadt Senegals zu erreichen, welche eine blühende Metropole in Westafrika ist.

Reiseverlauf*:

Tag 1: Ankunft in Marokko

Nachdem ihr in Marrakech gelandet seid, werdet ihr am Flughafen abgeholt und bekommt eure Motorräder. Den Rest des Tages könnt ihr in den Gässchen Marrakeschs verbringen, eure Motorräder packen und euch auf die bevorstehende Tour vorbereiten.

Tag 2: Treffen in Assni und Überquerung des Tizi n´Test

Wir treffen die Teilnehmer der Paris 2 Dakar in Assni am Fuße des Jebel Toubkal, dem höchsten Berg in Nord Afrika. Gemeinsam geht es weiter zur Passhöhe des Tizi n´Test. Auch wenn es nicht all zu viele Kilometer sind dauert es fast einen Tag bis wir in Taroudant auf der anderen Seite sind. Auf der einspurigen Straße kann einem vom Esel bis zum 40 Tonner alles entgegen kommen.

Tag 3: Afrikanische Kultur und herrlicher fahrspaß mit dem Motorrad

Es geht durch ein wunderschönes Tal voller Mandelbäume Richtung Tafraoute. Die Straße schlängelt sich durchgehend an der Talwand entlang und lässt das Motorradfahrer Herz höher schlagen. Es werden die ersten Dromedare zu sehen sein und langsam fängt die Wüste an. In Tafraoute angekommen können wir uns für die nächsten Tage mit Proviant eindecken und die gigantischen Monolite bewundern, welche aussehen als währen sie von menschen Hand aufgebaut.

Tag 4 und 5: Durch die Sahara nach Smara

Die erste größere Off-Road Etappe liegt vor uns. Durch die westlichen Ausläufer der großen Sahara werden wir 2 Tage lang in Richtung der Wüstenstadt Smara fahren. Auf dem Weg liegt die umstrittene Grenze zwischen Marokko und ehemals Spanisch Sahara. Das merkt man bis heute an der Mentalität der Einwohner und der Sprache. Während in Marokko Französisch sehr verbreitet ist kommt man jetzt plötzlich mit Spanisch weiter.

Tag 6: zur Metropole der West Sahara

Es geht auf einer staubigen Pisste immer am Seguiet EL Hamra entlang, der auch die meiste Zeit des Jahres Wasser führt. Das Tagesziel El Aaiún ist nicht weit entfernt und es bleibt Zeit sich am Nachmittag die Beine zu vertreten oder ein Bad im Meer zu nehmen.

Tag 7 und 8: Sahara, Sahara und Sahara

Zwei Tage lang geht es auf der N1 ca. 500 km nach Dakhla. Rechts von uns ist der blaue Atlantik und links erstrecken sich die unendlichen Weiten der Sahara. Wir werden Zeit haben um immer wieder Stops an der schönen Küste zu machen und Teilstrecken am Strand entlang Off Road zu fahren. Optional können wir auch Gas geben und dafür am Strand der Surferstadt Dakhla chillen.

Tag 9: auf ins Unbekannte

Während Marokko jedem ein Begriff ist, ist Mauretanien trotz seiner Größe eher unbekannt. Von Dakhla fahren wir zur Grenze und durchqueren das Niemandsland. Dann werden wir uns den Rest des Tages mit der Einreise nach Mauretanien beschäftigen. Dort gilt: Die Europäer haben vielleicht die Uhr erfunden aber wir die Zeit. Unser Nachtlager schlagen wir nach der Grenze in der Idylle der Dünen auf.

Tag 10 und 11: Die Oase Atar als Ziel

Wir folgen der Strecke des Eisenerzzuges Off Road nach Atar. Die Route hat es in sich und wir werden zwei Tage brauchen um die Oase zu erreichen. Atar war einst eine wichtige Stadt in der Hochkultur der Mauren, die der Namensgeber für das Land sind.

Tag 12: Raus aus der Wüste ab nach Dakar

Wir fahren zurück ans Meer und werden ein letztes Mal halb On- halb Off Road in der Sahara unterwegs sein, bevor die Sahel Zone beginnt. Übernachten werden wir am Strand und wer nur einen Faden hat wird schon erfolgreich sein beim Angeln. Das Meer vor Mauretanien zählt als mitunter das Fischreichste der Welt.

Tag 13: Auf dem Strand

Bevor 2006 die Straße gebaut wurde, war der offizielle Weg nach Nuakchott auf dem Strand entlang. Durch die Gezeiten ist der Glatt und man kommt noch immer besser voran als auf der Straße. Unser Tagesziel ist die Hauptsadt Nuakchott, in der die hälfte der Mauretanischen Bevölkerung wohnt.

Tag 14: Über den Senegal Fluss

Wer Fech Fech noch nicht kennt wird Ihn heute kennen lernen. Auf davon überzogenen Pisten geht es zur Grenze von Senegal am Senegal Fluss. Es gibt wieder Bäume entlang der Straße und deutlich mehr Tiere. Unser weg führt uns durch einen Volgelschutznationalpark in dem unsere Europäischen Vögel überwintern. Das Tagesziel ist Saint-Louis. Die Stadt ist auf einer Insel im Delta des Senegal Flusses und hat einen sehr schönen kolonialen Kern.

Tag 15: Zieleinlauf in Dakar

Von Saint-Louis brechen wir morgens auf und werden gegen Mittag Dakar erreichen. Wie die Paris Dakar endet unsere Reise am Ufer des Lac Rose, dem rosa Salzsee am Stadtrand von Dakar. Den letzten Abend werden wir gemeinsam Verbringen und bei gutem Essen unsere Ankunft feiern.

Tag 16: Heimreise

Heute ist leider schon offizielles Ende unserer staubig, sandigen Expedition. Nachdem wir die Motorräder am Zoll zur Verschiffung abgegeben haben werden wir frisch geduscht und befreit von Sand und Staub ins Flugzeug steigen und die Heimreise antreten.

All unsere Reisebeschreibungen sind als Tourvorschlag zu verstehen. Der genaue Reiseverlauf kann an die jeweils aktuellen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden, wobei wir natürlich stets bemüht sind den beschriebenen Reiseverlauf einzuhalten.