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"All in" Motorradreise: Sayan, Barguzintal und Burjatien

Sojoten und Burjatien Kennenlerntour am Baikal.

Preise

Preise
Pro Person: 2960,00

Leistungen

Leistungen
Übernachtungen (im Mehrbettzimmer ohne überragenden Komfortanspruch (authentische, recht abenteuerliche Unterkünfte, einfach, aber sauber))
Sprit
Eintritte
Genehmigungen
Frühstück, Mittag- und Abendessen (normale Speisen und normales Trinkvolumen, keine Saufgelage)
Guide (deutsch-, englisch- und russischsprachig mit guten Mechanikkenntnissen) zum Auffinden von interessanten Orten und Diskussionen mit offiziellen Organen etc.
Motorräder (250er Enduro) incl. aller Wartung + Verschleiß - / Ersatzteile
Organisation (auch ungeplante Umstrukturierung der Reise nach speziellen Wünschen bei mehrheitlichem Einverständnis)
Karten
Reisesicherungsschein
Nicht inklusive
Flugkosten nach Irkutsk und von Ulan - Ude nach Hause
Visagebühren
Restaurantbesuche
Saufgelage

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Dauer: 14 Tage
Teilnehmeranzahl: ab 2 bis 3 Teilnehmer

Reisebeschreibung:

Motorradreise Tag 1: Irkutsk – Listvjanka – Irkutsk (ca. 160 km)

Nach dem langen Flug geht es erst mal mit Taxi zur Unterkunft in der Stadtmitte und dann gibt’s Frühstück. Ohne Gepäck machen wir die Motorräder startklar und machen eine kleine Ausfahrt zum Baikal.

Listvjanka ist unser Ziel, die Straße ist geteert und in gutem Zustand. Hier bekommen wir den Baikal zum ersten Mal in voller Pracht zu Gesicht (Durch Irkutsk fließt die Angara, der einzige Ausfluss aus dem Baikal, der See ist von der Stadt außer Sichtweite ca. 80 km entfernt).

In Listvjanka gibt es in erster Linie den See, interessant ist jedoch auch das das Baikalmuseum. Hier kriegt man einen guten Einblick in die Geschichte, die Geologie und Beschaffenheit des Sees. Außerdem gibt es ein Aquarium der endemischen Fauna und mit den berühmten Baikalrobben. Als kleine Überraschung gibt es eine virtuelle „Tauchfahrt“ bis zum Grund des Sees.

Auf dem Rückweg halten wir im Freilichtmuseum Talzi an. Hier wird schöne Holzhausarchitektur aus der ganzen Region zusammengetragen die bei Stauseeprojekten der Umgebung sonst versunken wäre. Im Freilichtmuseum werden auch die Behausungen der ursprünglichen Bevölkerung gezeigt, sowie Jagd- und Forsthäuser aus vergangen Zeiten.

Wer Hunger hat, kann in einem kleinen Cafe einkehren, danach geht es abends wieder zurück nach Irkutsk wo wir zu Abend essen und den Tag ausklingen lassen.

Motorradreise Tag 2: Irkutsk – Gzhemtshuk (ca. 210 km)

Von Irkutsk geht es Richtung Süden. Die Straße führt durchs Industriegebiet Shelechov (Aluminiumverhüttung) ins Gebirge. Die Straße wurde 2014 komplett erneuert und ist ein Traum zum Motorradfahren. Es stören wie üblich nur die ewig blau rauchenden, im Schneckentempo sich die Serpentinen hochquälenden, LKW´s. In Haarnadelkurven parallel zur Transsibirischen Eisenbahn fahren wir bis auf Seehöhe runter nach Kultuk (hier vereinigen sich Gleise der zwei Streckenabschnitte alte und neue Baikalbahn).

Von Kultuk aus geht es exakt nach Westen in die Tunkinskaya-Dolina zum Sajangebirge. Auch hier wurde die Straße nach einem Besuch von Putin 2013 komplett erneuert. Auf perfektem Asphalt geht es bergan bis wir nach einem Pass und an der Grenze zur Republik Burjatien die Tunkinskaya Doline sehen. Nach dem Taleingang erstreckt sich in voller Breite (40 km) das Tal des Irkut, der Fluss der der Stadt Irkutsk seinen Namen gab. Rechts geht es zum „Kurort“ Arschan ein. Hier befinden sich viele Mineralquellen, bis zu 45 °C warm, und schöne Wasserfälle. Wie in der Region üblich helfen die verschieden Quellen gegen Beschwerden einzelner Körperorgane wie Leber, Herz, Hirn, Magen etc.. Wir fahren jedoch noch ein paar Kilometer weiter und nächtigen in Gzhemtshug mit der urigsten Quelle des Tales und bei mit lecker Posi/Buusi essen wir in echt burjatischer Atmosphäre zu Abend.

Motorradreise Tag 3: Gzhemtshuk – Orlik (ca. 250 km)

Wir müssen früh aufsatteln und spätestens gegen 10 Uhr loskommen, heute erwartet uns eine (fast) Offroadpiste und phänomenale Panoramen im Sajangebirge. Mit Einfahrtsgenehmigung fahren wir bis Mondy und machen kurze Rast am Kontrollposten da wir und die Motorräder registriert werden müssen. Ein letzter Tankstop am Ende von Mondy und wir biegen rechts auf die Schotterpiste Richtung Orlik ab. Die Strecke führt durch den sehr gebirgigen Abschnitt des Irkuttals. Nach ca. 20 km fließt von links der weiße Irkut zu. Hier steht der alte Grenzposten und ein uriges Cafe mit original mongolischer Speisekarte in dem wir uns stärken. Es gibt Fleischsuppe (Buchlör), Buusi und mongolischen Tee zur Stärkung. Kurz nach dem Cafe befindet sich ein heiliger Platz mit buddhistischem Tempel und dem beeindruckendsten Ausblick auf den Munko-Saridak mit 3491 Metern Höhe (ein sehr heiliger Berg für alle Burjaten und Mongolen). Wir fahren weiter bis zur Wasserscheide Irkut – Oka. Falls es die Zeit zulässt, besteht die Möglichkeit bis zum Ursprung des Irkut zu fahren, der aus einem 1.875 m hoch gelegenen See entspring. Nach der Passüberquerung fahren wir von der Quelle der Oka ca. 100 km runter bis Orlik. Dies ist die Bezirkshauptstadt mit ca. 3000 Einwohnern, hauptsächlich dem Volk der Sojoten.

Motorradreise Tag 4: Orlik – Orlik (ca. 150 km)

Im Tal der Oka endet nach ca. 40km hinter Orlik die Straße. Bei einem Tagesausflug fahren wir einige der schönsten Orte im Okinskij Rajon an. Die ganze Gegend ist geologisch sehr interessant, hier spaltet sich, wie auch am Baikal, permanent die Erde weiter auf. Zu erwähnen wäre hier vor allem das Vulkantal „Chi-Gol“ das sich auf ca. 20km bei einer mittleren Höhe von 1.800 m erstreckt. Auf dem Weg dorthin kommt man durch einen Steingarten im Tal des Chombolok. Außerdem gibt es hier viele Höhlen, des Öfteren auch mit Malereien. Am vorigen Abend werden wir die verschiedenen Möglichkeiten durchgehen und uns eine Route individuell zusammenstellen. Einige Ziele können wir mit den Motorrädern erreichen, andere nur per Pedes. Alle Orte befinden sich im 50 km Umkreis, so dass uns ein gemütlicher Tag mit schöner Natur bevorsteht.

Motorradreise Tag 5: Orlik – Sljudjanka (ca. 340 km)

Die Rückfahrt zurück an den Baikal führt über die schon bekannte Strecke, unser heutiges Ziel ist Sljudjanka. Wir müssen sehr früh loskommen und obwohl die Straße größten Teils in Ordnung ist bleibt wenig Zeit.. Wir fahren auf gutem Asphalt weiter bis wir am Nachmittag die Grenze zum Irkutsker Gebiet erreichen und abends in Sljudjanka ankommen. Der Name des Ortes kommt von „Sljuda“, den Glimmervorkommen in den umliegenden Bergen. Eine Besonderheit im Ort ist der Bahnhof. Dieser wurde in Ermangelung anderer Baumaterialien komplett aus Marmor gebaut. Im Ort gibt es außerdem ein Baikalbahnmuseum und ein privat betriebenes Mineralienmuseum. Die umliegenden Berge beinhalten viele Mineralien, Sammler kommen auf ihre Kosten. Es lohnt sich auf jeden Fall abends nach Ankunft noch eine kleine „Bergwanderung“ zu unternehmen um die alten Stollen zu begutachten.

Motorradreise Tag 6: Sljudjanka – Ulan-Ude (ca. 350 km)

Unser heutiges Ziel ist Ulan Ude. Wir befinden uns wieder auf dem Moskauer Trakt der von Moskau bis Vladivostok führt. Daher ist die Straße auch hinreichend gut asphaltiert (bis auf einige Baustellen) und wir werden ordentlich Kilometer reißen. Wir fahren an den Orten der Transsibtrasse wie z.B. Utulik, Tanchoi, Babushkin, etc. vorbei. Vorzugsweise fahren wir jedoch bis kurz vor Kabansk da hier der Weg zum Kloster Posolskoe abzweigt und der Umweg über das Selengadelta durchaus schön ist. 1778 wurde hier die erste Steinkirche östlich des Baikals geweiht und das Kloster wird seit 2000 wieder von Mönchen betrieben.

Abends werden wir in Ulan Ude ankommen und ein bisschen „Großstadtflair“ in der Fußgängerzone genießen. Man hat nun das Gefühl in der Mongolei angekommen zu sein, weshalb wir auch mongolisch Essen gehen werden. Die Stadt ist im Zentrum gut renoviert, vor der Oper lassen sich vertonte Wasserspiele im Springbrunnen betrachten und natürlich wartet der Führer der Arbeiterklasse mit dem weltgrößten Kopf auf uns.

Motorradreise Tag 7: Ulan-Ude – Ust-Barguzin (ca. 270 km)

Morgens können wir kultiviert mit echtem Kaffe frühstücken, ein Letztes Mal für die kommende Woche. Danach geht es bei guter Straßenqualität bis Ust Barguzin. Es wird zwar noch auf einem Abschnitt von ca 30km geteert (2016) aber der Hauptteil lässt sich gemütlich abspulen. Die Strecke geht über Turuntaevo, Gremyatchinsk mit dem Kotokelsee über Turka, Goryatchinsk und Maksimicha bis Ust Barguzin.

Am Kotokelsee legen wir keine kleine Pause mit romantischem Blick über den See ein. Der See ist ein sehr beliebter Erholungs- und Angelsee der Burjaten da hier im Sommer die Wassertemperatur ausreicht um zu baden. Etwas weiter, bei Turka, liegt der „Kurort“ Goryatchinsk an dem es mehrere heiße Mineralquellen gibt. Diese sind schon seit Sovjetzeiten erschlossen und man wandelt durch den Kurpark vorbei an den verschieden Abteilungen in denen Kranke versuchen ihre Leiden lindern zu lassen. Am Ende befindet sich die heiße Quelle, die schon von weitem durch ihren Geruch Heil verspricht. Mit enormen Durchfluss und bei ca. 50°C Wassertemperatur wird hier der Kursee gespeist. Ein Springbrünnchen lädt zum probieren ein, im Abfluss kann ein warmes Fußbad genommen werden.

Abends kehren wir bei Galina und Sasha Beketov ein, die schon mit der berühmtesten Küche von Ust-Barguzin auf uns warten. Bei Bedarf kann auch die Banja benutzt werden oder es kann beim Lagerfeuer in Tourerinnerungen geschwelgt werden.

Motorradreise Tag 8: Ust-Barguzin – Alla (ca. 260 km)

Auf der rechten Barguzinseite führt die Strecke zuerst durch ein Sumpfgebiet dann in einem Wald bergauf und plötzlich eröffnet sich der Blick über das Tal. Hier fährt man nach links am „internationalen“ Flughafen auf dem eine AN-2 verrottet vorbei bis zu den Felszeichnungen. Die Felszeichnungen befinden sich versteckt in einer Felsspalte direkt an der Piste. Danach wartet kurz vor Suvo das „Sächsische Schloss“ auf Besichtigung. Dies ist eine riesige Steinformation die an eine Schlossruine erinnert. Bei einer kleinen Wanderung um und auf die Felsformation hat man von hier oben einen schönen Blick auf das Tal und es lädt zum picknicken unter bröselndem Granit ein. Weiter geht die Fahrt vorbei an dem „Stierfelsen“, ein heiliger Stein am Wegesrand in den man einen Stier hineininterpretieren kann. Nach dreifacher Umrundung (im Uhrzeigersinn) und nach ein paar Kilometern kommen wir nach Jubilejnij. Vor dem Ort und nach der Müllkippe befindet sich eine riesige Ansammlung von Findlingen, der Steingarten. Aus unbekanntem Grund verteilen sich genau hier auf mehreren Kilometern die Steine in allen möglichen Größen.

Wir fahren nun auf der alten, zugewachsenen Sovjetstraße weiter bis wir einen Schlenker über eine noch stehende Brücke machen müssen. Anschließend geht es etwas querfeldein über eine Kolchose zurück zur aufgegebenen Straße und wir kommen zu einer Brücke über den Fluss Argada. Die Brücke ist leider abgebrannt und hier endet die Straße. Über die Reste der Stahlkonstruktion zu balancieren ist zu Fuß möglich eine Flußdurchfahrt ist mit den Motorrädern aufgrund sehr weichen Sandes nicht möglich.

Wir steigen lieber zu Fuss zu der buddhistischen Stupa hoch und stärken uns nochmal für den letzten Tagesabschnitt. Wir müssen ein Stück auf Asphalt zurückfahren, dann biegen wir rechts ab denn hier kommt nach ein paar Kilometern ein Brücke über den Barguzin. Weiter geht es bis zum „Kurort“ Alla in dem wir unsere Basisstation aufschlagen.

Der Kurort besteht aus einem recht versteckt gelegenen Forsthaus welches touristisch bewirtschaftet wird. Luxus kann man am Ende der Welt nicht erwarten, dafür einen der schönsten Plätze des Barguzintals mit eigener Posifabrik unten im Ort.

10 Minuten zu Fuß in dem 30 m tiefer gelegenen Tal gibt es eine große Ansammlung von heißen und kalten Mineralquellen. Es existiert ein kleines Badehäuschen in dem die ergiebigste Quelle in eine „Badewanne“ fließt. Doch Vorsicht! Man darf höchsten 10 bis 15 Minuten im warmen Wasser verbringen, da hier ein hoher Gehalt an Radon im Wasser ist welches bei zu langer Einwirkung die Knochen erweichen lässt. Auch hier gibt es für Beschwerden eines jeden Körperorgans eigene Quellen zur Linderung. Zum Wandern und Bergsteigen lädt das Gebirgsbachtal ebenfalls ein, es gibt Wasserfälle und super Aussichtspunkte.

Motorradreise Tag 9: Alla – Barguzintal Nordteil (ca. 150 km)

In den nächsten Tagen werden wir von Alla aus ohne Gepäck Tagestouren unternehmen. Eine Route ist das Tal bis zum Ende der Straße zu fahren. Zuerst fahren wir bis in die nördliche Spitze des Tales zu den Mineralquellen von Ulyunchai. Diese befinden sich in einem Sumpfgebiet weshalb es hier auch Schlammbehandlungen gibt. Der Ort und vor allem die Heilkraft sind überregional bekannt und es bilden sich lange Schlangen beim Schlammhaus. Lahme gehen nach der Behandlung als Geheilte ohne Krücken was eine Ansammlung dieser am heiligen Baum belegt. Natürlich gibt es auch wieder für allerlei kleinere Beschwerden eigene Quellen. Von hier aus geht die Straße noch ca. 20 km weiter bis eine nicht mehr vorhandene Brücke die Weiterfahrt über den Barguzin verhindert. Zum Bau der Baikal-Armur-Magistrale (BAM) gab es hier eine Versorgungsstraße 100km durch die Taiga. Nun ist ab hier alles Naturschutzgebiet, die Straße aufgegeben und nur noch die Gerüchteküche erbrodelt fleißig Legenden zum Durchkommen, Straßenzustand und den zu bestehenden Abenteuern. Ein paar Meter weiter auf einer Halbinsel im Barguzin wurde der letzte „Kurort“ Umchej errichtet. Ursprünglich gab es hier nur einen kleinen warmen See der von den umliegenden 146 Mineralquellen gespeist wird. Ein findiger Geschäftsmann hat vor 10 Jahren angefangen hier Bungalows zu bauen und den See zu erschließen. Wir genießen kurz das wunderschöne Panorama des Naturschutzgebietes und können auch im warmen See plantschen bevor es wieder zurück nach Alla geht.

Motorradreise Tag 10: Alla – Barguzintal Ostteil (ca. 150 km)

Eine andere Route, zum Städtchen Argada. Es führt uns kurz nach Alla zuerst eine abenteuerliche Brücke über den Barguzin, danach geht es auf Sandpisten durch Wald und Steppe bis nach Maiskij. Von hier gibt es mehrere Wege nach Argada doch unser Hauptziel ist der „Kurort“ Garginskij wo es angeblich sehr interessante heiße Quellen gibt. Die bisherigen Versuche dorthin zu gelangen scheiterten jedoch an einer ebenfalls abgebrannten Brücke. Vielleicht haben wir jedoch Glück und finden eine Möglichkeit den Fluß zu überqueren. Nachdem wir den Kurort erkundet haben und durch den Wald zurück nach Argada gefahren sind, fahren wir über die Brücke Maiskij nach Alla wo wir nochmal die selbstgemachten Posi zum Abendbrot genießen.

Motorradreise Tag 11: Alla – Ust-Barguzin (ca. 250 km)

Heute geht es wieder flußabwärts Richtung Ust-Barguzin. Wir fahren vorbei an den heiligen Bergen von Baragchan. Einer der sieben heiligen Orte des Buddhismus wo sich Himmel und Erde berühren. Es gibt ein großes buddhistisches Kloster zu bestaunen und etwas weiter eine heilige Stelle die als Yanzhima (die heilige Schwangere) bekannt ist. Dies ist ein Felsen der vor allem von Eltern mit Kinderwunsch besucht wird. Auf dem Felsen, der sich hinter Glas befindet, kann man mit etwas Fantasie eine Schwangere sehen die sich den Bauch hält. Bis hier bestand die Straße aus der schon gewohnten Buckelpiste mit Findlingeinlage. Nun wird’s richtig schrecklich, da sich auch noch Asphaltreste in eine Buckelpiste verwandelt haben. Wenn wir kurz vor Ust-Barguzin die neue Teerstraße erreichen werden wir mal wieder dem russischen Straßenbau ein Hoch aussprechen. Beketov warten schon auf uns mit heißem Tee und lecker Essen.

Motorradreise Tag 12: Ust-Barguzin – Ulan-Ude (ca. 250 km)

Es geht wieder zurück nach Ulan Ude. Die Strecke sind wir schon gefahren doch der einigermaßen gute Asphalt ist nach den Sandpisten die reinste Freude. Wenn wir zeitig genug losfahren erwartet uns eine kleine Überraschung an der Selenga. Abends werden wir Ulan Ude erkunden und die Zivilisation im Restaurant genießen.

Motorradreise Tag 13: Ulan-Ude – Dazan – Ulan-Ude (ca. 100 km)

Nun haben wir einen Tag Zeit die Gegend um Ulan Ude ohne Gepäck zu erkunden. Zuerst besichtigen wir das Kloster Ivolginski Dazan und das Ethnographische Museum. Das Kloster ist eines der berühmtesten der Umgebung, hier wird ein Lama schon seit 100 Jahren nach seinem Tod konserviert. In mehreren Tempeln kann der Lamabuddhismus Burjatiens hautnah erlebt werden. Am Ortseingang von Ivolginsk lohnt es sich die leichte Anhöhe zum Bergsattel hochzufahren. Nach weiteren 20 Minuten zu Fuß steht man auf dem Gipfel gegenüber dem Kloster und hat einen wunderbaren Rundblick über das gesamte Tal. Die Rückfahrt führt über Tarbagataj, ein Dorf der Altgläubigen. Die Häuser sind akkurat bemalt und eine unerwartete Ordnung prägt das Ortsbild. Ab hier führt eine sehr gut geteerte Straße ostwärts zurück nach Ulan-Ude.

Kurz vor dem Ortsausgang Ulan-Ude befindet sich rechts das Ethnographische Museum. Wie schon am Anfang der Tour gibt es hier eine Ansammlung alter Holzhausarchitektur der Umgebung zu bestaunen. Eigentlich ganz gleich, doch grundsätzlich total anders lässt sich das Leben von vor 150 Jahren in der „Hinterbaikalregion“ betrachten.

Motorradreise Tag 14: Abreisetag

Heute heißt es Abschied nehmen, Kram und Erinnerungen zusammenpacken und vor allem zum Flughafen aufbrechen und den Flug in die Heimat erwischen. Das Taxi bringt euch morgens zum Flughafen und bis auf einen Zwischenstop in Moskau werdet ihr den ganzen Tag im Himmel verbringen.

Diese Motorradreise kann auch in die andere Richtung stattfinden. Bitte den Terminen die Richtung entnehmen oder einfach nachfragen.

All unsere Reisebeschreibungen sind als Tourvorschlag zu verstehen. Der genaue Reiseverlauf kann an die jeweils aktuellen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden, wobei wir natürlich stets bemüht sind den beschriebenen Reiseverlauf einzuhalten.

WIR PASSEN JEDE UNSERER TOUREN DEINEN PERSÖNLICHEN WÜNSCHEN AN!

Seit 2001 verkauft OVERCROSS das Abenteuer als lizenzierter Reiseveranstalter und Ausbildungsbetrieb. Du hast ausgebildete Profis als Ansprechpartner, welche auf sechs Kontinenten deine private Premium-Motorrad-Reise ebenso individuell zusammenstellen wie die Gruppenreise für dich und deine Freunde.

Die OVERCROSS-Philosophie ist, abenteuerliche Reisen mit einem "fairen Reifenabdruck" bei Teilnehmern und Mitarbeitern rund um die Welt zu hinterlassen. Ich freue mich auf dich und das Abenteuer!

Joe Küster, Overcross-Gründer und das Mädchen "für alles"