Madagaskar Baobab

Eine abwechslungsreiche Reise durch einsames Flachland und prächtige Berggebiete!

Preise

Preise
Motorradfahrer/in: 4595,00
Sozius/Sozia: 3650,00
Einzelzimmerzuschlag: 520,00

Leistungen

Leistungen
Linienflug Frankfurt - Antanarivo und zurück, andere Abflughafen auf Anfrage, ggf. Aufpreis
Transfers Flughafen Antanarivo - Hotel und zurück
Alle Hotelübernachtungen
Mietmotorrad inkl. Haftpflichtversicherung
Mehrsprachiger Reisebegeleiter auf dem Motorrad
Begleitfahrzeug und Gepäcktransport
Mechaniker
Reisesicherungsschein
Reisehandbuch
Nicht inklusive
Benzin
Eintrittsgelder
Optionale Ausflüge
Essen und Trinken
Versicherungen
Taschengeld: 600 Euro (Dieser Betrag ist ein Hinweis, wie viel Geld Du für diese Reise benötigst. Es enthält Essen, Trinken, Souvenirs, optionale Ausflüge und Benzin.)

Mehr Details

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Mindestzahl der Teilnehmer: 8
Maximale Anzahl der Teilnehmer: 10
Maximale Anzahl der Passagiere: 2
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Motorräder:
Während dieser Reise fahren wir mit Honda XR 250ccm Motorräder
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Schwierigkeitsgrad der Reiser:
Während der Reise gelangen wir nicht in große Höhen oder extremen Wetterumständen, aber es gibt manchmal Tage mit sehr schwierige Offroad Strecken.
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Offroad:
Die Abstände sind nicht groß, und es gibt keine sehr lange Strecken in der Reise. Wir haben aber vier schwierige Offroad Tage. Diese sind im Südosten des Landes und der Schwierigkeitsgrad ist vom Wetter abhängig. Wenn es sehr trocken ist, kann der Untergrund aus lockerem Sand bestehen und bei Regen wird der Untergrund weich und glatt, die Wege sind dann mühsam zu befahren. Auch müssen wir ab und zu eine Fähre nehmen.
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Übernachtungen:
In den größeren Orten (und das sind die wenigsten) sind die Hotels gut. In den kleineren Dörfern sind selbst die besten Hotels einfach und Basic. Hierauf soll man vorbereitet sein.
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Klima:
Die Regensaison in Madagaskar ist vor allem im Dezember bis Februar. Juni bis September sind trocken und sehr heiß. Die besten Monate zum Reisen sind Oktober und November sowie April und Mai. Das Klima ist aber regional sehr unterschiedlich. Die Hauptwindströmung, die das ganze Jahr über Feuchtigkeit an die Ostküste trägt, verläuft von Ost nach West. Das zentrale Hochland ist mild, abends können die Temperaturen auf unter 10° C fallen.
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Bekleidung:
Helm und Motorradjacke mit Schutz, Handschuhe und eine gute (Motorrad-)Hose mit Schutz oder lose Knieschützer und stabile (Berg-)Schuhe sind Pflicht. Eine Sommer (luftdurchlässig) Motorradjacke mit Schutz ist auch ratsam. An kälteren Tagen in den Bergen kann man dann – wenn notwendig – noch extra Kleidung unter der Jacke tragen. Eine gute Sonnenbrille ist wichtig und ein Helm mit Visier oder Crossbrille gegen Staub und Sand ist anzuraten. Die Reise findet in der Trockenperiode statt. Aber vor allem im Frühling muss man auch mit einem Regenschauer rechnen.
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Visum:
Bei Ankunft auf dem Flughafen kauft man ein Visum für ca. 25 Euro (80.000 Ar).
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Taschengeld und Geldangelegenheiten:
Nur in den großen Städten ist es möglich, Geld am Geldautomaten in Landeswährung ab zu heben. Am besten nimmt man ausreichend Bargeld mit für unterwegs.
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Sicherheit:
Die politische Lage ist momentan stabil. In Antananarivo, soll mann aufpassen für Taschendiebstähle. In der Hauptstadt gibt es viel Verkehr aber hier wird langsam gefahren, außerhalb der Hauptstadt ist kaum Verkehr, dass macht das Fahren ein Stück sicherer.
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Mehr Details über die Reise und darüber, was du mitnehmen sollst, steht im Handbuch, das du ca. 1 Monat vor der Abreise erhältst.
Mobilität: Das Angebot ist nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Für nähere Informationen kontaktiere uns bitte.

Madagaskar ist bekannt von den lustigen Zeichentrickfilmen. Es gehört zu Afrika, aber der größte Teil der Bevölkerung ist asiatischer Herkunft. Es waren Seefahrer aus Borneo, die sich als erstes auf der Insel niedergelassen haben. Es ist auch ein Land der Extreme, was das Klima betrifft. In den Berggebieten herrscht ein feuchtes Klima, im Flachland hingegen ist es sehr trocken. Wir beginnen die Reise in der Hauptstadt Antanarivo, nach einer Tagesfahrt zu den Makis und einem alten Palast fahren wir in östliche Richtung. Wir besuchen die wunderschönen Parks Tsingy und Isalo, fahren lange Offroadstrecken an der Westküste, machen eine Bootsfahrt zu den Walen und durch die Tsiribhina Schlucht und fahren vor allem abenteuerliche Routen auf unseren Honda XR250 cc Motorrädern.

TOURVERLAUF:

Tag 1 - Deutschland –Abflug

Tag 2 – Ankunft - Antanarivo

Ein Transfer bringt uns zum Hotel im Zentrum der quirligen bunten Hauptstadt. Antanarivo liegt in einem Berggebiet, und das sieht man auch. Viele Wege sind steil oder mit Treppen verbunden. Im Zentrum der Stadt ist der Platz der Unabhängigkeit, eigentlich mehr eine zweispurige Straße, getrennt durch einen Grünstreifen. Es ist hier immer viel los, aber auch in den Straßen rundum gibt es viel zu erleben. Außer asiatischen und afrikanischen Einflüssen bemerkt man hier an vielen Orten Überreste der französischen Kolonialzeit.

Tag 3 - Antanrivo – Tagesausflug

Wir steigen zum ersten Mal auf unsere Motorräder und machen einen schönen Tagesausflug. Erst fahren wir eine tolle Route durch volle, schmale Straßen in Antanarivo. Wir fahren durch Marktgassen und stehen wahrscheinlich mehrere Male im Stau. Einmal aus der Stadt wird der Verkehr etwas ruhiger. Ungefähr 20 Kilometer außerhalb der Stadt liegt der Royal Hill. Auf diesem Berg stehen verschiedene Tempel, diese sind von den ersten Einwanderern aus Südostasien gebaut worden und sind vergleichbar mit den Tempeln, die man in Indonesien und Malaysia findet. Der Ort ist immer noch für viele Malaien sehr wichtig. Der Ort ist von der UNESCO geschützt. Zurück in die Stadt zu fahren ist an sich schon ein Abenteuer. Überall ist Stau. Gott sei Dank können wir mit den Motorrädern durch die schmalsten Straßen und Märkte fahren.

Tag 4 - Antanarivo - Ampefy (115 Km)

Im lebhaften morgendlichen Verkehr fahren wir aus der Stadt. Wir überqueren die Hauptstraße und nehmen eine gut asphaltierte Straße Richtung Westen. Nach einer Stunde kommen wir zum Lemurpark auch Maki Park genannt, dies ist ein Auffangzentrum für Lemuren. Im Park gibt es viele verschiedene Sorten Lemuren, und mit einem Führer gehen wir im Park umher und bekommen die Arten und ihre Eigenschaften erklärt. Wir bleiben zum Mittagessen. Es sind dann noch ungefähr 2 Stunden Fahrt bis nach Chute de Lilz. Dieser Wasserfall ist einer der größten von Madagaskar. Nach dem Besuch fahren wir ein Stück zurück und dann weiter Richtung Süden. Wir verbringen die Nacht in einem sehr kleinen Ort, Ampefy, in einem Hotel am Ufer des Sees.

Tag 5 - Ampefy - Antsirabe (155 Km)

Nach ungefähr 50 Kilometern treffen wir auf das erste Stück Offroad dieser Reise. Es ist eine Strecke von etwa 80 Kilometern. Den ganzen Tag fahren wir durch wunderschöne hügelige Landschaften mit ein paar Reisfeldern. In der feuchten Periode ist es hier grün, in den langen trockenen Monaten hingegen braun und dürr. Die letzten 40 Km bis in die im zentralen Hochland gelegene schöne Stadt Antsirabe fahren wir über Asphalt . Wegen des kühlen Klimas und der hier vorzufindenden Thermalbäder war diese Stadt für die Franzosen ein Luxuskurort. Die vielen verfallenen kolonialen Gebäude zeugen noch heute davon. Die Stadt wird in erster Linie von den Merina, einer Bevölkerungsgruppe mit einem auffallend asiatischen Äußeren, bewohnt. Antsirabe ist der Hauptort der Pousse Pousse, einer farbenprächtigen Laufrikscha. Es ist ein angenehmer Ort, um auf dem Weg in den Süden anzuhalten.

Tag 6 - Antsirabe - Miandrivazo (220 Km)

Heute haben wir eine kurze Fahrt von etwa vier Stunden auf den Programm, aber am Ziel gibt es noch etwas zu erleben. Wir folgen der Asphaltstraße Richtung Westen, verlassen das Hochland und fahren weiter in eine leicht hügelige Umgebung. Es sind noch 200 Km, bevor wir in Miandrivezo ankommen. Hier parken wir die Motorräder, nehmen uns Zeit fürs Mittagessen und fahren in einem traditionellen Einbaum durch das Tal. Am Ende des Nachmittags sind wir zurück in Miandrivezo und genießen den Abend.

Tag 7 - Miandrivazo - Morondava (265 Km)

Wir fahren weiter ins Tal. Erst 120 Kilometer in Richtung Süden, dann essen wir in Malaimbandy zu Mittag. Es sind alles kleine Orte, die wir passieren. Die einheimische Küche hat viele gute Einflüsse gehabt: Erstens die asiatische Küche, zweitens natürlich die französische, und drittens ist Madagaskar eine Insel, wo es viel Fisch gibt, aber auch Rinder (Zebu).

Lecker essen kann man also auch in den kleinen Orten. Am Nachmittag fahren wir die Teerstraße hinunter Richtung Küste. Morodava ist ein geselliger Küstenort mit einem kleinen Strand. Wir haben jetzt die ersten vier Fahrtage hauptsächlich über Teerstraßen hinter uns gebracht. Das wird sich in den kommenden Tagen ändern.

Tag 8 - Morondava - Bekopaka (185 Km)

Wir brechen früh auf, denn es wird ein langer Tag. Wir fahren durch den berühmten Baobab Allee und weiter zum Privat-Naturreservat Kirindy. Nach 90 Kilometer unbefestigter staubiger Straße kommen wir in Belo Tsiribihna an, gelegen an einer der breitesten Flüsse des Landes. Hier müssen wir mit der Fähre übersetzen. Nach dem Mittagessen folgen 100 Kilometer über Schotterstraßen bis zum Eingang des Tsingy National Parks, wo wir übernachten.

Tag 9 - Bekopaka - Tagestour Tsingy

Der Tsingy Nationalpark ist der faszinierendsten Parks des Landes. Er besteht aus unzähligen, aus Erosionen entstandenen, spitzen Kalksteinen, die bizarre Formen haben und bis zu 30m hoch sind. Es gibt eine Wanderroute im Park, die die verschiedenen Spitzen mit Hängebrücken verbindet, nichts für Leute mit Höhenangst! Wenn wir noch Zeit haben, gibt es etwas nördlicher noch eine zweite Wanderroute durch den Park. Am Abend übernachten wir zum zweiten Mal in Bekopaka.

Tag 10 - Bekopaka - Morondava (185 Km)

Wir fahren dieselbe Piste zurück, die wir gekommen sind. Zum Mittagessen halten wir wieder in Belo Tsiribihina an und fahren wieder mit der Fähre. Einen der schönsten Eindrücke bekommen wir am Abend, wenn wir den Sonnenuntergang am Baobab Allee genießen. Für die Fotografen unter uns ist das eine echte Gelegenheit! Die Motorräder im Staub der unbefestigten Straßen zusammen im orangen Licht des Sonnenuntergangs und im Hintergrund die wunderschönen Baobab Bäume - das ist ein Foto!

Tag 11 - Morondava - Rasttag

Heute ist ein Ruhetag angesagt. Während der Mechaniker große Wartungsarbeiten an den Motorrädern vornimmt, können wir den Strand genießen, faulenzen oder die verschiedenen Restaurants und Bars, die es in Morondava gibt, erkunden. Wer möchte, kann noch mal den Sonnenuntergang am Baobab Allee bewundern.

Tag 12 und 13 - Morondava - Manja, Manja - Toliara (190 Km)

Das werden die beiden schwierigsten Tage der Reise. Wir fahren durch ein Gebiet, wo es keine Hauptstraßen gibt und nur sehr kleine Dörfer. Abhängig vom Zustand der Wege übernachten wir entweder in Manja oder in einem anderen Dorf, das einfacher zu erreichen ist, je nachdem wie weit wir kommen.

Der erste Teil der komplett unbefestigten Route verläuft entlang der Küste, aber das Meer bekommen wir nicht zu sehen. Dann führt die Strecke langsam ins Landesinnere, wobei wir dem Fluss folgen. Manja liegt ein Stück im Innenland ungefähr 150 km von Morondava entfernt.

Der zweite Teil der Route verläuft im Flachland und führt uns über den Mangoky Fluss. Diesen müssen wir mit der Fähre überqueren. Dann sind es noch sicher 180 Kilometer, bevor wir an der Küste sind.

Es sind zwei lange Tage, wobei der Zustand der Route auch vom Wetter abhängig ist - wird es Schlamm oder loser Sand, und wie viel Wasser ist im Fluss, den wir überqueren müssen? Im Hafenort Toliara haben wir auf jeden Fall ein schönes Hotel mit warmen Duschen und einem guten Restaurant. Wir bleiben hier zwei Tage.

Tag 14 - Toliara - Rasttag

Diesen Tag werden wir im Juli und August nutzen, um einen Bootsausflug zu den Walen zu machen. Wir brauchen Glück, um sie zu sehen, es gibt keine Garantie dafür, dass wir sie auch wirklich beobachten können. Die Bootsfahrt beginnt im Süden des Ortes, wo wir mit die Motorrädern hinfahren. In den anderen Monaten gibt es leider keine Whalewatchingtours. Wir werden dann die Höhlen von Sarodrane oder ein schönes Arboretum besuchen.

Tag 15 - Toliara - Ranohira (210 Km)

Wir folgen dem Highway Nr. 7. Dieser führt uns langsam in die Berge hinauf. Wir erklimmen einen Pass von 1.056 Metern Höhe. Mittagessen bekommen wir in Ilakaka. Dieser Ort ist bekannt für seine Saphire und Minen. Wir können einen Workshop besuchen. Nirgendwo anders auf der Welt gibt es Saphire in allen Farben des Regenbogens. Danach ist es noch eine Stunde Fahrt nach Ranohira, wo wir die Nacht verbringen.

Tag 16 - Ranohira - Besuch des Isalo Nationlpark

Isalo ist ein Park, der dem Grand Canyon in Amerika ähnelt. Es geht nicht nur um die Tiere, sondern um die Landschaften mit zerklüfteten Felsmassiven und außergewöhnlicher Fauna und Flora, wie beispielsweise der Pachypodium, der wörtlich "Elefantenpfote" heißt. Schluchten, Wasserfälle und kleine Oasen, diverse endemische Pflanzen, aber auch Lemuren sind hier zu sehen. Den ganzen Tag sind wir mit einem Guide unterwegs und werden ein Picknick in der grandiosen Landschaft genießen.

Tag 17 - Ranohira - Ambalavao (250 Km)

Heute fahren wir weiter über die Hauptstraße Nr 7. Unterwegs sind wunderbare Landschaften zu sehen. Wir haben Zeit; Fotos zu machen und in kleinen Orten anzuhalten. Mittags checken wir in einem schönen Hotel in der Nähe des Parks Anja ein. Der Anja Park ist bekannt für seine Catta-Lemuren, eine Vielzahl von Chamäleons und einige endemische Pflanzen. Die Catta-Lemuren haben lange Ringelschwänze und leben in Gruppen zusammen.

Dag 18 - Ambalavo - Ranomafana (120 Km)

Weiter geht es heute ins Hochland von Madagaskar. Kurvenreiche Straßen führen uns in Richtung Norden. Das Mittagessen nehmen wir in Fianarantsoa ein.

Nördlich dieser Stadt biegen wir nach Osten ab und halten an den Namorona Wasserfällen. Wir verbringen die Nacht in dem kleinen Dorf Ranomafana.

Tag 19 – Ranomafana - Antsirabe (230 Km)

Heute Morgen besuchen wir den Regenwald von Ranomafana. Dann nehmen wir einen anderen unbefestigten Weg, kehren zum Highway 7 zurück und fahren weiter Richtung Norden. Nach dem Mittagessen in Ambositra sind es noch 90 Kilometer zum Ziel. Wir fahren den ganzen Tag durch die höchsten Teile des Landes und genießen sehr schöne Aussichten.

Tag 20 - Antsirabe - Antananarivo (Abflug) (170 Km)

Eine schöne kurvige Route führt uns zurück in die Hauptstadt. Je näher wir kommen, desto mehr Verkehr gibt es. Hoffentlich kommen wir ohne Stau im Zentrum an. Die Motorräder geben wir beim Hotel ab und verabschieden uns vom Fahrer und Mechaniker. Da meistens der Abflug spät in der Nacht ist, haben wir noch den ganzen Nachmittag Zeit, um durch die Stadt zu schlendern und noch etwas einzukaufen. In einem schönen Restaurant schließen wir diese beindrückende Reise ab und fahren am späten Abend zum Flughafen für den Rückflug.

In manchen Fällen kann der Rückflug am Nachmittag statt finden. In diesem Fall wird geprüft, ob das Programm etwas angepasst werden muss, um rechtzeitig in der Hauptstadt anzukommen, damit noch genug Zeit bleibt zum Duschen, Umkleiden und einzuchecken.

Tag 21 - Ankunft Deutschland