Kolumbien Karibik & Wüste

Traumstrände, endloser Horizont der Wüste und tropischer Dschungel in der Sierra Nevada !

Preise

Preise
Motorradfahrer/-in: 3600,00
Sozius/Sozia: 3100,00
Einzelzimmerzuschlag: 350,00
Verlängerung (4 Tage vor Beginn der Reise) 250,00
Einzelzimmerzuschlag (bei Verlängerung) 95,00

Leistungen

Leistungen
Linienflug Frankfurt - Santa Marta und zurück, andere Abflughafen auf Anfrage, ggf. Aufpreis
Transfers Flughafen Santa Marta - Hotel und zurück
Alle Hotelübernachtungen, 1x sehr einfach
Mietmotorrad
Mehrsprachiger (Deutsch/Englisch/Spanisch) Reisebegeleiter auf dem Motorrad
Begleitfahrzeug und Gepäcktransport
Mechaniker
Reisesicherungsschein
Reisehandbuch
Nicht inklusive
Visum: ( bis zu 90 Tagen visumfrei)
Benzin
Eintrittsgelder
Optionale Ausflüge
Essen und Trinken
Auslandskranken- und Unfallversicherung inkl. Rücktransport
Reiserücktrittsversicherung
Taschengeld - 300 Euro (Dieser Betrag ist ein Hinweis, wie viel Geld Du für diese Reise benötigst. Es enthält Essen, Trinken, Souvenirs, optionale Ausflüge und Benzin.)

Mehr Details

Mehr Details
Mindestzahl der Teilnehmer: 6
Maximale Anzahl der Teilnehmer: 8
Maximale Anzahl der Passagiere: 2
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Motorräder:
Während dieser Reise fahren wir auf landestypischen AKT 200 ccm Motorrädern - made in Colombia.
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Tourcharakter :
Während der Reise durch Kolumbien kommen wir nicht auf beachtliche Höhen und nicht durch extrem verlassene Gebiete. Die Tagestouren sind in der Regel nicht lang, so dass genügend Zeit und Möglichkeit besteht, unterwegs anzuhalten, Bilder zu machen oder Dörfer zu besuchen.
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Offroad:
Ungefähr die Hälfte der Route bewegen wir uns auf unbefestigten Wegen. Aufgrund der Trockenheit in dieser Region können einige Passagen etwas sandig und staubig sein. Offroad Erfahrung mit losem Untergrund wird also empfohlen. Ein Offroad Basistraining ist als Vorbereitung sehr nützlich. Dabei lernt man nämlich, wie man am besten mit dem Motorrad im Gelände umgehen kann. Es wird sicherlich dein Fahrvergnügen vergrößern. Die Motorräder sind leichte und handliche Enduros, perfekt für die unbefestigten Strecken.
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Klima:
Teile der karibischen Küste sind durch den Passatwind sehr regenarm. Während auch an der Karibikküste ein tropisches Klima herrscht, ist das Wetter insgesamt wesentlich trockener als in anderen Teilen von Kolumbien. Extreme Trockenzeiten und hohe Temperaturen findet man besonders auf der Halbinsel Guajira. Aufgrund der Zugehörigkeit zur tropischen Klimazone kann es vereinzelt zu Niederschlag kommen, meistens jedoch nur sehr kurz. Die eigentliche Trockenzeit liegt in den Monaten Januar, Februar und März, hier regnet es so gut wie nie. In den vergangenen Jahren war es aufgrund der Klimaverschiebung aber auch in den Monaten November und Dezember weitestgehend niederschlagsfrei. Die Temperaturen bewegen sich das gesamte Jahr, sowohl in der Trockenzeit als auch Regenzeit, um die 30° Celsius. Das bedeutet, es gibt auch Tage mit extremer Hitze bis an die 38° Celsius. Dies sollte man bei der Wahl der Bekleidung unbedingt bedacht werden.
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Bekleidung:
Ein Helm ist Pflicht, ebenso wie Schutzbekleidung mit Protektoren, gute Handschuhe und Stiefel oder festes Schuhwerk. Wegen der Temperaturen ist es empfehlenswert, atmungsaktive Schutzbekleidung zu tragen. Eine gute Variante ist auch ein Protektorenhemd oder -panzer mit einem luftigen Endurohemd darüber. Bei Jacke und Hose unbedingt auf ausreichende Belüftung achten. Die Hitze kann sonst zu einem Problem werden. Wir empfehlen einen offenen Endurohelm mit einer Schutzbrille, die gut gegen Staub abschließt. Für ein geschlossenes Visier ist es zu heiß, und der Endurohelm mit seinem Schirm spendet gleichzeitig den Augen den notwendigen Schatten. Desweiteren ist natürlich eine gute Sonnenbrille praktisch. Mit Kälte ist gar nicht zu rechnen, und mit Regen nur in Ausnahmefällen. Anstatt Regenschutz ist die Mitnahme eines Camelbak oder sonstigen Trinksystems sinnvoll. Genug Flüssigkeit ist immens wichtig, und gerade in der Wüstenregion können Getränke nicht an jeder Straßenecke besorgt werden.
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Reisedokumente:
Für diese Reise brauchst du einen gültigen Internationaler Führerschein und einen Reisepass, der grundsätzlich 6 Monate über die Reise hinaus gültig ist.
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Visum:
Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen rein touristischen Aufenthalt in Kolumbien kein Visum.
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Versicherung:
Die Motorräder sind haftpflichtversichert. Bei Schäden am Fahrzeug, verursacht durch Eigenverschulden, müssen die Materialkosten durch den Verursacher getragen werden.
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Tour - Verlängerung:
Die Tour ist gut zu kombinieren mit einer Verlängerung in Bogotá und Santa Marta, wobei ein Besuch im Nationalpark Tayrona angeschlossen werden kann.
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Reisehandbuch:
Mehr Details zur Reise und Informationen darüber, was du mitnehmen sollst, gibt es in einem Handbuch, das du ca. einen Monat vor der Abreise erhältst.
Mobilität: Das Angebot ist nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Für nähere Informationen kontaktiere uns bitte.

Kolumbien ist das nördlichste Land Südamerikas und ein Paradies voll landschaftlicher Schönheit zwischen Karibik und Pazifik. Die innenpolitischen Probleme der letzten Jahre gehören zum größten Teil der Vergangenheit an, und das Land öffnet sich langsam dem Tourismus. Genau jetzt ist ein guter Zeitpunkt, sich auf das Abenteuer einer Entdeckertour zu begeben und mit zu den ersten zu gehören, die die Faszination dieses Landes erfahren können.

Das Motorrad ist das perfekte Fortbewegungsmittel, denn es erlaubt uns, auch abseits der Teerstraße Gegenden zu erkunden, die den meisten verborgen bleiben. Außerdem weht uns in der heißen Zone der Karibik immer ein frischer Fahrtwind um die Nase.

Unsere Tour beginnt in Santa Marta, eine direkt an der Küste gelegenen Stadt, in der wir gleich zu Anfang den Zauber der Karibik auf uns wirken lassen können. Von hier geht es u.a. über Aracataca, Geburtsort von García Márquez, weiter in das versteckte Juwel Mompox, eine schöne koloniale Stadt. Weites Land und turbulente Städtchen wechseln einander ab, und überall erfahren wir die beeindruckende Herzlichkeit und Gastfreundschaft der kolumbianischen Bevölkerung. Darüber hinaus vermitteln uns Einblicke in die indianische Lebensart der Arhuaco und Wayúu einen weiteren bleibenden Eindruck der ganz eigenen kulturellen Wurzeln des Landes.

Auf der Fahrt an der Küstenlinie entlang erstaunt der schnelle Wechsel von der Wüste La Guajira zur tropisch überbordenden Vegetation der Sierra Nevada mit ihren teils 5000m hohen Gipfeln. Hier können wir sowohl die Traumstrände der Karibik genießen, als auch auf verschlungenen Pfaden das unberührte Hinterland erkunden.

ABLAUF:

Tag 1 - Abflug Deutschland - Santa Marta

Ankunft Flughafen Santa Marta und Transfer ins Hotel. Santa Marta liegt direkt am karibischen Meer und ist neben Cartagena eines der wichtigsten Ziele für Besucher der kolumbianischen Karibikküste.

Tag 2 - Santa Marta - Minca (60 Km)

Nach einem relaxten Tagesanfang mit landestypischem Frühstück werden die Motorräder übergeben. Wir fahren nach Minca, einem nahe gelegenen kleinen Ort, der für seinen organischen Kaffeeanbau berühmt ist. Hier entfliehen wir der Hitze der Stadt und machen eine Offroad-Tour durch die tropischen Wälder. Wir besuchen eine Kaffee-Finca mit Bierbrauerei. Hier können wir in authentischer Umgebung sehen, wie die Kaffeebohne angepflanzt, geerntet und verarbeitet bzw. für den Export vorbereitet wird. Wir übernachten in einem Hotel mit wunderbarem Ausblick, wo Dutzende Kolibris herumflattern.

Tag 3 - Minca - Fundación (105 Km)

Wir verlassen Minca und fahren ein kurzes Stück die Hauptstraße entlang, bis wir die Offroadpiste erreichen, die uns hoch in die Berge bis nach San Javier führt. Dies ist ein kleiner, versteckter Ort, der ausschließlich vom Kaffeeanbau lebt. Nach einem Mittagessen bei den Bauern fahren wir wieder hinab ins Tal und erreichen am späten Nachmittag Aracataca, die Geburtsstadt des berühmten Autoren Gabriel García Marquez. Wir übernachten im nahe gelegenen Ort Fundación.

Tag 4 - Fundación - Mompox (230 Km)

Von Fundación aus geht es anfänglich noch über Teerstraßen und dann über heiße, sandige Pisten nach Mompox, einem kolonialen Juwel Kolumbiens, das aufgrund seiner Insellage von vergleichsweise wenigen Touristen besucht wird. Es ist quasi die kleine, schönere Schwester von dem überlaufenen Cartagena. Wir müssen den Río Magdalena kreuzen, um unser Tagesziel zu erreichen. Kleine Boote stehen am Flussufer für die abenteuerliche Überfahrt bereit.

Tag 5 - Mompox - Rasttag

Die koloniale Stadt Mompóx liegt relativ versteckt von den üblichen Touristenpfaden und ist zu schön, um gleich weiter zu fahren. Es fühlt sich wie eine Zeitreise an, wenn man durch das koloniale Zentrum schlendert. Hier sieht es tatsächlich wie in einem Roman von García Marquez aus. Tagsüber machen wir ein paar Offroad-Abstecher ins Hinterland und erfahren, wie die Menschen am größten und wichtigsten Fluss Kolumbiens leben. Außerdem können wir hier die berühmte Silberschmiede oder den Markt besuchen, bevor wir rechtzeitig am Anleger sind, um mit einem kleinen Schiff bei einem eisgekühlten Getränk in den Sonnenuntergang zu fahren.

Tag 6 - Momox - Pueblo Bello (245 Km)

Heute wird es ein heisser Tag, eine Landschaft wie im Italowestern flimmert vor unseren Augen. Eine spannende Fluss-Überfahrt im „Johnson“, eine Art stählernes Kanu, steht am Tagesanfang. In Orten wie Arjona geniessen wir nach langen Schotterstrecken Schatten und kühle Fruchtshakes. Ein Großteil geht heute über eine gute Teerstrasse. Wir enden den Tag in Pueblo Bello, einem beschaulichen „Cowboy“-Dörfchen, welches von indianischen Siedlungen umgeben ist. Die stolzen Arahuac-Indianer prägen das Dorfbild und geben uns einen Vorgeschmack auf den kommenden Tag. Wir übernachten im einzigen Hotel mitten im Dorf.

Tag 7 - Pueblo Bello - Rasttag (100 Km)

Über einen langen, steilen und steinigen Weg geht es auf eine spannende Zeitreise nach Nabusimake. Dieses Dorf ist das zeremonielle Zentrum der Arahuac-Indianer und entführt seine Besucher in die präkolumbianische Zeit, in eine ganz andere Welt. Wir erfahren etwas über die Kultur der Indianer, ihre Weltsicht, ihr Leben im Einklang mit der Natur. Spektakuläre Aussichten sind garantiert. Zurück in Pueblo Bello bleiben wir noch eine Nacht und können das ruhige Dorfleben genießen.

Tag 8 - Pueblo Bello - Riohacha (225 Km)

Wir verlassen Pueblo Bello und kommen über die Stadt Valledupar zum Ort San Juan del Cesar. Wir sind nun im Land der Viehherden und Cowboys sowie am Ursprungsort des „Vallenato“, der an der Küste allgegenwärtigen, vom Akkordeon dominierten Volksmusik der Kolumbianer. Ab hier geht es durch das Hinterland auf eine interessante und abwechslungsreiche Offroad-Strecke. Diesen Weg kennen die allerwenigsten Einheimischen. Unser Ziel ist Riohacha, das Tor zur Wüstenregion „La Guajira“. Hier können wir noch einmal den Luxus von fließend Wasser, Klimaanlagen und kulinarischer Vielfalt geniessen, bevor wir uns am Tag darauf in die Wüste begeben. Auf den Strassen begegnet man den Wayúu-Indianerinnen, die hier ihre typischen, in allen Farben leuchtenden Taschen und anderes Kunsthandwerk anbieten.

Tag 9 - Riohacha - Cabo de la Vela (165 Km)

Auf in die Wüste! Eine Teerstraße führt uns bis nach Uribia, hier wird der Tank noch einmal randvoll gefüllt, dann geht es auf einer staubigen Piste zum Cabo de la Vela. Mit etwas Glück sehen wir sogar den kilometerlangen Zug der Kohlenmine Cerrejón, denn die Bahnschienen verlaufen eine Zeitlang direkt neben uns. Bevor es uns auf der Geradeaus-Piste allerdings langweilig werden kann, biegen wir ab und gelangen durch Kaktusalleen, über Salzseen und sandige Passagen bis zum Zielort Cabo de la Vela. Hier kann man im Meer baden, Kite surfen, oder einfach in der Hängematte relaxen. Der Fisch für das Abendbrot wird frisch gefangen und auf dem Holzfeuer zubereitet. Die Unterkunft hier ist einfach, aber liegt direkt am Meer.

Tag 10 - Cabo de la Vela - Rasttag (60 Km)

Heute erkunden wir Teile der Wüste. Wir drehen eine Ehrenrunde über die Wüstenhalbinsel und erklimmen den Pilón de Azucar, einen 100 m hohen Aussichtspunkt. Es gibt sowohl sandige als auch geröllige Passagen, das allermeiste ist einfach zu fahren. In Cabo de la Vela leben die Wayúu-Indianer die oft in kleine Hütten leben und heutzutage ihr Brot, oder besser gesagt, ihr Süßwasser, mit Kunsthandwerk verdienen. Ein guter Ort, um direkt vom Hersteller ein Souvenir zu kaufen. Wer möchte, geht in den spektakulär schönen Buchten des Cabo schwimmen. Unsere Unterkunft hat einen traumhaften Strand vor der Haustür, so dass der abendliche Sundowner garantiert ist.

Tag 11 - Cabo de la Vela - Palomino (250 Km)

Es geht in Richtung Manaure, wo wir die rosa schimmernden Salzseen bestaunen und einen kleinen Einblick in die harte Arbeit der Salzgewinnung erhalten. Eine lange Offroadstrecke führt uns dann wieder nach Riohacha. Das Naturschutzgebiet Los Flamencos liegt auf unserem Weg. Mit kleinen Abstechern links und rechts der Route erreichen wir schließlich Palomino. Am besten kann man in Palomino den Tag am palmengesäumten Sandstrand beenden - ein wahres Verwöhnprogramm nach der kargen Wüste.

Tag 12 - Palomino - Santa Marta (80 Km)

Morgens können wir noch die karibische Schönheit genießen, bevor es los geht in Richtung Santa Marta. Über eine schöne Küstenweg haben wir fantastische Aussicht auf üppige grüne Bergen der Sierra Nevada auf der einen und schöne Buchten des karibischen Meer auf der anderen Seite. Mittags erreichen wir Santa Marta, wo auf dem turbulenten Markt im Herzen der Stadt noch eventuelle Mitbringsel besorgt werden können.

Tag 13 - Santa Marta - Abflug

Du wirst zum Flughafen in Santa Marta gebracht. Es wird schwer werden, jetzt schon Abschied zu nehmen.

Tag 14 - Ankunft - Deutschland

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VERLÄNGERUNG VOR DER REISE

Tag 1 - Ankunft Bogotá

Tag 2 - freier Tag Bogotá

Tagsüber kannst Du zu Fuß die wunderschöne Altstadt la Candelaria besuchen, aber am besten fängst Du an mit einem Fahrrad durch die Stadt. Auf diese Art und Weise kommst Du an Orte, die Du sonst nicht sehen würdest und bekommst einen guten Überblick über die Stadt. Die Tour ist nicht schwer und kann mit einer normalen Kondition bewältigt werden.

Tag 3 - Flug Bogotá - Santa Marta

In 1,5 Stunden fliegst Du nach Santa Marta. Die Stadt liegt direkt am karibischen Meer, das merkst Du auch an die Temperaturen. Jetzt kannst du die Badelatschen aus dem Koffer holen.

Tag 4 - Santa Marta - Ausflug Nationalpark Tayrona (optional)

Von Santa Marta aus bieten wir eine Tagestour in den berühmten Tayrona Nationalpark an. Eine interessante, kurze Wanderung verläuft durch den Dschungel und am Meer entlang, bis Du den Bilderbuchstrand „Cabo San Juan“ erreichst. Hier kannst Du ein karibisches Mittagessen genießen, bevor Du mit dem Schnellboot nach Taganga gebracht wirst. Vom Wasser aus kannst Du die ganze Schönheit des Nationalparks noch einmal aus einer anderen Perspektive sehen. In Taganga wirst Du abgeholt und wieder in das Hotel in Santa Marta gebracht.