Madagaskar Motorradreise: Das Land der Baobab

Entdecke mit dem Motorrad das Land der Baobabs - Madagaskar. Diese Reise bringt euch in verlassene Tiefebenen und atemberaubende Bergregionen mit Landschaften die euch verzaubern werden!

Preise

Preise
Pro Motorradfahrer mit Leihmaschine 3499,00
Pro Begleitperson als Sozia oder im Begleitfahrzeug 2699,00
Einzelzimmerzuschlag (Optional) 465,00

Leistungen

Leistungen
Alle Flughafentransfers
Alle Nächte mit Frühstück
Motorradverleih
Begleitfahrzeug mit lokalem Fahrer und Mechaniker
Englisch sprechender Reiseleiter auf dem Fahrrad
Haftpflichtversicherung
Umfangreiches Reisehandbuch
Nicht inklusive
Interationale Flüge
Benzin
Andere Mahlzeiten und Getränke
Eintrittspreise Nationalparks und Sehenswürdigkeiten
Persönliche Ausgaben
Reise- und Reiserücktrittsversicherung
Visakosten (bei Ankunft am Flughafen)

Mehr Details

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Dauer: 20 Tage
Teilnehmer: ab 6 bis 10 Teilnehmer
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Während dieser Fahrt werdet ihr mit der Honda XR 250ccm fahren.
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Schwierigkeitsgrad
Während dieser Reise erreichen wir keine großen Höhen und werden nicht bei extremen Wetterbedingungen fahren. Es wird aber auch schwierigere Tage im Gelände geben.
Off Road und Entfernungen
Die Entfernungen sind nicht groß, es gibt keine sehr langen Routen auf der Reise. Es gibt vier sehr schwierige Offroadtage auf der Reise. Diese sind im Südosten des Landes. Die Schwierigkeit dieser Tage hängt vom Wetter ab. Wenn es sehr trocken ist, kann der Boden zu Teilen aus losem Sand bestehen. Dies könnte wesentlich schwieriger zu fahren sein. Bei feuchtem Wetter wird sich diese in eine weiche, glatte Oberfläche verwandeln. Dies ist natürlich nicht der gesamte Teil, sondern nur auf Teilen dieser Routen. Eine Fähre muss auch ein paar Mal genommen werden.
Übernachtung
In den größeren Städten (und es gibt nicht viele) ist die Unterkunft gut. In den kleineren Dörfern ist selbst das beste Hotel immer noch schlicht und einfach gehalten. Dies muss euch bewusst sein.
Klima
Die regnerischen Monate in Madagaskar sind hauptsächlich Dezember bis Februar. Juni bis September sind trocken und heiß. Die besten Reisemonate sind Oktober und November sowie April und Mai.
Kleidung
Erforderlich sind ein Helm, Motorradjacke mit Schutzhandschuhen eine gute und solide (Motorrad-) Hose mit Schutz oder separatem Knieschutz und festen Bergschuhen. Eine Sommer (Bypass) Motorradjacke mit Schutz wird empfohlen. An kälteren Stellen in den Bergen kann bei Bedarf zusätzliche Kleidung unter der Jacke getragen werden. Außerdem sind gute Sonnenbrillen wichtig und ein Helm mit Visier, der vor Staub und Kies schützt. Die Ausflüge finden in der Trockenzeit statt. Aber besonders im Frühjahr muss man einen möglichen Regenschauer berücksichtigen.
Visum
Bei Ankunft am Flughafen zum Verkauf für ca. 35, - Euro
Taschengeld und Geld
Lastschrift in Landeswährung ist in Großstädten möglich. Es ist gut im Voraus in der Hauptstadt ausreichend zu bezahlen und unterwegs einige Extra-Euros in Notfällen mitzunehmen. 600 € sind empfehlenswert.
Sicherheit
Madagaskar ist ein sehr sicheres Land. Das einzige, was ihr als Reisender beachten müsst, ist das Taschendiebstahl in den belebten Straßen der Hauptstadt. Außerhalb der Hauptstadt gibt es kaum Verkehr auf der Straße, das macht das Fahren viel sicherer. In der Hauptstadt ist es immer sehr voll, aber auch hier ist das Tempo sehr niedrig.

Motorradreise Durch das Land der Baobabs

Madagaskar ist durch die lustigen Zeichentrickfilme bekannt. Es gehört zum afrikanischen Kontinent, aber die Mehrheit der Bevölkerung ist asiatischer Abstammung. Sie waren Seeleute aus Borneo, die sich zuerst auf der Insel niederließen. Es ist ein Land wo verschiedene Kilmazonen vorhanden sind. In den Bergregionen herrscht ein feuchtes Klima, während im Tiefland viele Teile trocken sind.

Wir beginnen die Reise in der Hauptstadt Antanarivo, nach einem Tagesausflug zu den Lemuren und einem alten Palast fahren wir nach Osten. Wir besuchen die wunderschönen Parks Tsingy und Isalo, fahren lange Offroadstrecken an der Westküste, machen eine Bootsfahrt zu den Walen und durch die Tsiribhina Schlucht und fahren hauptsächlich abenteuerliche Routen auf einer Honda XR250.

Eine abwechslungsreiche Reise durch verlassene Tiefebenen und schöne Bergregionen.

Motorradreise Tag 1: Antananarivo

Wir werden euch am Flughafen abholen und euch zum Hotel im Zentrum der Stadt bringen. Antanarivo liegt in einer Berggegend und lohnt sich zu erkunden. Alle Straßen verlaufen schräg und sind oft über Treppen verbunden. Das Zentrum der Stadt ist der Platz der Unabhängigkeit, eigentlich mehr eine zweispurige Straße, die durch einen grünen Streifen getrennt ist. Hier ist immer viel los, aber in den umliegenden Straßen gibt es auch viel zu erleben. Dies ist alles innerhalb von 5 Minuten zu Fuß von unserem Hotel entfernt. Weil wir früh am Morgen ankommen, habt ihr genügend Zeit, um die Stadt für den Rest des Tages zu erkunden.

Motorradreise Tag 2: Antananarivo – Tagesausflug

Wir steigen zum ersten Mal auf das Motorrad und machen einen schönen Tagesausflug. Zuerst fahren wir eine schöne Route durch die belebten und engen Straßen von Antanarivo. Wir fahren durch Marktstraßen und sind oft unweigerlich in Staus eingeklemmt. Sobald wir aus der Stadt sind, wird der Verkehr ruhiger. Royal Hill liegt ca. 20 km außerhalb der Stadt. Auf diesem Berg befinden sich mehrere Tempel, diese wurden von den ersten Einwanderern aus Südostasien gebaut. Diese haben große Ähnlichkeit mit Tempel in Indonesien und Malaysia. Der Ort ist für viele Madagassen immer noch eine wertvolle Beziehung zu ihren Vorfahren und ihren Ursprüngen. Der Ort steht auch auf der Unesco-Liste der geschützten Kulturstätten.

Zurück in der Stadt ist es bereits ein Abenteuer für sich, besonders am Ende des Nachmittags. Da wir auf dem Rückweg an einem Rettungszentrum für Lemuren halten werden. Ein Parkführer erzählt uns einige interessante Dinge über diese wunderschönen Tiere. Auf dem Weg zurück zum Hotel werden wir höchst wahrscheinlich in dichten Verkehr kommen. Glücklicherweise können wir die Motorräder durch die engen Straßen und Gäßchen manövrieren.

Motorradreise Tag 3: Antanarivo – Ampefy

In der Morgendämmerung (die von 7 bis 9 Uhr dauert) fahren wir aus der Stadt. Wir überqueren die Hauptstraße und nehmen eine gut asphaltierte Straße nach Westen. Nach einer Stunde Fahrt passieren wir den Lemur Park oder den Maki Park. Dies ist ein Rettungszentrum für Lemuren. Diesen können wir Besuchen falls wir aus irgendeinem Grund den Park vom gestrigen Tag nicht besucht haben. Im Park laufen verschiedene Arten von Lemuren herum. Ihr bekommt eine Führung durch den Park und erhaltet eine Erklärung über die Arten und deren Eigenschaften. Hier können wir nach dem Besuch zu Mittag essen. Es sind dann noch zwei Stunden bis Chute de Lily. Dieser Wasserfall ist einer der größten in Madagaskar. Nach diesem Besuch fahren wir ein Stück zurück und dann weiter Richtung Süden. Wir verbringen die Nacht in dem kleinen Dorf Ampefy in einem Hotel am Ufer eines Sees.

Motorradreise Tag 4: Ampefy – Antsirabe

Nach etwa 50 km wird die Straße unbefestigt. Das erste Stück Offroad auf dieser Reise. Es ist ein Stück von etwa 80 km. Den ganzen Tag fahren wir durch hügelige Landschaften mit Reisfeldern. In der Regenzeit ist es hier grün und in den langen trockenen Monaten ist es hier braun und trocken. Nach der unbefestigten Strecke folgen wir weitere 40 km einer Asphaltiertenstraße nach Antsirabe. Diese schöne Stadt ist der Hauptort der Pousse Pousse, einer bunten Rikscha, die von Arbeitskräften gezogen wird. Einige historische Gebäude aus der Kolonialzeit machen diesen Ort zu einem angenehmen Ort, um auf dem Weg in den Süden dort zu stoppen.

Motorradreise Tag 5: Antsirabe – Miandrivazo

Wir haben heute eine 4-stündige Fahrt vor uns. Wenn wir dann angekommen sind könnt ihr den Zielort noch gut erkunden. Wir folgen der asphaltierten Straße in Richtung Westen und steigen hauptsächlich ab. Wir verlassen die höheren Landesteile und kommen in einer leicht abfallenden Umgebung an. Es sind 200 km nach Miandrivazo. Hier parken wir die Motorräder, nehmen uns Zeit fürs Mittagessen und steigen dann in ein Baumkanu für eine Bootsfahrt durch das Tal. Am Ende des Nachmittags kehren wir nach Miandrivazo zurück und finden einen schönen Ort zum essen.

Motorradreise Tag 6: Miandrivazo – Morondava

Wir steigen immer weiter ab. Zuerst im Süden, für 120 km. Dann machen wir eine Kaffeepause oder frühes Mittagessen in Malaimbandy. Dies sind alle sehr kleine Orte. Glücklicherweise hat die madagassische Küche viele gute Einflüsse gehabt. Zum einem aus der Asiatischen Küche, zum anderen natürlich aus der Französischen Küche. Madagaskar ist eine Insel und daher gut mit Fisch, aber auch mit Kühen (Zebu) für das Fleisch versehen. Nach der Pause nehmen wir die asphaltierte Hauptstraße zur Küste. Morodava ist eine gemütliche Küstenstadt und ein kleiner Strand. Dies waren die ersten vier Fahrtage, hauptsächlich auf Asphalt. Das wird sich jedoch ändern.

Motorradreise Tag 7: Morondava – Bekopaka

Wir fahren früh los, weil es ein langer Tag wird. Wir fahren durch die berühmte Baobab Avenue und dann durch das private Naturschutzgebiet Kirindy. Nach 90 km unbefestigter und oft staubiger Schotterstraße kommen wir in Belo Sur Tsiribihina an, einem der größten Flüsse des Landes. Diesen müssen wir mit der Fähre überqueren. Nach dem Mittagessen folgen weitere 100 km Schotterstraßen bis zum Eingang des Tsingy Nationalparks. Hier bleiben wir über Nacht.

Motorradreise Tag 8: Bekopaka – Tagestour Tsingy

Der Tsingy-Nationalpark ist der bizarrste Park des Landes. Der Park besteht aus unzähligen spitzen Felsgipfeln, die bizarre Formationen bilden. Im Park wurde eine Wanderroute angelegt, die die verschiedenen Gipfel mit Hängebrücken verbindet. Es ist nicht für Leute mit Schwindel gedacht. Wenn wir noch etwas Zeit haben, können wir nördlich eine zweite Route durch den Park machen. Den Abend verbringen wir das zweite Mal in Bekopaka.

Motorradreise Tag 9: Bekopaka – Morondava

Wir fahren die gleiche völlig unbefestigte Route zurück, auf der wir auch hergefahren sind. Mittagessen in Belo Tsiribihina und zurück mit der Fähre. Eines der schönsten Dinge, die wir sehen werden, ist der Sonnenuntergang an der Baobab Avenue. Dies ist eine Chance für die Fotografen unter uns. Motorräder im Staub der unbefestigten Straßen im orangen Licht des Sonnenuntergangs mit als Hintergrund Dutzende von schönen Baobabbäumen. Ihr werdet tolle Fotos schießen können, aber das bedeutet auch eine späte Ankunft in dem Hotel.

Motorradreise Tag 10: Morondava

Heute ist ein Ruhetag. Während der Mechaniker große Wartungsarbeiten an den Motorrädern vornimmt, können wir am Strand in den Strandkörben relaxen und die verschiedenen Restaurants und Bars ausprobieren. Die Fotoaffinen können möglicherweise noch einmal bei Sonnenuntergang zur Baobab Avenue gehen.

Motorradreise Tag 11 & 12: Morondava – Manja – Toliara

Dies sind die zwei schwierigsten Tage der Reise. Wir fahren durch ein Gebiet, wo es keine Hauptstraßen gibt und wo es nur winzige Sträßchen gibt. Der Aufenthalt in Manja ist ein Indiz, aber wenn die Straße schwieriger oder einfacher ist, werden wir das anpassen. Obwohl wir das Meer nicht sehen, verläuft der erste Teil der komplett unbefestigten Route entlang der Küste. Dann wiendet sich die Straße weiter ins Landesinnere, während wir dem Fluss folgen. Manja ist ein Stück landeinwärts und ca. 150 km von Morondava entfernt.

Der zweite Teil der Route bleibt im Tiefland und führt über den Mangoky-Fluss. Wir müssen diesen mit einer Fähre überqueren. Dann sind es noch einmal 180 km bis wir wieder an der Küste sind.

Das sind zwei lange Tage, deren Schwirigkeitsgrad vom Wetter bestimmt wird. Es kann viel Wasser oder loser Sand in den Flüssen geben. Im Hafen von Toliara haben wir zumindest ein sehr schönes Hotel mit heißen Duschen und einem guten Restaurant. Wir bleiben hier für zwei Tage.

Motorradreise Tag 13: Toliara

Diesen Tag nutzen wir in den Monaten Juli und August, um eine Bootsfahrt zu den Walen zu machen. Es gibt keine Garantie, dass wir sie tatsächlich sehen werden, aber können uns trotzdem glücklich schätzen, dass wir es versucht haben. Die Bootsfahrt beginnt südlich des Ortes. Hier fahren wir mit dem Motorrad hin. In den anderen Monaten findet die Bootsfahrt nicht statt. Wir können dann die Höhlen von Sarodrane oder ein schönes Arboretum südlich von Toliara besuchen.

Mororradreise Tag 14: Toliara – Ranohira

Wir folgen der sehr gut ausgebauten Autobahn Nr. 7. welche sich in die Berge schlängelt. Wir haben sogar einen echten Pass von 1.056 Metern Höhe zu besteigen. Gegen Mittag machen wir Halt in Ilakaka, einer Saphirstadt, wo wir zu Mittag essen, die Minen und einen Workshop besuchen können. Danach ist es noch eine Stunde Fahrt nach Ranohira, wo wir die Nacht verbringen.

Motorradreise Tag 15: Ranohira – Isalo National Park

Isalo ist ein Park, der dem Grand Canyon in Amerika ähnelt. Es geht nicht um die Tiere, sondern um die Landschaften und Felsformationen. Heute fahren wir den ganzen Tag, um diesen Park mit seinen Wasserfällen, natürlichen Pools und abenteuerlichen Schluchten unter Anleitung eines Reiseleiters zu erkunden. In der Mitte der Wildnis wird euch ein Barbecue-Mittagessen serviert, während Ring-Tailed-Lemuren und Rotschopf-Lemuren in den Büschen um euch herum spielen.

Motorradreise Tag 16: Ranohira – Ambalavao

Wir setzen unsere Reise auf der Autobahn 7 nach Ambalavao fort. Mittags checken wir in einem schönen Hotel in der Nähe des Parks Anja ein. Ein kurzer Ausflug bringt uns schnell zu einer großen Kolonie von Kattas, vielleicht der berühmteste aller Lemuren.

Motorradreise Tag 17: Ambalavo – Ranomafana

Heute fahren wir in die Bergregion und bahnen uns den Weg nach Norden. Ihr werdet viel Zeit haben, um Fotos zu machen und die kleinen Dörfer zu erkunden. Das Mittagessen wird in der Nähe von Fianarantsoa sein. Nördlich dieser Stadt biegen wir nach Osten ab und halten an den Namorona Wasserfällen an. Wir verbringen die Nacht in dem kleinen Dorf Ranomafana.

Motorradreise Tag 18: Ranomafana – Antsirable

Heute Morgen besuchen wir den Regenwald von Ranomafana. Nach dem Besuch nehmen wir einen anderen Weg zur Hauptstraße als wir gekommen sind. Dieser ist unbefestigt. Dann kehren wir zur Autobahn 7 zurück und fahren weiter nach Norden. Nach dem Mittagessen in Ambositra sind es noch 90 km bis zum Zielort. Wir fahren den ganzen Tag durch die höchsten Teile des Landes, mit schönen Straßen und tollen Ausblicken.

Motorradreise Tag 19: Antsirable – Antananarivo

Eine schöne kurvige Strecke zurück in die Hauptstadt. Je näher wir dieser belebten Stadt kommen, wird der Verkehr hektischer. Das Motorrad werden wir später im Hotel abgeben und die anderen Fahrer und den Mechaniker verabschieden. Da die Abfahrt spät in der Nacht ist, habt ihr noch den ganzen Nachmittag Zeit um durch die Stadt zu laufen und die letzten Einkäufe zu erledigen. In einem schönen Restaurant schließen wir diese schöne Reise ab und am späten Abend fahren wir mit einem Van zum Flughafen für den möglichen Rückflug.

In manchen Fällen kann der Rückflug am Nachmittag schon starten. In diesem Fall wird geprüft, ob das Programm angepasst werden muss, um rechtzeitig in der Hauptstadt anzukommen, damit noch genügend Zeit zum richten bleibt.

Motorradreise Tag 20: Rückflug

Unsere Reise endet heute und ihr werdet eure Rückreise antreten.

All unsere Reisebeschreibungen sind als Tourvorschlag zu verstehen. Der genaue Reiseverlauf kann an die jeweils aktuellen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden, wobei wir natürlich stets bemüht sind den beschriebenen Reiseverlauf einzuhalten.