Nordspanien

Immer wieder dieser Jakob, der einem hier buchstäblich überall und immer wieder über den „Weg“ läuft. Er ist es auch heute noch, der eine ganze Region immer wieder in die Medien bringt und sie so zum Touristenmagnet für alle Welt macht.

Preise

Preise
Fahrer im Doppelzimmer 2790,00
Beifahrer 1890,00
Einzelzimmer-Zuschlag 590,00

Leistungen

Leistungen
13 Übernachtungen im Doppelzimmer
Halbpension (Frühstück und Abendessen)
Reiseleitung auf dem Motorrad
Eintrittsgelder für diverse gemeinsame Besichtigungen
Nicht inklusive
Alles, was nicht unter Leistungen angegeben ist
Motorrad
Benzin
Mittagessen / Getränke / Kaffeepausen
Reiserücktrittskosten- und Rücktransportversicherung
persönliche Ausgaben
Eintrittsgelder bei individueller Tagesgestaltung

Mehr Details

Mehr Details
Gesamtstrecke: ca. 3.500 km (ohne An-/Abreise)
Gruppengröße: mindestens 6 Fahrer, maximal 10 Motorräder je Reiseleiter. Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl behalten wir uns vor, die Reise bis 28 Tage vor Tourbeginn abzusagen.
Führerschein: Die Teilnahme an der Tour setzt eine gültige Fahrerlaubnis der Klasse A oder A1 (mit entsprechendem Motorrad) voraus.
Straßenzustand: Immer asphaltiert, viele kurvige Bergstraßen
Fahrkönnen: Das Motorrad sollte auf kurvigen Strecken und auf engen Bergstraßen sicher beherrscht werden
Klima: Der Atlantik sorgt nördlich des kantabrischen Gebirges für kühle Temperaturen. Südlich der Gebirgskette kann es aufgrund des spanischen Inlandklimas sehr heiß werden
Mobilität: Das Angebot ist nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Für nähere Informationen kontaktiere uns bitte.

Abertausende von Pilgern machen sich jedes Jahr auf den steinigen Weg nach Compostela. Pikanterweise machte Jakob diesen Weg allerdings schon als Reliquie seiner sterblichen Überreste.

Für uns Motorradfahrer ergeben sich rechts und links des Jakobsweges gerade in heutiger Zeit wunderbare Alternativen zwischen Pamplona und Santiago, die es zu erfahren lohnt.

Tourverlauf

1. Tag: Individuelle Anreise nach Pau

Für diejenigen, die mit Auto und Anhänger anreisen, bietet sich an, das Gespann im Starthotel stehen zu lassen, dort endet die Tour auch wieder.

Tagesetappe: individuell

2. Tag: Hinein ins Baskenland und an die Küste

Vom französischen Baskenland über den Pyrenäen-Hauptkamm hinein in das spanische Euskadi. Man hat den Eindruck, dass gleich hinter der Grenze alles gleich ein bisschen rustikaler wirkt, obwohl der Baustil auf beiden Seiten doch der gleiche ist. Auch hier setzt sich nach und nach die baskische Sprache wieder durch, man sieht es an den zweisprachigen Ausschilderungen. Über geschwungene Straßen geht es durch immer grünes Hügelland bis zur Baskischen Küste am Golf der Biscaya. Für uns Binneneuropäer doch immer wieder ein erhebender Moment, das Meer zu erreichen.

Tagesetappe: ca. 300 km

3. Tag: Durch Nordkastilien und die Provinz Burgos

Von der Küste aus geht es gleich südwärts mitten hinein ins Euskadi. Und über das kleine Provinzstädtchen Orduna gleich wieder raus in die größte spanische Provinz, nach Castilla-Leon. Hier liegen einige wunderbare Routen, die auf Entdeckung warten. Entlang der Südausläufer des kantabrischen Gebirges surfen wir immer weiter westwärts. Wir befinden uns hier in der tiefsten Provinz, und das ist gut so. Kaum Verkehr, noch weniger Tourismus, und trotzdem am Ende der Tour wunderbare Aussichten auf den kantabrischen Höhenzug. Unser Hotel liegt auf der anderen Seite des über 2000 Meter hohen Hauptkammes. Also nichts wie hin.

Tagesetappe: ca. 340 km

4. Tag: Mitten hinein in das Herz der Cordillera Cantabrica

Heute geht es gleich in der Frühe los. Und es wird immer wilder. Wir bleiben auf der Südseite der Cordillera, fahren an großen Stauseen entlang, die zumeist der Diktator Franco in seiner Zeit hat bauen lassen, immer weiter westwärts. Bis zu den Höhlen von Valporquero, wo uns dieses karstige Gebirge sein Innerstes zeigt.

Eine kleine Wanderung in dieses unterirdische „Highlight“ mutet an wie die Welt der Trolle aus dem Film „Herr der Ringe“. Zu unserem Hotel mitten in einem kleinen Dorf, ist es von hier aus nicht mehr weit.

Tagesetappe: ca. 270 km

5. Tag: Heraus aus den Bergen bis nach Lugo

Noch hat das kantabrische Gebirge einiges zu bieten, allen voran die wunderbaren Straßen, die sich immer höher aufschwingen und zu veritablen Pässen führen.

Zwischendrin derart enge Schluchten, dass kaum Platz für die Straße bleibt. Die Anfahrt nach Lugo dann ist schon ein kleiner Höhenflug für sich. Einmalig, wie man sich hier von den Bergen über die Kammstraße in Richtung Tiefebene hinunter schraubt. Lugo als völlig erhaltene Festungsstadt kann sich ebenfalls sehen lassen.

Tagesetappe: ca. 340km

6. Tag: Von Lugo nach Santiago de Compostela

Es ist nur eine kurze Anfahrt von Lugo nach Santiago. Wenn man sich die Zeit nimmt, diese teilweise auf dem originalen Jakobsweg zu machen, ist es noch einmal richtig interessant. Aufpassen muss man natürlich immer auf die vielen Pilger, die naturgemäß zu Fuß unterwegs sind. Die frühe Ankunft gibt Gelegenheit, noch heute gegen frühen Abend einen Stadtbummel auf eigene Faust zu unternehmen. Gegessen wird in einem Restaurant in der Nähe des Hotels. In Santiago bleiben wir zwei Nächte.

Tagesetappe: ca. 120 km

7. Tag: An das Cabo Finisterre

Eigentlich sind es nur gut 80 bis 90 Kilometer zum Cabo Finisterre, dem Cap am Ende der Welt. Aber wenn man schon mal da ist, dann kann man ja die Hinfahrt ein wenig kurviger gestalten und noch ein wenig die Atlantik-Küste abklappern. Die Aussichten lohnen sicherlich – und wann kommt man hier schon wieder her? Am Abend ist lockt dann wieder Santiago, welches wir auf einer organisierten Stadtführung noch ein bisschen besser kennen lernen als am Tag zuvor. Das Abendessen wird heute in einer typischen Tapa-Bar in Form von Pinchos eingenommen. Da kann jeder nach Lust und Laune kleine Mini-Gerichte zu sich nehmen. Typisch Spanisch passt natürlich ein kerniger Rotwein bestens dazu.

Tagesetappe: ca. 180 bis gut 250 km

8. Tag: Der lange Schlag ans kantabrische Meer

Heute müssen wir Kilometer machen, deshalb fahren wir von Compostela nach Lugo einfach mal auf der Bundesstraße, damit wir uns bei Puente Nueve noch ein

wenig ins kantabrische Küstengebirge schlagen können und zum krönenden Abschluss direkt am Strand der Straße in die Nähe von Cudillero folgen. Cudillero

ist ein sehr bekannter und geschätzter Küstenort und Ziel vieler Spanier in der Urlaubszeit oder auch zum Wochenende. Schön, dass wir hier sind.

Tagesetappe: ca. 400 km

9. Tag: Zur Pforte der Picos de Europa – nach Cangas de Onis

Zum nächsten Etappenziel ist es nicht ganz so weit, doch da uns ja stets das kantabrische Gebirge lockt, gelangen wir immer wieder in kurvenreiches Terrain.

Wir sind schließlich nicht auf der Suche nach der Abkürzung. Mit ein paar kleinen Schlenkern über für die meisten Teilnehmer wirklich unbekannte Pässe sind es

dann doch fast 300 km – zum schönen, ursprünglichen Bergstädtchen Cangas de Onis, welches übrigens mal die Hauptstadt von Spanien war und immer noch das

Tor zu den Picos de Europa ist. Unser schönes Hotel mit Blick auf die Stadt und das Tal beziehen wir für die nächsten zwei Tage.

Tagesetappe: ca. 280 km

10. Tag: Von Cangas nach Cangas

oder einmal rund herum um die Picos de Europa

Ein absolutes Muss. Die Picos de Europa sind nicht nur die höchsten Erhebungen, sondern schlicht und ergreifend der Höhepunkt des kantabrischen Gebirges. Mit

den nötigen Schlenkern und Abstechern, die einen immer wieder an das Herz dieses wunderbaren Höhenzuges bringen, ist man in unberührter Natur gut und

gerne den ganzen Tag unterwegs. Ein Ausflug mit der Telekabine auf den 1526 Meter hohen Mirador del Cable setzt dieser Tagestour die Krone auf. Ganz zu schweigen von den wunderbaren Kurvenstraßen, die uns einmal rund herum um dieses einmalige Felsmassiv führen. Alpines Flair im Norden Iberiens.

Tagesetappe: ca. 340 km

11. Tag: Von Cangas de Onis in die baskische Provinz

Noch einmal entlang der Picos, diesmal jedoch auf der Nordseite. Immer zwischen Küste und Gebirge befahren wir kurvige Bergsträßchen, dem belebten und eher verkehrsreichen Küstenstreifen kehren wir danach endgültig das Rücklicht zu, um über kleine, sich windende Sträßchen das Hinterland zu befahren. Sie werden staunen, zu welchen Landschaften und Panoramen sich das Küstengebirge hier noch einmal aufwirft.

Tagesetappe: ca. 330 bis 390 km

12. Tag: Aus der baskischen Provinz in das baskische Rioja

Die Region Rioja ist von Orduna aus nur ein paar Gasstöße entfernt. Von hoch oben bietet der Balkon von Rioja einen herrlichen Ausblick auf diese weltberühmte Landschaft links und rechts des Ebro.

Jedoch bietet der Hauptkamm der Cordillera Cantabrica noch etliche Möglichkeiten, immer wieder im Süd-Nord-Zick-Zack kurvenreich über dessen Höhen zu fahren, bis man nicht mehr mag. Aussichten und Einsichten inklusive.

Bis nach LaGuardia, einem bestens erhaltenen Winzerstädtchen innerhalb gepflegter Stadtmauern, führt letztlich diese reizvolle Etappe.

Die Stadtbesichtigung vor dem Abendessen kann aufgrund der Schönheit und Lage des Städtchens auch gerne mal länger dauern.

Tagesetappe: ca. 270 km

13. Tag: Entlang der Pyrenäen und mitten durch – zurück nach Pau

Aus dem weinseligen Rioja hinein in das Hügelland von Navarra und knapp vorbei an der berühmt-berüchtigten Hauptstadt der Region: Pamplona. Auf dieser letzten Etappe müssen wir noch einmal über die Pyrenäen hinweg. Wenn das Wetter und die Kondition mitmachen, dann kommen hier noch einmal einige berühmt-berüchtigte Vuelta de Espana-Pässe oder auf der anderen Seite die der Tour de France unter die Räder.

Auf der gesamten Strecke erleben wir südlich und nördlich des Hauptkammes dieses mächtigen Gebirges – der ja gleichzeitig die Grenze zu Frankreich bildet – die Pyrenäen in ihrer ganzen Pracht. Bevor wir zurück in unser Ausgangshotel in Pau kommen und dort das letzte gemeinsame Abendmahl zu uns nehmen.

Tagesetappe: ca. 300 km

14. Tag: Individuelle Abreise