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Pyrenäen

Die Pyrenäen trennen den spanischen vom französischen Kulturraum. Gleichzeitig jedoch vereinen sie Motorradfahrer aller Herren Länder, die sich darüber einig sind, dass dieses Gebirge fahrerisch zum Besten zählt, was diese Welt für Biker zu bieten hat.

Preise

Preise
Fahrer im Doppelzimmer 1790,00
Beifahrer 1350,00
Einzelzimmer-Zuschlag 390,00

Leistungen

Leistungen
9 Übernachtungen im Doppelzimmer
Halbpension
Eintrittsgelder
deutschsprachige Reiseleitung
Nicht inklusive
Alles, was nicht unter Leistungen angegeben ist
Motorrad
Benzin
Mittagessen
Getränke
Mautgebühren
Reiserücktrittskosten- und Rücktransportversicherung

Mehr Details

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Gesamtstrecke: zirka 3000 km
Tagesetappen: 150–330 km
Mindestteilnehmerzahl: 5 Fahrer Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl behalten wir uns vor, die Reise bis 28 Tage vor Tourbeginn abzusagen

1. Tag: Individuelle Anreise zum Treffpunkthotel bei Narbonne

2. Tag: Von den Weinbergen Südfrankreichs bis in die östlichen Pyrenäen Von Narbonne durch die Weinbaugebiete der Corbière und des Roussillon in die Pyrénées orientales. Weiter über schwindelerregende Bergsträßchen und zur Abwechslung toll geschwungene, zügig zu fahrende Passstraßen hinüber auf die spanische Seite. Wir übernachten in dem kleinen Städtchen Valcebollère nahe des spanischen-französischen Grenzkammes auf gallischer Seite.

Tagesetappe: ca. 320 km

3. Tag: In das Herz der Pyrenäen

Immer weiter gen Westen schwingen wir entlang des Hauptpyrenäen-Kammes wie Surfer auf der Welle – die gigantischen Bergspitzen immer in Reichweite. Das eine oder andere Mal fahren wir auch einmal hinein in ein Stichtal, um an dessen Ende die ursprüngliche Bergwelt zu bewundern. Zwischen uns und dem Ziel liegen einige Pässe und tausende von Kurven. Wenn wir schließlich in Arreau ankommen, werden wir froh sein, wenn es bis zum Staub-Bierchen keine Kurve mehr gibt.

Tagesetappe: ca. 290 km

4. Tag: Über die Pässe der „Tour de France“ bis in das französische Baskenland Auch heute bleiben wir noch mal auf der französischen Seite, weil sie wieder einmal so richtig was zu bieten hat. Da wären zum Beispiel die legendären Pässe der Tour de France, allen voran der Col de Tourmalet oder der Col d’Aubisque. Nicht nur von fantastischen Kurvenkombinationen geprägt sondern auch hübsch umrahmt von wunderschönen Landschaften. Wie dem Pic des Tantés zum Beispiel, zu ihm hinauf führt ein fantastisches, sehr tief eingeschnittenes Stichtal. Hier lohnt es sich, soweit hinauf zu kraxeln wie es eben geht, damit man dann von ganz weit oben einen herrlichen Ausblick genießt. Zum Beispiel auf die spektakuläre Schlucht „Breche de Roland“. In Larrau richten wir uns ein für eine Doppelübernachtung.

Tagesetappe: ca. 300 km

5. Tag: Heraus aus den Bergen an die wilden Wellen des Atlantik – und zurück Heute geht es gleich in der Frühe los. Denn der Atlantik ruft. Auf unbekannten Sträßchen und über unbekannte Pässe fahren wir uns bis zum Mittagessen schwindelig, und erreichen den Atlantik bei Biarritz. Wenn es von der Zeit her stimmt, gönnen wir uns frische Meeresfrüchte irgendwo am Strand. Um dann gestärkt zurück in die Pyrenäen zu halten, von wo aus uns die Berge rufen, wie so oft. Spanien-Frankreich-Spanien und so weiter geht es über den Hauptkamm hin und her, über Pässe, die zwar gut zu bezwingen aber kaum richtig auszusprechen sind. Übernachtung wieder in Larrau.

Tagesetappe: ca. 300 km

6. Tag: Spanischer Kurvenflamenco

Noch einmal auf gallischer Seite in Richtung St. Etienne – und dann, endlich - Spanien. Auf feinsten Kurvensträßchen fahren wir durch das Vallée des Aldudes und biegen dann ab zurück nach Osten. Über unzählige Pässe surfen wir entlang der okzidentalen Pyrenäen durch die Sierra de Abodi, Sierra de Uztarroz, Sierra de los Rios und wie sie alle heißen bis nach Torla. Hier übernachten wir unterhalb des Pic des Tentes.

Tagesetappe: ca. 300 km

7. Tag: Ein ganzer Tag im Nationalpark Ordesa y Monte Perdido

Für den heutigen Tag gibt es zwei Alternativen. Entweder man geht per pedes bis weit in den Nationalpark zum Wandern in die „Circo de Soaso“ oder man bucht eine Tour mit 4x4 VW-Bussen, die bis hoch droben an die Kante der Ordesa- Schlucht fahren. Ersteres lässt tiefe Einblicke in die eigene körperliche Verfassung zu, die zweite Variante verschafft dagegen grandiose Einblicke in die Schlucht, ohne die Kondition ernsthaft prüfen zu müssen. Beides hat seine Vorteile. Wobei die faule Variante eventuell mit der ersten kombiniert werden kann. (Die Tour mit den Bussen ist fakultativ und gegen Aufpreis.) Wir bleiben noch einmal in Torla.

Tagesetappe: je nach Gusto

8. Tag: Bis kurz vor Andorra

Weiter entlang des Höhenzuges, so nah es eben geht an den Picos de los Pirineos, den Pyrenäen-Gipfeln, vorbei immer weiter ostwärts. Mit fantastischen Aussichten und reichlich Kurven garniert, kommt auf dieser Strecke sicher keine Langeweile auf. Wenn es Zeit und Lust erlauben, machen wir wieder mal einen Abstecher hinter alle Berge und verschwinden in einem der vielen engen Bergtäler, die sich durch das Hochgebirge ziehen. Vielleicht finden wir ja eine nette Hütte, in der es sich rustikal spachteln lässt? Erst kurz vor Andorra hat der Kurventanz ein Ende und wir lassen die müden Leiber in die Sessel fallen – bei Estamariu südlich von Andorra.

Tagesetappe: ca. 330 km

9. Tag: Pyrenäen zum Abwinken bis an das schöne warme Mittelmeer

Man ahnt es schon: über mal kleine und mal zügige Bergstraßen und Sträßchen geht es immer weiter Richtung Osten. Die Pyrenäen sind immer noch dabei, begleiten uns bis nach Figueres (dem Geburtsort von Salvador Dalí mit seinem sehr interessanten Museum). Dort beziehen wir unser Hotel und gehen entweder noch abends oder gleich am nächsten Morgen in das wunderbare Dalí-Museum.

Ein fantastischer Abschluss für eine wunderbare Woche voller Kurven. Übernachtung in Figueres.

Tagesetappe: ca. 300 km

10. Tag: Am schönen Mittelmeer entlang bis nach Narbonne

Zunächst lockt uns die kleine kurvige Straße auf die Peninsula Creus mit ihrem kleinen Vorgebirge. Schon von dort aus hat man des Öfteren immer wieder einen tollen Blick auf die Küste, die etwas später äußerst verlockend mit der Küstenstraße wedelt. Von Llanca bis Port Vendres gibt es kein Halten mehr. Links, rechts, links. Aber auch die Aussicht hat ab und an ein wenig Aufmerksamkeit verdient. Damit jeder zu seinem Recht kommt gibt es deshalb auch freies Fahren – und freies Fotografieren.

Anschließend fahren wir gemeinsam zurück nach Narbonne, wo die Tour am frühen Nachmittag zu Ende geht. Individuelle Heimreise.

Tagesetappe: ca. 150 km