Transitalia

Die Apennin-Halbinsel, so wird Italien auch des Öfteren genannt. Weil der Apennin der dominierende Gebirgszug ist, der sich durch ganz Italien zieht, vom Stiefel bis zur Sohle.

Preise

Preise
Fahrer im Doppelzimmer 2990,00
Beifahrer 2190,00
Einzelzimmer-Zuschlag 450,00

Leistungen

Leistungen
13 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad/WC
Halbpension (Frühstück und Abendessen) bis Palermo
Reiseleitung auf dem Motorrad
Eintrittsgelder für diverse gemeinsame Besichtigungen
alle Parkgebühren
Fähre nach Sizilien
Nachtfähre der Grandi Navi Veloci von Palermo nach Genua, Übernachtung in einer Doppelkabine mit Dusche und WC
Bootsfahrt entlang der Küste von Gargano
Reisesicherungsschein
Nicht inklusive
Alles, was nicht unter Leistungen angegeben ist
Motorrad
Benzin
Mittagessen
Verpflegung auf der Fähre Palermo – Genua
Getränke/ Kaffeepausen
Eventuelle Mautgebühren
Reiserücktrittskosten- und Rücktransportversicherung
persönliche Ausgaben
Eintrittsgelder oder Fährgebühren bei individueller Tagesgestaltung

Mehr Details

Mehr Details
Gesamtstrecke: ca. 3400 km (ohne An-/ Abreise)
Tagesetappen: 250 bis 380 km
Gruppengröße: maximal 10 Motorräder je Reiseleiter, Mindestteilnehmerzahl: 6 Fahrer. Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, behalten wir uns vor die Reise bis 28 Tage vor Tourstart abzusagen.
Straßenzustand: Kurven ohne Ende, meist wunderbar geschwungen, Spitzkehren sind eher selten. Im Süden des Landes ist der Asphalt auch mal in schlechtem Zustand, ansonsten ist er von hervorragender Qualität und bietet viel Grip. Was dafür sorgt, dass die Reifen schnell verschleißen. Deshalb bitte unbedingt mit frischen Reifen anreisen.
Fahrkönnen: Diese Tour ist für ungeübte Motorradfahrer nicht geeignet. Das Motorrad sollte auf der Straße sicher beherrscht werden, besonders in kurvigem Geläuf. Die Etappen sind mitunter anstrengend.
Klima: Immer mediterran, tagsüber zwischen 20 und 30 Grad, manchmal höher. Nachts in Höhenlagen noch kühl. Der Mai gilt als regenarmer Monat, ist aber schon angenehm mild
Besonderheiten: Individuelle Anreise zum Treffpunkthotel in Piemont, Italien. Auf der Rückfahrt kommt die Fähre aus Palermo am 02.06. gegen 19 Uhr in Genua an.
Mobilität: Das Angebot ist nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Für nähere Informationen kontaktiere uns bitte.

Jawohl, Sie haben richtig gelesen, Gebirgszug und nicht etwa Mittelgebirge oder so. Nein, der Apennin geht in die Vollen, will sagen, kratzt an der 3.000 Meter Marke. Der Gran Sasso, der große Fels, zum Beispiel macht mit seinen stolzen 2.914 Metern unserer Zugspitze Konkurrenz und auch die Marmor-Alpen von Carrara schwingen sich zu stolzen 2.000 Meter und mehr auf. Kein Wunder also, dass der Apennin den italienischen Stiefel bestimmt – und kurvenreich beschwingt.

Die Kurven, die sich um die eher runden Berge schlängeln, laden ein zu endlosen Orgien, wie es sie sonst nur im alten Rom gegeben hat. Und weil es von diesen charmanten Asphaltbändern von Nord nach Süd dermaßen viele und verlockende gibt, bleibt die Hauptstadt leider auf der Strecke. Dafür locken die Abruzzen und Gargano, der Stiefelsporn, mit duftenden Wäldern und herrlichen Strecken an der Adria und die Costiera Amalfitana mit noch besseren Aussichten aufs Meer – diesmal die Riviera. Ein Besuch auf dem Vesuv, sowie ein ausgedehnter Streifzug durch Pompeji zollen endlich auch der altehrwürdigen Geschichte und der römischen Kultur den gehörigen Respekt. Basilicata und Kalabrien, ganz weit im Süden, geben sich hernach mit unberührter Berglandschaft und üppiger Natur am Fuße des Stiefels– frei von störendem Verkehr – die Ehre. Hier lohnt es sich, so oft und lange zwischen den nahe beieinander liegenden Meeren zu kreuzen, bis die Sonne untergeht – auch das ein Schauspiel sondergleichen. Zum süßen Abschluss einer außergewöhnlich ereignisreichen Tour verwöhnt den Weitgereisten Italien-Fan dann endlich die Insel, auf der die Götter wohnen. Da muss man schon einen Stiefel vertragen können, einen Stiefel voller Kurven, versteht sich.

Tourenverlauf

1. Tag

Samstag

Treffpunkt Gavi Morgens um 9 Uhr Treffen im Treffpunkthotel. Kurzes Kennenlernen bei einem Kaffee im Frühstücksrestaurant des Hotels für alle, die am Vorabend noch nicht dort genächtigt haben.

Unser nettes Hotel in der Nähe von Gavi empfängt Sie in inmitten der lieblichen Weinhügel des Piemont. Die Buchung dieses von uns ausgewählten Hotels ist fakultativ für die Nacht vor der Tour und alle Verpflegungsleistungen. Unser Guide wird ebenfalls am Abend vorher eintreffen. Die im Reisepreis enthaltenen Reiseleistungen des MOTORRAD action teams beginnen mit der Begrüßung unseres Reiseleiters und mit dem eigentlichen Start auf die erste gemeinsame Etappe:

Von den sanften Hügeln des Piemont in den wilden Apennin Rund um Gavi beherrschen liebliche Weinhügel den Rundumblick, doch schon auf der östlichen Seite des Scrivia-Tales beginnt der wilde Apennin mit stattlichen Bergen und dichten, grünen Wäldern. Der 1724 Meter hohe Monte Lésima ist das Aushängeschild der Region. Über viele kleine Pässe und durch unzählige geschwungene Kurven geht es immer weiter durch den Apennin, bis wir im relativ unbekannten Frignano zwischen La Spezia und Modena unser kleines verstecktes Hotel erreichen.

2. Tag

Sonntag

Vom wilden Apennin in die romantische Toskana

Über den berühmt, berüchtigten Passo Abetone schwingen wir hinab gen Toskana, genauer in die Maremma. Der südlichste Teil der Toskana fasziniert vom kurvenreichen Einstieg. Vorbei an Volterra entlang der Colline Metalliferre, die Eisenhügel, nach Roccastrada. Von dort führen uns kleine Sträßchen zu alten Kulturen und mitten hinein in die südliche Toskana. Wir übernachten in der Nähe von Montepulciano.

3. Tag

Montag

Aus den Hügeln der Maremma in die Berge der Abruzzen

Gleich vor der Haustür beginnt der Kurventanz. An Chiusi vorbei geht es über Todi und Spoleto gleich kurvenreich in Richtung Abruzzen. Wo der umbrische Apennin endet und die hohen Abruzzen aufhören,

werden wir kaum bemerken. Doch die bunten etwa zwei Meter hohen Stecken rechts und links vom Fahrbahnrand machen deutlich, dass diese Berge zu den höheren ihrer Art gehören. Ja, im Winter liegt hier Schnee, und zwar Meter hoch! Wenn es die Zeit erlaubt, erkunden wir per pedes die scheinbar noch im Mittelalter befindliche Bergstadt Norcia, bevor es auf der letzten Etappe über spannende Bergsträßchen nach Ascoli-Piceno geht, in dessen wunderschöner Altstadt mit dem charmanten mediterranen Ambiente wir übernachten werden.

4. Tag

Dienstag

Eine Runde um den Gran Sasso und in die südlichen Abruzzen Er ist der König der Abruzzen: der Gran Sasso überragt mit seinen 2.914 Metern alles, was an Bergen auf dem Stiefel südlich der Po-Ebene so herumsteht. Und seine Umgebung wird garantiert jedem den Atem verschlagen. Ein Hochgebirge mitten in Italien, garniert von der Hochebene Campo Imperatore, dem Feld des Kaisers, die an die weite Steppe der Mongolei erinnert. Nur ein paar Kilometer in Richtung Santo Stefano, und man wähnt sich plötzlich mitten in Schottland. An Abwechslung sind die Abruzzen kaum zu übertreffen. Hinter der Ebene von L’Aquila, der Hauptstadt der Abruzzen, die 2009 leider durch ein Erdbeben zerstört wurde, geht es gleich wieder hinauf in den Parco Nazionale d’Abruzzo, wo auf weiten Weiden braune Kühe und zottige Pferde grasen. Das Wappentier dieses Nationalparks ist allerdings der Bär. In Alfedena übernachten wir in einem kleinen familiär geführten Hotel und kosten die Spezialitäten der deftigen abruzzischen Bergküche.

5. Tag

Mittwoch

Die Nationalparks der Abruzzen

Wegen seiner üppigen Natur und der Ursprünglichkeit seiner Bergwelt gibt es in den Abruzzen viele Nationalparks. Schön, dass sich durch diese kleinste Asphaltbänder ziehen, die es zu befahren gilt. In Richtung Südost geht es, immer noch in den Abruzzen, kilometerweit durch spannende Landschaften und wunderschöne Bergtäler.

Die Maiella-Gruppe beispielsweise ist ein wilder Nationalpark, welcher mit einem Wolfskopf darauf hinweist, dass es hier noch wild lebende Wölfe gibt. Entlang der Monti del Matese mit ihren zwei kleinen romantischen Seen und vorbei an deren höchster Erhebung, dem Monte Miletto mit immerhin 2.050 Meter, befahren wir die östliche

Flanke des napoletanischen Apennin.

Später dann wird es immer flacher, die Straßen immer gerader (ist ja auch mal schön), so dass es dort direkt und kaum gebremst durch die fruchtbare Ebene rund um Foggiá geht. Schon die Römer wussten dieses Gebiet ackerbauend zu nutzen. Hinter diesem stellenweise an die Po-Ebene sowie Toskana erinnernden Streifen Land erhebt sich in der Ferne schon der „Promontório del Gargano“ mit seinen immerhin gut 1.000 Meter hohen, sanft gezeichneten Bergkuppen.

Der dunkle und feuchte Urwald, der Foresta Umbra, empfängt uns kühl und reserviert. Er begleitet uns bis an die Küste, wo wir in unmittelbarer Nähe der warmen Wellen der Adria übernachten werden.

6. Tag

Donnerstag

Gargano, des Stiefels Sporn

Sie gilt als die schönste Küste der gesamten Adria: Gargano. Schon allein deshalb ist diese Halbinsel eine Reise wert. Wie könnte man die Schönheit des Küstensaums besser erfahren, als in einem Boot, welches einen an die herrlichsten Strände und zu den schönsten Meeresgrotten bringt. Während einer zweistündigen Seefahrt erkunden wir Italien einmal vom Wasser aus.

Wer nach der Bootstour ab der Mittagszeit noch ein bisschen Lust auf zwei Räder hat, der fährt mit dem Tourguide noch eine gut dreistündige Tour entlang der wunderbaren Küstenstraße. Oder, was für die Fotografen unter uns viel besser ist, man fährt individuell ganz ohne Zwang und ohne Gruppe für sich allein. Bis zum Abendessen hat man so auch mal Zeit für sich und die eigenen Motive. Mit der Sonne im Rücken fährt es sich nicht nur besonders gut, es fotografiert sich auch besser. Wir bleiben noch eine Nacht in unserem Hotel.

7. Tag

Freitag

Von der Adria zur Riviera an die Costiera Amalfitana

Zugegeben, es ist ein weiter Weg von der einen Küste zur anderen.

Aber der ist ja auch das Ziel – und in einem so großen Land wie Italien sind auch die Strecken mitunter etwas länger. Aber was soll’s, wir sind ja zum Motorradfahren hier – und außerdem hilft es auch ein wenig, dass die Straßen rund um Foggia durch die Ebene eher gerade verlaufen. Das hilft Strecke zu machen.

Über Troia führt der Weg zurück in den neapolitanischen Apennin – und über ihn hinweg. Kurvenreich geht es in Richtung Napoli. Kurz vor der Küste erheben sich noch einmal die Monti Picentini auf immerhin 1809 Meter und beherbergen in ihrer gut geschützten Mitte die Hochebene „Pian Laceno“, die man mit ihren grünen Almen und den braun gescheckten Kühen eher in Tirol vermuten würde als südlich von Neapel. An den Hängen der Monti Picentini lässt es sich herrlich hinabsurfen an die Ufer des tyrrhenischen Meeres, um dann hinter Salerno die wunderschöne Küste von Amalfi zu bestaunen.

8. Tag

Samstag

Von der Amalfitana zum Vesuv und nach Pompeji

Gleich morgens geht es auf eine der schönsten Küstenstraße ganz Italiens, die Costiera Amalfitana. Steil stürzen sich die Berge senkrecht in das türkisgrüne Meer, während sich die Straße hoch droben an den Klippen furchterregend entlang hangelt. Die weißgetünchten Häuser des weltberühmten Ortes Positano kleben an den steilen Hängen so dicht an dicht, dass man sich gar nicht satt sehen kann.

Zunächst sind noch ein paar andere Highlights vor den Toren von Napoli dran. Eine kurze Etappe auf der Schnellstraße bringt uns flugs

bis an die Flanken des Vesuvs, den wir bis zum letzten Parkplatz auf zwei Rädern erklimmen. Nur die letzten ca. 1000 Meter müssen per Pedes zurück gelegt werden, um einmal über den Rand direkt in den Schlund des Vulkans zu schauen. Von hier aus ist Pompeji nicht mehr weit, welches wir, um dem süditalienischen innerstädtischen Verkehrschaos so gut es geht zu entgehen, auf der Autobahn ansteuern.

Nach einer ausgedehnten Besichtigung (drei Stunden können es locker werden) fahren wir zurück zu unserem Hotel an der Amalfitana und krönen an einer der schönsten Küsten dieser Welt das Ende eines ereignisreichen Tages im warmen Dämmerlicht einer lauen Sommernacht auf der Terrasse unseres Hotels.

9. Tag

Sonntag

Über den Stiefelspann „Cilento“ an die Küsten Kalabriens

Wir verabschieden uns von der „Costiera Amalfitana“ und machen uns auf den Weg in den weiten Süden. Um dem hektischen Verkehrstreiben in Salerno zu entgehen, nehmen wir nur ganz kurz die Autobahn bis Campagna. Spätestens eine Stunde später fallen wir auf der „alten“ SS 18 in einen nicht enden wollenden Kurventaumel. Den wir ab Sapri auf der SS 19 nach Belieben fortsetzen können. Noch einmal halten wir an und betrachten von einem herrlichen Aussichtspunkt aus noch einmal die wunderschöne Küste, bevor wir unser Hotel erreichen.

10. Tag

Montag

Kreuz und quer durch Kalabrien

Sozusagen vom Rist des Fußes zum untersten Fußballen geht es von der Adria im Zick-Zack bis wir einen Blick erhaschen auf das in der Ferne schimmernde Ionische Meer. Dabei spielt die mit Tannenwäldern überzogene Region „La Sila“ die Hauptrolle des heutigen Tages.

Dieser Höhenzug bestimmt die gesamte Region zwischen den Küsten und bezaubert mit tiefgrün bewaldeten Bergen, die bis zu 1928 Meter in den blauen Himmel aufragen und zwischen denen wunderschöne Seen im Sonnenlicht glänzen. In einem der kleinen im Wald versteckten Orte bleiben wir über Nacht.

11. Tag

Dienstag

Der kalabrische Apennin oder der große Zeh Italiens

Je nach Lust und Laune und wie es Petrus gefällt, laden die Ausläufer der „Sila“ uns erneut zum Hangsurfen ein. Oft genug hat man an den Flanken der bewaldeten Höhen freie Sicht auf das Mittelmeer. Der Apennino Calabrese, also sozusagen der große Zeh, verzaubert mit seiner ungezähmten Wildheit und mit Meeresblick gleich zu beiden Seiten. Entlang seiner Grate ziehen wir beständig in Richtung Südem auf Sizilien zu. Wir übernachten aber vorher noch einmal auf dem Stiefel an der Küste des tyrrhenischen Meeres...

12. Tag

Mittwoch

Über den wunderschönen Aspromonte nach Sizilien

Heute ist der Tag der kleinen Überfahrt. Nur 15 Minuten dauert es auf der Fähre, bis man sizilianischen Boden unter den Rädern hat.

Doch vorher zeigt uns das Festland noch einmal so richtig, was es in Sachen Landschaft, Aussichten und Straßenbau so alles drauf hat.

Wobei sich letzteres eher auf die Straßenführung als auf den Belag derselben bezieht. Denn leider merkt man auch am Zustand des Asphaltbandes, dass es hier nicht nur heiße Sommer gibt.

Zwischen den Küsten fahren wir herrlich kurvenreich und ebenso verkehrsarm nach Villa San Giovanni – und sind ruck zuck auf der Insel, auf der die Götter wohnen.

Und nicht nur die, auch wir wohnen hier, zumindest für eine Nacht. In der Nähe von Taormina an der sizilianischen Ostküste.

13. Tag

Donnerstag

Glatter Durchschuss auf sizilianisch

Ohne viel Zeit zu verlieren geht es gleich und ohne Umschweife zum großen Ofen – dem Ätna. Ganz im Gegensatz zum Vesuv kann es einem hier noch ganz warm ums Herz und unter den Füßen werden, denn der Ätna ist noch aktiv.

Wenn es die Zeit erlaubt, werden wir unter Führung der Experten vor Ort bis an den Kraterrand fahren. Allerdings mit Spezialfahrzeugen, denen nicht die Reifen wegschmelzen können – ein wahrlich heißer Ritt.

Ganz Sizilien an einem Tag? Klar, das ist nicht zu schaffen, aber es gibt schon mal einen guten Überblick und einen tollen Anreiz, diese Insel noch einmal für sich zu entdecken.

Auch wenn wir höchstwahrscheinlich die Autobahn benutzen müssen, um rechtzeitig die Fähre in Palermo zu erreichen. Nach dem Bezug unserer Kabinen treffen wir uns zu einem Bierchen und zum Abschied von Sizilien auf dem Achterdeck.

Und während die Lichter von Palermo langsam in der Dunkelheit verblassen, wummert uns der gleichmäßig vibrierende Schiffsdiesel in den wohlverdienten Schlaf.

14. Tag

Freitag

An Bord – von Palermo nach Genua

Wir verbringen noch einen ganzen Tag an Bord. Es gibt keinerlei Verpflichtungen, da auch keine Verpflegungsleistungen gebucht sind.

So bleibt gewährleistet, dass sich jeder seinen Tag nach exakt seiner Façon gestalten kann. Wer auf das Frühstück verzichten möchte, der schläft halt etwas länger, wer das Mittagessen ausfallen lässt, freut sich schon auf das Abendessen an Land.

Gegen 18 Uhr legt die Fähre in Genua an, und dann heißt es Abschied nehmen von denjenigen, die auf Achse gen Heimat fahren wollen.

Für diejenigen, die noch eine Übernachtung gebucht haben, steht noch ein letztes gemeinsames Abendessen an, bevor es am nächsten Morgen nach Hause geht.