Alpenschnuppern individuell

Pässe sind es, die den kurvengierigen Motorradfahrer in die Alpen rufen. Über zahlreiche Kurven und Pässe führt die Alpenschnuppertour durch die fantastische Bergwelt der Alpen.

Preise

Preise
Fahrer im Doppelzimmer 750,00
Beifahrer 690,00
Einzelzimmer-Zuschlag 190,00

Leistungen

Leistungen
6 Übernachtungen im Doppelzimmer
Halbpension
Streckenbeschreibung und GPS-Daten
Kartenmaterial
Nicht inklusive
Alles, was nicht unter Leistungen angegeben ist
Tourguide
Motorrad
Benzin
Mautgebühren
Mittagessen
Getränke
Reiserücktrittskosten- und Rücktransportversicherung

Mehr Details

Mehr Details
Gesamtstrecke: zirka 1500 km
Tagesetappen: 270–310 km
Besonderheiten: Individualtour für Selbstfahrer. Keine Gruppenreise.
Motorräder: Die vielen Kurven setzen den Reifen zu, deshalb vor Reisebeginn auf volles Profil achten. Ein Kartenfach auf dem Tank ist für das Fahren nach Routenbeschreibung erforderlich
Fahrkönnen: Das Motorrad sollte auf kurvigen Strecken, besonders aber in Spitzkehren sicher beherrscht werden. Keine Tour für Motorradeinsteiger, Bergerfahrung ist Grundvoraussetzung
Klima: Im Hochgebirge auch im Sommer zeitweise kühl. Am Gardasee mildes Klima
Mobilität: Das Angebot ist nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Für nähere Informationen kontaktiere uns bitte.

Zunächst geht es vom österreichischen Nauders über Flüela-, Albula- und Bernina- Pass durch die Schweiz ins italienische Zollfrei-Gebiet Livigno. Nach so viel Kurvengeschlängel flutscht es auch für Alpen-Neulinge bald richtig gut. So kann man sich getrost am nächsten Tag an die 48 Kehren des berühmt-berüchtigten Stilfser Jochs wagen, bevor es über den Gavia dann wieder talwärts geht. „Dahin, wo’s schön ist“, heißt die Devise, folglich führt diese Tour auch über so herrliche Nebenstrecken wie den Passo di Vivione und den legendären Passo di Croce Domini. Da wird das Asphaltband zwar immer schmaler, doch dafür kommt einem auch kaum jemand entgegen. Schwer zu finden sind diese kaum bekannten Pässe nicht, entweder nach Karte mit eingezeichneter Strecke oder nach den Routen mit ausgefeilten Satelliten-Navigations-Daten ist man schnell auf dem richtigen Weg. Bei so viel Vorbereitung und der wunderbaren Strecken- auswahl stellt sich schnell auch die nötige Ruhe und der vollendete Kurvengenuss ein, der so wichtig ist für einen entspannenden Motorradurlaub im schönsten Zweiradrevier überhaupt.

Die Tour ist eine Individualtour für Selbstfahrer, keine Gruppenreise und ohne Reiseleitung. Die Hotels werden vom action team vorgebucht. Eine detaillierte Routenbeschreibung weist den Weg.

Tourverlauf

1. Tag: Anreise nach Nauders, Abendessen, Übernachtung.

2. Tag: Tagestour Nauders, Inntal, Engadin, Davos, Livigno

Von Nauders über den Reschenpass wieder zurück im Tal folgt die Route dem noch jungen Inn flussaufwärts bis ins Zollfrei-Gebiet Samnaun und weiter in die Schweiz – genauer gesagt ins Engadin, wo auch heute noch in weiten Teilen rätoromanisch gesprochen wird. Nach dem Mittagessen geht es weiter über den Flüela-Pass nach Davos und über den Albula mit seinen spektakulären Eisenbahnbauwerken gleich wieder zurück ins Engadin.

Über den Bernina und die Forcola di Livigno wird das Tagesziel im italienischen Zollfrei-Gebiet Livigno erreicht.

Tagesetappe: ca. 310 km

3. Tag: Tagestour Livigno, Ofenpass, Stilfser Joch, Bormio, Bernina, Livigno Die heutige Rundtour (d.h. Fahren ohne Gepäck!) führt über einige der schönsten Alpenstraßen und Pässe überhaupt. Gleich morgens geht der Weg nach Norden – am Schweizer Stausee auf italienischem Gebiet entlang und über den einspurigen Tunnel Munt la Schera (hier klingt einfach jedes Motorrad grandios!) noch mal ins Engadin – und gleich weiter über den Ofenpass und das idyllische Val Mustair ins italienische Vinschgau. Hier ist häufig viel Verkehr, deshalb gar nicht lange aufhalten, sondern gleich wieder abbiegen zu den scheinbar kein Ende nehmenden Kehren des Stilfser Jochs. Eine Bratwurst auf der Passhöhe ist einfach Pflicht!

Der Weg hinunter nach Bormio bringt dann wieder den nötigen Kurvenswing um sich gleich dem nächsten Pass zu widmen: dem Gavia.

Auf der Nordseite verhältnismäßig breit, ist die Südrampe schmal und spektakulär. Über den Passo Mortirolo, Passo di Foscagno und Passo d’Eira führt die Route wieder zurück ins Hotel.

Tagesetappe: ca. 290 km

4. Tag: Tagestour Aprica, Passo Vivione, Croce Domini, Gardasee Diesen Tag eine Verbindungsetappe zu nennen, wäre wirklich ein sträflicher Fehler: Nach dem Frühstück geht es über die Forcola di Livigno erst einmal wieder in die Schweiz – die traumhaft schwingende Südrampe des Bernina hinunter ins Veltlin (übrigens eine der kleinsten und gleichzeitig interessantesten Weinbauregionen Italiens) und gleich auf der anderen Seite durch dichte Wälder über den Passo Aprica weiter nach Edolo.

Auf dem Dorfplatz kommt dann das italienische Gefühl so richtig durch – eine Bar reiht sich an die andere, Sonnenschirme stehen überall – und der Kaffee, scusi, Caffè schmeckt wie eben nur in Italien.

Über Passo Vivione und Passo di Croce Domini geht es weiter nach Südosten zum Idrosee und nach weiteren gut 20 höchst kurvigen Kilometern ans Westufer des Gardasees. Genauer gesagt nach Riva del Garda, wo sich ein Bummel über den Marktplatz geradezu aufdrängt. Ganz zum Schluss schwingen wir uns noch einmal einige kurvige Kilometer in die Berge hinauf um unser Hotel zu erreichen.

Tagesetappe: ca. 270 km

5. Tag: Tagestour ab und bis Campo Lomaso

Die heutige Provinz heißt Trentino – ein wirkliches Paradies für Motorradfahrer. Dabei hat die Region noch deutlich mehr zu bieten als ‚nur’ beeindruckende Landschaften und perfekte Kurven. Im Mittelalter war die Region Schauplatz mehrerer Schlachten zwischen Venedig und seinen Nachbarn – verschiedene Burgen bezeugen heute noch die Bedeutung des Etschtals als Handelsstraße. Und Trient (Trento - die Provinzhauptstadt) war in der Renaissance 18 Jahre lang Sitz des vatikanischen Konzils – Architektur und Museen der Stadt sind seither sehr sehenswert.

So ist heute für jeden etwas dabei: Auf die, welche die Kurvenlektionen der vergangenen Tage weiter vertiefen wollen, warten Monte Bondone, Monte Baldo, Lago Valvestino und all die anderen traumhaften Kurvenreviere des Trentino. Und diejenigen, die es gerne etwas ruhiger angehen lassen wollen, tauschen ein paar wenige der Kurven gegen einige spannende Stunden im Castel Beseno oder genießen einen Stadtbummel in Trient. Ganz wie’s beliebt.

Tagesetappe: ca. 290 km

6. Tag: Tagestour Gampenjoch, Meran, Timmelsjoch, Nauders

Mit diesem Tag geht die Tour auch schon wieder zu Ende – aber was für ein Abschluss: der Morgen beginnt mit den herrlichen

Kurvenkombinationen an der Brenta – Lago Molveno, Val di Non und Gampenjoch sind nur ein paar der klangvollen Namen. Kurz hinter Meran in Südtirol wird es dann Zeit für eine mittägliche Stärkung: als nächstes wartet das Timmelsjoch – mit 2.474 m einer der höchsten Alpenpässe – und vor allem auf der Südseite einer der spektakulärsten. Der Nachmittag schwingt dann durch Ötztal, Pitztal und über die Piller Höhe zurück zum Starthotel der Tour – wo zum Abschluss noch einmal richtig Verwöhnen angesagt ist.

Tagesetappe: ca. 300 km

7. Tag: Heimreise nach dem Frühstück.