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Italienische Pässe individuell

Pässe sind es, die den kurvengierigen Motorradfahrer in die Alpen rufen. Allen voran die weltberühmte Sella Ronda, die Motorradfahrer aller Länder in das Herz der Dolomiten lockt. Doch die italienischen Alpen haben weit mehr zu bieten.

Preise

Preise
Fahrer im Doppelzimmer 590,00
Beifahrer 540,00
Einzelzimmer-Zuschlag 150,00

Leistungen

Leistungen
5 Übernachtungen im Doppelzimmer
Halbpension
Streckenbeschreibung und GPS-Daten
Kartenmaterial
Nicht inklusive
Alles, was nicht unter Leistungen angegeben ist
Reiseleitung
Motorrad
Benzin
Mittagessen
Getränke
Mautgebühren
Reiserücktrittskosten- und Rücktransportversicherung

Mehr Details

Mehr Details
Gesamtstrecke: ca. 2.250 km
Tagesetappen: 310 – 400 km
Besonderheiten: Individualtour für Selbstfahrer. Keine Gruppenreise.

Deutlich ruhiger, aber nicht weniger faszinierend geht es südlich und östlich dieser karstigen Giganten zu. Wie wär's mit a bisserl Österreich zum Einstieg - mit Tauernpass und Nockalmstraße? Dazu einen Schuss Slowenien mit weitgehend unentdeckten Bergetappen wie Vrsic-Pass und Sella Nevea.

Letzterer führt ins Friaul. Veneto und die Dolomiten kommen gleich danach. Wann immer es geht, bewegt sich die Tour auf unbekannten, wenig frequentierten Strecken, die phänomenale Landschaften und tolle Aussichten abseits des Touristenstroms bieten.

Allerdings braucht es eine gehörige Portion Bergerfahrung, um diese sicher zu befahren. Schön, wenn man da nach eigenem Gusto fahren und pausieren kann. So lassen sich Tutti Passi ungestört genießen - und die Landschaft ebenso. Und wenn das Hotel bereits gebucht ist, bleibt auch der Stress auf der Strecke.

Die Tour ist eine Individualtour für Selbstfahrer, keine Gruppenreise und ohne Reiseleitung.

Die Hotels werden vom MOTORRAD action team vorgebucht. Eine detaillierte Routenbeschreibung weist den Weg.

Tourverlauf

1. Tag: Tourstart südlich von München. Wer möchte, kann sich dort ein Zimmer im jeweils vorgeschlagenen Hotel selbst buchen. Ein Hotelbuchungsformular erhalten Sie mit der Buchungsbestätigung. Selbstverständlich können Sie ggf. auch ein anderes Hotel für die Zusatzübernachtungen wählen und selbst buchen.

Nach einem rustikalen bayerischen Frühstück geht es auf Tour. Zunächst ostwärts vor den Alpen entlang, mit ein wenig Glück mit wundervollem Panorama auf die deutschen Ausläufer. Auch die deutsche Alpenstraße wird natürlich ein Stück weit unter die Räder genommen, bevor im Berchtesgadener Land der späte Einstieg in die österreichischen Alpen erfolgt. Entlang des Steinernen Meeres geht es später in Richtung Süden über das schöne Lunggau zum Einstieg in die Nockalm-Panorama-Straße bei Innerkrems. (Bitte beachten Sie, dass die Nockalm-Mautstelle nur bis 17 Uhr besetzt ist. Sollten Sie nach 17 Uhr eintreffen, können Sie zwar in die Nockalmstraße einfahren, jedoch sind Motorräder auf dieser Strecke nur bis 18 Uhr erlaubt!) Die Tagestour endet auf der Turracher Höhe.

Tagesetappe: ca. 390 km

2. Tag: Tagestour bis Sauris

Hinunter von der Turracher Höhe geht es kurvenreich in und durch die Kärntner Seenlandschaft und über den Wurzenpass hinüber nach Slowenien. Dort wartet der wunderschöne Vrsic-Pass auf seine Bezwingung, was deutlich einfacher ist, als ihn auszusprechen. Ein Paradies erwartet den Motorradwanderer auch auf der nächsten Seite, wo einen das kecke, türkisgrüne Bergflüsschen Soca ein Stück des Weges begleitet. Auch auf italienischer Seite sind die Bergübergänge Sella Nevea und Cason di Lanza noch weitestgehend unbekannt. Wobei letzterer schon ein wenig Leidensfähigkeit und Fahrkönnen voraussetzt, da er zu den entlegendsten Pässen der Ostalpen zählt – und damit zum Geheimtipp wird. Auch die weiteren Sträßchen über Forcella di Luis und Sella Valcalda bringen einen nicht näher heran an die Zivilisation, die auch im einsam gelegenen Bergdorf Sauris noch nicht wirklich Einzug gehalten hat. Dort ist die zweite Übernachtung gebucht.

Tagesetappe: ca. 350 km

3. Tag: Tagestour nach Bassano del Grappa

Hier im Friaul lässt es sich auf kleinen Straßen vortrefflich Motorradwandern. Deshalb geht es zunächst noch ein bisschen kreuz und quer durch die Berglandschaft rund um Sauris, bevor es über die Forcella di Monte Rest am Lago Barcis vorbei in Richtung Westen geht. Über Longarone erfolgt der Einstieg in die venetischen Voralpen, der Ausstieg gelingt mithilfe des Passes San Boldo, dessen Südrampe in mehreren übereinander liegenden Kehren in grobe Felstunnel gehauen den Abstieg in ein enges Tal vollzieht – ein straßenbauliches Meisterwerk. Ein landschaftliches Gotteswerk ist dagegen der Monte Grappa und seine Geschwister. Die Aussichten sind derart faszinierend, dass es sich empfiehlt, anzuhalten und vom Motorrad zu steigen, um diese zu genießen. Die Abfahrt nach Bassano del Grappa gleicht eher einem Landeanflug.

Tagesetappe: ca. 360 km

4. Tag: Tagestour in die Dolomiten bis Arabba

Einmal hier, bietet sich eine Rundtour im Zick-Zack durch das Altopiano dei Sette Comuni an. Zunächst flüssig über Schio bis Rovereto zum Kurven-wedeln, dann wieder klein aber fein über den Passo Borcola und mitten hinein ins Wandergebiet, was man hier auf gutem Asphalt auch gerne auf zwei Rädern machen kann. Im Valsugana ist dann mal zum flotten Durchmarsch eine Superstrada gerade recht, damit man die Zeit zwischen Brocon- und Rollepass wieder mit herrlichem Kurventango genießen kann. An Arabba schleichen wir uns von hinten über den Vallespass und Caprile an.

Tagesetappe: ca. 340 km

5. Tag: Rundtour durch die Dolomiten

Einmal ohne Gepäck über etliche bekannte und unbekannte Pässe geht es von Arabba nach Arabba. Die Bekannten sind sicherlich alle Pässe der Sellaronda, die man gleich früh am Morgen oder dann erst wieder spät am Abend genießen sollte. Daher kann man diese Tagestour auch im und gegen den Uhrzeigersinn fahren. Um dann noch die eher unbekannten Pässe wie Lavaze-Joch und Nigerpass zu fahren.

Tagesetappe: ca. 310 km

6. Tag: Tagestour zurück Richtung München

Über alpine Highlights wie den Staller Sattel und die Großglockner-Hochalpenstraße geht es zurück in die Tiroler Bergwelt und später ins deutsche Voralpenland. Das sind noch einmal spannende kurvenreiche Straßen zum Abschluss einer wunderbaren Tour. Wer eine Übernachtung gebucht hat, der kann sich jetzt schon auf ein Staubbier in einem typisch bayerischen Biergarten freuen.

Tagesetappe: ca. 390 km