Toskana

Sie gilt als Wiege der europäischen Kultur. Die Toskana ist nicht nur eine Region, nicht nur ein ehemaliges Königreich.

Preise

Preise
Fahrer im Doppelzimmer 1850,00
Beifahrer 1350,00
Einzelzimmer-Zuschlag 350,00

Leistungen

Leistungen
9 Übernachtungen im Doppelzimmer
Halbpension
deutschsprachige Reiseleitung
Eintrittsgelder
Nicht inklusive
Alles, was nicht unter Leistungen angegeben ist
Motorrad
Benzin
Mittagessen
Getränke
Mautgebühren
Reiserücktrittskosten- und Rücktransportversicherung

Mehr Details

Mehr Details
Gesamtstrecke: zirka 2400 km
Tagesetappen: 100–350 km
Straßenzustand: Sehr gut ausgebaute Straßen mit gutem Asphalt und tollen Kurvenradien, es kann aber auch mal holprig werden
Fahrkönnen: Das Motorrad sollte auf kurvigen Strecken, besonders aber in Spitzkehren sicher beherrscht werden
Klima: Tags bis 30, nachts selten unter 15 Grad. September ist ein sehr milder Monat
Mindestteilnehmerzahl: 6 Fahrer, bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl behalten wir uns vor, die Reise bis 28 Tage vor Tourbeginn abzusagen
Besonderheiten: Als Wiege der Renaissance bietet die Toskana viele kulturelle Highlights. Besichtigungen des Domplatzes von Pisa und der Altstädte von Siena und Florenz sind feste Bestandteile des Tourprogramms

Nein, sie ist auch eine Offenbarung für die Sinne. Für die Augen die Landschaft, für die Nase der Duft der Macchia, für die Ohren die Melodie der wunderbaren Sprache, für die Zunge die abwechslungsreiche Küche und für das Popometer die wundervoll geschwungenen Asphaltbänder.

Kein Wunder, dass dieser Teil Italiens allseits so beliebt war und ist – bei allen Feinschmeckern, Kulturbeflissenen und auch Motorradfahrern. Denn links und rechts der Straße gibt es nicht nur fantastische Aussichten, sondern auch viel Kulturelles in dieser Motorradreise. Ob der Domplatz von Pisa mit seinem schiefen Turm, die Altstadt von Siena mit der weltberühmten Piazza del Campo oder die Burg von Montalcino mit ihrer weithin bekannten Enoteca – in der schönen Toskana führen alle Straßen zu wunderbaren Zielen. Und das müssen nicht immer nur die Wege selbst sein.

Die Toskana verwöhnt den Reisenden von jeher mit erlesenen Köstlichkeiten aus Küche und Keller. Dazu ein Füllhorn von Kultur, Kunst und Geschichte, die auf dieser Tour nicht ungeachtet bleibt. So wird nicht nur dem formidablen Rotwein Beachtung geschenkt, sondern auch der fantastischen Küche, die als die Basis selbst für die französische gilt. Denn

es war eine Herzogin der Medici im 16.Jahrhundert, die als Florentinerin durch Heirat französische Königin wurde. Da sie sich verständlicherweise nicht von der feinen Küche der

Toskana trennen wollte, nahm sie ihren gesamten Hofstaat inklusive der Köche und Kräuterbeete mit. Doch auch die allerorten vorhandene Geschichte, die sich vielfach in den wunderschön erhaltenen Städten zeigt, wird Teil dieser Reise sein. Ob der „schiefe Turm“ von Pisa, die Altstadt von Siena oder die Ponte Vecchio in Florenz.

Und zwischendurch und mittendrin verwöhnt die Toskana dann noch mit Kurvengenuss vom

Allerfeinsten. So lässt sich die Geschichte der europäischen Kultur mit viel Spaß „erfahren“.

Tourverlauf

0. Tag: Individuelle Anreise nach München

Wer möchte und aus größerer Entfernung anreist, kann gerne über uns ein Zimmer im Treffpunkt-Hotel südlich von München buchen. Diese Leistung ist allerdings nicht im Preis unserer Toskana-Reise enthalten. Alle Teilnehmer, die am Abend schon anreisen, können sich beim gemeinsamen Abendessen an einem

von uns reservierten Tisch schon einmal in gemütlicher Runde kennen lernen.

1. Tag: Durch die Alpen in das Trentiner Land

Treffpunkt am Morgen südlich von München. Start frei zu unserer Fahrt durch das schöne Voralpenland. Entlang des Tegernsees steigen wir in die Alpen ein, bevor die Route durch das Inntal und über die alte Brennerstraße nach Italien führt. Über wundervolle Alpenpässe wie das Penser Joch und den Mendelpass geht es immer weiter südlich bis nördlich des Gardasees.

Tagesetappe: ca. 360 km

2. Tag: Über den Po hinein in den Apennin Zunächst noch entlang der Hausberge des Gardasees gelangen wir schließlich in die wohlbekannte Po-Ebene. Hier heißt es eben diese Backen zusammen kneifen und auf der Autobahn einfach mal schnell drüber weg. Nichts anderes macht hier Sinn. Dafür belohnt der Höhenzug des Apennin schon kurz darauf mit herrlichen Kurvenverläufen und wenig Verkehr. Der ebenso unbekannte wie kurvenreiche Cento Croci Pass führt uns an die Küste kurz vor La Spezia. Hier bleiben wir über

Nacht.

Tagesetappe: ca. 380 km

3. Tag: Über Pisa in die Maremma

Heute geht es gleich in der Frühe los, denn es steht einiges an Kultur auf dem Programm. Zunächst die Marmor-Brüche von Carrara, in denen Tag für Tag riesige, tonnenschwere Blöcke reinsten weißen Marmors gefördert werden. Dann Pisa mit dem Domplatz und seinem schiefen Turm. Danach sind noch einmal die Motorräder dran. Über Volterra geht es hinein in die Berge des „Metalliferre“, Standort des größten europäischen geothermischen Kraftwerks.

In Richtung Roccastrada verwöhnt uns feinster italienischer Straßenbau. Unser Hotel liegt abgeschieden in einem Waldstück, hier bleiben wir zwei Nächte.

Tagesetappe: ca. 320 km

4. Tag: Die Maremma

Nach einem späten Frühstück fahren wir wieder gemeinsam los. Nur das Gepäck bleibt im Hotel. Eine schöne Tagestour kreuz und quer durch die Maremma liegt an. Je nach Wetter, Lust und Laune kann man eine wunderschöne Runde drehen. Der Lago Bolsena mit seiner gleichnamigen pittoresken Altstadt an seinen Ufern oder auch der kleine, Kennern bekannte Weinort Scansano können über wunderbar drapierte Asphaltbänder erreicht werden, so dass auch hier der Weg zum Ziel und das Fahren zum Genuss wird. Wie alles in der Toskana.

Tagesetappe: zwischen 155 und 300 km

5. Tag: Zurück in die Wiege der Kultur und des Weines – ab nach Siena Mit dem Frühstück lassen wir uns heute etwas Zeit, denn jetzt heißt es wieder mal Packen und ab auf die Motorräder. Auch heute gibt es erneut ein wenig Kultur zum Anfassen. Nach der Befahrung des höchsten Berges der Maremma und dem einzigen Skigebiet der südlichen Toskana, dem Monte Amiata, besuchen wir Montalcino, weltberühmt für seinen süffigen Sprössling Brunello. Hier gibt es auch eine kleine, feine Burg, in der man fantastisch picknicken kann. San Quirico d’Orcia, welches wir später anfahren werden, war gar einst der Sitz des Papstes.

Unser Zielort für heute hat sogar noch einiges Mehr zu bieten. Ganz in der Nähe von Siena, neben Florenz die bedeutendste Stadt der Toskana, bleiben wir in den umgebenden Hügeln der Stadt für die nächsten zwei Nächte.

Tagesetappe: mindestens ca. 150 km

6. Tag: Eine herrliche Runde durch das Herz der Toskana

Nach einer morgendlichen Stadtführung, der Besteigung des Torre Mangia mit herrlichem Blick auf den Piazza del Campo und der späteren Besichtigung des Doms ziehen wir uns um und starten die Motorräder. Über wunderschöne Bergetappen zu kleinen Weindörfern entführt uns die heutige Rundtour zunächst.

Gut, dass wir ohne Gepäck unterwegs sind, so können wir dem Kurvenswing fast schwerelos folgen. Hier haben die italienischen Straßenbauer ein paar Meisterstücke hinterlassen. San Gimignano lockt noch einmal mit seinen hohen Patrizier-Türmen, der wunderschönen Altstadt und leckerem Eis. Danach wartet das Chianti-Gebiet auf uns, welches neben seinem edlen roten Wein auch eine fantastische Straßenführung zu bieten hat. Castellina, Radda und Gaiole in Chianti sind die Stationen auf der Fahrt durch eine der schönsten Regionen Italiens.

Tagesetappe: mindestens ca. 190 km

7. Tag: Hinein ins Hochgebirge der Toskana, hinweg über den Pratomagno Heute müssen wir leider wieder packen, denn wir machen uns auf Umwegen in die Nähe von Florenz. Einmal quer durch das Chianti geht es in Richtung Arezzo und knapp daran vorbei, denn im hochgebirgigen Hinterland erwarten uns noch zwei weitere Highlights. Zum einen das bescheidene Bergdorf Caprese, welches nur durch den berühmten Sohn Michelangelo zu Ruhm gelang. Zum anderen das Kloster des Heiligen Franziskus, der hier seine Berufung erfuhr und für eine sehr lange Zeit in einer Erdhöhle hauste. Zurück geht es erneut durch das herrliche Chianti-Gebiet, welches uns zunächst mit fantastischen Kurven verwöhnt – und heute Abend dann wieder in dunkelroter flüssiger Form...

Tagesetappe: ca. 250 km

8. Tag: Ab nach Florenz

Direkt vor unserem Hotel in einem kleinen Vorort fahren häufig und regelmäßig reguläre Stadtbusse nach Florenz hinunter. Der ganze heutige Tag steht im Zeichen unserer Stadtführung mit vielen Highlights dieser Wiege der toskanischen Kunst und Kultur. Wir genießen die Zeit, dieser einzigartigen Stadt und ihrer zutiefst toskanischen Seele ein wenig näher zu kommen. Vielleicht reicht es ja aus, um eine Idee von der ganzen Pracht der Perle der Toskana zu bekommen - und vielleicht macht sie ja auch Lust auf mehr?

Stadtführung Florenz per Bus

9. Tag: Zurück in die italienischen Alpen

Über die berühmte Ducati Teststrecke zwischen Florenz und Bologna machen wir uns auf den Weg gen Norden. Der Passo della Futa zeigt, warum Ducati vor allen Dingen Wert auf stabile Fahrwerke legt. Danach geht es kurvenreich weiter über die kleine Berg-Gemeinde Zocca, bis wir schließlich auf die Autobahn zur Überquerung der Po-Ebene wechseln. Zum guten Schluss werden wir noch ein wenig alpines Kurvengleiten erfahren, bevor wir unser Hotel in den Trentiner Alpen erreichen.

Tagesetappe: ca. 380 km

10. Tag:Heimwärts nach Bayern

Es ist ja nicht einfach so eine Nachhausefahrt. Jetzt geht es noch einmal richtig schön durch die italienischen, österreichischen und deutschen Alpen. Gampenjoch und Timmelsjoch sind für Motorradfahrer die Grandi Signori der Tourenstrecken.

Zwei gewichtige Pässe in den Zentral-Alpen, die noch mal jeder für sich ein Highlight dieser fantastischen Motorradtour bilden. Über Scharnitzpass und Kochelsee führt uns die Route dann gegen späten bis sehr späten Nachmittag zum Ausgangspunkt der Tour zurück. Wer mag, kann sich hier noch einmal eine Nacht im Hotel zusätzlich buchen. Alle anderen fahren von hier aus individuell – und voller neuer Eindrücke - nach Hause.

Tagesetappe: ca. 355 km

(Programmänderungen vorbehalten)