Rumänien

Die Zeit scheint stehengeblieben zu sein in den Karpaten: romantische Seen, wilde Wasserfälle, etliche Gebirgsflüsse und dichte Nadelwälder, in denen heute noch Braunbären leben.

Preise

Preise
pro Fahrer(in) im Doppelzimmer €1.490,00
Beifahrer €1.090,00
pro Einzelzimmer (Zuschlag) €350,00

Leistungen

Leistungen
11 Übernachtungen im Doppelzimmer
Halbpension
deutschsprachige Reiseleitung
Eintrittsgelder
Nicht inklusive
Alles, was nicht unter Leistungen angegeben ist
Motorrad
Benzin
Mittagessen
Getränke
Reiserücktrittskosten- und Rücktransportversicherung

Mehr Details

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Anfahrt: Das Start- und Zielhotel liegt in Komarno, ca. 100 km östlich von Bratislava und 100 km westlich von Budapest. Von Berlin bis zum Treffpunkthotel sind es ca. 800 km, von München ca. 600 km, von Köln ca. 1.200 km, von Wien ca. 200 km. Sollten Sie mit Auto und Hänger anreisen, können Sie diese im Hof unseres Treffpunkthotels sicher abstellen.
Strecke: Zirka 2650 km Gesamtstrecke, Tagesetappen zwischen 240 und 430 km.
Motorräder: Diese Reise ist für alle Motorräder geeignet. Allerdings fährt es sich am komfortabelsten mit Reiseenduros bzw. Tourern mit viel Bodenfreiheit und genügend Federwegen. Die Motorräder sollten technisch einwandfrei sein. Bitte bedenken Sie, dass mit An- und Rückreise bis zu 5.000 km zu fahren sind. Entsprechend sollten die Reifen neu oder neuwertig sein.
Fahrkönnen: Diese Tour ist für jeden Fahrer geeignet. Sicheres Beherrschen des Motorrads in Spitzkehren und auf minderwertigem Asphalt ist Bedingung.
Gepäck: Packen Sie nur das Nötigste ein. Achten Sie auf geringes Gewicht und kleines Volumen. Das Motorrad wird auf dieser Reise stark beansprucht, und je weniger Gewicht der Fahrer wuchten muss, umso stabiler und sicherer ist er auch auf Schlaglochpisten unterwegs. Empfehlenswert sind eine Gepäckrolle oder stabil befestigte Heck-Taschen und ein stabil befestigter Tankrucksack. Zur Befestigung benutzen Sie bitte Spanngurte in ausreichender Stückzahl.
Straßenzustand/Verkehr: Meist Asphalt, mal grob, mal fein, etwa 30 % schlechter Fahrbahnzustand. Nur an einer Passhöhe fahren wir auf ca. 5 km Schotterpiste, die recht gut und einfach befahrbar ist. Bis auf wenige Hauptstraßen und in den Großstädten ist Rumänien verkehrsarm. Es gelten dieselben Straßenverkehrsregeln wie in Deutschland inklusive Rechtsverkehr. Achten muss man immer wieder auf Hunde, Ziegen, Schafe, Esel und Rinder - oder sehr langsam fahrende, von Tieren gezogene Wagen.
Tagesablauf: Normalerweise beginnt ein Reisetag um 8 Uhr mit dem Frühstück. Um 9 Uhr sollten dann alle auf dem Motorrad sitzen. Mittags- und Zwischenpausen werden regelmäßig eingelegt. Bis spätestens 18 Uhr erreichen wir in der Regel das Hotel. Sollte es Ausnahmen geben, gibt es sicher einen guten Grund dafür.
Unterkunft: In sauberen landestypischen Hotels und Pensionen. Jedes Zimmer hat ein eigenes Bad und WC. Nach rumänischer Kategorie handelt es sich um 3 Sterne Häuser, wenngleich die Häuser nicht immer dem westeuropäischen Standard entsprechen. Häufig sind die Zimmer einfacher, als man es von außen erwarten würde. Nicht jedes Bad hat eine Duschkabine oder einen Duschvorhang. Jedoch zeichnet sich jede Unterkunft entweder durch die unverwechselbare Lage, Historie, Küche oder Atmosphäre aus – nur in zwei Fällen sind wir gezwungen, einfachere, jedoch gemütliche und saubere Hotels zu nehmen, da es keine Alternative gibt.
Verpflegung: Zum Frühstück gibt es typisch Rumänisches, Tee oder Kaffee, meist Espresso, Weißbrot, Butter, Marmelade, Käse, Wurst, Ei, Tomaten und Gurken. Die rumänische Küche ist nicht besonders vielfältig. Salate sind eher selten, häufig gibt es deftige Fleischsorten (Schwein, Rind oder Geflügel) mit Kartoffeln als Beilage. Dafür sind die Suppen und Eintöpfe sehr üppig und schmackhaft. Abends wird meist ein mehrgängiges Menü serviert. Mittags werden wir deshalb nicht so üppig essen. Zum Trinken gibt es neben Wasser und den üblichen Softdrinks diverse Sorten schmackhaften Biers aus rumänischen Brauereien. Verschiedene rumänische Rotund Weißweine runden ein Abendessen genussvoll ab.
Nebenkosten: Das Benzin in Rumänien ist mit zirka 1,20 Euro pro Liter etwas günstiger als in Deutschland. Insgesamt muss man auf der Tour mit ca. 150 bis 200 Euro Benzinkosten rechnen (bei 4 Liter bzw. 6 Litern Verbrauch auf 100 km). In der Slowakei und in Ungarn kann man an Tankstellen problemlos mit Kreditkarte oder Maestrokarte bezahlen. In Rumänien ist dies nicht immer möglich und wenn ja, dann nur mit PIN der Karte. Die Getränke in Restaurants und Cafés sind relativ günstig: ½ l Bier ca. 1,20 bis 1,70 Euro, eine Flasche Rotwein ca. 10 Euro. Je nach Trinkgenuss muss man für die Tour mit ca. 150 Euro rechnen. Hinzu kommen ca. 7 Euro pro Tag für das Mittagessen dazu (also insgesamt ca. 220 Euro für Getränke und Mittagessen). Da es in Restaurants und Cafés völlig unüblich ist, einzeln zu zahlen, ist es sinnvoll, eine Gemeinschaftskasse für Mittagessen und Getränke einzurichten, die, falls gewünscht, Ihr Reiseleiter für die Gruppe verwalten kann. So haben Sie eigentlich gar nichts mehr mit Geld zu tun und können sich auf die Reise und die vielfältigen Eindrücke konzentrieren.
Klima: In Rumänien herrscht Kontinentalklima, in den Tälern und Ebenen ist es im Hochsommer warm bis heiß, in den Bergen kühler – hier kann es auch im Sommer häufiger zu Regenfällen kommen.
Dokumente: Für die Einreise in die Slowakei, nach Ungarn und Rumänien genügt ein noch 6 Monate gültiger Personalausweis oder Reisepass, ein Visum für deutsche Staatsbürger ist nicht notwendig. Ein nationaler Führerschein genügt. Bitte denken Sie auch an die Grüne Versicherungskarte. Für die Autobahnen in Österreich und Ungarn besteht auch für Motorräder Mautpflicht, in Tschechien und der Slowakei nicht.
Strom: Die Stromspannung beträgt 220 Volt. Die Steckdosen entsprechen denen in Deutschland.
Ausrüstung /Schutzkleidung: Am besten geeignet für Rumänien sind wasserdichte Textil-Kleidung bzw. Enduro-Kleidung und ein Helm mit Visier (wegen der möglichen Regenfälle). Da es große Temperatur-Unterschiede zwischen Tiefland und Gebirge gibt (z.B. 35 Grad in Temeshwar, 5 Grad und Regen im Fagarasch-Gebirge) eignet sich am besten das Zwiebelprinzip mit vielen dünnen Schichten, die je nach Bedarf an- oder ausgezogen werden. Wasserfeste Motorrad-Handschuhe und - Stiefel sollten eine Selbstverständlichkeit sein. Bitte auch Badesachen nicht vergessen. Des Weiteren wären nützlich: ein Multitool oder Taschenmesser, eine Sonnenbrille, die unter den Helm passt, und eine Trinkflasche. Bewährt haben sich auf solchen Touren vor allem Trinkrucksäcke in der Art eines Camelbaks. Denken Sie bitte auch an Medikamente gegen die gängigsten Reisekrankheiten. Durchfall- und Erkältungsmittel sowie Vitamine können unterwegs sehr hilfreich sein.
Geldbedarf und Zahlungsmittel: Am besten ist es, wenn Sie die 100 Euro für die Gemeinschaftskasse am Bankomaten in Rumänien abheben und 120 Euro in bar mitnehmen. Das Geld für das Tanken können Sie fifty fifty aufteilen in Bargeld vom Automaten und per Kredit- bzw. Maestrokarte an der Tankstelle. Geld kann auch in Wechselstuben getauscht werden. Neben Geld für Getränke (ca. 150 Euro), Mittagessen (ca. 70 Euro) und Benzin (ca. 150 bis 200 Euro, davon ca. 120 bis 170 Euro in Rumänien) sollten Sie noch etwas Geld für eventuelle Trinkgelder und Souvenirs dabei haben.
Mindestteilnehmerzahl: 5 Fahrer. Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, behalten wir uns vor, die Reise bis 28 Tage vor Tourstart abzusagen.
Mobilität: Das Angebot ist nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Für nähere Informationen kontaktiere uns bitte.

Bis zu 2550 Meter ragen die Gipfel der Karpaten empor, Reisende können sich daher auf viele kurvige Strecken freuen. Die Straßen sind allerdings nicht immer in bestem Zustand.

Es warten spektakuläre Etappen wie die Klamm-Straße von Bicaz und die Passüberquerung im eindrucksvollen Fagarasch-Gebirge. Einen Kontrast zu den endlosen Wäldern und abgelegenen Dörfern mit ihren Holzkirchen bilden die quicklebendigen Städte dieses geschichtsträchtigen Landes.

Der Besuch von Timisoara und Hermannstadt mit ihren erstaunlich gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkernen steht ebenso auf dem Programm wie die Besichtigung Schäßburgs mit der ältesten noch bewohnten Burganlage Europas.

Vorläufiger Routenverlauf:

1. Tag: Individuelle Anreise bis 18:00 Uhr zum Treffpunkthotel in Komarno (Slowakei), 100 km vor Budapest gelegen (ca. 200 km von Wien entfernt). 18:30

Uhr Tourbesprechung und ab ca. 19:30 Uhr gemeinsames Abendessen.

2. Tag: Zunächst gilt es, bis nach Rumänien vorzudringen. Eine lange Überbrückungsetappe liegt vor uns. Anfangs geht es immer an der Donau entlang über angenehm zu fahrende Straßen mit wenig Verkehr. Kurz nach Aszod jedoch fahren wir auf die Autobahn, um zügig voranzukommen. Bei Füzesabony machen wir unsere Mittagspause, und hinter Nyiregyhaza verlassen wir die Autobahn wieder. 10 km nach der Grenze erreichen wir die rumänische Stadt Satu Mare, deren mittelalterlicher Stadtkern gut erhalten ist. Unser Hotel liegt auch nicht weit entfernt, so dass wir zügig einchecken und uns auf das erste Abendessen und die gekühlten Getränke freuen. Tageskilometer ca. 430

3. Tag: Nach dem Frühstück sind wir sehr auf den ersten Tag in Rumänien

gespannt. Bereits nach 50 km erreichen wir das Bergland Maramures. Nach Baia Mare beginnen die ersten kurvigen Straßen. Schon bald gelangen wir in das Dorf Surdesti und besichtigen eine eindrucksvolle Holzkirche – sei besitzt den längsten Holzturm der Welt. Nach dem Mittagessen im Zentrum von Cavnic geht es an unseren ersten Pass, den gleichnamigen Cavnic-Pass. Schöne kurvige Sträßchen und die ersten Spitzkehren lassen erahnen, was uns in den nächsten Tagen erwartet. Eine wunderbare Landschaft tut sich im Tal auf. Typisch Rumänien: Immer wieder begegnen wir Pferdewagen, und Schafsherden kreuzen die Straße. Wälder und Weiden wechseln sich bis Targu Mares ab. Bis Dej kommen wir in den Genuss lang gezogener, schneller Kurvenkombinationen. Dann haben wir es geschafft, wir befinden uns in Bistrita. Quicklebendig ist es hier, nagelneue Autos westlicher Nobelmarken sind zu sehen, genauso wie neue Häuser in eigenwilliger moderner Bauweise. Unser Quartier liegt im Zentrum, so dass sich ein kleiner Stadtspaziergang lohnt. Tageskilometer ca. 250

4. Tag: Heute erreichen wir erstmals die nördlichen Karpaten. Nach einer sanften Hügellandschaft geht es immer weiter nach oben. Die erste kleine Passhöhe zeigt sich uns hinter Romuli. Hier in der Maramures ist deutlich zu erkennen, dass wir uns in der ärmsten Region Rumäniens befinden. Das macht sich auch an dem minderwertigen Straßenbelag bemerkbar. Nach Borsa geht es dann in Serpentinen immer weiter nach oben. Wir passieren den Prislop-Pass (1416 Meter über NN). In einer bewirtschafteten Berghütte genießen wir unsere Kaffeepause. Nach der Passabfahrt genehmigen wir uns in einem netten Restaurant in Carlibaba unser Mittagessen. Entlang des Bistrita-Flusses geht es nun immer weiter nach Osten. Wir genießen die sanften Kurven und die herrliche Landschaft. Die Nadelwälder werden immer dichter, und es riecht wunderbar nach Kiefern und geschlagenem Holz. Wir erreichen den Gebirgssee Muntelui und wenig später über eine kurvenreiche Gebirgsstraße unsere architektonisch außergewöhnliche Pension. Tageskilometer

ca. 290

5. Tag: Flüssige Kurvenkombinationen und ein akzeptabler Belag sorgen am Muntelui-See für Fahrfreude, während wir die Blicke auf die hohen Berge und den See schweifen lassen. In Bicaz biegen wir rechts ab und schon bald erreichen wir eine spektakuläre Landschaften: die Bicaz-Klamm. Fast wie durch einen natürlichen Tunnel fahren wir Kurve um Kurve nach oben, in Serpentinen schlängelt sich die Straße bis zum Lacul Rosu-See. Nachdem wir auch den Bicaz-Pass durchfahren haben, machen wir in einem sehr schönen Restaurant Halt zum Mittagessen. Kurz darauf folgt der knapp 1300 m hohe Pass Bucin. Die Straße ist meist in gutem Zustand, und die sanften und schnellen Kurven sorgen für Fahrgenuss pur. Die Landschaft ändert sich, die dichten Wälder werden lichter, Almen und Hochebenen bestimmen das Gesamtbild. Wir verlassen für kurze Zeit die Karpaten und fahren Richtung Sighisoara (Schäßburg). Am späten Nachmittag quartieren wir uns in unserem netten Hotel ein und genießen unser Abendessen. Tageskilometer ca. 250

6. Tag: Heute haben die Motorräder Pause. Gleich nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg in die Altstadt von Schäßburg. Ein einheimischer deutschsprachiger Fremdenführer zeigt uns die schönsten Stellen und erzählt uns die interessantesten Geschichten. Wir begeben uns auf einen Spaziergang durch die engen Gassen der mittelalterlichen Stadt. Sehr gut erhalten sind die unzähligen Fachwerkhäuser, die Kirchen sowie die Türme. Nach dem Mittagessen kann jeder individuell die unbekannte Gassen erkunden oder einfach nur entspannen. Am Abend gibt es erneut ein leckeres Abendessen.

7. Tag: Heute geht es wieder los in Richtung östliche Karpaten. Wir durchstreifen abwechslungsreiche Strecken in wunderschönen Landschaften. Auf langgezogene Kurven folgen enge Kurven inmitten von wunderschönen Hochalmen. Dann folgt wieder eine tolle Passstrecke mit neu geteertem Straßenbelag. Ein flotter Kurvenswing lässt das Herz höher schlagen. Die Wälder werden wieder dichter und die Berge höher. Nach Brasov geht es auf eine spektakuläre Passstrecke bei Poiona Brasov. Am Abend erreichen wir unsere Unterkunft in Bran. Wer noch möchte kann die sehr gut erhaltene schöne Burg Bran besichtigen. Tageskilometer ca. 260

8. Tag: Nach dem Frühstück geht es schnell los, denn die sensationelle Transfagarasch-Route, laut TOP GEAR die "schönste Straße der Welt", erwartet uns. Zunächst überqueren wir die südlichen Karpaten. Enge Kurven und Spitzkehren folgen aufeinander, bis wir den Pass Bran überquert haben. Nun folgen etwa 40 km richtig schlechter Straßenbelag - bis wir Curtea de Arges erreichen, von wo aus es nur noch Richtung Norden, Richtung Fagarasch-Pass, geht. Auf der Terrasse eines netten Restaurants stärken wir uns nochmals. Von nun an geht es durch die Karpaten, die im Fagarasch-Gebirge ihre höchsten Erhebungen mit knapp 2.550 m aufweisen. Wir erreichen den Stausee Vidraru, an dessen Ufern sich die Straße aufwärts schlängelt. Nun kommt die Passauffahrt Richtung Balea Lac, mit 2.050 m Höhe der zweithöchste Pass Rumäniens. Bald schon erreichen wir die Baumgrenze und fahren Serpentine um Serpentine immer höher. Schließlich haben wir es geschafft und können atemberaubende Ausblicke genießen. Viele Spitzkehren später kommen wir schließlich im Olt-Tal an. Endlich in Sibiu (zu Deutsch Hermannstadt) kehren wir in unser Nachtquartier ein. Noch immer überwältigt von der Fagarasch-Überquerung verzehren wir am Abend unser leckeres Abendessen.

Tageskilometer ca. 270

9. Tag: Gleich nach dem Frühstück machen wir uns per pedes auf, um die tolle Altstadt von Sibiu zu besichtigen. Gegen 11 Uhr geht es dann wieder per Motorrad weiter. Zunächst verläuft die Route ca. 30 km auf der Hauptstraße bis Sebes, doch danach folgen bis zur Lotrului-Kreuzung etwa 70 km vollgepackt mit Kurven – und das Ganze auf recht gutem Straßenbelag. In einem Bergrestaurant - direkt an einem der drei Stauseen gelegen, die wir heute passieren - machen wir Mittagspause. Noch einen Pass gilt es zu bewältigen. Der höchste, inzwischen asphaltierte, Pass Rumäniens: Die Transalpina mit dem Urdele. Wir erreichen bei 2150 Metern den höchsten Punkt. Kurz vor Petrosani gelangen wir unser Hotel. Das Abendmenü im gepflegten Restaurant ist heute ein besonderer Genuss.

Tageskilometer ca. 270

10. Tag: Ein letztes Mal genießen wir unser Frühstück mit Blick auf die Berge, denn heute verlassen wir die Karpaten. Anfangs durchfahren wir nochmals zwei weniger spektakuläre Passstrecken, bevor wir in Caransebes die weiten Ebenen erreichen. Auf der Hauptstraße geht es jetzt zügig voran Richtung Timisoara (Temeshwar). Am frühen Nachmittag erblicken wir diese eindrucksvolle und geschichtsträchtige Stadt. Zuerst checken wir in unserem Stadthotel ein, ziehen uns um, und schon beginnt die Stadtbesichtigung. Was für eine Stadt: Hier sehen wir die imposante Kathedrale und viele große Herrenhäuser aus der Zeit des HabsburgischUngarischen Reiches, die uns an Wien erinnern. Gemütlich schlendern wir durch die

Gassen und lassen das Großstadt-Flair auf uns wirken. Am Abend genießen wir unser Abendessen in einem schönen Straßenrestaurant. Wer noch Lust hat, geht in

dieser außerordentlich lebendigen Stadt auf Kneipentour. Tageskilometer ca. 240

11. Tag: Heute heißt es Abschied nehmen von Rumänien. Nach etwa 70 Kilometern erreichen wir die Grenze zu Ungarn und kurz danach Szeged. Mal auf Haupt- mal auf Nebenstraßen bahnen wir unseren Weg durch das meist flache Ungarn. Wenn alles gut läuft, kommen wir bereits am Nachmittag in unserem Treffpunkthotel in Komarno an und können noch die Innenstadt besichtigen oder in einem nahe gelegenen Bad schwimmen gehen. Beim gemeinsamen Abendessen lassen wir nochmals die Eindrücke der Reise Revue passieren. Tageskilometer ca. 370

12. Tag: Nach dem Frühstück geht es individuell zurück nach Hause.

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