Bulgarien - Balkanberge

Wer dieses kleine südosteuropäische Land mit dem Motorrad bereist, ist erstaunt: Mehrere Hochgebirge versprechen fahrerischen Hochgenuss und landschaftliche Vielfalt.

Preise

Preise
pro Fahrer(in) im Doppelzimmer €1.790,00
Beifahrer €1.390,00
pro Einzelzimmer (Zuschlag) €465,00

Leistungen

Leistungen
10 Übernachtungen im Doppelzimmer
Halbpension
Eintrittsgelder
deutschsprachige Reise­leitung
Nicht inklusive
Alles, was nicht unter Leistungen angegeben ist
Motorrad
Benzin
Mittagessen
Getränke
Reiserücktrittskosten- und Rücktransportversicherung

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Besonderheit: Diese Reise ist ganz besonders auch für BeifahrerInnen geeignet ist. Die jeweiligen Überbrückungsetappen sind zwar lang, aber während der Tagestouren kann die BeifahrerIn entscheiden, ob sie mitfährt, oder die großzügigen Angebote unseres Luxushotels in Anspruch nimmt. Die Tagestouren können ohne Gepäck durchgeführt werden.
Anfahrt: Das Start- und Zielhotel liegt bei Osijek in Nordkroatien. Von Berlin bis zum Treffpunkthotel sind es ca. 1.100 km, von München ca. 850 km, von Köln ca. 1.350 km, von Wien ca. 430 km. Sollten Sie mit Auto und Hänger anreisen, können Sie diese im Hof unseres Treffpunkthotels sicher abstellen.
Strecke: Ca. 2.900 km Gesamtstrecke, Tagesetappen zwischen 290 und 400 km.
Motorräder: Diese Reise ist für alle Motorräder geeignet, obgleich man mit Reiseenduros und mit Tourenmotorrädern besser zu Recht kommt. Die Motorräder sollten technisch einwandfrei sein. Bitte bedenken Sie, dass mit An- und Rückreise bis zu 6.000 km zu fahren sind. Entsprechend sollten die Reifen neu oder neuwertig sein.
Fahrkönnen: Diese Tour ist für ungeübte Fahrer ungeeignet. Die Etappen sind häufig sehr lang und durch den Straßenzustand anstrengend. Gute Kondition und viel Fahrerfahrung sind Voraussetzung, sicheres Beherrschen des Motorrads in Spitzkehren, auf minderwertigem Asphalt ist Bedingung.
Gepäck: Packen Sie nur das Nötigste ein. Achten Sie auf geringes Gewicht und kleines Volumen. Das Motorrad wird auf dieser Reise stark beansprucht, und je weniger Gewicht der Fahrer wuchten muss, umso stabiler und sicherer ist er auch auf Schlaglochpisten unterwegs. Empfehlenswert sind eine Gepäckrolle oder stabil befestigte Heck-Taschen und ein stabil befestigter Tankrucksack. Zur Befestigung benutzen Sie bitte stabile Zurrgurte in ausreichender Stückzahl.
Straßenzustand/Verkehr: Meist Asphalt, mal grob, mal fein, leider häufig schlecht. Der Zustand reicht von extrem kaputten Straßen, die voll gespickt sind mit tiefen Schlaglöchern bis hin zu nagelneu und bestens asphaltierten Straßen. Die Bautätigkeit war auch 2018 sehr rege – so kann es sein, dass die eine oder andere kaputte Straße bereits neu asphaltiert wurde. Insgesamt muss man mit etwa 20 km einfachen Schotterpisten rechnen. Es gelten in allen befahrenen Ländern dieselben Straßenverkehrsregeln wie in Deutschland, inklusive Rechtsverkehr. Achten muss man immer wieder auf streunende Hunde, Ziegen, Schafe, Esel und Rinder - oder sehr langsam fahrende Pferdewagen.
Tagesablauf: Normalerweise beginnt ein Reisetag um 8 Uhr mit dem Frühstück. Um 9 Uhr sollten dann alle auf dem Motorrad sitzen. Mittags- und Zwischenpausen werden regelmäßig eingelegt. Bis spätestens 18 Uhr erreichen wir in der Regel das Hotel. Sollte es Ausnahmen geben, gibt es sicher einen guten Grund dafür.
Unterkunft: In Kroatien und Serbien übernachten wir in zwei sauberen landestypischen Hotels. Nach südosteuropäischer Kategorie handelt es sich um 3-4 Sterne-Häuser. In Bulgarien kommen wir in den Genuss des *****Luxushotels "Kempinski Gran Arena Bansko". Es wurde in 2015 zum besten Hotel Bulgariens gewählt. Das Hotel hat ein sensationelles Angebot, das Sie kostenlos nutzen können: Auf einer Fläche von 1.200 m² finden Sie drei Swimmingpools, Innen- und Außenpool, zwei Saunen und zwei Dampfbäder, ein großes Fitnesszentrum und einen einzigartigen Schneeraum. Nur SPA Behandlungen und Massagen sind extra kostenpflichtig.
Verpflegung: Zum Frühstück gibt es meistens das übliche continental breakfast, hin und wieder auch durch Spezialitäten variierend, wie z.B. mit Oliven und Schafskäse, dazu Filterkaffee, türkischen Kaffee oder Tee. Im Gran Arena Bansko kommen wir in den Genuss eines fantastischen Frühstückbüffets. Diese Reise ist auch ein kulinarischer Streifzug durch die Balkan-Küche. Abends wird meist ein mehrgängiges Menü im Hotel oder in benachbarten Restaurants serviert. Zum Trinken gibt es neben Wasser und den üblichen Softdrinks diverse Sorten schmackhafter Biersorten aus landeseigenen Brauereien. Diverse Rot- und Weißweine runden ein Abendessen genussvoll ab.
Nebenkosten: Das Benzin ist in allen bereisten Ländern etwas günstiger als in Deutschland. Insgesamt muss man auf der Tour mit 150,- bis 250.- Euro Benzinkosten rechnen (bei 4 Liter bzw. 6 Liter Verbrauch auf 100 km). In Kroatien kann man an Tankstellen problemlos mit Kreditkarte oder Maestrokarte bezahlen. In Serbien und Bulgarien ist das nicht immer möglich und wenn doch, dann nur mit PIN der Karte. Die Getränke in Restaurants und Cafés sind relativ günstig: ½ l Bier ca. 1 bis 2 Euro, eine Flasche Rotwein ca. 10 bis 15 Euro (mit Ausnahme vom Gran Arena in Bansko). Je nach Trinkgenuss muss man für die Tour mit ca. 130,- Euro rechnen. Hinzu kommen ca. 7 Euro pro Tag für das Mittagessen (also insgesamt ca. 200,- Euro für Getränke und Mittagessen). Da es in Restaurants und Cafés völlig unüblich ist, einzeln zu zahlen, ist es sinnvoll, eine Gemeinschaftskasse für Mittagessen und Getränke (ohne das Gran Arena Bansko, hier kann man die Getränke auf die Zimmerrechnung schreiben lassen) einzurichten, die auf Wunsch Ihr Reiseleiter für die Gruppe verwalten kann. So haben Sie eigentlich gar nichts mehr mit Geld zu tun und können sich auf die Reise und die vielfältigen Eindrücke konzentrieren.
Klima: Da wir quer durch Europa unterwegs sind und große Höhenunterschiede zu bewältigen haben, ist auch das Klima sehr unterschiedlich. Im Allgemeinen können wir mit Temperaturen um die 22 bis 38 Grad rechnen. Bei Regen und auf den Passhöhen kann es auch mal 5 Grad kalt werden. Im Gegensatz dazu kann das Thermometer in den Tälern und Tiefebenen auch mal die 35 Gradmarke ankratzen.
Dokumente: Für die Einreise ist ein mindestens noch 6 Monate gültiger Personalausweis genügend. Ein Visum für deutsche Staatsbürger ist nicht notwendig. Sollte das Fahrzeug nicht auf Sie selbst zugelassen sein, führen Sie bitte eine Vollmacht, am besten in englischer Sprache, mit sich. Ein nationaler Führerschein ausreichend. Bitte denken Sie auch an die Grüne Versicherungskarte, die für alle bereisten Länder gültig sein muss. Für die Autobahnen in Österreich, Slowenien und Kroatien besteht auch für Motorräder Mautpflicht, in allen anderen Ländern nicht.
Strom: Die Stromspannung beträgt 220 Volt. Die Steckdosen entsprechen denen in Deutschland.
Ausrüstung /Schutzkleidung: Am besten geeignet sind wasserdichte Textil-Kleidung bzw. Enduro-Kleidung (sowie ggf. Regenhose und –jacke) und ein Helm mit Visier (wegen der möglichen Regenfälle). Da es große Temperaturunterschiede zwischen Tiefland und Gebirge gibt, eignet sich am besten das Zwiebelprinzip mit vielen dünnen Schichten, die je nach Bedarf an- oder ausgezogen werden. Wasserfeste Motorrad-Handschuhe und -Stiefel sollten eine Selbstverständlichkeit sein. Bitte auch Badesachen nicht vergessen. Des Weiteren wären nützlich: ein Multitool oder Taschenmesser, Ohrstöpsel, eine Sonnenbrille, die unter den Helm passt und eine Trinkflasche. Bewährt haben sich auf solchen Touren vor allem Trinkrucksäcke in der Art eines Camelbaks. Denken Sie bitte auch an Medikamente gegen die gängigsten Reisekrankheiten. Durchfall- und Erkältungsmittel sowie Vitamine können unterwegs sehr hilfreich sein.
Sport: Im Gran Arena Bansko stehen drei Swimmingpools zur Verfügung.
Geldbedarf und Zahlungsmittel: Für die Getränke und das Mittagessen ist es am besten, wenn Sie 50,- Euro in bar mitnehmen und die restlichen 150,- Euro in Bulgarien vom Bankomaten in der Landeswährung abheben (150 Euro = ca. 300 LEVA. Landeswährungen für das Benzin können am Bankomaten oder in Wechselstuben getauscht werden. Außerdem sollten Sie noch etwas Geld für eventuelle Trinkgelder, Souvenirs und Mitbringsel dabei haben.
Mindestteilnehmerzahl: 5 Fahrer. Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, behalten wir uns vor, die Reise bis 28 Tage vor Tourbeginn abzusagen.
Mobilität: Das Angebot ist nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Für nähere Informationen kontaktiere uns bitte.

Denn die höchsten Balkanberge befinden sich hier. Von unserem Basishotel, das am Fuße des eindrucksvollen Wichren Gipfel gelegen ist, erkunden wir auf wunderschönen Straßen die Umgebung. So durchfahren wir nicht nur die kurvigen Straßen des Piringebirges, sondern auch des Rilagebirges, dessen höchster Berg Masala eine stattliche Höhe von 2925 Meter erreicht. Auch die Abstecher in das östliche Bergland versprechen Fahrspaß vom Feinsten, denn viele Straßen sind neu asphaltiert worden. Kulturell hat Bulgarien eine Menge zu bieten, wie den sehenswerten Ort Melnik und das imposante Rila Koster. Und wenn wir am Spätnachmittag ins Hotel zurückkehren, sind wir ob des puren Luxus eines Kempinski-Hotels gleichermaßen überwältigt.

Programm:

1. Tag: Nach individueller Anfahrt zu unserem Ausgangshotel bis 18 Uhr mit vollgetankten Motorrädern, treffen wir uns zu unserer Besprechung der Reise um 18:30 Uhr im Biergarten. Danach gemeinsames Abendessen.

2. Tag: Nach dem Frühstück geht es los Richtung Osten. Über Vukovar gelangen wir schon bald an die Grenze von Serbien. Nach Sabac verlassen wir die Tiefebene der Donau und Sava und freuen uns auf das sanfte Hügelland, denn nun werden wir durch schöne kurvige Sträßchen verwöhnt. Nach der Mittagspause genießen wir kurvenreiche Strecken und schöne Ausblicke auf das Hügelland. Wenig später erreichen wir unser nettes Hotel im Zentrum von Krusevac. Tageskilometer ca. 400

3. Tag: Auch heute haben wir eine längere Etappe vor uns. Bis Leskovac geht es zügig voran. Nachdem wir unser Mittagessen zu uns genommen haben, wird es

spannend, denn fantastische Kurvenkombinationen Richtung Vlasina See lassen den Adrenalinspiegel in die Höhe schießen. Auch die weiteren kurvigen Sträßchen im reizvollen Hügelland bedeuten für uns Fahrfreude pur. Südlich von Nis fahren wir etwa 30 km Autobahn, um den dichten Verkehr in Leskovac zu vermeiden. Wir durchfahren die Grenze zu Bulgarien, und bald schon erreichen wir die Stadt

Kujstendil. Die weiteren Straßen im Strumatal führen uns bis zu unserem Zielhotel in Bansko, dem "St. Moritz" Bulgariens. Voller Freude geht es in unser Luxushotel "Kempinski Gran Arena". Tageskilometer ca. 390

4. Tag: Nach dem sensationellen Frühstückbüffet, das wir nun an fünf aufeinander folgenden Tagen genießen dürfen, freuen wir uns schon auf die erste Tagesetappe. Wir wollen den knapp 3000 Meter hohen Wichren umrunden. Die Etappe führt uns

anfangs über die die Hauptstraße bis nach Simitli. Ein netter Kurvenswing verwöhnt uns im Strumatal. In einem schönen Café direkt am Fluss machen wir unsere Kaffeepause. Bald danach biegen wir ab und fahren über großartige kleine Sträßchen ins Pirin Gebirge. Gegen Mittag erreichen wir Melnik. Dieser sehenswerte romantische Ort mit den alten osmanischen Häusern lädt uns zu einer Mittagspause ein. Auch am Nachmittag genießen wir die abwechslungsreiche Landschaft, die oftmals durch erodierte Sandsteinböden geprägt ist. Teilweise kommen wir nur noch auf Schotterpisten weiter. Über den neu asphaltierten Gotse Delchev-Pass und später durch das Nestos-Tal gelangen wir wieder zurück ins Basishotel.

Tageskilometer ca. 290

5. Tag: Nach dem Frühstück geht es anfangs im wunderbaren Flusstal des Nestos bis Gotse Delchev. Hier biegen wir links ab und fahren über eine grandiose Gebirgsstraße bis nach Dospat. Die kurvenreiche Straße führt uns weiter durch ein

weiteres Gebirge, die Rhodopen, bis nach Devin. Hier machen wir unsere Mittagspause. Weiter geht es über eine neu asphaltierte wunderschöne Strecke

Richtung Norden. Nachdem wir am Stausee angekommen sind, geht es hier links weg in die Höhen einer einsamen Bergwelt. Wir fahren an den Ufern des DospatSees entlang, bis wir nur noch kleinste Straßen unter die Räder bekommen.

Ziemlich erschöpft, aber glücklich kommen wir am frühen Abend in unserem komfortablen Hotel an. Tageskilometer ca. 340

6. Tag: Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann die großzügigen Angebote unseres Hotels wahrnehmen: Innenpool, Sauna, Hamam, Außenpool und Massage. Wer nicht genug kriegen kann vom Motorradfahren, kann weitere Strecken im Umland auf eigene Faust erkunden. Auch die Möglichkeit einer kleinen Wanderung ins umliegende Bergland kann genutzt werden. Am Abend treffen wir uns alle wieder zu unserem leckeren Abendessen.

7. Tag: Heute geht es nach Norden. Nachdem wir den Yolunda Pass bewältigt

haben, geht es hinter Yakoruda Richtung Belmeken See. Eine wunderbare Gebirgsstrecke führt uns immer weiter nach oben. Die Ausblicke auf den Gebirgssee sind atemberaubend. Ein kurvenreiche Straße führt uns dann wieder hinab ins Tal. Bald schon erreichen wirt unser nettes Restaurant, in dem wir unsere Mittagspause einlegen. Wieder im Strumatal angekommen biegen wir schon bald nach links ab in Richtung Rila Gebirge. Über eine neue ausgebaute kurvenreiche Straße fahren wir immer weiter nach oben, bis wir das berühmte Rila Kloster erreichen. Nach der Besichtigung dieses Wallfahrtsortes genehmigen wir uns eine Kaffeepause und fahren dann wieder zurück bis zu unserem Luxushotel. Tageskilometer ca. 350

8. Tag: Heute erwarten uns fantastische Bergstrecken. Anfangs geht es in das Pirin

Gebirge. Dichte Nadelwälder prägen die Landschaft. Nach der Überquerung des Nestos geht es hinüber in die Rhodopen. Eine wunderbare kleine Gebirgsstraße, mal asphaltiert mal nur geschottert, führt uns direkt bis zum ersten See: dem DospatSee. Weitere kleine Seen folgen, bis wir über eine tolle neue Asphaltstraße Batak erreichen. Hier genießen wir unser Mittagessen. Auch am Nachmittag sind wir von solch schönen Naturschauspielen überwältigt. Großartige Straßen führen uns durch abwechslungsreiche Landschaften wieder zurück in unser fantastisches Basishotel.

Tageskilometer ca. 360

9. Tag: Nach dem Frühstück müssen wir leider wieder die Rückreise antreten. Anfangs geht es durch das Struma Tal gen Norden. Bald hinter Kjustendil kommen wir in den Genuss von Nebenstraßen und erreichen schon bald die Grenze nach Serbien. Bei Leskovac fahren wir die Umgehung und vermeiden so den dichten Stadtverkehr. Wenig später können wir wieder das sanfte Hügelland genießen,

bevor wir unser nettes Hotel in Kruşevac wieder erreichen. Tageskilometer ca. 400

10. Tag: Gleich nach dem Frühstück erfreuen wir uns an einer schönen Strecke durch das zentralserbische Bergland bei Kragujevac. Die Landstraße 22 ist wenig befahren und führt uns über abwechslungsreiche Landschaften immer weiter gen Nordwesten. An einem netten Restaurant machen wir unsere Mittagspause. Bei der Schlussetappe am Nachmittag wechseln sich Nebenstraßen mit Hauptstraßen ab.

Wir befinden uns wieder im Tiefland der Sava und Donau. Am späten Nachmittag erreichen wir endlich wieder unser Basishotel. Am Abend gibt es ein leckeres Abschiedsessen. Tageskilometer ca. 400

11. Tag: Nach dem Frühstück erfolgt die individuelle Rückreise.