Von Deutschland bis in die Mongolei

Auch im Jahr 2018 fährt OVERCROSS wieder die Transkontinentaltour mit dem Motorrad von Deutschland bis in die Mongolei. Die Transkontinentaltour ist wohl eines DER Abenteuer die man(n) gemacht haben sollte.

Preise

Preise
Pro Motorradfahrer mit eigenem Motorrad (zzgl. Rücktransport) 5200,00
Pro Motorradfahrer/in mit Leihmotorrad (zzgl. Rücktransport) 7900,00

Leistungen

Leistungen
Übernachtung auf der Reise u.a.in festen Unterkünften und Zelten
Komplette Verpflegung aus der Expeditonsküche
Absicherung der medizinischen Notversorgung bei Unfällen durch unseren Partner WeSpot
Check und Gepäckliste
Hotelübernachtung im Oasis in Ulaanbaatar (Jurten Hotel)
Hotelübernachtungen in allen Städten
Technischer Support auf der ganzen Reise
Rückflug von der Mongolei nach Deutschland
Reisegutschein für die nächste Reise
Flughafentransfer in der Mongolei
Abschiedsessen in Ulaanbaatar
Ein Tourguide der deutsch/englisch/russisch spricht
Reisesicherungsschein
Begleitfahrzeug (Begleitfahrzeug erst ab 5 Personen)
Nicht inklusive
Alkoholische Getränke, sowie Bar- und alle Restaurantbesuche
Russlandvisum (ca. 80 €)
Benzinkosten
Motorradrücktransport (2016 ca. 1350€)
Alles, was nicht unter Leistungen angegeben ist
-
Optionale Reisekosten:
Wir empfehlen den Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserücktrittsversicherung.

Mehr Details

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Dauer: 32 Tage
Teilnehmeranzahl: ab 4 bis 10 Teilnehmer
Level: Für echte Abenteuerer
Für individuelle Gruppenreisen können wir uns ganz nach Euren Termin-Wünschen richten.
Mobilität: Das Angebot ist nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Für nähere Informationen kontaktiere uns bitte.

Diese Motorradtour mit Expeditionscharakter ist für echte Abenteurer und führt uns von Deutschland über Polen, Lettland und Russland in die Mongolei. Von langen Asphaltgeraden in Osteuropa und Russland, abgelegen Strecken und schönen Gebirgsetappen im Altai und weiten Steppe der Mongolei ist alles dabei, was das Biker-Herz begehrt.

Spätestens in der Mongolei sind wir überwiegend Offroad unterwegs und anspruchsvolle Offroadtage erwarten uns. Aber auch die langen Asphaltetappen in Osteuropa und Russland werden keine Kaffeefahrt. Belohnt werden wir mit grandioser Natur und herzlichen Begegnungen mit den Einheimischen.

Die Erfahrung der letzten Reisen zeigen, dass dieses Motorradabenteuer etwas für Männer ist, die auch mit anpacken können und sich bei dieser Expeditionsreise flexible auf Tour- Zeit-, Ablaufänderungen einstellen können. Was fix ist, ist der Start und das Ende der Tour. Dazwischen Tausende von Kilometer, Abenteuer, Mückenstiche und Wodka Gläser.

Reiseverlauf*:

01. bis 09 Tag: Quer durch Osteuropa mit dem Motorrad

(490km/Tag)

Wir treffen uns alle am Freitag früh am Overcross Büro in Tübingen. Gemeinsam geht’s dann Richtung Tschechien, genauer gesagt nach Pilsen wo wir unseren ersten Abendin einem gemütlichen Hotel ohne viel Schnickschnack verbringen und uns alle bei einem Bierchen kennenlernen werden. Der Weg führt uns und die Motorräder Richtung Osten nach Breslau. Die Stadt ist sehr eindrucksvoll und ein Kulturhöhepunkt Europas. Wir gehen schön Essen und haben Abends oder am nächsten Morgen Zeit für einen kleinen Stadtbummel. Da unser Ziel noch fern ist, heißt es weiter Kilometer machen, solang die Straßen noch einigermaßen gut sind. Die Fahrt durch Polen geht hauptsächlich an Wiesen und Äckern vorbei, wir versuchen zügig voranzukommen und werden kurz hinter Warschau im nächtigen.

Wir brechen nach Vilnius auf, auch hier erwartet uns eine Kunst- und Kulturstadt Osteuropas und wir versuchen gegen Nachmittag anzukommen um uns diese schöne Stadt im Baltikum noch anschauen zu können. Am nächsten Tag erwartet uns die erste Hürde, wir packen unser Hab und Gut auf unsere Motorräder und fahren Richtung russischer Grenze. Nach dem wir das Geduldsspiel Grenzabwicklung gewonnen haben suchen wir einen Platz zum campen und ausruhen. In Russland erwarten uns sofort deutlich schlechtere Strassen und auch der allgemeine Eindruck der Dörfer und Städtchen lässt uns wissen, wir haben Europa verlassen.

Aber bevor wir endgültig in der russischen Provinz verschwinden tauchen wir nochmal in den Trubel der Metropole Moskau ein und treffen unseren Overcrossi Moritz der uns bei einer Stadttour die Hauptstadt Russlands zeigt. Bei Moskau machen wir dann auch unseren ersten Tag Pause um Motorräder zu checken, einzukaufen und uns auszuruhen und genügend Zeit für die Stadtbesichtigung zu haben. Nach dem Ruhetag steigen wir wieder auf unsere Motorräder und fahren auf Nebenstraßen wichtige Städte des goldenen Rings ab. Es erwarten uns Kreml, Klöster und die ältesten Kirchen Russlands.

Zwischenziel ist Nischni Nowgorod, die östliche Stadt der alten Rus. Spurrinnen und verrückte Überholmanöver werden hier keine Seltenheit sein.

10. bis 14. Tag: Mit dem Motorrad durch Sibirien

(360km/Tag)

Von Nischni Nowgorod fahren wir mit unseren Motorrädern durch eine wunderschöne Auenlandschaft, Richtung Kazan. Übernachtet wird hier in einem Hotel beim Stadtzentrum von dem wir aus eine Stadtbesichtigung starten. Überaus interessant ist in Kazan die Verschmelzung von slawisch russischer und islamisch tatarischer Kultur, Kreml und Moschee, zu betrachten. Von Kazan an halten wir uns nördlich bis wir nach Jekaterinburg kommen. Wir fahren durch typische russischer Wald- und Wiesenlandschaften bis wir den Aufstieg durch das Ural erreichen und die geographische Grenze zwischen Europa und Asien erreichen.

Haben wir das Ural passiert wird es langsam immer wilder. Wir fahren auf Nebenstrassen weiter Richtung Osten und müssen eventuell Alternativrouten wählen, wenn mal wieder die Staße überschwemmt ist oder Brücken nicht passierbar sind. Nun sind wir in Westsibirien und unendliche Weiten und Mückenschwärme erwarten uns.

15. bis 20. Tag: Motorradcheck und eine Bikerbar die einzigartig ist.

(400km/Tag)

Um Kasachstan machen wir einen Bogen, das spart uns zwei Grenzabfertigungen und eine Menge Zeit die wir brauchen. Etwa zur Halbzeit unserer Motorradreise in den Osten werden wir in Novosibirsk, die drittgrößte Stadt Russlands, ankommen.

Doch vorher erwartet uns noch die "Durststrecke". Ab Omsk fahren wir durch 700km Sumpfland bis Novosibirsk. Zwei Tage gerader Asphalt und Mücken ohne Ende werden belohnt mit dem Erreichen des Altai. Wenn technisch und auch sonst alles in Ordnung ist, lassen wir Novosibirsk links liegen und fahren zu unserem nächsten Etappenziel: Barnaul. Die Strecke führt uns nun langsam in den Süden und in den Altai. Aber bevor es in die Berge geht, machen wir halt in Barnaul und statten am Abend der berühmtesten Biker Bar Sibirens einen Besuch ab. Die Biker-Bar ist ein Muss auf unserer Transkontinentaltour, wirklich überall stecken Motorräder: in den Wänden, der Decke und im Fußboden. Das Auge trinkt schließlich mit. Dort können wir uns einige Bierchen gönnen, und wenn wir Glück haben gibt’s auch Livemusik in der Bar.

21. bis 33. Tag Bilderbuchrussland und Offroad fahren in der Mongolei

(300km/Tag)

Mit den Motorrädern brechen wir nun auf in das Alati Gebirge, einem der schönsten Flecken der Erde. Zwei Tage lassen wir uns Zeit um die 700km von Barnaul bis zur Grenze zu gelangen. Es geht durch wunderschöne Hochgebirgslandschaften auf z.T. sehr guten Asphaltstrassen mit astreinen Serpentinen. Aber auch Schotterstrecken erwarten uns bis wir die letzten Kilometer durch ein weitläufiges Tal auf Asphalt bis zur Russisch-Mongolischen Grenze zurücklegen. Ein letztes mal heißt es nun für uns Grenzabfertigung. Wir werden diese am Vormittag erledigen und nur erwartet uns die Mongolei ohne Asphalt. Die ersten Offroad Kilometer nach Ölgii, einer der größeren Städte in der Mongolei, zeigen uns was uns auf der letzten Etappe erwartet. Wir lernen das erste mal die beeindruckende weite der Mongolei kennen. Ab jetzt sind wir hauptsächlich Offroad unterwegs, was uns und den Motorrädern zum Ende der Tour nochmal einiges abverlangt. Wir fahren vorbei an schönen Seen, hohen Bergen und durch die Weite der mongolischen Steppe bis zu unserm Ziel der Transkontinentaltour, Ulaan Baatar. Wir werden zwei Tage eher ankommen, um die Motorräder der Teilnehmer bei der Spedition anzumelden und für den Rücktransport vorzubereiten. Diejenigen welche wieder mit zurückfahren wollen, können die Zeit nach eigenen Wünschen gestalten.

*Wichtig: Die Tour ist als Expeditionstour anzusehen, da sich jährlich verschiedene Dinge verändern. Die Tourbeschreibung gilt nur als grober Anhaltspunkt, da man auf so einer langen Motorradtour und in Russland, Mongolei mit unvorhersehbaren Dingen rechnen muss ( z.B. Wetter, Grenzübergänge, unvorhersehbare Reparaturen, Platten)