Island: Motorradreise Expedition Island

Konzipiert ist die Motorradreise durch Island als Enduroreise mit viel Schotter-, Lava-, Stein- Sandpassagen sowie der ein oder anderen Flussdurchfahrt im Hochland von Island.

Preise

Preise
Motorradfahrer: 3750,00
Sozia (Optional): 1500,00
Gruppenreise* - Motorradfahrer: 3750,00
Mietgeländewagen oder Motorrad auf Anfrage

Leistungen

Leistungen
Technischer Support und Schrauber- Unterstützung bei Pannen
Gepäcktransport mit dem Expeditions Support Geländewagen
Gesetzlich vorgeschriebener Reise-Sicherungsschein
Frühstück & Abendessen aus der Expeditionsküche
Motorradtransport inkl. Steuern und Verladekosten
Tourmappe & Packliste zur Islandexpedition
Fachkundiger deutschsprachiger Tourguide
Expeditions Begleitfahrzeug inkl. Co Guide
Campground & alle Übernachtungen
Zweiter Tourguide ab 10 Personen
Insolvenz und Ausfallabsicherung
Nicht inklusive
Verlängerung der Motorradreise auf die Färöer Inseln
Mietgeländewagen oder Motorrad
Restaurantbesuche und Alkohol
Flüge
Alles, was nicht unter Leistungen angegeben ist

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Dauer: 12 Tourtage
Teilnehmer: ab 6 bis 12
Für individuelle Gruppenreisen können wir uns ganz nach Euren Termin-Wünschen richten.
Mobilität: Das Angebot ist nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Für nähere Informationen kontaktiere uns bitte.

Reisebeschreibung:

Für einen Motorradurlaub durch Island sollte man sich vier Wochen Urlaubszeit nehmen und die hohen Reisekosten für Fähre, Verpflegung und Unterkunft großzügig einkalkulieren. Für die Anreise von Zürich zum Hafen nach Hirtshals in Dänemark sind es ca. 1400 Kilometer, die mit einer Hotelübernachtung in Hamburg gut zu schaffen ist. Weitere drei Tage auf der (in der Regel) ausgebuchten Fähre bis nach Seydisfjördur. Dann noch über den ersten Pass nach Eglisstadir und wir sind bereits an unserem Startpunkt für diese Tour. Für die Enduristen, denen die An- und Abreise zu lang ist und die die Fährkosten lieber in ein Flugticket investieren wollen, haben wir als Motorradreise Veranstalter die vor dir liegende Island Expedition konzipiert. Diese Reise bedeutet für jeden Motorradreisenden ein hohes Maß an Freiheit und Individualität. Wir laden dein Motorrad in Süddeutschland auf und picken die Motorräder der Teilnehmer, die nördlicher wohnen auf dem Weg nach Dänemark "on the "way auf und transportieren mit unserem 16 Meter Gespann die Motorräder nach Englisstadir. Wenn du in Reykjavik landest, trennt dich nur noch ein kurzer Inlandsflug von Englisstadir. Dort am Flughafen warten wir bereits mit deinem Motorrad auf dich und holen dich ab.

Tourstart zum Myvatn See:

Am nächsten Tag geht es noch überwiegend auf Asphaltstraßen zum ersten Highligt dieser Tour, dem beeindruckenden Wasserfall Dettifoss. Von dort führt uns die Tour in die Myvatn Region, ein geothermisch aktives Gebiet. Hier gibt es viel zu entdecken und zu lernen. Willkommen mitten im Lehrbuch über geothermale Aktivitäten!

Myvatn und Hochland:

Nach diesem spannenden Start in Island sollten alle aklimatisiert sein, denn nun ist es an der Zeit, dass wir schauen, was unsere Motorräder so alles können: also auf ins Hochland. Dort bleiben wir die nächsten Tage, begleitet von den einsamen Weiten, vielen Flüssen, die gefurtet werden wollen, fahren an verschiedenen Lavaformationen vorbei, sehen Gletscher, besuchen Lavahöhlen, durchqueren die Arnarvatnsheidi und bewundern den ein oder anderen Wasserfall. Bergauf und bergab geht es über Schotter, Sand, Geröll, Steine und durch Flüsse bis wir auf interessanten und vielfältigen Wegen den Golden Circle erreichen.

Golden Circle:

Am nächsten Tag geht es auf abwechslungsreichen Schotterpisten, vorbei an beeindruckenden Landschaften zum nächsten Highlight dieser Tour, dem Golden Circle: von Thingvellir, der Parlamentsebene, fahren wir zum Gullfoss, dem größten Wasserfall Islands, und weiter zum Geysir, wo wir über Nacht bleiben werden.

Reykjavik:

Je nach Vorlieben der Teilnehmer ist es möglich, hier einen Tag in Reykjavik, Islands pulsierender Hauptstadt, einzubauen und kurz Zivilisation zu schnuppern, bevor es uns zurück ins Hochland zieht.

Askja und Landmannalaugar:

Auch hier wartet wieder die eine oder andere Herausforderung auf uns, belohnt werden wir mit einem Bad in einem Vulkankrater, durchfahren moosbewachsene Lavaformationen, endlos erscheinende Moränenlandschaften, begleitet vom Vatnajökull, dem grössten Gletscher Islands .Schließlich erreichen wir die berühmten bunten Berge, die Landmannalaugar. Bevor wir das Hochland wieder verlassen, besuchen wir noch die Eldgja, die längste Vulkanspalte der Welt.

Und das ist noch nicht alles:

Wer meint, dass Island nun nichts mehr zu bieten hätte, täuscht sich: die eindrucksvolle Lakispalte (eine riesige Erruptionsspalte), ein altes Wikingergehöft, der Eyjafjallajökull (die Ursache für das Flugchaos 2010), umtoste Küsten, schwarze Sandstrände, der Vatnajökull (der Gletscher mit dem größten Eisvolumen) und natürlich der ein oder andere Wasserfall warten noch darauf entdeckt zu werden. Und wer weiß, vielleicht sehen wir noch einen Troll….

Und das haben wir mit euch vor:

Motorradreise Tag 1: Anreisetag in Eglisstadir

Schon beim Landeanflug auf Keflavik, lohnt sich ein Blick aus dem Fenster: soweit das Auge reicht schwarze Lava. Von hier aus bringt dich dein Anschlussflug nach Eglisstadir, wo wir dich schon erwarten. Es bleibt Zeit zum Kennenlernen, durchatmen, die Magie Islands auf sich wirken lassen. Und natürlich für einen Sprung in einen Hot Pot.

Motorradreise Tag 2-3: Myvatn

Auf noch überwiegend asphaltierten Straßen geht es in die Myvatn Region. Natürlich nicht ohne vorher noch das ein oder andere Highlight mitzunehmen. Es bleibt ausreichend Gelegenheit, die Myvatn Region zu erkunden: Überall blubbernde Quellen, überall raucht, zischt, sprudelt und dampft es, es riecht nach Schwefel, und im Hintergrund liegt der 37 m² und nur 2,3 tiefe Myvatn See - Geologie live. Wir befinden uns auf dem mittelatlantischen Rücken, was erklärt, warum es viele geothermische Aktivitäten gibt, bzw. diverse Auswirkungen früherer vulkanischer Aktivitäten. Die Gegend um den Myvatn (was auf Isländisch "my" Mücke vant heißt) ist voll geologischen Anschauungsmaterials: z. B. der Hverfjall-Krater (ein Vulkankrater), Dimmuborgir (die dunklen Burgen, entstanden aus dem Zusammenprall heißer Lava auf ein Sumpfgebiet), das Solfatarenfeld um Namaskard (aktives Vulkangebiet) und das Kraflagebiet. Darum bleiben wir hier und kommen in Island an. Wer mag entspannt den ganzen Tag mit einem kühlen Bier in der warmen Quelle oder aber erforscht die Region. Die ganz Unruhigen können natürlich auch wieder aufs Motorrad und schauen, was die Schotterpisten mit Küstenview so her geben. Alternativ ist es auch möglich, auf Whalewhatching-Tour zu gehen.

Motorradreise Tag 4-6: Das Hochland von Island

Nach der ganzen Kultur ist es nun an der Zeit, dass wir schauen, was unsere Motorräder wohl so alles können: also auf ins Hochland. Wir durchfahren einsamen Weiten, treffen auf die ersten Flüsse, die gefurtet werden wollen, fahren an verschiedenen Lavaformationen vorbei, zwischenzeitlich gesäumt von Gletschern und erloschenen Vulkanen, wir sehen Lavahöhlen an, kommen an dem ein oder andern Wasserfall vorbei, durchqueren die Arnarvatnsheidi, eine Hochebene mit unzähligen Seen, nächtigen an einem kleineren Geothermal-Gebiet und werden permanent von einer unwirtlichen Einöde begleitet. Kein Wunder, dass sich in früheren Zeiten die Ausgestoßenen hierher geflüchtet haben. Es geht bergauf und bergab, über Schotter, Sand, Steine, Geröll und durch Flüsse bis wir im Süden Islands auf den Golden Circle treffen.

Motorradreise Tag 7: Abenteuer Golden Circle

Nach all dem Abenteuer wird es jetzt wieder etwas ruhiger und kultureller, wir fahren zum Golden Circle, das klassische Trio Islands: Thingvellir, Gullfoss, Geysir. Der erste Stop ist Thingvellir, die Parlamtsebene, eine weite grüne Ebene mit dem Thingvallatn, einer der größten Seen Island. Hier können wir historische Luft schnuppern: in alten Zeiten trafen sich hier einmal pro Jahr die Häuptlinge der einzelnen Stämme, um wichtige Entscheidungen zu besprechen, heute ist es die Sommerresidenz des isländischen Präsidenten. Den alten Wikingern war es sicher nicht bewusst, als sie diesen Platz als Treffpunkt wählten, aber die Besonderheit an dieser eindrucksvollen Ebene ist, dass man dort auf der eurasischen und nordamerikanischen Kontinentalplatte steht, dem sogenannten mittelatlantischen Rücken. Weiter geht es zum Gullfoss, dem goldenen Wasserfall, und gleichzeitig Islands bekanntester Wasserfall. Tosend und lärmend stürzen sich die Wassermassen über 2 Klippen in die Tiefe, bei schönem Wetter erstreckt sich ein Regenbogen quer über den Wasserfall. Etwas ruhiger, aber nicht weniger spektakulär wird es beim nächsten Ziel, dem Geysir, nur ca. alle 10 Minuten schießt die heiße Fontäne aus der Erde. Gleichzeitig haben wir unseren Übernachtungsort erreicht. Es bleibt noch Zeit für eine Erkundungstour im Geysirgebiet und natürlich für den täglichen Programmpunkt: der Hotpot.

Motorradreise Tag 8: Reykjavik

Je nach Vorlieben der Teilnehmer ist es möglich, hier einen Tag in Reykjavik, Islands pulsierender Hauptstadt, einzubauen. Wenn es uns von den unwirtlichen Weiten des Hochlands zurück in die Zivilisation verschlägt, bleibt Zeit für einen Stadtbummel durch Reykjavik oder einen Besuch der Blauen Lagune, das berühmte geothermale Schwimmbad vor den Toren Reykjaviks.

Motorradreise Tag 9-10: Reise und Expeditionstag zur Lakispalte

Nun haben wir schon viel von Island gesehen, aber noch lange nicht alles: über eine ruckelige Piste lässt sich die eindrucksvolle Lakispalte (eine riesige Erruptionsspalte) erreichen und belohnt jeden für die Mühe mit grandiosen Ausblicken, ein altes Wikingergehöft liegt auf unserem Weg, ebenso der Eyjafjallajökull (die Ursache für das Flugchaos 2010), umtoste Küsten und Klippen, schwarze Sandstrände, optional der Vatnajökull (der Gletscher mit dem größten Eisvolumen) und natürlich noch der ein oder andere Wasserfall. Und wer weiß, vielleicht sehen wir noch einen Troll….?

Motorradreise Tag 11-14: Hochland, die Zweite

Erholt, fit und hoffentlich ohne Kater geht es wieder ins Hochland. Wir fahren über abwechslungsreiche Pisten vorbei an ausgedehnten Kies-, Sand-und Lavawüsten, an moosbewachsenen Lavaformationen, einsamen Weiten, in der Ferne taucht der Herdubreid, ein auffälliger Tafelvulkan auf, wir nehmen ein Bad in dem Vulkankegel Askja, werden zwischenzeitlich vom Vatnajökull, Islands größtem Gletscher begleitet, furten unzählige Flüsse und durchfahren endlos erscheinende Moränenlandschaften. Langsam ändert sich die Landschaft, die Hügel werden sanfter, die Berge farbiger, zwischendrin sind aber noch immer einzelne Schneefelder zu sehen, aber sogar Wollgraswiesen tauchen auf und moosbewachsene Lavafelder werden häufiger. Wir erreichen die Landmannalaugar, die bunten Berge Islands, bzw. der Landstrich mit dem grössten Rhyolitvorkommen (ein bestimmtes vulkanisches Gestein, das durch den Kontakt mit vulkanischen Gasen und Dämpfen verschiedene Farben annimmt). Da die Berge viel zu beeindruckend sind und es eine natürliche heiße Quelle gibt, bleiben wir über Nacht und erholen uns ein wenig von den letzten Tagen in dem rauhen Hochland. Bevor wir endgültig Abschied vom Hochland nehmen, besuchen wir noch die Eldgja, die Feuerschlucht, eine eindrucksvolle lange Schlucht, und gleichzeitig die längste Vulkanspalte der Welt.

Voll mit Eindrücken und mit ca. 1.600 km in den Knochen machen wir uns auf den Weg zurück nach Eglisstadir. Voller Eindrücke heißt es Abschied nehmen von Island bevor wir euch zum Flughafen bringen.

Schlusswort zur Island Reise:

Geeignet ist diese Tour für Motorradfahrer mit Offroaderfahrung und jede Art von Enduro. Wir werden viel Offroad unterwegs sein (Schotter, Sand, Steine, Kies, bergauf und –ab und viele Flüsse furten), aber es wird auch immer wieder Onroad Strecken geben. Die gesamte Tour ist als Campingtour konzipiert und begleitet werden wir von einem Geländewagen.

Wer mag, fährt mit uns und den Motorrädern (21 Tage Tour) gemütlich mit der Fähre von Dänemark nach Island, bevor wir uns in Eglisstadir treffen und mit den Teilnehmern, die die 14 Tage Tour gebucht haben, durchstarten.

Alternativ könnt ihr auch nach Island fliegen und wir übernehmen den Motorradtransport von Tübingen über Frankfurt, Hannover, Hamburg, bis nach Reykjavik.

Island ist die größte Vulkaninsel der Erde, Reykjavik ist die nördlichste Hauptststadt der Welt, der größte Gletscher Islands, der Vatnajökull ist gleichzeitig der Gletscher in Europa mit dem größten Eisvolumen (seine Eiskappe ist bis zu 1000m dick) und flächenmässig ist Island der zweitgrösste Inselstaat Europas (der Größte ist das Vereinigte Königreich). Man verschätzt sich sehr schnell in den Dimensionen! 14 Tage ist zwar eine gute Zeit um Isand zu sehen, doch es leibt eben auf Grund der Größe "nur" ein Ausschnitt.

Möchte man Island in Zahlen beschreiben, sieht das so aus: Fläche 103.125 km2, davon sind 2.796 km2 Wasserfläche, die höchste Erhebung ist der Hvannadalshnukur (Teil des Vatnajökull) mit 2.110 m, 11% der Insel sind mit Eis bedeckt, das Strassennetz beträgt 13.004km, wovon zum Glück nur 4.331km asphaltiert sind, es gibt auf Island keine Autobahnen und keinen Schienenverkehr und die gesamte Einwohnerzahl beträgt 330.610, das macht eine Bevölkerungsdichte von 3.2 Einwohner/km2, wobei ungefähr die Hälfte der Einwohner in Reykjavik und deren Nachbarregionen wohnen. Dass heißt, dass wir auf Grund der Infrastruktur zum Großteil Campen werden und aus der Expeditionsküche versorgt werden.

Soweit zu den Zahlen, Daten und Fakten, doch Island ist auch das Land der Trolle, Elfen und Gnome, ein riesiges Lehrbuch geologischer Aktivitäten direkt zum Anschauen, das Land der Vulkane, Geysire, Gletscher und geothermischer Gebiete, ein Land der Gegensätze, der Herausforderungen, heißer Quellen, Wasserfälle, einsamer Weiten, endlos erscheinender Lavawüsten und Moränenlandschaften, ein Land des Wassers, unberührter Regionen, ein Land mit einem Hauch Magie und jeder Menge Abenteuer, ursprünglicher Natur, faszinierenden, teilweise surreal anmutenden (Fantasy-) Landschaften. Seien wir uns bewusst, dass es ein Luxus ist solch eine vielversprechende Insel mit dem Motorrad und dem Geländewagen zu bereisen! Na dann, gönnen wir uns den Luxus, solange es noch geht, willkommen bei der Motorrad Expedition ISLAND!

Das Fremdenverkehrsamt in Island hat uns die "Off the Road"-Fahrten frei gegeben, weist aber ausdrücklich darauf hin, dass "in Iceland all driving off roads or marked tracks is forbidden". Gerade in Island ist es besonders wichtig, auf den Wegen zu bleiben, da aufgrund der kurzen Regenerationsperiode der Vegetation schon kleinste Beschädigungen des Untergrunds jahrelang sichtbar bleiben. Aus diesem Grund ist das Enduroabenteuer auf der Island Expedition ausschließlich auf der von Overcross befahrenen Route erlaubt!

*Für die Gruppenreise sind noch keine Termine festgelegt. Wir können uns dabei ganz nach Euren Wünschen richten.