Thüringen entdecken

Zwischen Coburg im Süden und Erfurt im Norden erhebt sich das Thüringer Mittelgebirge zu einem waldreichen Motorradparadies, natürlich inklusive der kulinarischen Erlebnisse!

Preise

Preise
pro Fahrer(in) im Doppelzimmer €495,00
pro Sozia/Sozius im Doppelzimmer €495,00
pro Einzelzimmer (Zuschlag) €125,00

Leistungen

Leistungen
4x Übernachtung im Basishotel
4x Frühstücksbuffet
4x Abendessen im Hotel oder Grillabend
Fitness und Sauna im Hotel
Kurtaxe
Informationsmaterial/App
Gepäcktransport
Ausgearbeitete Touren
Reiseleitung
Reisesicherungsschein
Erinnerungshirt
Nicht inklusive
Alles, was nicht unter Leistungen angegeben ist

Mehr Details

Mehr Details
Gesamtstrecke ab Treffpunkt: ca. 850 km
Tagesfahrstrecken: ca. 250 km bis 300 km
Startpunkt der Tour: Hotel Kains Hof in Uhlstädt-Kirchhasel
Straßenzustand: Immer asphaltiert, kleine aber gut ausgebaute Straßen, viele Kurven
Fahrkönnen: Das Motorrad sollte auf kurvigen Strecken sicher beherrscht werden
Gruppengröße: maximal 10 Fahrer pro Reiseleiter
Mindestteilnehmerzahl: 8 Personen
Unterbringung: Wir sind während der Tour in einem gemütlichen 3-Sterne -Hotel untergebracht
Versicherungen: Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktritts-Versicherung der HanseMerkur! Informationen erhalten Sie über unsere Homepage und mit dem Erhalt der Buchungsbestätigung
Besondere Hinweise: Das Hotel bietet einen eigenen Fitnessbereich mit Sauna
Mobilität: Das Angebot ist nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Für nähere Informationen kontaktiere uns bitte.

Gute eintausend Quadratkilometer mit unzähligen schmalen grauen Asphaltbändern erstrecken sich hier im Thüringer Wald. Inmitten steht der große Beerberg mit knapp eintausend Metern Höhe, ein Überbleibsel eines vor über 250 Millionen Jahren aktiven Vulkans.

Also warum in die Ferne schweifen, wenn das schöne so nah ist?

Die Strecken im Thüringer Wald, mit gelegentlichem Alpen-Flair, führen über teils schmale, aber gut asphaltierte Nebenstrecken und bieten an vielen Punkten eine extrem herrliche Fernsicht. Manchmal begegnet man hier einem Auto so selten, dass man fast schon erschrickt. Ein Eldorado für Motorradfahrer ist dieses Thüringer Gebirge. Der Rennsteig, ein 168 Kilometer langer Höhenwanderweg, nutzt das Gebirge für eine Gratwanderung. Seit den siebziger Jahren findet jährlich der Rennsteiglauf, ein Marathonspektakel statt. Motorradfahrer beschränken sich darauf, den Steig im ständigen Auf und Ab unzählige Male zu kreuzen, sind doch die kurvenreichen, gut hergerichteten Straßen für sie allemal interessanter.

So gesehen findet man selten Gelegenheit, die schönen Dinge links und rechts der Straße in Betracht zu nehmen: in den stillen Dörfern, Burgen und Schlösser zu besichtigen, alte Baukunst zu bewundern, durch so manche Schaubergwerke und Museen zu schauen, alte Handwerkskunst zu erfahren.

Die Küche Thüringens gilt als schmackhaft und deftig. Nationalgericht sind die Thüringer Klöße aus geriebenen rohen Kartoffeln, die mit gerösteten Weißbrotwürfeln gefüllt sind. Wenn ein würziger Duft durch die Gassen zieht, ist die Bratwurst meist nicht fern. Der Legende nach ist sie die Thüringer Volksspeise Nummer eins. Nachmittags isst man in Thüringen gerne Kuchen – Zwiebelkuchen. Nichts von alle dem sollte man sich entgehen lassen!

Tourprogramm:

Tag 1: Individuelle Anreise

Wir treffen uns in unserem Basishotel in Uhlstädt-Kirchhasel unweit von Weimar am späten Nachmittag. Für diejenigen, die mit dem Motorradanhänger anreisen möchten, bietet das Hotel genügend Stellfläche für ihr PKW-Gespann. Am Abend lernen wir uns und unsere Gastgeber kennen, denn eins ist sicher: Motorradfahren steht hier im Hause hoch im Kurs! Aber nicht nur das, auch die Küche ist ein kleines Steckenpferd des Hotelbetriebes und somit steht einem ersten Abend bei gutem Essen und nettem Ambiente nichts mehr im Wege.

Tag 2: Der Wald ruft – Thüringer Wald

Die erste Nacht und das erste Frühstück hinter uns gelassen, ein kurzes Briefing des Tourguides, und schon rollen die Motorräder! Langenschade und Röblitz sind die ersten Ortschaften die uns den Weg zum Flußlauf der Saale führen. Etliche Kilometer schlängelt sich das schmale graue Band durch das vielschichtige Grün des Mischwalds. Angenehm kühle Luft füllt die Lungen mit Leben. Vorbei an Gabe Gottes und den Schieferbrüchen bei Probstzella erreichen wir Neustadt am Rennsteig. Der Rennsteig des Thüringer Waldes, einer von über 316 Rennsteigen und Rennwegen im deutschen Sprachraum, ist in seinem Verlauf und seiner Bedeutung einzigartig. Wir machen uns die extrem kurvigen Asphaltbänder hier zu Nutze und genießen immer wieder zwischendurch die Landschaft mit ihren Panoramen. Eine typische Thüringer Bratwurst darf an diesem Fahrspasstag selbstredend nicht fehlen. Die Klosterruine Paulinzella und das Schloss Schwarzburg weisen uns auf der Rücktour ihre Kulissen, noch zwischendurch in Ruhe der Genuss eines Kaffees, und wir erreichen am späten Abend unser Hotel.

Tag 3: Seentour

Wir verlassen unser Hotel zu einer Tagestour in Richtung Süden! Die ersten Kurvenverläufe auf den kleinen Straßen führen uns zu den Remschützer Sandbergen. Es bleibt überwiegend waldig, blumige Lichtungen ab und an und für uns links-rechts Kombinationen in höherer Stückzahl. Hinter Lobenstein und Schilbach lädt Saalburg zu einer Dampferfahrt auf der Bleiloch-Talsperre ein. In ferner Vergangenheit war die Region arm an Seen. So halfen die Menschen nach und stauten Flüsse und Bäche. Es entstand das Thüringer Meer aus Bleilochtalsperre und Hohenwarte-Stausee. Unverhofft taucht Schloß Burgk hoch über dem Fluss auf, das Schleizer Dreieck mit der bekannten Rennstrecke und im malerischen Ziegenrück möchte man mit den Männern an den Staustufen in aller Ruhe angeln. Hinter Drognitz windet sich die Straße in schmalen Serpentinen. Wenig später schmiegt sie sich auf einige Kilometern ans Ufer der Talsperre Hohenwarte. Beim Anblick der Ausflugsdampfer kurz noch einen Kaffee schlürfen, dann ist in einer guten halben Stunde Röblitz erreicht. Ein paar Kilometer, an Saalfeld vorbei und der Feierabend steht an. Vielleicht noch ein wenig Sauna oder Fitness im Hotel, oder doch das Kaltgetränk auf der Terrasse?

Tag 4: Wald, Wald … Frankenwald

Nach dem wir uns morgendlich gestärkt haben starten wir zu einem besonderen Tag. Der Standort unseres Quatiers bietet uns in der Umgebung Touren bis zum Abwinken. Wir drehen eine große Runde, erst einmal über das Rotehofbachtal. Nach der Buchtahöhe bei Pößneck ändern wir den Kurs in Südliche Richtung. Ab Kaulsdorf und einem Eiskaffee später queren wir das Naturschutzgebiet Staatsbruch. Sehr schön sind hier die Asphaltverläufe. Kleinste Straßen sind hier unser Favorit! Immer tiefer lassen wir uns führen uns sind auf einmal im Frankenwald. Da unser Motto aber Thüringen ist wenden wir im Bereich des Flusses Rodach. Wer hier mehr will dem empfehlen wir unsere Tour in die Fränkische Schweiz! Nördlicher Kurs steht an, aber ein Stopp muss auf jeden Fall noch im Frankenwald erfolgen: Herzlich willkommen heißt es beim XXL-Windbeutelfürsten! Kulinarische Stärkung muss sein, aber letztendlich sind wir zum Fahren hier: das Krad gestartet, so manche Kurvenkombination erfahren, tauchen wir ein letztes Mal in den Thüringer Wald hinein, bevor es zum Abschluss dann wieder nach Uhlstädt-Kirchhasel geht und der Tag in unserem Basishotel endet.

Tag 5: Thüringen ade

Heute Morgen müssen wir uns nach einem letzten ausgiebigen Frühstück leider verabschieden. Vielleicht noch ein paar Kurven durch den Thüringer Wald auf dem Heimweg?