Südamerika-Peru: Auf den Spuren der Inka

Der Klassiker unter den Peru Motorradreisen in Südamerika. Geeignet für geübte Motorradfahrer auch ohne Offroaderfahrung. Neben dem Fahrspass mit dem Motorrad kommen auch Land und Leute und die Inka Kultur nicht zu kurz.

Preise

Preise
Motorradfahrer auf Yamaha XT660 R 4950,00
Motorradfahrer auf Yamaha XT 1200 Z Super Tenere 6270,00
Sozius 1600,00
Beifahrer im Geländefahrzeug 2440,00
Beifahrer im Kleinbus (min. 4 max. 6 Personen) 2990,00
Einzelzimmerzuschlag (Optional) 430,00

Leistungen

Leistungen
Übernachtungen in Gasthäusern u. Hotels,
Mietmotorrad YAMAHA XT 660 R,
deutschsprachiger Tourguide
Satellitentelefon und Notsender "SARAPeru"
Begleitfahrzeug für das Gepäck
Flughafentransfer
Tourmappe mit Packliste
Sicherungsschein
Nicht inklusive
Flüge
Verpflegung
Eintrittsgelder
Benzin
Alles, was nicht unter Leistungen angegeben ist

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Dauer: 22 Tage
Teilnehmeranzahl: ab 6 bis 10 Teilnehmer
Level: Für Fortgeschrittene

Diese Motorradreise ist ein Muss für alle, die schon immer auf den Pfaden der Inkas fahren wollten! Der Klassiker schlecht hin. Es werden knapp über 3000 km zurückgelegt und die sind auch ohne Offroad-Kenntnisse fahrbar. Wer also nicht nur den Hintern im Sattel kleben haben will, sondern auch noch Land und Leute kennenlernen möchte, der ist hier genau richtig. Erreichbare Etappenziele gönnen uns genug und großzügige Zeitrahmen für Erkundungstouren jeweils vor Ort.

-Tourenablauf:

TAG 1: ANKUNFT

Ankunft auf dem internationalen Airport Jorge Chavez in Lima. Transfer ins Hotel Las Palmas im Stadtteil Miraflores.

TAG 2: PERU – LIMA

Los geht es in der Hauptstadt Perus, Lima, oder auch der Stadt der Könige. Hier beginnt unsere erste Ausfahrt mit einer Besichtigung der 10 Millionenstadt, über San Christobal und dem Plaza de Armas zum Präsidentenpalast. Lima ist ein bedeutendes kulturelles Zentrum mit zahlreichen Universitäten, Museen und Baudenkmälern. Die Altstadt wurde 1991 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

TAG 3: PANAMERICANA - ICA

Wir verabschieden uns von der kolonialen Umgebung und brausen auf der längsten Straße des amerikanischen Kontinents, der Panamericana, nach Süden, bis nach Ica (310 km). Dort genießen wir den Ausblick auf die unendliche Weite des Pazifiks, Sanddünen und Oasen.

Die Panamericana erstreckt sich, mit wenigen Lücken, über die gesamte Nord-Süd-Ausdehnung des amerikanischen Kontinents.

TAG 4: PANAMERICANA - NAZCA

Es geht weiter auf der berühmten Panamericana gen Süden. Links und rechts der Straße liegen riesige Weinanbaugebiete. Nach etwa 170 km erreichen wir unser Tagesziel, Nazca. Nach dem Check-In im Hotel haben wir noch zeit unser Motorrad besser kennen zu lernen, beim Geschicklichkeitsfahren draußen in der Wüste.

TAG 5: LINIEN VON NAZCA

Vom Kleinflugzeug aus betrachten wir die berühmten Linien von Nazca. Nur aus dieser Höhe kann man die Motive erkennen, ein Mosaik gigantischer stilisierter Abbildungen, von Menschen, Affen, Vögeln, Walen sowie zahlreiche geometrische Formen darstellen. Ob die Theorie wohl stimmt und sie von Außerirdischen hinterlassen wurden? Ein Menschheitsrätsel, das wir mit auf die Reise nehmen.

Entdeckt wurden die Linien als die ersten kommerziellen Fluglinien 1924 über die Nazca-Wüste flogen.

TAG 6: PUERTO INKA - CHALA

Immer weiter bringt uns die Panamericana in den Süden. Nach 180 km erreichen wir die Bucht Puerto Inka, abseits der Panamericana und 15 km vor Chala. In der Bucht gibt es Pinguine, Pelikane und Seelöwen.

TAG 7: AREQUIPA

Circa 400 km bis nach Arequipa! 1000 km südlich gelegen von Lima, ist Arequipa die zweitgrößte Stadt in Peru. Die weiße Stadt ist aus weißem Tuff (Vulkangestein) gebaut und sehr eindrucksvoll. Nach Lima ist es die größte Stadt des Landes. Das Zentrum der Stadt wurde im Jahre 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Die Stadt liegt auf 2300m Höhe und ist umgeben von drei Vulkanen.

TAG 8: KLOSTER SANTA CATALINA

Heute besuchen wir das koloniale Kloster Santa Catalina. Es ist aus dem 16. Jahrhundert und ganz im südamerikanischen Barockstil gebaut. Die riesige Klosteranlage liegt genau im Zentrum der Stadt und ist geschützt durch hohe Mauern. Es bildet eine eigene kleine Stadt in der Stadt, mit einem eigenen Gassensystem. Das Kloster ist erst seit 1970 der Öffentlichkeit zugänglich.

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

TAG 9: PUNO

Es geht nach Puno an den Titicacasee, 320 km. Auf dieser Strecke geht es ins Hochland, auf über 4000 Metern über dem Meeresspiegel. Wir werden hier das Bilderbuch-Peru erleben: Herden von Vicunjas, Alpacas und Lamas werden unseren Weg kreuzen.

Der Titicacasee ist das höchstgelegenste schiffbare Gewässer der Welt.

TAG 10: UROS INSELN

Auf dem See werden wir die berühmten schwimmenden Gärten – die Uros Inseln oder Iles Flottantes besuchen! Die indigene Bevölkerung, die Urus, leben hier auf fast fünfzig Inseln aus Schilf im See und pflegen eine faszinierende Kultur, die wir uns näher ansehen werden. Ursprünglich bauten die Urus diese schwimmenden Inseln um sich vor feindlichen Angreifern zu schützen. Sobald ein Angriff drohte, lösten sie die Inseln aus ihren Verankerungen und zogen sich auf den See zurück.

TAG 11: CUSCO

Der nächste Fahrtabschnitt in den Sätteln unserer Mopeds bringt uns zum Nabel der Welt des Inka Imperiums. Nach Cusco. Der einstigen Hauptstadt des Inkareichs. Sie liegt auf 3326 Metern über dem Meeresspiegel und die meistbesuchte Stadt in Südamerika! Wir nehmen sie als Ausgangspunkt für unsere Reise zum Machu Picchu.

TAG 12: MACHU PICCHU

Machu Picchu werden wir nicht mit den Motorrädern bezwingen, sondern mit dem Zug! Willkommen in der wohl bekanntesten Ruinenstadt Perus. Die Stadt wurde im 15. Jahrhundert von den Inkas erbaut, auf einem Bergrücken zwischen den Gipfeln des Huayna Picchu und des gleichnamigen Berges Machu Picchu. Die Stadt konnte in ihrer Blütezeit bis zu 1000 Menschen unterbringen und versorgen.

Die offizielle Wiederentdeckung der Stadt war im Jahre 1911. Berühmt wurde Machu Picchu durch die National Geographic Society, die im Jahre 1913 ihre gesamte Ausgabe der Andenstadt widmete.

TAG 13: INS HEILIGE TAL

Im heiligen Tal erwarten uns verschiedene Naturdenkmäler aus der Zeit der Inka.

TAG 14: CUSCO

Der Tag steht zur freien Verfügung. Die Stadt am Nabel der Welt hat einiges zu bieten: Museen, Kirchen, Restaurants oder ein Ausflug mit dem "Tramlino".

TAG 15: ABANCAY

Über Serpentinen fahren wir durch eine der schönsten Landschaften und Bergpanoramen in Südamerika nach Abancay (288 km).

TAG 16: NAZCA

Wir fahren von Abancay zurück nach Nazca - die Königsetappe! Wir kommen auf über 5000 Höhenmeter und legen an einem Tag Höhenunterschiede von fast 4000 m zurück. Die Strecke beträgt etwa 361 km.

TAG 17: FRIEDHOF VON CHAUCHILLA

Ausflug in die Nähe von Nazca. Wir besichtigen den Friedhof von Chauchilla aus der Kultur der Nazca. Hier entdecken wir jahrhundertealte Gräber und Mumien.

TAG 18: PARACAS

Wir fahren weiter Richtung Norden nach Paracas, vorbei an Ica. Die 215 km lange Strecke wird von Wein- und Baumwollanbaugebieten gesäumt.

TAG 19: ISLAS BALLESTAS - PARACAS NATIONALPARK

Wir besuchen die Ballestas Inseln im Paracas Nationalpark. Hier werden wir die Candelabro de Paracas Felszeichnungen bewundern, diese von der See aus sichtbaren Zeichnungen ähneln den Linien der Nazca und sich fast genauso faszinierend, obwohl hier davon ausgegangen wird, dass sie jünger sind und den Seefahrern zur Orientierung dienten. Auch die Felslandschaften im Meer sind hier am Nationalflaggenstrand Perus einmalig, wie auch die hier lebenden Flamingokolonien!

TAG 20: RÜCKFAHRT NACH LIMA

Wir fahren wieder zurück nach Lima, 232 km. Am Abend machen wir einen Rückblick auf die Tour.

TAG 21: LIMA

Der letzte Tag in Lima steht zur freien Verfügung.

TAG 22: RÜCKFLUG

Wir sagen einander Lebewohl. Aber Peru hat erst begonnen seine Geheimnisse zu lüften. Wir werden uns also beim nächsten Abenteuer bestimmt wieder sehen!