Mongolei Endurotour: In die Wüste Gobi

Diese Endurotour führt uns von Ulan-Baator stetig nach Süden vorbei am Erdmutterstein durch die weite Steppenlandschaft mit atemberaubenden Felsformationen bei Ikh Gazariin Chuluu und Zagaan Suvraga.

Preise

Preise
Preis pro Motorradfahrer 3379,00
Preis für Teilnehmer der Transkontinental Motorradtour mit eigenem Motorrad 2700,00
Preis pro Beifahrer im Begleitfahrzeug 2500,00

Leistungen

Leistungen
Übernachtung in Ulaan Bator im Offroad-/Gercamp
Flughafentransfer
Deutschsprachiger Motorrad Tourguide
Begleitfahrzeug inkl. Guide/Fahrer
Mietmotorrad Suzuki Suzuki DR 650 oder gleichwertige Enduro​
8x Übernachtung in Ger-Camps (Jurten Camp), 6x Übernachtung im Zelt
Vollverpflegung aus der Expeditionsküche mit Hilfe aller Tourteilnehmer
Reisesicherungsschein
Nicht inklusive
Motorradkaution 500 USD oder EUR welche bei unserem Partner in der Mongolei zu hinterlegen sind
Flug von Europa nach Ulaan Bator (Auf Anfrage zubuchbar)
Restaurantbesuche
Alkoholische Getränke
Softdrinks
Dinge für den persönlichen Gebrauch
-
Zu empfehlen:
Reiseabbruchsversicherung
Auslandskrankenversicherung

Mehr Details

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Dauer: 14 Tage
Teilnehmeranzahl: ab 5 bis 8 Teilnehmer
Level: Für Fortgeschrittene
Mobilität: Das Angebot ist nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Für nähere Informationen kontaktiere uns bitte.

Ein Schwenk nach Westen bringt uns zu den „Flaming Cliffs“, hier wurde schon so mancher Saurierknochen aus dem rötlichen Lehm geborgen. Am südlichsten Punkt der Reise erwartet uns die spektakuläre Geierschlucht mit einer kleinen Überraschung. Nachdem wir eine sehr schmale Klamm durchfahren haben führt uns die Route entlang des Dünenbandes „Khongoriin Els“. Wir schlagen direkt in der Düne unser Lager auf und durchqueren diese am Morgen. Nun führt uns die Reise nach Westen durch uralt verwitterte Felslandschaften. Ab Gurvantes geht´s wieder nach Norden und wir durchqueren verschiedene Wüstenarten bis wir eine sehr schöne Schlucht am Ikh Khalbaganat Uul erreichen. Ab hier geht es nach Osten bis zum Fluß „Ongi Gol“. An diesem liegt sehr idyllisch die riesige Ruine der Klosteranlage von Ongiin Khiid. Es steht ein radikaler Landschaftswechsel bevor wenn wir nach Norden in die Berge von Khangai vordringen. Nachdem wir seit langem wieder Wald gesehen haben, erwartet uns am Wasserfall des Orchon eine satt grüne Vulkanlandschaft. Entlang des Orchon fahren wir bis Kharkorin, die ehemalige Hauptstadt der Mongolei zu Dhjingis Khaans Zeiten mit der berühmten Klosteranlage Erende Zuu. Zum Abschluß durchfahren wir noch einmal kurz die Steppe und verabschieden uns von der Wüste in der Düne „Mongol Els“. Der Tuul Fluß führt uns zurück nach Ulan-Baator wo uns die Zivilisation wieder einholt.

Die Tour verläuft auf ca. 2500km.

10% On-Road 250km

90% Off-Road 2250km

Reiseverlauf*:

1. Reisetag: Ankunft in Ulanbaatar

Nach dem langen Flug kommt ihr vormittags inUlaanbaatar an. Erfahrungsgemäß macht der Jetlag zu schaffen, wir fahren erst mal mit Taxi zur Unterkunft und trinken Kaffee. Nachdem alle Teilnehmer angekommen sind, erwartet euch eine kleine Stadtrundfahrt mit Besichtigung wahlweise des Gandan Klosters, des Winterpalastes, des Sovjetdenkmals mit Überblick über die Stadt und des Chijin Lama Klosters im Zentrum der Stadt. Abends gehen wir zusammen Essen und machen die Tourbesprechung.

2. Reisetag: Start der Endurotour zur Felslandschaft von Ikh Gazariin Chuluu (333 km)

Früh morgens machen wir Motorräder und Begleitfahrzeug startklar und werden die Stadt Richtung Osten verlassen. Wir umfahren das Bogd Khan Uul Gebirge nach Zuunmod und runter geht’s vom Asphalt in die Weiten der Steppenlandschaft. Ein kurzer Stop am Erdmutterstein „Eej Khad“ zeigt uns die buddhistische Kultur. Von nun an geht mit Vollgas durch die Steppe südwärts bis in die surreale Felslandschaft von Ikh Gazariin Chuluu in mitten der wir unser Lager errichten.

3. Reisetag: Ikh Gazariin Chuluu - Tsagaan Suvraga (225 km)

Am nächsten Tag fahren wir weiter nach Süden bis wir eine zerfurchte Hügelkette erreichen, die Landschaft von „Tsagaan Suvraga“. Das Landschaftsbild wird von roten Errosionsresten bestimmt. Mit etwas Phantasie lassen sich hier die viele Formen erkennen, die der Gegend ihren Namen gab.

4. Reisetag: Zombiestadt und Dinosaurierknochen (225 km)

An diesem Tag fahren wir ein ganzes Stück nach Westen bis wir die Zombiestadt Mandal Ovoo erreichen. Ein kurzer Tankstop nötigt uns zum anhalten, doch dann geht’s flux nach Süden bis zu den „Flaming Cliffs“. Die Gegend fängt durch den rötlichen Lehmboden im Abendlicht förmlich an zu brennen, daher auch der Name. Nach jedem Regen werden neue Dinosauerierknochen zutage gefördert und wissenschaftliche Teams aus aller Welt suchen nach neuen Arten.

5. Reisetag: Die Riesige Sanddüne Khongoriin Els (250 km)

Wir fahren zuerst nach Osten bis zum Zuun Saykhany Nuruu Gebirge in dem sich die Geierschlucht befindet. Viele Geier fliegen tatsächlich durch die Lüfte und nach einem halbstündigen Fußmarsch in die geschützte Schlucht zwängen wir uns zur Überraschung des Tages. Dann fahren wir wieder nach Westen über einen Pass bei dem sich das Anhalten lohnt. Eine Herausforderung mit unseren Enduros, doch für den Mongolen ein Hindernis für den PKW, welches mit allen Mitteln zu überwinden versucht wird. Die Mühe lohnt sich, die nachfolgend zu durchfahrende Klamm ist spektakulär. Nachdem das Gebirge überwunden ist, fahren wir entlang der riesigen Sanddüne Khongoriin Els. Sanderfahrene werden ihren Spaß bekommen, Neulinge werden in Ruhe ihre erste Sanderfahrung haben können. Wunderschön werden wir in Mitten der Düne zelten.

6. Reisetag: Enduroaction in der Wüste Gobi (220 km)

Morgens heißt es erst mal die Düne zu durchqueren, doch die 15 Kilometer werden für alle Teilnehmer bezwingbar sein. Ist mehr Sandfahren gewünscht, können wir uns auch durch die Düne Richtung Westen begeben. Ansonsten fahren wir wieder in das Gebirge, entlang eines uralt verwitterten Tales bis Gurvantes. Von hier aus, dem südwestlichsten Punkt der Reise, geht es wieder nach Norden bis wir bei Gojoot unser Lager errichten. Vielleicht finden wir die Quelle die auf den Karten eingezeichnet ist, aber jedoch meistens trocken liegt.

7. Reisetag: Die Wüste Gobi in all ihren Variationen (200 km)

Heute fahren wir Richtung Norden durch alle Variationen der Wüste Gobi. Der Sand wird steiniger und ausgetrocknete Flußtäler wollen durchfahren werden. Nach Bayanlig führt uns die Strecke wieder hoch in das Gebirge bis wir eine der schönsten Schluchten der Tour durchfahren. Nach der Gebirgsüberquerung werden wir am Nordrand der Berge übernachten.

8. Reisetag: Auf dem Weg zur Ruinenlandschaft von Ongiin Khid (290 km)

Ein langer Tag wartet auf uns, doch uns treibt der darauffolgende Pausentag am Ongiin Fluss an, durch die Steppenlandschaft auf einer guten Piste Richtung Osten zu fahren. Nachdem wir ein paar Kleinstädte hinter uns gelassen haben gelangen wir zum Fluss „Ongiin Gol“. Für Motorräder wird die Überquerung danke Fußgängerbrücke leicht, das Begleitfahrzeug wird den Fluß ebenfalls erfolgreich durchqueren. Die letzten Kilometer werden hügeliger bis wir zu der riesigen Ruinenlandschaft von Ongiin Khid gelangen, wo uns ein Ger-Camp mit allen Annehmlichkeiten erwartet.

9. Reisetag: Ein Tag den wir mit oder ohne Motorrad verbringen können

Heute haben wir uns einen Ruhetag verdient. Zeit um die Klosterruine ausgiebig zu erkunden und im Fluß zu baden. Selbstverständlich können wir die interessante Umgebung näher erkunden.

10. Reisetag: Enduroabenteuer über grüne Wüsten und durch Volkanlandschaft

Mit neuen Kräften erwartet uns eine schneller Ritt durch die Steppe nach Norden bis wir einen krassen Landschaftswechsel im Khangai Gebirge erleben. Ab Uyanga geht es in einem Goldgräbertal die grünen Wiesen empor. Wir durchfahren sattgrüne Voralpenlandschaft und es gibt sogar wieder Wald. Bei Bat Olzij biegen wir in das Orchontal ein, überaus schön durch Vulkanausbrüche geformt. Wir fahren den Fluss immer hinauf durch schwarze Lavabrocken bis wir am Wasserfall des Ulan Gol ankommen.

11. Reisetag: Mit dem Motorrad zum berühmten Kloster Erdene Zuu (100 km)

Heute fahren wir durch die bizarre Lava und Basaltlandschaft des Orchontals flußabwärts bis wir auf die ehemalige Hauptstadt der Mongolei, Kharkorin stossen. Kharkorin wurde zu Djingis Khaans Zeiten gegründet und ist berühmt für das imposante Kloster „Erdene Zuu“. Dieser riesige Klosterkomplex ist ein Muß jeder Mongoleireise und man dringt tiefer in die Geschichte des Landes ein. Übernachten werden wir in einem schön über der Stadt gelegenen Ger-Camp.

12. Reisetag: Ein letztes Mal unser Motorrad durch den Sand jagen (140 km)

Nach dem Schock des grünen Orchontales durchfahren wir noch ein letztes Mal die Steppe und werden die Möglichkeit nutzen die gesammelte Sanderfahrung an der Mongol Els in der Praxis zu üben. Wir campen am Rande der Düne und genießen die unendliche Weite der Steppe.

13. Reisetag: Von der Steppe zurück in die Zivilisation nach Ulaanbaatar (265 km)

Wir fahren heute nordöstlich durch die Steppe bis wir an den Tuul Fluß kommen. An diesem werden wir immer entlang fahren, bis wir die Zivilisation von Ulanbaatar erreichen. Abends erleben wir bei einem Abschiedsessen noch einmal das Stadtleben von Ulan-Baator und werden uns dann in gemütlicher Runde von Land und Fahrern verabschieden.

14. Reisetag: Abreise aus der Mongolei

Der Abflug steht bevor. Das Taxi wird euch zum Flughafen bringen und noch am selben Tag werdet ihr wieder in der Heimat sein.

*All unsere Reisebeschreibungen sind als Tourvorschlag zu verstehen. Der genaue Reiseverlauf kann an die jeweils aktuellen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden, wobei wir natürlich stets bemüht sind den beschriebenen Reiseverlauf einzuhalten.

WIR PASSEN JEDE UNSERER TOUREN DEINEN PERSÖNLICHEN WÜNSCHEN AN!

Seit 2001 verkauft OVERCROSS das Abenteuer als lizenzierter Reiseveranstalter und Ausbildungsbetrieb. Du hast ausgebildete Profis als Ansprechpartner, welche auf sechs Kontinenten deine private Premium-Motorrad-Reise ebenso individuell zusammenstellen wie die Gruppenreise für dich und deine Freunde.

Die OVERCROSS-Philosophie ist, abenteuerliche Reisen mit einem "fairen Reifenabdruck" bei Teilnehmern und Mitarbeitern rund um die Welt zu hinterlassen. Ich freue mich auf dich und das Abenteuer!

Joe Küster, Overcross-Gründer und das Mädchen "für alles"