Nairobi - Alexandria

Neue Abenteuer? Was liegt da näher als den "schwarzen" Kontinent mit seinen 53 Staaten,1001 Sprachen und Gründe zu bereisen?

Preise

Preise
Pharao Expedition von Kenia bis Ägyten 3980,00
Upgrade NO 1: Fly & Drive mit dem eigenen Motorrad (Optional) 3020,00
Upgrade NO 2: Mit Leihmaschine: "All in" (Optional) 3920,00

Leistungen

Leistungen
- Pharao Expedition Basis Paket:
Absicherung der medizinischen Versorgungskette
Tour-Orga und Begleitung
Deutschsprachiger Tourguide mit 100 000 km Afrika Erfahrung
Bereitstellung eines Satelliten Telefon
Satelliten Tracking System
Reisesicherungsschein ist obligatorisch bei allen OC Reisen
24 Stunden OC Rettungsdienst inkl. Kostenübernahme bei Luftrettung auf der gesamten Afrika Durchquerung bis € 50 000.-
24 Std. Online Tourguide
Alle Camp & Hotel Übernachtungen
Park Gebühren
Vortreffen zur Expedition
Angehörige und Freunde erhalten einen OVERCROSS Satelliten live Zugang inkl. Trecking Daten
Kleine Überraschung
Buch mit Bilder und Text von der Tour
Kurzfilm Film von der Tour
Kartenmaterial
Tourmappe
Ausrüstungsliste
Impfempfehlungen sowie Vermittlung zur Vorsorge
Infomappe zur Motorrad Vorbereitung sowie Werkzeugliste
24 Stunden Notruf und Rettungsdienst
Orga. Verlängerung/ frühere Anreise
Tagesmeldung für Angehörige und Freunde via SMS
- Upgrade NO 1: Fly and drive mit dem eigenen Motorrad (inkl. Basispaket)
Fähr-, Flug- Transport des Motorrades nach Afrika
Verpackung und Verladekosten der Motorräder in Afrika und Europa
Zollabwicklung und Kosten in Deutschland
Zollabwicklung und Einlagerung in Afrika
24 Stunden Ersatzteile und Logistik Support
Alle Hotelübernachtungen laut Tourplan
Orga Verlängerung
Transkontinental Flug von Deutschland nach Afrika
Transkontinentalflug von Ägypten nach Deutschland
Flughafentransfer von Alexandria nach Kairo
Zollabwicklung
Gesammelte Einreichung und Orga des Carnet de Passage über ADAC
Kostenübernahme für das Transportgestell des Motorrades
Frachtkosten Sicherheitscheck/ Sniffer, Röntgen und Handsearch ist. inkl.
- Upgrade NO 2. Mit Leihmaschine: "All in" (inkl. Basispaket & Upgrade No1):
Wir stellen dir eine voll ausgestattete Reiseenduro (xt660Z) Inkl. Koffer und Taschen für diese Reise
Organisation Motorrad und Fahrertransport bei Ausfall zum nächsten Versorgungspunkt
Carnet de Passsage. Exklusive: € 3000.- Pfandhinterlegung
Grenzkosten und Einfuhrkosten. und Versicherungskosten an der Grenze
Orga. aller Grenzformalitäten für Teilnehmer und Motorrad
Organisation und Kosten aller Visa
Vollkaskoversicherung und Steuer für das Motorrad mit € 2 000.- Selbstbehalt bei Totalschaden oder Verlust
OVERCROSS Motorrad Jacke & Hose inkl. Trans Afrika Bestickung
- Upgrade NO. 3 inkl. Basispaket: Begleitung im Expeditions / Organisation's- Fahrzeug:
Voll ausgestatteter 4x4 Expeditions Geländewagen für max drei Teilnehmer der bei einer Gruppenstärke von MINDESTENS 8 Teilnehmer mit on Tour ist!
One Way Miete des Fahrzeugs
Transport des Fahrzeuges von Europa nach Afrika und zurück nach Europa
Orga. aller Grenzformalitäten
Ein und Auszollung des Expeditions Geländewagen inkl. Gebühren
Übernahme von Schmiergeldern / "Beschleunigungskosten"
Transkontinentalflug nach Kenia
Flughafentransfer in Kenia
Transkontinentalflug nach Deutschland
Transfer Alexandria Kairo
Komplette Campingausstattung
Vollkaskoversicherung und Steuer für den Mietgeländewagen mit € 2000.- Selbstbehalt.
24 Stunden Ersatzteile und Logistik Support
Absicherung der medizinischen Versorgungskette
Inklusive Treibstoff und Schmiermittel
Nicht inklusive
Alles, was nicht unter Leistungen angegeben ist
Treibstoff, eventuelle Straßenzölle
Restaurant und Bar Besuche

Mehr Details

Mehr Details
Wichtig: Bei Tourbuchung ist das Flugticket automatisch mit gebucht und dies zu 100% NICHT stornierungsfähig!
ab 6 Teilnehmer
Für individuelle Gruppenreisen können wir uns ganz nach Euren Termin-Wünschen richten.
Dauer: 17 bis 24 Tage
Mobilität: Das Angebot ist nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Für nähere Informationen kontaktiere uns bitte.

Kein Kontinent hat Forscher, Abenteuerreisende und die Rallyeszene so gereizt, wie dieser! So entstand die Trans Afrika-Expedition, welche für die Teilnehmer in zwei Hälften aufgeteilt worden ist, die sich keine sechs Wochen Urlaub am Stück nehmen können. Willkommen im zweiten Teil der Trans Afrika-Expedition, der sehr anspruchsvoll und unbeschreiblich erlebnisreich sein wird!

Für viele Interessenten stellt sich oft die Frage, was sind das für Leute, die an solch einer Motorrad- Expedition teilnehmen? Die typischen Teilnehmer sind vor oder mitten in der "Midlife crisis", Männer und Frauen, die den Gedanken an drei Wochen Schmutz und Dreck, mit maximal zwei paar T-Shirts oder einer Unterhose in Ordnung finden.

PROGRAMM:

Start der Pharaonen Expedition ist Nairobi:

Du landest am Jomo Kenyatta International Airport in Nairobi, von wo aus du direkt zum Hotel gebracht wirst und den Rest der Gruppe kennen lernen wirst. Am Abend werden wir mit ein paar Bikern aus Nairobi und dem Royal Enfield Importeur in der Kroko Bar dasselbige verzehren. Was wir nicht schaffen, nehmen wir als "Dogi Bag" zur Wegzehrung mit.

Äthiopien liegt vor uns, wie jeden Morgen checken wir die Bikes, tanken und nehmen den Proviant für einen Tag auf. 1001 Kilometer Enduro pur, 1001 Kilometer quer durch Kenia bis die Sonne wieder unter geht und wir zuvor das Lager aufbauen. Ein Tag wie er härter kaum sein kann, denken wir heute. Morgen wissen wir, dass er härter sein kann und ahnen, dass es noch Härter kommt! Die Nacht werden wie fast immer im Zelt übernachten.

Morgenliches Ritual: Motorrad Check, Glas Wasser und ein trockenes Brot zum Frühstück und los geht es. Unsere Wegbegleiter sind die Elefanten, Giraffen und die anderen vor dir auf der Reise- Enduro. On the Raod legen wir die letzen Kilometer bis zur Grenze nach Äthiopien zurück. Uns erwartet (gemessen an der Einwohnerzahl) der größte Binnenstaat der Welt welcher auf dem Human Development Index den Platz 173 (von insgesamt 187 Länder einnimmt. Äthiopien zählt zu den ärmsten Länder der Welt, welches durch Rodung und dem Verfall der Kaffee Preise mit der Subsistenzwirtschaft bis über Hungersnot grenze hinaus herabgewirtschaftet wurde. Es stellt sich die Frage, ob man ein Land bereisen muss, in welchem laut laut WHO und UNICEF nicht einmal jeder zweite Äthiopier Zugang zu sauberem Trinkwasser hat? Ein klares JA, über den Individual Tourismus wie wir ihn durchführen (im besonderen auf dieser Tour) gelangen Devisen auf dem direkten Weg zu den Menschen die es am nötigsten benötigen. Laut Weltbank lebten im Jahr 2000 noch 56 Prozent der Bevölkerung von weniger als $1,25, im selben Jahr wurde von der IDA (Weltbank Fonds für die Ärmsten) die 60% der Straßen als gut oder befriedigend eingestuft. Diese Daten sind sicherlich veraltet, die aktuelle Situation werden wir bei der Durchquerung von Äthiopien selbst erleben. Wir sollten uns darauf einstellen, dass die Infrastruktur in dem unterentwickelten Land für uns ein ein langer und beschwerlicher Weg werden wird. Dieses Land wird mit dem Sudan sicherlich ein unbeschreibliches Erlebnis auf der Motorrad Expedition durch Afrika sein.

Motorrad- Reisetag in Äthiopien.

Der Schlagbaum nach Äthiopien geht hoch, wir tanken in Moyale noch mal voll, und es geht ein paar hundert Kilometer auf Asphalt in Richtung Addis Abeba. Die karge Landschaft wird grüner und saftiger, ein Gebiet mit hoher Löwen-, Hyänen-, Giraffen- und Elefanten-Population und stellenweise katastrophalen Pisten und Straße. Es gibt genügend zu sehen und zu fotografieren, auch wenn wir zehn Stunden am Tag on Tour sind. Stopps für Foto und Nationalparks wie den Abidjatta- Shalla National Park werden wir uns "gönnen"... sofern wir "in Time" sind! Zeit für die ein oder andere Rast wird mehr oder minder knapp bemessen sein, wenn wir Stunde um Stunde, Kilometer für Kilometer die afrikanische Landschaft von Horizont zu Horizont durchqueren.

Kurzer Stopp zum Tanken, Essen und Wasservorräte auffüllen und weiter führt uns die Motorrad-Expedition, weiter dem "kalten" Norden mit einer erbarmungslosen Wüste entgegen. Ein kurzer, aber spezieller Duschstopp im afrikanischen Großstadtdschungel Addis Abeba. Die nächtlichen Konferenzen der Stadthunde über den Dächern von Adis hallen durch die Höfe und Straße der Stadt bis zum Sonnenaufgang. Wer in einer afrikanischen Nacht schon mal auf einem Dach übernachtet hat oder in einem billigen Stundenhotel, der weiß warum wir uns für die heutige Nacht ein vier Sterne Hotel gönnen.

Auf dem Weg zum Ursprung des blauen Nils.

Vorbei am Merkato, mit ca. 100 Hektar einer der größten Märkte in Afrika der TÄGLICH von einer viertel Million Menschen besucht wird. Frisch versorgt mit Wasser und Brot machen wir uns über die äthiopischen Pisten her. Unser erstes Etappenziel ist Gondar /Gonder, die erste Hauptstadt der Antike, wo wir den Abend an der Fasilidas-Burg mit den äthiopisch-orthodoxe Christen das Timkat-Fest im sagenumwobenen Bad von Fasilidas feiern könnten wenn wir am 20. Januar schon da wären, was eher unwahrscheinlich ist, jedoch auf dieser Interaktiven Expedition möglich sein kann! Das Epiphanienfest mit der Prozession und Feierlichkeit zur Taufe von Jesus Christus der in 1830 Meter höhe gelegene Tanasee, dessen Abfluss im Ort Bahir Dar den Ursprung des blaue Nils ist, ist sicherlich ein Highlight, welches wir auch nach der Feierlichkeit besichtigen werden. Vor rund 2000 Jahren lebten ca 400 000 San in Afrika wovon noch ca. 100 000 im südlichen Afrika Leben. 1652 begannen die Niederländer mit der Vernichtung der Pygmäen in der Kapregion, von welcher wir gestartet sind. Heute sind wir ca 10 0000 Kilometer weiter an deren nördlichen Ende ihres Jagtgebietes angekommen. Sicherlich durchstreifte ein San nicht ganz Afrika für die Jagd, dennoch legte ein San-Jäger 4 000 Kilometer pa. zurück!

Vom Busch in die Wüste, von Äthiopien in den Sudan:

Die Pisten Äthiopiens und die letzte Nacht werden uns noch schwer in den Knochen stecken. Der heutige Fahrtag wird eher ein langer und eintöniger Tag ab der sudanesischen Grenze bis nach Khartum. Wir durchqueren den Süden in einem Tag auf Asphalt bis in die Hauptstadt des Sudans, wo wir kurz vor Sonnenuntergang eintreffen werden.

Entlang dem "Sudan Express" werden wir die Nubische Wüste welche bei den Kopten auch als Taseti (sandiges Bogenland) bezeichnet wurden, auf ca. 1000 Kilometer durch das ehemalige Königreich von Nobatia durchqueren.Das Wüstengebiet zwischen dem dritten Nilkatarakt und Khartum, gilt als Alt-Ägyptens Hochkultur. Im Wüstenland der hochgewachsenen hamitischen Nubier begegnen wir kulturhistorischen Relikten: antiken Pyramiden, Gräberstädte und Tempelruinen, welche vor unserer Zeitrechnung aus der Kulturblüte des Königreichs von Kusch entstanden. Übernachten werden wir in oder bei der ältesten Totenstadt der Königsnekropole des Reiches von Kusch. Letztes mal Auffüllen der Wasser- und Benzintanks im Sudan: Voll betankt geht es wieder zurück in die erbarmungslose Wüste, die sicherlich unsere letzten Kräfte einfordern wird, bevor wir die Grenze an der Eisenbahnstation 1 zum Königreich der Pharaonen überschreiten.

Schiff ahoi: Die Afrika Motorrad-Expedition erreicht mit dem Grenzübertritt von Sudan nach Ägypten das letzte Land der Afrika Durchquerung:

In schā'a llāh wird uns die Fähre in den Morgenstunden schon empfangen. Nach dem "Auszollen" der Motorräder in Wadi Halfa können wir die Maschinen an Bord tragen und auf dem Ponton oder Barge (das ist abhängig davon welches einsatzbereit ist) eine (old school) Überfahrt genießen. Auf der Transafrika Enduro Tour wird dies unser Kerntermin sein. Die Grenzsituation zwischen Ägypten und Sudan kostet jedem Reiseveranstalter den letzten Nerv! Wir verlassen den Lake Nubia und kommen mit dem Grenzübertritt nach Ägypten zum Lake Nassar. Vor uns liegen die Hafenstadt Abu Simbel und ein Behördenmarathon, um die Motorräder in Ägypten zuzulassen und neu zu versichern. Mit unseren neuen ägyptischen Nummernschildern können wir dann nach Abu Simbel zur lang ersehnten Dusche einfahren.

Auf den Spuren der Pharaonen in das Tal der Könige:

Wir verlassen Abu Simbel auf Teerstraße in Richtung Norden entlang der Sahara. Die Wüstenwelt mit ihren vereinzelten Vulkankratern wechselt sich ab mit den eintönigen Luftspiegelungen der Sahra und der Langeweile der Teerstraße, die sich bis hinter den Horizont zieht. Nach 250 Kilometer ist der Checkpoint Assuan erreicht, endlich ein Paar Kurven und der Staudamm von Assuan ist da. Auf der Khazan Assuan Road überqueren wir den Nil und folgen ihm nordwärts bis zum Tal der Könige an der Lebensader Ägyptens. Luxor, größte Stadt Oberägyptens, wird für uns der letzte Versorgungsstützpunkt sein, ab Luxur ist es nur noch ein "Katzensprung" durch das Land der Pharaonen. Die Nacht werden wir unweit des Karnak Tempels verbringen und am Folgetag entscheiden, ob wir das Schiff auf dem Nil nehmen oder das Land wie geplant mit der Enduro durchqueren.

Wir verlassen den grünen Nil-Gürtel und tauchen in den frühen Morgenstunden in die ägyptische Wüste / Sahara ein. Wir durchqueren die Wüstenzunge von Quena mit den Enduros, sofern die Pistenverhältnisse und unsere Kondition dies zulassen. Entlang dem Nil reisen wir weiter zu unserem großen Etappenziel: Kairo. Die Straßen werden belebter, man spürt förmlich die Metropole, die sich mit den Menschenmassen auf den Straßen ankündigt, Westlich des Nils sehen wir schon von Weitem die Pyramiden von Gise. Ein großes Ziel ist erreicht, wir stehen vor der Sphinx und den Pyramiden, das Etappenziel Afrika ist nach rund 12 000 Kilometer geschafft, und wir haben den "schwarzen" Kontinent einmal in der Länge durchquert! Zeit für ein gutes kaltes Bier.

On the Road zum Ziel: Alexandria

Die letzten Kilometer: Durch Ägypten können wir es entspannt angehen. Die Strecke von Kairo nach Alexandria sind gut ausgebaute Asphalt-Straßen. Zeit zum Entspannen und die Reise noch einmal Revue passieren zu lassen: Wir werden in Alexandria von Ali empfangen, mit dem wir Abendessen gehen, bevor wir einchecken und am nächsten Tag die Motoräder zum nervenzehrenden Ägyptischen Zoll bringen werden, wo bereits der Container auf uns wartet. Von dieser geschichtsträchtigen Stadt, in der die berühmte Bibliothek und eines der sieben Weltwunder, der Leuchtturm „Pharos von Alexandria“, standen, fahren wir mit dem Zug zurück nach Kairo.