Sardinien - "Kurven räubern" an der Ostküste & dem Gennargen

Sardinien bietet Motorrad- und Kurvenfreunden unendlichen Fahrspaß. Die zweitgrößte Insel im Mittelmeer ist reich an Bergen, weiten Ebenen und Sumpflandschaften, Sand- und Felsenstränden, Klippen und bizarren Küsten.

Preise

Preise
Fahrer im Doppelzimmer: €1.638,00
Sozia im Doppelzimmer: €1.568,00
Einzelzimmerzuschlag (Hotels und Fähren): €396,00
Optional buchbar für Fährpassage (hin u. zurück): (Einzelkabine "außen") €104,00
Optional buchbar für Fährpassage (hin u. zurück): (2-Bett Kabine "außen") €52,00

Leistungen

Leistungen
2x Übernachtung im 3*** Hotel (Start/Ziel-Hotel im Raum Weil am Rhein)
Fährpassage Genua – Sardinien – Genua
Motorradpassage auf der Fähre (incl. Treibstoffzuschlag + Hafensteuer)
2x Übernachtung auf der Fährpassage in 2-Bett-Kabinen "innen" (ohne Halbpension)
2x kleines Frühstück bei den Fährüberfahrten
7x Übernachtung im 4**** Basis-Hotel an der Ostküste im Raum Orosei
9x erweitertes Frühstück bzw. Buffet in den Hotels
9x 3-Gang-Menü oder Abendbuffet in den Hotels
7x 1/4 Liter Wein (rot/weiß) und 1/2 Liter Wasser p.P. zum Abendbuffet im Basishotel inclusive.
9x ausgearbeitete Tagestouren während der Reise mit mindestens (!) 2 Tourguides
Gepäcktransport inclusive
8-10 Motorräder pro Tourguide
Routenpläne
Reisesicherungsschein
Erinnerungs-T-Shirt
Nicht inklusive
Alles, was nicht unter Leistungen angegeben ist

Mehr Details

Mehr Details
Mindestteilnehmerzahl: 12 Personen
Bei dieser Tour haben wir wenige Hotelwechsel mit kostenlosem Gepäcktransport im Begleitfahrzeug
Eine ausreichende (möglichst neue) Bereifung ist bei der Reise unbedingt erforderlich! Sardinien "frisst" Reifenprofil !!
Anfallende Mautgebühren der italienischen Autobahnen oder Parkgebühren sind vom jeweiligen Reiseteilnehmer selbst zu tragen.
Kosten für angebotene Ausflüge oder gemeinsame Mittagessen z.B. im Agritourismo, sind vom jeweiligen Teilnehmer selbst zu tragen.
Eine Autobahn-Vignette für die Schweiz wird auf dieser Tour benötigt. Kosten ca. 36,- EUR. Du bekommst sie im ADAC-Shop in Deiner Nähe oder hier im ADAC online-Shop!
Wir empfehlen unbedingt eine Auslands-,Kfz- und Krankenversicherung + Reise-Rücktrittsversicherung! (z.B. hier günstig über die Hanse-Merkur)
Programm-, Hotel- und Routenänderung sind vorbehalten!
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Tourprofil:
Gesamtkilometer ab/bis Bottrop: ca. 4400km. Bei den Kilometerangaben handelt es sich um „circa Kilometer nach unserer Routenplanung“, eine Abweichung ist nicht ausgeschlossen.
Tagesetappen vor Ort: ca. 240 – 390 km (außer An- und Abreise-Etappen)
Straßenzustand: Sehr gut ausgebaute und asphaltierte kurvige Strecken.
Fahrkönnen: Das Motorrad sollte auf kurvenreichen Strecken sicher beherrscht werden. Entsprechende Kondition muss bei dieser Tour unbedingt vorhanden sein. Für Anfänger und Wiedereinsteiger nicht geeignet!
Klima: Mediterranes Mittelmeerklima, zwischen 18° – 30° möglich. Mitte Mai ist die Insel sehr grün und steht in voller Blüte...
Besonderheiten: Dieses Hotel auf Sardinien bietet sich auch zum relaxen, sporteln und "urlauben" an! Es ist natürlich keine "Pflicht" alle Tagestouren mit zu fahren. Jeder so wie er mag und möchte. Aber.... Ihr seid auf dieser Reise mit engagierten und enthusiastischen Tourguides unterwegs, die Euch ihre "Lieblings-Insel" zeigen möchten! Insgesamt waren wir bisher über 40x in diesem Kurvenparadies unterwegs. Lasst Euch von dem "Fieber" anstecken...
Wir empfehlen für die Fähre ein "kleines Handgepäck" extra zu packen, da es schwierig und mühsam ist, mit Motorradkoffern in den engen Gängen zu laufen. Badesachen nicht vergessen !
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Einreisebestimmungen und Medizinische Informationen:
Es gelten die der Staatsbürgerschaft der einzelnen Reiseteilnehmer entsprechenden Einreise- und Impfbestimmungen für das Ziel- und Transitland. Die für deutsche Staatsbürger geltenden Bestimmungen finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amts.
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Am Ruhetag werden wir wieder einen Ausflug mit Bus & Boot zur "Grotte del Bue Marino" anbieten. Mindestteilnehmerzahl sind hier 13-15 Personen. Die Kosten belaufen sich auf etwa 68,-EUR pro Person, die nicht im Reisepreis enthalten sind und vor Ort beglichen werden müssen!
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Hotels: Wir wohnen während der Reise in zwei guten 3*** und 4**** -Hotels. Abstellmöglichkeiten für die Motorräder sind an beiden Hotels vorhanden. Das Club Hotel Marina Beach Resort befindet sich in der sardischen Provinz von Nuoro, 200m vom Strand und ca. 1500 Meter vom Stadtkern von Orosei entfernt.
Mobilität: Das Angebot ist nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Für nähere Informationen kontaktiere uns bitte.

Genieße mit uns die täglichen Touren von unserem traumhaften Basishotel direkt am Meer. Herrliche Küstenstraßen und tolle Bergstrecken mit unglaublichen Aussichten von einsamen Hochebenen. In Genua nehmen wir die Nachtfähre und erreichen am frühen Morgen ausgeruht die Insel, um direkt in den kurvigen Fahrspaß einzusteigen...

Tourablauf:

1. Tag: Anreise nach Weil am Rhein (aus dem Ruhrgebiet ca. 580km)

Individuelle Anreise (nach Absprache ggf. in Gruppen) zum Start-Hotel zur ersten Zwischenübernachtung. Begrüßung, Abendessen und Übernachtung in Weil am Rhein (dieses Hotel wird auch unser Abschlusshotel sein, sodass eine Anreise z.B. mit Motorradanhänger möglich ist).

2. Tag: Von Weil am Rhein durch die Schweiz nach Genua zum Hafen (ca. 480 km)

Wir fahren heute durch die optisch wunderschöne Schweiz und bei guter Wetterlage und passendem Zeitfenster werden wir statt des Gotthard-Tunnels den Gotthard-Pass erklimmen. Weiter durch die Po-Ebene, an Mailand vorbei und über die kurvigste Autobahn Europas hinunter nach Genua an den Fährhafen. Hier haben wir während des Check-In noch etwas Zeit, um uns ggf. im Supermarkt mit Verpflegung für den Abend zu versorgen. Bei der Fährüberfahrt nach Sardinien nur Frühstück inclusive ! Übernachtung auf der Fähre.

3. Tag: Vom Hafen "Porto Torres" über Monti und Bitti durch die Korkeichenwälder nach Orosei (ca. 330 km)

"Buon giorno Sardegna" - Am frühen Morgen laufen wir im Hafen von Porto Torres ein. Von hier aus geht es ein Stück entlang der nördlichen Küste zum Lago Del Coghinas. Nach einem ersten Cappuccino in Monti, steigen wir ein in die bis zu 1000 m hoch gelegenen Korkeichenwälder Sardiniens. Die Straßenführung ist sehr anspruchsvoll, fast alpin. Achtung "Schwindelgefahr" für Sozias! Auf nicht enden wollenden Kurvenstrecken bei bestem Asphalt geht es über Buddoso und Bitti nach Nuoro. Ein Besuch der Christus Figur hoch über der Stadt erlaubt uns einen fantastischen Blick auf den Supramonte Gebirgszug. Die Straße hier oben, rund um den Monte Ortobene ist die Hausstrecke der einheimischen Motorradfahrer. Von hier aus ist es nun nicht mehr weit bis zu unserem Hotel an der Ostküste.

Übernachtung und Abendessen in unserem schönen Basishotel bei Orosei.

4. Tag: Cala Gonone und die "Banditenstadt" Orgosolo (ca. 240 km)

Gleich zwei Highlights stehen heute auf unserem Programm. Über Dorgali geht es zum wunderschön gelegenen Fischerdorf Cala Gonone, welches wir über eine spektakuläre Passüberquerung erreichen. Auf der Passhöhe eröffnet sich der Blick aufs Meer, welches hunderte Meter tiefer unten liegt. Cala Gonone mit seinem kleinen Hafen lädt zu einer Pause ein. Von hier aus verkehren Ausflugsboote zur Steilküste und den Grotten. Es geht weiter durch die berüchtigte Barbagia (Land der Barbaren) in das ehemalige „Banditennest“ Orgosolo. Die Bewohner Orgosolos machten ihrem Unmut gegen Politik mit Graffitis Luft. "Murales" nennen sie die Bilder, die einfach an die Hauswände gemalt werden. Genau so kurvig wie bisher geht es weiter nach Fonni, dem höchstgelegensten Dorf Sardiniens. Vorbei am Lago di Gusana, über Gavoi, Marmoiada, Nuoro und Lula zurück zum Hotel.

5. Tag: West-Tour Richtung Bono und Burgos (ca. 330 km)

Die Berge und Hügel der nördlichen Ausläufer der Barbagia sind unser heutiges Ziel.

Wir fahren die SS129 in Richtung Bono, hier erinnert die Gegend etwas ans Voralpenland. Schon von Weitem sieht man diesen charakteristischen, spitzen Bergkegel, auf dem die Ruine von Burgos thront (Reste eines Kastells aus dem 12. Jh.) Die Gegend um Bono auf kleinsten kuvenreichen Wegen ist fahrerisch eine Herausforderung. Kaum zu glauben wie eng Straßen sein können. In vielen Kehren geht es auf rund 1.000m in den Wald von Burgos, einem einsamen rauen Waldgebiet.

Wir setzten unsere heutige Tour Richtung Süden nach Ovodda fort. Vorbei am Lago Taloro und dem Lago di Gusana erreichen wir das Weinanbaugebiet von Mamoida.

Ein kurvenreiches Sträßchen entlang des Flume Cedrino bringt uns wieder in unser Hotel.

6. Tag: Die Große Runde über Arbatax und Gairo der "Geisterstadt" (ca. 390 km)

Die längste und schönste Tour steht heute auf unserem Programm. Die alte SS125 (Strada Orientale) ist eine Traumstraße Europas, ein MUSS für jeden Sardinienfahrer.

Wir befahren den schönsten Streckenabschnitt über den "Passo di Genna Silana" Richtung Arbatax. Die rund 70 km Pass-Straße ist fahrerisch kaum zu toppen. Der Asphalt ist wunderbar griffig und die Fahrbahn sehr gepflegt. Wieder auf Meeresniveau angekommen und einem kurzen Abstecher zum "Roten Felsen" in Arbatax, geht es weiter in Richtung der Geisterstadt "Gairo" die durch einen Erdrutsch völlig zerstört und weiter oben neu aufgebaut wurde.

Am Lago Basso del Flumendosa haben wir den südlichsten Punkt unserer heutigen Tour erreicht. Immer wieder kreuzen wir die Gleise des "Trenino Verde" (übersetzt "Grünes Bähnchen") der hier in großen Schleifen die Steigungen des zentralen sardischen Berglandes überwindet. Über Isili, Laconi nach Aritzo geht es weiter. Ein paar Kilometer hinter Aritzo zweigt eine kleine Straße ins Gebirge ab. Diese Route zum "Dach der Insel" ist anspruchsvoll aber auch landschaftlich wunderschön.

In tausend Kurven geht es immer weiter rauf ins Gebirge. Eine einsame und raue Gegend, in der im Mai auf den Gipfeln oft noch Schnee zu sehen ist. Hier befindet sich auch der einzige Skilift Sardiniens. Zurück geht es in nordöstlicher Richtung über Mamoiada zum Hotel.

7. Tag: Zentrales Bergland mit Besuch eines typischen Agriturismo (ca. 318 km)

Ein Besuch in einem typischen "Agriturismo" (Sardischer Bauernhof, der 70% seiner Produkte aus eigenem Anbau anbieten muss) ist eine gute Gelegenheit die Lebensweise der Sarden kennen zu lernen. Bei Seulo in mitten des Genargentu Gebirges, werden wir bei "Petra" und ihrem Mann "Gino" köstliche Sardische Gerichte zu Essen bekommen. Trotz dieser etwas längeren Mittagspause kommt der Fahrspaß an diesem Tag nicht zu kurz. Die Straßen in diesem zentralsardischen Bergland sind

für alle ambitionierten Motorradfahrer eine Traumregion. Extrem kurvenreich,

bergig bis gebirgig und so gut wie kein Verkehr. Ein toller Abschluss dieser Tour ist die Route über Urzulei zur SS125 die uns nun in umgekehrter Richtung zu unserem Hotel führt.

8. Tag: Bergrennstrecke und zur Belohnung Eisdiele & Cappuccino (ca. 250 km)

Auch auf Sardinien hat der Motorsport eine große Tradition. Einige Bergrennstrecken werden wir heute kennen lernen und mit unseren Motorrädern selbst unter die Räder nehmen. Zunächst Richtung Benetutti, hier befinden wir uns wieder auf dem Hochplateau der Korkeichenwälder. Ein Motorradfahrer Traum wie diese Straßenführung angelegt ist. Bei genialem Asphalt und einer endlosen Serpentinen-Kurverei geht es Richtung Siniscola. Ein italienisches Eis oder Cappuccino im Hafen von Caletta haben wir uns dann verdient, bevor wir wieder unser Hotel erreichen.

9. Tag: RUHETAG - zur freien Verfügung

Heute steht der Tag zu Eurer freien Verfügung. Shoppen und Eis essen in Orosei, eine Bootsfahrt (siehe gesonderten Hinweis unten) oder einfach nur am Strand oder Pool die Seele baumeln lassen und relaxen. Ganz nach Eurem "Gusto"... denn Abends müssen wir leider schon wieder die Koffer packen...

10. Tag: Von Orosei durch das Landesinnere und Tempio zum Hafen nach Porto Torres (ca. 320 km)

Heute heißt es leider "Abschied nehmen". Entlang der Ostküste erreichen wir Siniscola. Über zahlreiche Serpentinen geht es hinauf ins Monti Albo Gebirge. Ein toller Aussichtspunkt schenkt uns einen letzten Blick auf die Bucht von Orosei und in Richtung Pattada, der "Messerstadt", setzen wir die Fahrt fort. Der Lago Coghinas, den wir von der Anreise kennen, bietet uns auf seiner Ostseite eine Kurvenorgie die Ihresgleichen sucht. 50 Km ohne eine Gerade führen uns nach Tempio, wo wir bei einem gemeinsamen Mittagesse bei "Claudio" ein letztes Mal die sardische Küche genießen können.

Jetzt wird es Zeit Kurs auf den Hafen Porto Torres zu nehmen, jedoch nicht ohne einen Fotostopp am "Roccia del'Elefante" (Elefantenfelsen), einem weiteren Wahrzeichen Sardinens, einzulegen.

In Porto Torres tanken wir nochmal voll und haben danach wieder die Möglichkeit zum Einkaufen für den Abend. Mit ein wenig Wehmut beobachten wir das Auslaufen aus dem Hafen und nehmen Abschied von der Kurven-Insel Sardinien. Bei der Fährüberfahrt nach Genua kein Abendessen im Rahmen der Halbpension ! Übernachtung auf der Fähre.

11. Tag: Von Genua über ein paar Pässe der Schweiz zurück nach Weil am Rhein (ca. 550 km)

Nach dem Frühstück auf der Fähre und der Ausschiffung werden wir (bei gutem Wetter) nicht komplett die Autobahn mit Gotthardt-Tunnel fahren, sondern noch den ein oder anderen Pass in der Schweiz erkunden. Wir fahren zurück in unser Starthotel und lassen den Abend fröhlich mit hoffentlich tollen Erinnerungen ausklingen ! Übernachtung, Verabschiedung und Abendessen in Weil am Rhein.

12. Tag: Von Weil am Rhein Heimreise nach Bottrop bzw. Saarbrücken

Nach dem Frühstück treten wir gemeinsam oder individuell die Heimreise an.