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Rumänien mit Tschechien, Slowakei, Ungarn und Polen

Wir nehmen Euch mit auf eine außergewöhnliche Rundreise mit „Biss“! Die Anfahrt nach Rumänien wird uns durch Tschechien und die Slowakei entlang der „Hohen Tatra“ führen.

Preise

Preise
Fahrer im DZ: 1720,00
Sozia im DZ: 1720,00

Leistungen

Leistungen
15 x Übernachtung in 3, 4 und 5***** Hotels auf der gesamten Reise
15 x Frühstück bzw. Buffet in den Hotels
14 x 3-Gang-Menü oder Abendbuffet in den Hotels
1 x traditionelles Rumänisches Abendessen im Rahmen der Halbpension in Sibiu
16 x ausgearbeitete Tagestouren während der Reise mit mindestens (!) 2 Tourguides
max. 8-10 Motorräder pro Gruppe
Ab 16 Personen (zzgl. 2 Guides) kostenloser Gepäcktransport im Begleitfahrzeug ab Bottrop.
Reisesicherungsschein
Park- und Stellplätze für PKW und Anhänger sind am Starthotel vorhanden.
Routenpläne
Nicht inklusive
Alles, was nicht unter Leistungen angegeben ist
ggf. anfallende Mautgebühren oder Parkgebühren, sowie Eintrittsgelder sind vom jeweiligen Reiseteilnehmer selbst zu tragen.

Mehr Details

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Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen
Eine gute und ausreichende Bereifung (genug Profil für angegebene km) ist bei der Reise unbedingt erforderlich!
Wir empfehlen unbedingt eine Auslands-,Kfz- und Krankenversicherung + Reise-Rücktrittsversicherung! (z.B. hier günstig über die Hanse-Merkur)
Gesamtkilometer ab/bis Bottrop/Saarbrücken: ca. 5600km – 6200km.
Tagesetappen vor Ort: ca. 210 – 390 km (außer An- und Abreise nach CZ)
Straßenzustand: Meist gut ausgebaute und asphaltierte Strecken. In Rumänien ist auf Nebenstrecken Vorsicht geboten, denn hier sind die Straßen nicht gerade in idealem Zustand. Im Land sind noch sehr viele Pferdefuhrwerke unterwegs. Auf manchen Etappen fahren wir auch mal kurze Stücke auf die Schnellstraße. Bei den Routen durch Ungarn handelt es sich meist um längere Geraden, diese sind zügig und unproblematisch zu fahren.
Fahrkönnen: Das Motorrad sollte auf kurvenreichen Strecken sicher beherrscht werden. Entsprechende Kondition zum Fahren muss bei dieser Tour unbedingt vorhanden sein. Für Anfänger und Wiedereinsteiger nicht geeignet!
Klima: Zu unserer Reisezeit können die Tagestemperaturen zwischen 15° und 30° liegen. Morgens früh und auf Passhöhen mitunter sehr kühl, wir erreichen bei dieser Rundreise Höhen bis zu 2.132m
Hotels: Wir wohnen während der gesamten Reise in guten 3***-, 4**** und 5*****-Hotels. Teilweise Kostenpflichtige und bewachte Abstellmöglichkeiten für die Motorräder sind an allen Hotels vorhanden.
Vignettenpflicht besteht für Motorräder nur in Ungarn. Wir werden aber bei der Durchfahrt Ungarns die Autobahn vermeiden. Eine Vignette wird auf dieser Tour also nicht benötigt.
Anreise zu weit? - Tipp: Diese Flexible Transportfirma bringt Euch und Euer Motorrad zum Start/Ziel-Hotel und nach der Reise zurück in das Ruhrgebiet. (ab 2 Motorräder - max. 11 Motorräder und 14 Personen)
Programm-, Hotel- und Routenänderung sind vorbehalten!
Gepäcktransport erst ab 16 Personen möglich!
Mobilität: Das Angebot ist nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Für nähere Informationen kontaktiere uns bitte.

Wir durchfahren die gesamten „Karpaten“ mit den südlichen Pässen Transfăgărășan (2.042m) und Transalpina (2.132m). Im Osten durchfahren wir die Bicaz-Schlucht mit ihren bis 100m senkrecht aufragenden Felsen und im Norden übernachten wir nur wenige km vor der Grenze zur Ukraine. Verträumte Bauerndörfer, in denen man sich in ein anderes Jahrhundert zurückversetzt fühlt, die "Walachei" und Siebenbürgen, die hügelige Landschaft Transsilvaniens und Graf Dracula warten schon auf Dich.

-Tourablauf:

1. Tag: Anreise nach Hamry / Tschechien (bei Bayerisch-Eisenstein ca. 670km)

Individuelle Anreise zum ersten Hotel nach Hamry-Nyrsko (Tschechien) zur ersten Zwischenübernachtung. Begrüßung, Abendessen und Übernachtung in Hamry (dieses Hotel „Kollerhof“ wird auch unser Abschlusshotel sein, sodass eine Anreise z.B. mit Motorradanhänger möglich ist).

2. Tag: Durch den Sumava Nationlapark nach Orlice CZ (ca. 350 km)

Weiterreise durch Tschechien mit seinem schönen Nationalpark „Sumava“ in Richtung Nordosten in die Nähe der Polnischen Grenze. Abendessen und Übernachtung in Orlice (bei Letorhad).

3. Tag: Von Orlice zum Fuß der „Hohen Tatra“ nach Dolný Kubín SK (ca. 370 km)

Nach dem Frühstück fahren wir durch Vorgebirge des Adlergebirges. Das 50 Kilometer lange und nur zwischen drei und acht Kilometer breite Gebirge ist ein Teil der Sudeten. Es bildet die Grenze zwischen Tschechien und Polen. In der Slowakei durchstreifen wir einen Teil des Nationalparks Malá Fatra und übernachten am Fuß der Hohen Tatra in Dolný Kubín. Übernachtung und Abendessen in Dolný Kubín.

4. Tag: Durch d. Nationalpark der slowakischen Karpaten nach Košice (ca. 300 km)

Am Morgen Weiterfahrt zunächst nach Süden durch den Nationalpark „Niedere Tatra“ (Nízke Tatry) mit seinen schmalen, kurvigen Sträßchen. Dieses Gebiet gehört schon zu den Ausläufern der Karpaten. Wir tasten uns weiter nach Osten in die Nähe der Ungarischen Grenze nach Košice. Übernachtung und Abendessen in Košice.

​5. Tag: Heute wird das eine "3-Länder-Tour": von der Slowakei (SK), durch Ungarn (HUN) nach Rumänien (ROM) (ca. 340 km)

Heute fahren wir von der Slowakei aus nach Süden durch Ungarn. Wir durchqueren dabei Teile des bekanntesten mitteleuropäischen Steppengebietes die „Puszta“ und den Hortobágy-Nationalpark Bükki, Ungarns größter zusammenhängender Nationalpark, der 1999 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen wurde. Weiter über die Grenze nach Rumänien, wo uns hier 1 Stunde Zeit „genommen“ wird. Abendessen und Übernachtung in Oradea (ROM).

6. Tag: Von Oradea durch das Apuseni-Gebirge nach Sibiu (Hermannstadt) (ca. 390 km)

Von Oradea aus fahren wir in das Apuseni-Gebirge. Es erreicht Gipfelhöhen von 1100m bis 1800m und bildet den nördlichen Abschnitt der Westrumänischen Karpaten. Weiter nach Osten auf kurvenreicher Strecke entlang eines Flusses zum Fuße der Süd-Karpaten. Hier erreichen wir „Siebenbürgen“ mit seiner schönen, 2007 zur Kulturhauptstadt Europas ernannten Stadt Sibiu (Hermannstadt). Traditionelles Rumänisches Abendessen in einem fußläufigem Restaurant und Übernachtung in Sibiu.

7. Tag: Transalpina-Pass oder Ruhetag? – Ihr entscheidet selbst! (ca. 440 km)

An diesem Tag bieten wir Euch an, mit uns den „Transalpina“ (2.132m), die höchstgelegenste Nationalstraße Rumäniens, zu erklimmen. Die Streckenlänge täuscht ein wenig, denn wir werden die Anfahrt über eine Schnellstraße machen. Natürlich könnt Ihr auch relaxen oder Euch die wunderschöne Altstadt von Sibiu ansehen. Abendessen und Übernachtung in Sibiu.

8. Tag: Über den „Transfagarasan“ und Castel Bran (Trözburg) in den Raum Brasov (Kronstadt) (ca. 280 km)

Nach dem Frühstück geht es ein Stück durch die Walachei zu einer der „schönsten Straße der Welt“, dem Transfăgărășan (2.042m). Im Anschluss weiter nach Transsilvanien zum „Castel Bran“, der Burg, in der „Fürst Vlad III. Drăculea“ (Dracula) gelebt haben soll. Nach deren Besichtigung fahren wir weiter Richtung der Stadt Brasov (Kronstadt), die 1214 von Rittern des Teutonenordens gegründet wurde. Abendessen und Übernachtung in einem BioHotel in der Nähe von Brasov.

9. Tag: Von Brasov durch die Ost-Karpaten und die Bicaz-Schlucht nach Piatra-Neamt (ca. 250km)

Heute kehren wir den südlichen Karpaten den Rücken und fahren nach Nordosten. Nachdem wir uns in Siebenbürgen die berühmte "Wehrkirche in Prejmer" angesehen haben, fahren wir weiter durch kleine Dörfer der hügeligen Ost-Karpaten und erreichen am frühen Nachmittag die Bicaz-Schlucht. Die tief eingeschnittene Schlucht bietet das ein oder andere Fotomotiv zwischen den teilweise 100m senkrechten aufragenden Felsen. Abendessen und Übernachtung in Piatra-Neamt.

10. Tag: Entlang des Bicaz-Sees und den Moldauklöstern nach Piatra Fantanele (ca. 340 km)

Nach dem Frühstück fahren wir entlang des Bicaz-See zu den Moldau-Klöstern. Nach der Besichtigung eines dieser wunderschön bemalten Klöster, geht es kurvenreich zum „Hotel Castel Dracula“ nach Piatra-Fantanele. Abendessen und Übernachtung in Piatra-Fantanele.

11. Tag: Nationalpark Maramureș mit den Holzkirchen und dem „Fröhlichen Friedhof“ nach Sighetu Marmatiei (ca. 210 km)

Durch den schönen Nationalpark Maramures nach Norden bis auf 2 km an die Grenze der Ukraine wird heute unsere Etappe sein. Wir besichtigen unterwegs die Holzkirchen von Bârsana aus dem Jahre 1720 (UNESCO Welterbe) und zum Abschluss des Tages noch den „Fröhlichen Friedhof“. Er ist ein besonders gestalteter Friedhof in der Gemeinde Săpânța, dessen Gestaltung über Jahrzehnte durch den örtlichen Künstler Stan Ioan Pătraș (1908–1977) erfolgte. Er hat die traditionellen hölzernen Grabstellen mit handgemalten Bildern der Verstorbenen und mit Versen zu ihrem Leben verziert. Abendessen und Übernachtung in Sighetu Marmatiei.

12. Tag: Durch Ungarn und dem „Tokajer“ Weingebiet zurück in die Slowakei nach Košice SK (ca. 350 km)

Heute bekommen wir die 1 Stunde Zeit zurück, die uns bei der Einreise genommen wurde, denn es heißt leider „Abschied nehmen“ von Rumänien. Weiterreise durch Ungarn mit einem Mittags-Stopp in dem Weinanbaugebiet des berühmten „Tokajer“. Er ist einer der bedeutenden und traditionsreichen Weine der Welt und wer noch etwas Platz im Gepäck hat sollte hier ein Fläschchen mitnehmen. Am Nachmittag Einreise in die Slowakei Abendessen und Übernachtung in Košice.

​13. Tag: Umrundung der "Hohen Tatra" über Zakopane in Polen, zurück in die nördliche Slowakei nach Dolný Kubín (ca. 320 km)

Am frühen Morgen fahren wir von Süden aus an die "Hohe Tatra", das kleinste Hochgebirge der Welt, heran ! Es ist nur 340 km² groß und 24 Gipfel überschreiten die 2.500-Meter-Grenze. Die höchste Erhebung ist die "Gerlsdorfer Spitze" mit 2.655 m und ist zugleich der höchste Berg der Slowakei. Wir umrunden die stolze Bergkette auf der östlichen Seite, um auf der nördlichen Seite nach Polen einzureisen. Im größten Wintersportort Polens in "Zakopane", machen wir einen Kaffestopp und reisen dann wieder in die nördliche Slowakei ein. Abendessen und Übernachtung in Dolný Kubín.

​14. Tag: Von der Slowakei durch Tschechien nach Orlice (ca. 380 km)

Heute kehren wir auch der Tatra den Rücken und fahren nach Westen durch den Nationalpark Malá Fatra zur Tschechischen Grenze. Weiter über Odry und Bruntal in den Norden von Tschechien zur Zwischenübernachtung nach Orlice. Abendessen und Übernachtung in Orlice.

​15. Tag: Von Orlice zurück nach Hamry CZ (ca. 360 km)

Weiterreise über Ledec Nad Sazavou und den Raum um Tabor zur letzten Zwischenübernachtung zurück in unser gemütlches Starthotel nach Hamry. Abendessen, Verabschiedung und Übernachtung in Hamry.

16. Tag: Heimreise nach Deutschland - Bottrop bzw. Saarbrücken

Nach dem Frühstück müssen wir uns leider verabschieden, und treten individuell oder ggf. gemeinsam die Heimreise an.

*Besonderheiten: Obwohl Tschechien, Ungarn und Rumänien zur EU gehören, haben diese Länder noch keinen Euro als Zahlungsmittel. In Ungarn ist "Forint" (HUF) die Währung. Ungarn wird nur durchfahren und in der Mittagspause kann mit Euro oder Karte bezahlt werden. In Rumänien ist die Währung "Leu" bzw. "Lei" (RON). Geld kann an den Grenzübergängen und in den Hotels gewechselt werden. Geldautomaten sind ebenfalls vorhanden. In der Tschechischen Republik existiert derzeit auch noch die Tschechische Krone (CZK). Da wir uns hier auch 4 Tage auf der gesamten Reise aufhalten, macht es Sinn sich ein paar Euro an der Grenze zu tauschen oder im Automaten im Grenzgebiet (z.B. Bayerisch-Eisenstein) zu ziehen. In den kleinen Orten in Tschechien kann kaum jemand auf Euro herausgeben und einen Kaffee mit Kreditkarte bezahlen, gestaltet sich hier auch schwierig. Essen und Getränke sind hier noch recht günstig. In unserem Start-Hotel kann aber mit Euro bezahlt werden.