Kambodscha Abenteuer Motorradreise

Ideal für eine 250-ccm-Offroad-Maschine, denn diese Motorräder bieten uns vor allem die Möglichkeit, alle abgelegenen Orte des Landes zu besuchen.

Preise

Preise
Motorradfahrer im Doppelzimmer: €3.895,00
Sozius: €3.445,00
Einzelzimmerzuschlag: €365,00

Leistungen

Leistungen
Linienflug Frankfurt - Phnom Penh und zurück, andere Abflughafen auf Anfrage, ggf. Aufpreis
Transfers Flughafen Phnom Penh - Hotel und zurück
Alle Übernachtungen
Mietmotorrad inkl. Versicherung Sachschäden an Dritten
Mehrsprachiger Reisebegeleiter auf dem Motorrad
Begleitfahrzeug und Gepäcktransport
Mechaniker
Reisesicherungsschein
Reisehandbuch
Nicht inklusive
Visum (Visum bei Ankunft am Flughafen 30,- USD)
Benzin
Eintrittsgelder
Optionale Ausflüge
Essen und Trinken
Weitere Versicherungen
Taschengeld - 500 Euro (Dieser Betrag ist ein Hinweis, wie viel Geld Du für diese Reise benötigst. Es enthält Essen, Trinken, Souvenirs, optionale Ausflüge und Benzin.)

Mehr Details

Mehr Details
Mindestzahl der Teilnehmer: 8
Maximale Anzahl der Teilnehmer: 12
Maximale Anzahl der Passagiere: 2
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Motorräder:
Auf der Kambodscha-Motorradreise sind wir auf einer Honda Baja (250 ccm) oder gleichwertigen Motorrädern unterwegs. Wenn Du lieber ein niedrigeres „Honda Degree“ möchtest, dann gib das bitte bei der Buchung an. Diese hat eine Sitzhöhe von 860 mm, kann vielleicht aber noch etwas niedriger gemacht werden)
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Abenteuerreise:
Der Name „Kambodscha Abenteuer“ stammt noch aus der Zeit unserer ersten Motorradreise durch dieses Land im Jahr 2001. Die Straßen von damals waren oft nicht mehr als Schotterwege, übersät mit Bombenkratern. Keine einzige Brücke war intakt, im Dschungel wurde vor Räubern gewarnt und wegen der vielen Minenfelder gab es offizielle Reisewarnungen. Mittlerweile ist das Land schon lange stabil und es wird hart am Wiederaufbau gearbeitet. Straßen werden mit hoher Geschwindigkeit ausgebessert und sogar asphaltiert. Der Minendienst hat die größten Teile des Landes inzwischen minenfrei gemacht und die Regierung hat den Rebellen und den verbliebenen Rote-Khmer-Kämpfern ein für alle Mal das Handwerk gelegt. Aus diesem Grund ist der Name „Kambodscha-Abenteuer“ vielleicht nicht mehr so passend. Die abenteuerlichen Routen von früher wurden zu befestigten Straßen gemacht oder so gut ausgebessert, dass wir innerhalb von Stunden Strecken zurücklegen können, wofür wir früher einen ganzen Tag brauchten. Wir haben jedoch beschlossen, den Namen beizubehalten, weil wir uns bei jeder Reise wieder auf die Suche nach neuen, abenteuerlichen Strecken begeben. Außerdem ist Motorradfahren in Kambodscha, egal wie, immer ein großes Abenteuer.
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Schwierigkeitsgrad der Reise:
Das Land ist, bis auf einige Grenzgebiete, nahezu flach. Die Schwierigkeit der Reise hängt deshalb vor allem von den unbefestigten Straßen ab. Unser Ziel ist es nicht, eine komplette Offroad-Reise anzubieten. Wir streben danach, ungefähr ein Drittel Offroad-Strecken einzuplanen. Diese unbefestigten Straßenabschnitte variieren von Feldwegen entlang des Mekong bis hin zu breiten Schotterstraßen durch den Dschungel. Die unbefestigte Steigung nach Bokorhill ist für die meisten Teilnehmer eine anstrengende Strecke. Offroad-Erfahrung ist empfehlenswert, ein Offroad-Basistraining könnte als Vorbereitung sehr nützlich sein. Dabei lernt man nämlich, wie man am besten mit dem Motorrad umgehen kann und dadurch macht das Fahren mehr Spaß. In Kambodscha muss man jedes Jahr nach der Regenzeit aufs Neue abwarten, wie es um die unbefestigten Straßen steht. Große LKW benutzen die Strecken auch in der nassen Periode und bleiben dann oft irgendwo liegen. So kommt es dazu, dass flache Wege auf einmal zu einer Herausforderung werden. Die meisten Straßen werden heutzutage einmal im Jahr mit einem Bulldozer platt gefahren. Neben hart gewordenen LKW-Spuren hinterlässt die Regenzeit auch Regenrinnen und Gruben in der Straßendecke.
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Kleidung:
Pflicht sind ein Helm, Motorradschutzkleidung, gute Handschuhe und Stiefel oder anderes festes Schuhwerk. Obwohl die Regenzeit bis Mitte Oktober anhält, kann es im November noch sehr warm sein. Die Kleidung sollte darum nicht zu warm, aber doch schützend sein. Wir empfehlen einen Integralhelm oder einen Offroad-Helm.
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Visa und Versicherungen:
Am Flughafen in Phnom Penh kannst Du bei der Ankunft ein Visum für 20 US-Dollar kaufen. Hierfür brauchst Du lediglich ein Passfoto. Im Reisepreis enthalten ist eine Versicherung für Sachschäden an Dritten, aber diese deckt nicht eventuelle Schäden am Motorrad selbst ab. Die Versicherung lässt sich nur vor Ort in Phnom Penh abschließen. Du brauchst hierfür einen internationalen Führerschein.
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Mehr Details über die Reise und darüber, was du mitnehmen sollst, steht im Handbuch, das du ca. 1 Monat vor der Abreise erhältst
Mobilität: Das Angebot ist nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Für nähere Informationen kontaktiere uns bitte.

Auf Grund der Kriegsjahre gab es bis vor einiger Zeit in Kambodscha so gut wie kein Straßennetz. Die meisten Straßen waren stark abgenutzte Sandwege. Jetzt wird hart daran gearbeitet, das Straßennetz zu verbessern. Trotzdem haben wir auf unseren Touren noch viele schmale, unbefestigte Wege entdeckt. Wir folgen schmalen Pfaden entlang des Mekong Richtung Norden, wo wir eine Tour durch den Dschungel unternehmen. Über Wege, die quer durch den Dschungel führen, kommen wir zum weltberühmten Angkor Wat. Wir machen eine Bootstour entlang schwimmender Dörfer und finden über schmale Pfade unseren Weg Richtung Süden. Hier besteigen wir Bokor Mountain. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Motorradreise, die uns in 3 Wochen alle abgelegenen Ecken und unbekannte Routen erleben lässt. Außerdem ist es eine große Freude, den freundlichen Einwohnern dieses armen Landes zu begegnen.

Tourverlauf:

TAG 1: Abflug Frankfurt

TAG 2 & 3: Anreise Phnom Penh

Im Laufe des Tages wirst Du Dein Motorrad in Empfang nehmen und von der Reiseleitung mit wichtigen Regeln für das Reisen mit dem Motorrad vertraut gemacht. Das Programm der gesamten Tour wird nochmals besprochen. Den folgenden Tag nutzen wir, um eine Sightseeing-Tour durch Phnom Penh zu unternehmen. So kannst Du Dich an Dein Motorrad und die kambodschanischen Verkehrsregeln gewöhnen. Nachmittags besuchen wir das Toul Sleng (S-21) Museum. Hier wurden zwischen 1975 und 1979 Tausende von Bürgern verhört, denen kontrarevolutionäre Gedanken unterstellt wurden. Sie wurden gefoltert und bis auf 7 alle getötet.Immer noch hinterlässt die ehemalige Schule einen Eindruck, der betroffen macht.

Anschließend fahren wir zu den „Killing Fields“ von Chuoeng Eck. Ungefähr 10 Kilometer außerhalb der Stadt wurden die Gefangenen von S-21, um Kugeln zu sparen, auf die brutalste Art und Weise umgebracht. Immer noch liegen Kleidungsreste, Zähne und Knochen auf dem Feld verstreut. In Erinnerung an diese Ereignisse ist auf dem Gelände ein Tempel mit den bislang ausgegrabenen Schädeln gebaut worden. Falls die Zeit es zulässt, können wir danach auch noch den stimmungsvollen Wat Phnom Tempel besuchen. Am Ende des ersten Tags werden wir in einem der vielen Straßencafés entlang des Mekong-Flusses in Phnom Penh entspannen.

TAG 4: Phnom Penh - Kratie (225 km)

Ein früher Start für einen schönen abwechslungsreichen Tag. Nach nur 1 Km fahren werden wir mit der Fähre über den Mekong gesetzt. Auf diese Weise vermeiden wir den Verkehr von Phnom Penh. Wir fahren auf kleinen Pfaden entlang des Mekong, und passieren Dörfer und viele Tempel. Unterwegs genießen wir ein lokales Mittagessen in Kampong Cham. Wir werden buchstäblich durch die Hinterhöfe der Einwohner fahren. Nach einem Abstecher zum schönen Han-Chey-Tempel mit seiner herrlichen Aussicht über den Mekong setzen wir unseren Weg am Fluss entlang fort. Wir überqueren noch einmal den Mekong und folgen den Weg nach Kratie. Beim Genuss eines kühlen Getränks kannst Du, vor dem Hotel sitzend, die Sonne untergehen sehen.

TAG 5: Kratie – Sen Monoron (225 km)

Heute geht es nach Sen Monorom. Dieses kleine ehemalige Dschungelstädtchen ist die Hauptstadt der Mondulkiri-Provinz. Der ehemalige Dschungel wurde für Gummiplantagen, Reisfelder und andere landwirtschaftliche Produktion abgeholzt. Zuerst nehmen wir die ausgebesserte NH7 Richtung Snoul, wo wir gelegentlich den Weg verlassen, um durch die Reisfelder zu fahren. Dann fahren wir auf einer Teerstraße durch das wunderschöne Snoul Wildlife Sanctuary, es ist hier etwas hügeliger, kurviger und dicht bewaldet. Danach fahren wir entlang der vietnamesischen Grenze nach Nordosten.

TAG 6: Sen Monoron - Bang Lung (225 km)

Heute fahren wir in die Provinz Ratanakiri, die sich in einer Ecke neben Laos und Vietnam versteckt. Dies ist ein dünn besiedeltes Waldgebiet mit Bergen, Wasserfällen, Kraterseen und ethnischen Minderheiten (genannt "KhmerLoeu" oder "Highland Khmer"). Hier gibt es auch viele Edelsteinminen. Die Straße wurde kürzlich erneuert und auf einer guten Teerstraße fahren wir nach Norden bis zum Fluss Tonle Srepok. Dann fahren wir überbreitere Schotterstraßen, durch kleine Dörfer, Wälder und Plantagen nach Ban Lung, wo wir unser Ankunftsgetränk mit Blick auf einen kleinen See trinken können.

TAG 7: Bang Lung - Ta Veng (75 km)

Heute tauchen wir tiefer in die Provinz ein und lassen die Teerstraße hinter uns. Über schmale Schotterwege und kurvenreichen Bergpfaden und vielleicht durch Schlamm fahren wir zu den Füßen des Virachey-Nationalparks.Zwischendurch halten wir am Yeak Lam Kratersee. Dies ist ein 4000 Jahre alter See, der bei einheimische Familien für Picknicks sehr beliebt ist. Ta Veaeng ist ein kleines Dorf an der Südseite des Flusses TonLe San, und eine Basis für den Virachey Park. Der Bezirk Ta Veaeng war in den 60er Jahren auch die Guerilla basis der Roten Khmer. Wir schlafen hier bei einer einheimischen (Brau)Familie.

TAG 8: Ta Veng – Stung Treng (210 km)

Wenn uns die Natur weckt, bereiten wir uns auf einen weiteren abenteuerlichen Tag vor. Wir reisen pünktlich ab, um unseren Weg durch die Berge nach Stung Treng zu finden. Wenn der Wasserstand niedrig genug ist,fahren wir nach Siem Pang, überqueren den Tonle Kong und fahren weiter bis zur laotischen Grenze. Die Alternative ist, das wir ein bisschen südlicher fahren über die kürzlich asphaltierte Route 78. Dieses Gebiet wurde während des Vietnamkrieges von den Amerikanern stark bombardiert. Es gab verschiedene"Ho Chi Minh" -Pfade, Routen, die die Nordvietnamesen benutzten, um die südlichen Linien zu versorgen und zu managen. Stung Treng ist ein charakteristischer Ort mit eigener Atmosphäre.

TAG 9: Stung Treng - Rasttag

Nach den wunderbaren, aber auch ermüdenden Tagen der letzten Woche, lassen wir es heute ruhig angehen. Wir haben genügend Zeit, uns umzusehen, die Wäsche zu waschen (oder machen zu lassen) und/ oder eine Bootsfahrt (oder eine Kajakfahrt) in den überfluteten Wald zu unternehmen, möglicherweise mit dem Fahrrad zurück. Wenn Du magst, unternehmen wir eine kleine Tour durch die Umgebung. Natürlich kannst Du Dich auch genauso gut dafür entscheiden, Dich mit einem Buch in die Hängematte zu legen.

TAG 10: Stung Treng - Tbeng Meanchey (185 km)

Wir überqueren den Mekong über eine neue Brücke und nehmen danach Kurs Richtung Westen auf. Wir verlassen schnell den Asphalt und fahren weiter nach Anlung Chrey, wo wir eine Pause machen. Die Route führt über einen holprigen Sandweg und durch dichte Vegetation. Das Begleitfahrzeug wird höchstwahrscheinlich nicht mitfahren, aber den treffen wir später am Tag. In Anlung Chrey entscheiden wir vor Ort welche Route wir weiter verfolgen. Auf jeden Fall wird es eine schöne und abenteuerliche Route sein, die zu unserem Endziel führt: Tbeng Meanchey, die Provinzhauptstadt.

TAG 11: Tbeng Mienchay – Siem Reap (220 km)

Heute fahren wir nach Norden. Es wird ein langer Tag, an dem wir viele Kilometer zurücklegen.Hoch auf einem Hügelrücken, auf der Grenze zwischen Kambodscha und Thailand ,liegt der Tempelkomplex von Preah Vihear. Diese mehr als 1000 Jahre altenTempel geben uns eine Kostprobe von dem, was bei Angkor Wat auf uns wartet. Der Unterschied ist, dass wir zu den wenigen Touristen gehören, die diese atemberaubende Aussicht über den Komplex von ganz oben genießen. Die meisten Menschen empfinden den Weg dorthin nämlich als zu weit. Für uns umso mehr ein Grund, ihn anzutreten. Wir essen hier zu Mittag.

Wir fahren weiter nach Westen über eine schöne Straße entlang des Dangrek-Gebirges. Dann biegen wir ab und fahren südlich Richtung Siem Reap. Wir erreichen das Gebiet von Angkor Wat und werden versuchen, die Tempelstadt von Angkor Thom zu durchdringen und am weltberühmten Tempel Angkor Wat vorbei zukommen. Siem Reap ist eine der lebendigsten Städte Kambodschas. Im Zentrum findet man zahlreiche gute Restaurants und viele gemütliche Bars. Außerdem ist dies ein perfekter Ort, um Souvenirs zu kaufen oder sich eine Massage zu gönnen. Außerdem ist es unser Ausgangspunkt, von dem aus wir die Tempel von Angkor Wat besichtigen werden.

‍TAG 12: Siem Reap - Tagesausflug Angkor Wat

Die Besichtigung von Angkor Wat steht auf unserem Programm. Angkor Wat ist das größte sakrale Gebäude der Welt und die Tempel sind eine Quelle der Inspiration. Sie sind der Stolz eines jeden Kambodschaners. Auch die Fantasie der meisten Besucher wird hier angeregt. Die Periode des Angkor-Reiches dauerte ungefähr 600 Jahre. In dieser Zeit wurden mehr als 70 Tempel, Paläste,Bibliotheken und andere Gebäude auf einer Fläche von 350 Quadratkilometern gebaut. Eigentlich ist Angkor Wat nur einer dieser Tempel, aber heutzutage wird das ganze Gebiet so genannt. Möchte man alle Tempel auf diesem gigantischen Gelände besichtigen, reicht ein Tag dafür kaum aus. Deine Reisebegleitung wird Dich jedoch beraten können. Dieser Tag in Angkor Wat ist sicherlich einer der Höhepunkte Deiner Reise.

TAG 13: Siem Reap – Poipet (225 km)

Heute fahren wir an die westliche Grenze zu Thailand. Wir versuchen, die chaotische Highway Nr. 6 so weit wie möglich zu meiden und fahren durch das landwirtschaftliche Tiefland Nordkambodschas. Die Straßen variieren von asphaltierten bis zu guten Schotterwegen. Wir bekommen einen guten Eindruck von der Aktivität auf dem Land und der kambodschanischen Freundlichkeit. Wenn wir in Poipet ankommen, besuchen wir die Grenze mit Thailand. Poipet hat sich inden letzten Jahren unter dem Einfluss des thailändischen Glücksspielverbots zu einer Art Las Vegas in Kambodscha entwickelt.

TAG 14: Poipet – Pailin (150 km)

Wir fahren entlang der thailändischen Grenze nach Süden und durch das Roneam Daun SamWildlife Sanctuary nach Pailin. Die Provinz Pailin ist bekannt für Edelsteine,Holz und die Unterbringung von Rentnern der Khmer Rouge. Die Stadt Pailin ist eine Wildweststadt, die einst einen großen "Goldrausch" oder vielmehr"Edelsteinrausch" hatte und das nördliche Tor zum Kardamomgebirge darstellt. Hier erkennt man auch thailändische und burmesische Einflüsse,sowohl in der Kleidung als auch in das Essen und den körperlichen Eigenschaften der einheimischen Bevölkerung.

TAG 15: Pailin – Veal Veng (160 km)

Es kann heute ein anstrengender Tag werden, auf dem Weg nach und durch das Cardamon-Gebirge. Obwohl Kambodscha bereits seit einigen Jahren eine große Anzahl von Touristen empfängt, zählt dieses Gebirge noch zu den unbekannteren Gegenden. Es bildet die Grenze zwischen Kambodscha und Thailand und ist seit langem eine Hochburg der Roten Khmer. Am Anfang sind die Schotterstraßen noch breit und flach, aber dann werden sie holpriger und hügeliger. Die landwirtschaftlichen Ebenen verwandeln sich in tropische Regenwälder. Wir übernachten im kleinen Dorf Veal Veng in einem einfachen Gästehaus.

TAG 16: Veal Veng - Koh Kong (150 km)

Die heutige Strecke kann schwierig werden, wenn Regen die rote Oberfläche in glatten Ton verwandelt. Wir nehmen uns Zeit für diesen abenteuerliche Weg durch den grünen Wald. Die zivilisierte Welt wird für eine Weile sehr weit weg sein. Auf dem Weg werden wir ein provisorisches Mittagessen haben. Nach dem Mittagessen suchen wir die neue chinesische Straße, einen Betonblockpfad, der uns nach Koh Kong führt. Koh Kong liegt an der Küste des Golfes von Thailand, nur wenige Kilometer vom Nachbarland entfernt.

TAG 17: Koh Kong – Rasttag

Wir können uns von den anstrengenden Bergtouren der letzten Tage erholen. Mache einen Spaziergang entlang des Boulevards und durch die nahe gelegenen Mangroven oder optional einen Tagesausflug zur gleichnamigen Insel Koh Kong zum Schwimmen und/oder Schnorcheln. Ein Motorradausflug zur thailändischen Grenze ist ebenfalls möglich.

TAG 18: Koh Kong – Campot (240 km)

Wir verlassen die Berge und folgen der neu asphaltierten Straße von Koh Kong Richtung Sre Ambel. Für den letzten Teil der Strecke fahren wir auf dem Highway Nr. 3. Wir kommen am frühen Nachmittag in der Stadt Kampot an. Kampot ist bekannt für seinen Pfeffer und für die französische Kolonialarchitektur. Schön ist es einen Spaziergang zu machen, im Fluss zu tauchen oder während einen Bootsfahrt den Sonnenuntergang zu genießen und Glühwürmchen-Nester zu entdecken.

TAG 19: Campot – Phnom Penh (200 km)

An unserem letzten Fahrtag fahren wir durch Reisfelder, auf staubigen Straßen und überwiegend asphaltierte Straßen in die Hauptstadt. Wir machen dies mit einem Umweg, zuerst nach Osten, um die vietnamesische Grenze zu besuchen und dann nach Norden Richtung Phnom Penh. Die Vielfalt an Straßen in Kambodscha ist wieder deutlich sichtbar. Wir werfen noch einen Blick auf das Leben auf dem Land und tauschen ihn wieder mit der Hektik der Stadt Phnom Penh ein.

TAG 20: Phnom Penh – Rasttag

Heute kannst Du die Stadt in deinem eigenen Tempo entdecken. Deine Reisebegleitung kann Dir einpaar Sehenswürdigkeiten empfehlen. Wenn Du an Tag 2-3 keine Zeit hattest, den Königspalast zu besuchen, kannst Du dies heute tun, oder gehe zum"russischen Markt", wo billige Kleidung, DVDs und Souvenirs angeboten werden. Der "Abendmarkt" bietet auch die Möglichkeit für Souvenirs. Oder nehme an einer der Aerobic-Sitzungen im Freien teil, die unter anderem im Olympiastadion stattfinden. Die Stadt hat viel zu bieten.

TAG 21: Abflug Phnom Penh

Du bekommst ein Transfer zum Flughafen und fliegst mit unendlich vielen Eindrücken nach Deutschland zurück.

TAG 22: Ankunft Frankfurt

- Änderungen der Route kann an die jeweils aktuellen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden -