Vietnam - die Bergvölker - Motorradreise

Das Hochgebirge von Nord Vietnam wird von Dutzenden Bergvölkern bewohnt. Wir fahren über wunderschöne Bergstraßen, besuchen farbenfrohe Märkte und sehen einzigartige Stämme.

Preise

Preise
Motorradfahrer/in: 3695,00
Sozius/Sozia: 3250,00
Einzelzimmerzuschlag: 365,00
Upgrade - Honda XR 250 ccm (optional): 324,00

Leistungen

Leistungen
Linienflug Frankfurt - Hanoi und zurück, andere Abflughafen auf Anfrage, ggf. Aufpreis
Transfers Flughafen Hanoi - Hotel und zurück
Alle Übernachtungen
Mietmotorrad
Deutschsprechende Reisebegeleiter auf dem Motorrad
Begleitfahrzeug und Gepäcktransport
Mechaniker
Einladungsschreiben für Visum
Übernachtungen Halong Bucht
Reisesicherungsschein
Reisehandbuch
Nicht inklusive
Visum (Visum Vietnam z.Z. ca. € 75,- Botschaft - Visum on arrival ca. 45 USD, das Einladungsschreiben erhaltest Du kostenlos bei uns. Weitere Informationen sowie Antragsformulare sind auf der Homepage der Vietnamesische Botschaft in Berlin zu finden: http://visa.mofa.gov.vn)
Benzin
Eintrittsgelder
Optionale Ausflüge
Essen und Trinken
Taschengeld: 500 Euro (Dieser Betrag ist ein Hinweis, wie viel Geld Du für diese Reise benötigst. Es enthält Essen, Trinken, Souvenirs, optionale Ausflüge und Benzin.)

Mehr Details

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Mindestzahl der Teilnehmer: 8
Maximale Anzahl der Teilnehmer: 12
Maximale Anzahl der Passagiere: 2
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Motorräder:
Während dieser Reise fahren wir auf Kawasaki KLX 150 ccm Motorrädern. Upgrade nach Honda XR 250 ccm ist möglich und kostet 324,-€ extra. Bitte bei Buchung angeben.
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Tourcharakter:
Während dieser Tour werden wir nicht auf nennenswerte Höhen und auch nicht durch sehr verlassene Gebiete fahren. Wir fahren auf leichten Motorrädern und deshalb ist diese Tour auch für Personen, die noch keine Erfahrung mit abenteuerlichen Motorradreisen haben, geeignet. Die Tagesetappen sind nicht lang, was die Möglichkeit bietet unterwegs verschiedene Dörfer zu besuchen oder zu fotografieren. Eine Unannehmlichkeit ist vielleicht die Verkehrsdichte in und um Hanoi. Durch die Straßen bahnen sich täglich tausende von Motorrädern, Roller, Rikschas und Fahrräder ihren Weg. Berücksichtige auf der Hauptstraße (die wir möglichst vermeiden) die Lastkraftwagen, weil die Verkehrsregeln für europäische Augen meist verborgen bleiben.
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Offroad:
Nur ein kleiner Teil diese Reise werden wir über unbefestigte Straßen fahren. In dem gegenwärtigen Reiseverlauf sind das nur 2 oder 3 Tage. Diese Strecken sind nicht schwierig. So sind sie auch für Teilnehmer ohne Offroad Erfahrung gut zu fahren. Lediglich bei schlechtem Wetter können gerade diese Strecken eine Herausforderung werden.
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Bekleidung:
Ein Helm ist Pflicht, ebenso wie Schutzbekleidung mit Protektoren, gute Handschuhe und Stiefel oder festes Schuhwerk. Besonders im Frühjahr und Herbst kann es in den tiefer gelegenen Regionen sehr warm werden. Darum empfehlen wir atmungsaktive Schutzbekleidung zu tragen. Auf den höheren, kälteren Teilen in den Bergen kannst Du gegebenenfalls extra warme Kleidung unter der Motorrad-Bekleidung tragen. Wegen des Staubes ist es ratsam eine gut abschließende Brille dabei zu haben. Im Norden von Vietnam ist die Regenzeit (Monsun) vom Juni bis Ende August. Wir planen unsere Reisen vor oder nach der Monsunzeit. Trotzdem müssen wir jederzeit mit kurzen Regenschauern rechnen. Letztendlich können die Temperaturen in den Bergregionen im Winter bis auf 5 C fallen, es ist also ratsam warme Kleidung mit zu nehmen.
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Reisedokumente:
Du benötigst einen noch 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültigen Reisepass. Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in Vietnam ein Visum. Das Visum kann vor Antritt der Reise bei der vietnamesischen Botschaft in Berlin beantragt werden, kosten ca. € 75,-. Seit kurzer Zeit ist es auch möglich ein ‚Visum on arrival‘ in Hanoi zu kaufen, kosten ca. 45 USD (& Passbild). Das benötigte Einladungsschreiben erhältst Du kostenlos bei uns. Weitere Informationen, sowie Antragsformulare sind auf der Homepage der Vietnamesische Botschaft in Berlin zu finden: http://visa.mofa.gov.vn
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Mehr Details über die Reise und darüber, was du mitnehmen sollst, steht im Handbuch, das du ca. 1 Monat vor der Abreise erhältst

In diesem Land sind wir Spezialisten. Seit 1991 kommen wir in dieses wunderschöne Land. Wir kennen die besten Wege, die farbenfrohen Völker, haben unsere eigenen Motorräder und sprechen sogar die Sprache. Darüber hinaus haben wir ein fantastisches Team von Fahrern, Begleitfahrzeug und Mechaniker, das uns während der gesamten Tour begleitet.

Das Hochgebirge von Nord Vietnam wird von Dutzenden Bergvölkern bewohnt. Wir fahren über wunderschöne Bergstraßen, besuchen farbenfrohe Märkte und sehen einzigartige Stämme. Es dauert nicht lange, bis wir die bewohnte Welt hinter uns lassen. Wir durchfahren wunderschöne Täler und raues Gebirge mit zahlreichen Reisterassen. Im frühen Morgennebel kommen wir an kleinen Bergdörfern vorbei und freuen uns an den Bergvölkern in ihren bunten Trachten. Unsere leichten Motorräder sind ideal für diese Landschaft.

Das Motorrad führt dich durch Wasser, Sand, Schlamm und fährt gut auf befestigten Straßen. Eine Reise mit dem Motorrad durch diese fast unbekannte Gegend mit seiner ungeahnten und unverdorbenen Schönheit ist eine spannende Erfahrung. Diese Motorrad-Reise ist nicht nur ein Erlebnis, sondern auch eine persönliche Herausforderung. Das Finale dieser eindrucksvollen Reise ist ein Besuch der Halong-Bucht mit seinen mehr als tausend Kalksteininseln.

PROGRAMM:

Tag 1 – Abreise Frankfurt

Tag 2 - Ankunft Hanoi

Je nach Airline kommst du am Morgen oder am Nachmittag auf dem Flughafen in Hanoi an. Unsere erste Unterkunft liegt im Herzen der Altstadt mit einer Vielzahl an kleinen Gässchen und Geschäften. Der Dong Xuan-Markt liegt im alten Stadtviertel. Pflanzen und lebende Tiere wie Affen und Papageien, Lebensmittel und allerlei Dinge, die bei uns schon lange aus der Mode sind, bekommt man hier für wenig Geld zu kaufen.

Tag 3 - Hanoi - Ausflug (30 Km)

Auf dem Motorrad starten wir heute einen ersten Ausflug durch die Stadt, damit wir sowohl mit dem Motorrad, als auch mit dem für uns außergewöhnlichen Stadtverkehr vertraut werden. Nach einer Mittagspause am See werden wir einige der unzähligen Sehenswürdigkeiten Hanois besuchen.

Tag 4 - Hanoi - Mai Chau (215 Km)

Die Reise in den Westen beginnt mit der Hektik der morgendlichen Hauptverkehrszeit in der Hauptstadt. Viele Mopeds fahren durch die Stadt. Wir machen einen kleinen Teil davon aus. Wir folgen einem Teil der Ho-Chi-Minh-Route. Diese schöne Strecke war früher nur ein Pfad durch den Dschungel, den die Nordvietnamesen während des Krieges für die Bevorratung der Süden benutzten. Danach fahren wir auf schmalen, ruhigen Landstraßen entlang des Pu Luong Nationalparks nach Mai Chau. Eine ganz besondere Erfahrung wird unsere einfache Übernachtung bei einer Thai-Familie sein. Wir schlafen mit mehreren Personen auf dem Boden in einem großen Raum. Selbstverständlich wird am Abend Reiswein durch den Dorfältesten serviert.

Tag 5 - Mai Chau - Moc Chau (200 Km)

Am Morgen fahren wir eine Runde im Pu Luong Nationalpark, oder wir suchen einen schönen Trail durch das Tal. Nach dem Mittagessen in Mai Chau fahren wir über einen wunderschönen Bergpass nach Moc Chau. Wir versuchen, unterwegs eine Fabrik zur Herstellung der hölzernen Essstäbchen (chop-sticks) zu besuchen. Moc Chau liegt in der Nähe der laotischen Grenze.

Tag 6 - Moc Chau - Nghia Lo (175 Km)

Auch heute folgen wir wieder einer sehr engen, aber gepflasterten Straße. Wir fahren durch eine wunderschöne Gegend mit vielen kleinen Dörfern und Teeplantagen am Wegesrand. Am Morgen begegnen wir hauptsächlich Thais, aber im Laufe des Tages begegnen wir immer häufiger Menschen der Hmong Stämme. Auf einer kleinen Fähre überqueren wir den Song Da River. Nach dem Mittagessen in Phu Yen gibt es ein bißchen mehr Verkehr. Nghia Lo ist eine wachsende Stadt an einer Kreuzung von Straßen. In dieser Stadt können wir auch Menschen der Dao und Hmong begegnen.

Tag 7 - Nghia Lo – Tuan Giao (250 Km)

Weiter Richtung Norden fahren wir durch eine wunderschöne Landschaft, durch grüne Reisterrassen, die sich entlang der Berghänge reihen. Wir fahren hier in ein höheres Gebirge und überqueren einige hohe Pässe. Hier begegnen wir Menschen des Dao-Stammes. Vor dem Ort Than Uyen kommen wir auf eine Abzweigung und fahren über einen schmalen gepflasterten Weg. In der Nähe von Tuan Giao erreichen wir wieder die Hauptstraße. In Tuan Giao werden wir die Nacht verbringen.

Tag 8 – Tuang Giao – Sinh Ho (160 Km)

Hunderte von Kurven zählt die wunderschöne Route von Tuan Giao nach Muong Lai. In Muong Lai hat man vor einigen Jahren angefangen, einen Staudamm zu bauen. Hierfür hat man das ganze Dorf abgerissen und an einem anderen Platz wieder aufgebaut. Nordlich beginnt der Aufstieg zum Bergdorf Sinh Ho (1700 m). Der Weg dahin bietet uns die schönsten Panoramen. Wir nehmen uns für diese Strecke reichlich Zeit. Wir erreichen das kleine Dorf Sinh Ho, wo sehr wenig Touristen hinkommen. Hier übernachten wir in einem einfachen Hotel.

Tag 9 - Sinh Ho - Sa Pa (130 Km)

In Sinh Ho gibt es jeden Sonntag einen großen Markt, zu dem Bergvölker aus der weiteren Umgebung kommen. Wegen der schlechten Erreichbarkeit haben das Dorf und die Bergvölker dieser Region, ihre Authentizität behalten. Auf dem Markt werden wir unter anderem die Dao und die besonderen roten Hmong mit ihrer großen roten Kopfbedeckung treffen. Auf einer neu geöffneten, spannenden Abfahrt erreichen wir Tam Doung. Mit den nächsten 60 Km überqueren wir den höchsten Pass unserer Reise und erreichen dann Sa Pa. Auf guter Straße haben wir unterwegs grandiose Aussichten, wenn das Wetter mitspielt. Sa Pa ist ein sehr touristischer Ort, den wir während dieser Reise besuchen. Da wir nicht am Wochenende kommen, am Markttag, werden wir wenigen anderen Touristen begegnen. Sa Pa liegt in 1500 Metern Höhe und ist zum Zeitpunkt der Französischen Kolonisierung zu einem sommerlichen Zufluchtsort gewachsen. Hierhin entfliehen die Bewohner dem heißen Tiefland.

Tag 10 - Sa Pa - Rasttag

Es gibt einen Ruhetag. Du kannst hier viel unternehmen. Sa Pa ist schön und groß genug, um einen Tag durch den Ort zu schlendern. Oder auch eine Thai- oder Khmer-Massage zu genießen und danach einen Kaffee oder ein Bier auf einer Terrasse zu trinken. Dao- und Hmong-Frauen verkaufen hier zahlreiche handwerklich gefertigte Souvenirs. Oft sprechen diese Frauen ein wenig Englisch, so dass du die Möglichkeit hast, mit ihnen zu plaudern. Du kannst auch ein Fahrrad mieten, um entspannt die Gegend zu erkunden.

Tag 11 - Sa Pa - Bac Ha (190 Km)

Die ersten 50 Kilometer, die wir heute zurücklegen, führen über eine etwas belebter Straße . Auf dem Weg halten wir in Lao Cai, um einen Blick auf die chinesische Grenze zu werfen. Der Rote Fluss trennt die beiden Länder, dennoch sind sie durch eine Eisenbahnbrücke verbunden. Auf der anderen Seite des Flusses sehen wir die Hochhäuser von dem reicheren China. Nach einer Kaffeepause fahren wir noch ein kleines Stück die Hauptstraße entlang und nehmen dann eine ruhige befestigte Landstraße. Wir schlängeln uns durch Dörfer und Reisfelder in Richtung Bac Ha. Dies ist ein in einem Tal gelegenes typisches nordvietnamesisches Dorf. Falls wir noch Zeit haben, fahren wir eine Abkürzung via Coc Ly über einen schmalen Pfad, wo das Begleitfahrzeug uns nicht folgen kann.

Tag 12 - Bac Ha – Xin Man (40 Km)

Es gibt nur wenige Touristen auf dem Weg nach Xin Man und die Straße eignet sich auch nicht für viel Verkehr. Zwischen beiden Orten sorgt das felsige Hochland für eine sehr spezielle Landschaft. Nördlich von Bac Ha biegen wir rechts auf einen Feldweg ab. Wir fahren hier in einer wunderschönen Gegend, die geprägt ist von schroffen Felsen. Die Menschen in den kleinen Hmong Dörfern entlang des Weges sehen nicht oft Passanten. Nach einer schönen Abfahrt erreichen wir Xin Man. Wir essen in Xin Man zu Mittag, und der Nachmittag bietet uns die Möglichkeit, einige Hmong Dörfer in der Gegend mit unserem Motorrad zu erkunden. Das Begleitfahrzeug wird nicht mitfahren.

Tag 13 – Xin Man – Ha Giang (160 Km)

Außerhalb Xin Man überqueren wir eine Brücke und folgen dem Fluss bis zum Dorf Huang Su Phi. Hier leben Menschen des Nung Stammes. Unterwegs haben wir bereits viele Nung Dörfer gesehen. Nach einer Kaffeepause genießen wir eine malerische Aussicht auf eines der schönsten Reisfelder von Vietnam. Hinter jeder Kurve werden wir von einer anderen Aussicht überrascht. Wir halten an der Kreuzung der Hauptstraße zum Mittagessen. Wir überqueren die Hauptstraße und folgen einem schmalen parallelen Pfad. Den letzten Teil nehmen wir die Hauptstraße. Wir werden uns an den dichten Verkehr der Provinzhauptstadt Ha Giang gewöhnen müssen. Wir übernachten in einem Resort am Fluss, etwas außerhalb des Zentrums.

Dag 14 – Ha Giang - Meo Vac (160 Km)

Wir verlassen die Großstadt rechtzeitig und fahren in ein besonders schönes Berggebiet. Mehr als die Hälfte dieser Umgebung besteht aus Kalkstein. Dieses Gebiet wird von der UNESCO geschützt und ist im Volksmund als "Dong Van - Meo Vac" bekannt, nach den beiden größten Dörfern. Unmittelbar nach Ha Giang verengt sich die Straße, und es folgt ein prächtiger Bergkamm.

In ein Tal gebettet liegt die kleine Stadt Yenh Minh. Auch in der Umgebung von Dong Van sind wir eine Attraktion. Diese seltenen Stämme begegnen sehr selten Ausländern. In den abgelegenen Gebieten dieser Provinz befinden sich noch echte kommunistische Bollwerke, wie z.B. Meo Vac. Alle Gebäude aus Stein in der Stadt gehören der Regierung und sind mit roten Fahnen geschmückt.

Um dorthin zu gelangen, müssen wir zuerst ein paar hohe Pässe passieren. Die letzten 22 km fahren wir über den spektakulären Ma Pi Leng Pass, atemberaubend schön! Wir sind jetzt in der Nähe der chinesischen Grenze.

Tag 15 - Meo Vac - Ba Be (230 Km)

Ein langer, aber erlebnisreicher Tag liegt vor uns, also fahren wir früh los. Die Seen von Ba Be befinden sich im gleichnamigen Nationalpark mit einer schönen Karstlandschaft. Die Spitzen der charakteristischen Berge ragen überall heraus. Am Morgen fahren wir von Meo Vac nach Bao Lac. Auf einer wunderbaren ruhigen Strecke fahren wir durch hügelige Landschaft mit zahlreichen Reisterrassen. Auf schmalen Wegen geht es zum Ba Be See. Mit unseren Motorrädern an Bord überqueren wir mit einem Boot den wunderschönen See. Wir übernachten in einem kleinen Dorf bei den Einheimischen zuhause. Die Bedingungen sind sehr einfach. In einem großen Mehrbettraum schlafen wir auf Matratzen auf dem Boden.

Tag 16 - Ba Be – Bac Kan (50 Km)

Am Morgen können wir eine Bootsfahrt durch den wunderschönen Ba Be Nationalpark unternehmen oder die Gegend mit dem Motorrad erkunden. Dieser Park besteht aus Kalksteine, es gibt Seen, Wasserfälle, Höhlen und seltsame Felsformationen im Überfluss. Der Ba Be See ist der größte des Landes. Es ist etwa sieben Kilometer lang und einen Kilometer breit. Im See leben mehr als hundert Fischarten. Hier können wir auch besondere Tierarten wie die Königskobra, den asiatischen Schwarzbären und die asiatische Goldkatze treffen. Neben der reichen Flora und Fauna sind hier mehr als 350 Schmetterlingsarten zu sehen.

Im bewaldeten Park gibt es eine Reihe von Dörfern mit ethnischen Minderheiten, wie Tay, Rode Dao und Witte H´mong. Jedoch tragen diese Stämme ihre traditionellen bunten Roben nur während der Aufführungen für Touristen. Wir fahren über kleine Straßen zum ruhigen Ort Bac Kan. Hier übernachten wir im Zentrum der Stadt, es gibt sogar einen Swimmingpool im Hotel.

Tag 17 – Bac Kan - Lang Son (180 Km)

Entlang der Nationalparks Kin Huy und Bac Son fahren wir in Richtung der Chinesischen Grenze. Lang Son ist einer der beiden Grenzübergänge, die für Ausländer geöffnet sind. Lang Son ist aber auch der Ort, wo im Jahr 1979 zwischen China und Vietnam heftige Kämpfe stattgefunden haben. Wenn wir Zeit haben, können wir an der Grenze anhalten, wir fahren weiter zu den Höhlen von Lang Son oder der Pagode von Lang Son.

Tag 18 - Lang Son - Cai Rong (145 Km)

Weiter entlang der chinesischen Grenze geht es an den Golf von Tonkin. Allmählich verwandelt sich die charakteristische Karstlandschaft in eine sanfte Hügellandschaft. Die Strecke zur Halong Bucht ist für eine Tagesetappe zu weit. So machen wir noch einen Stopp an der Küste, auf der Halbinsel von Don.

Tag 19 - Cai Rong - Halong Bucht (55 Km)

Gegen Mittag werden wir in der Halong-Bucht ankommen. In der Halong-Bucht verteilen sich viele bizarre Kalksteinberge in einem smaragdfarbenen Meer. Es ist wunderbar, dieses Naturschauspiel aus einem Boot zu betrachten. Am Kai werden wir die Motorräder stehen lassen und gehen an Bord. Wir werden in der atemberaubenden schönen Bucht umherfahren. Zwischendurch besteht die Möglichkeit mehrere Höhlen zu besuchen. Wir übernachten auf dem Boot. Es ist ein toller Abschluss der Reise.

Tag 20 - Halong Bucht - Hanoi (200 Km)

Am Morgen gehen wir wieder an Land. Auf unseren Motorrädern geht die Reise zu Ende. Zwischen Küste und Hauptstadt herrscht reger Verkehr, auf Hanoi zukommend wird es immer lebhafter. Durch die Stadt mit ihrer hektischen Betriebsamkeit fahren und für uns nicht erkennbare Verkehrsregeln: das ist für die meisten Teilnehmer ein phantastisches Ende der Reise. Am Nachmittag kannst du die Altstadt von Hanoi erkunden.

Tag 21 - Hanoi – Abreise

Du bekommst einen Transfer zum Flughafen, um von hier aus den Heimflug anzutreten.

Tag 22 - Ankunft – Frankfurt