Nicaragua - Vulkane und Seen - Motorradreise

Nicaragua ist eines der ärmsten, aber auch eines der sichersten Länder Mittelamerikas. Es ist perfekt dazu geeignet, um es mit dem Motorrad zu entdecken.

Preise

Preise
Motorradfahrer/-in: 3990,00
Sozius/Sozia: 3395,00
Einzelzimmerzuschlag: 395,00

Leistungen

Leistungen
Linienflug Frankfurt - Managua und zurück, andere Abflughafen auf Anfrage, ggf. Aufpreis
Transfers Flughafen Managua - Hotel Granada und zurück
15 Hotelübernachtungen
14 Tage Mietmotorrad
Mehrsprachiger Reisebegeleiter auf dem Motorrad
Begleitfahrzeug und Gepäcktransport
Mechaniker
Fähre Ometepe
Reisesicherungsschein
Reisehandbuch
Nicht inklusive
Visum (10 USD bei Einreise in Nicaragua. ESTA Formular 14 USD notwendig bei einem Flug via VS)
Benzin
Eintrittsgelder
Optionale Ausflüge
Essen und Trinken
Versicherungen
Taschengeld: 350 Euro (Dieser Betrag ist ein Hinweis, wie viel Geld Du für diese Reise benötigst. Es enthält Essen, Trinken, Souvenirs, optionale Ausflüge und Benzin.)
Alles was nicht unter Leistungen angegeben ist

Mehr Details

Mehr Details
Mindestzahl der Teilnehmer: 8
Maximale Anzahl der Teilnehmer: 12
Maximale Anzahl der Passagiere: 2
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Motorräder :
Während dieser Reise fahren wir auf 250 ccm (17,7 ps) Genesis Motorrädern mit Sitzhöhe 90 cm (oder gleichwertig).
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Tourcharakter:
Während der Reise durch Nicaragua kommen wir nicht auf beachtliche Höhen und nicht durch extrem verlassene Gebiete. Die Tagestouren sind meistens nicht lang, so dass viel Zeit und viele Möglichkeiten bestehen, unterwegs anzuhalten, Bilder zu machen oder Dörfer zu besuchen.
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Offroad:
Ungefähr ein Drittel der Route fahren wir auf unbefestigten Wegen. Diese Strecken sind auch ohne Offroad Erfahrung nicht sehr schwierig zu fahren. Aber bei schlechterem Wetter könnten gerade diese Offroad Tage sehr anstrengend werden. Offroad Erfahrung wird also empfohlen. Ein Offroad Basistraining ist als Vorbereitung sehr nützlich. Dabei lernt man nämlich, wie man am besten mit dem Motorrad im Gelände umgehen kann. Es wird sicherlich dein Fahrvergnügen vergrößern. Die Motorräder sind leichte und handliche Enduros, perfekt für die unbefestigten Strecken.
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Klima:
Das Klima von Nicaragua besteht aus drei tropischen Klimazonen. Der Nordwesten und der Osten haben ein tropisches Regenwaldklima, der zentrale Teil und der Südwesten haben ein tropisches Monsun- und tropisches Savannenklima. Der zentrale Teil von Nicaragua hat eine echte Regenzeit, wobei in der Sommerzeit (Mai bis Oktober) die meisten Niederschläge fallen und die Zeit von November bis April wesentlich trockener ist. Wenn es geregnet hat, wird die Reise viel intensiver, denn dadurch können sich schöne Offroad Strecken in sehr schwierige Wege verwandeln. An der Küste herschen das ganze Jahr Temperaturen um 35 Grad Celsius. Dies ist ganz normal. In den Bergen kann es vor allem abends bis auf 15 Grad abkühlen.
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Bekleidung:
Ein Helm ist Pflicht, ebenso wie Schutzbekleidung mit Protektoren, gute Handschuhe und Stiefel oder festes Schuhwerk. Wegen der Hitze ist es empfehlenswert, atmungsaktive Schutzbekleidung zu tragen. In den kälteren Teilen in den Bergen kannst du, wenn es nötig ist, extra Kleidung unter der Jacke tragen. Wegen des Staubes empfehlen wir, eine gute abschließende Brille oder einen Helm mit Visier mitzunehmen. Desweiteren ist eine gute Sonnenbrille praktisch. Wir planen unsere Reisen möglichst außerhalb der Regensaison. Da es aber auch in dieser Periode ab und zu regnen kann, ist ein leichter Regenanzug empfehlenswert.
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Reisedokumente:
Für diese Reise brauchst du einen gültigen Führerschein und einen Reisepass, der grundsätzlich 6 Monate über die Reise hinaus gültig ist.
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Visum:
Für Nicaragua musst du nicht vorab ein Visum beantragen. Du bezahlst bei Ankunft 10 USD und bekommst einen Stempel in deinem Reisepass mit der Erlaubnis, 3 Monate im Land zu bleiben. Für ein Transitflug über die USA braucht man eine US-Reisegenehmigung namens ESTA. Weitere Infos unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta/ .
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Versicherung:
Sachschäden, die an Dritten verursacht wurden, werden mit einem Maximum von 5000,- USD gedeckt. Personenschäden, zugefügt an Dritten, werden bis 5000,- USD gedeckt. Im Falle eines Unfalls bezahlt die Versicherung nicht des Schadens am Motorrad. Die maximalen Schäden am Motorrad liegen bei 1000,- USD. Die Kaution ist 100 Euro pro Person.
Mobilität: Das Angebot ist nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Für nähere Informationen kontaktiere uns bitte.

Das Land ist authentisch, und die Leute sind sehr freundlich und hilfsbereit. Hier gibt es noch viele ruhige und unbefestigte Straßen „off the beaten track“. Es bietet sehr viel Abwechslung in einem relativ kleinen Gebiet.

Start und Ziel unserer Reise ist die älteste Stadt Mittelamerikas, Granada. Eine wunderschöne koloniale Stadt mit schönem Kopfsteinpflaster, beeindruckenden Kirchen und Kathedralen, unzähligen restaurierten Kolonialgebäuden und gemütlichen Plazas (Plätzen). Wir besuchen den aktiven Vulkan Masaya und schauen in seinen qualmenden Schlund, fahren entlang von kristallklaren Seen und Vulkanketten sowie durch staubige Dörfer.

Nach mehreren Tagen in der etwas kühleren Bergregion Nicaraguas geht es Richtung Süden. Wir treffen auf Cowboys, Ochsenkarren, Nebel und Urwälder, breite Flüsse und - natürlich nicht zu vergessen - die wunderschönen Strände an der pazifischen Küste, wo die Schildkröten gerne ihre Eier legen.

PROGRAMM:

Tag 1: Ankunft Granada

Durch die Zeitverschiebung kommst du trotz eines langen Fluges noch am selben Tag in der Hauptstadt Nicaraguas, Managua, an. Du wirst am Flughafen vom Reisebegleiter abgeholt und bekommst einen Transfer zur nahegelegenen wunderschönen Kolonialstadt Granada.

Tag 2: Granada - Diriamba (75 km)

Wir fangen mit einer kurzen Tour an. Wir verlassen Granada, wohin wir am Ende unserer Reise wieder zurückkommen werden. Auf kleinen Sträßchen erreichen wir Catarina, eine der Pueblos Blancos. Hier haben wir eine herrliche Aussicht auf den Vulkansee Laguna de Apoyo, Granada und sogar Ometepe. Wir fahren direkt zum Kraterrand des Vulkans Masaya. Hier kann man in den Kraterschlund des ganzjährig aktiven Vulkans schauen. Man sieht und riecht die Dämpfe und Rauchschwaden, die dem Vulkan entsteigen. Danach fahren wir weiter zu unserem Hotel in dem Dorf Diriamba.

Tag 3: Diriamba - León (145 km)

Heute beginnen wir mit den ersten 35 Kilometer auf der Panamericana, um dann auf unbefestigten Straßen in Richtung Mateare zu fahren. Obwohl wir uns nicht weit von Managua befinden, sind wir abseits der Großstadthektik. Wir fahren über einen kleinen Bergkamm, auf sandigen Straßen und durch ruhige Dörfer, wo wir unterwegs auf vollgeladene Ochsenkarren und Reiter treffen. Wenn wir wieder auf der befestigten Straße sind, bekommen wir einen herrlichen Blick auf den Momotombo Vulkan am Xolotlan-See. Im Dorf La Paz Centro nehmen wir wieder eine Abkürzung und kommen in der schönen Stadt Leòn, dem kulturellen, religiösen und intellektuellen Herz Nicaraguas an.

Tag 4: León (120 km)

Heute ist ein freier Tag. Du hast Zeit, dir die alte Kolonialstadt anzuschauen. Möchtest du lieber Motorrad fahren, dann besteht die Möglichkeit, von Leòn aus eine Rundfahrt entlang der Vulkanketten zu machen. Du kannst auch einen Abstecher nach Chichigalpa machen, wo der in der ganzen Welt gepriesene Rum herkommt. Die Strände in der Nähe von Leòn sind absolut die Mühen der Anfahrt wert. Eine Bootstour durch das Naturgebiet Isla Juan Venado führt dich durch Mangrovenwälder mit vielen Tieren und am Strand entlang. Hier befindet sich eine wichtige Brutstätte für Meeresschildkröten, die ihre Eier zwischen Juli und Februar legen. Möchtest du dich ein bißchen anstrengen, dann lohnt es sich, den Vulkan Cerro Negro zu besteigen. Der Blick von der Spitze ist großartig und mit einem Boogie-Board surft man schnell wieder hinunter.

Tag 5: León - Estellí (140 km)

Heute ist ein großer Teil unserer Strecke unbefestigt. Auf abgelegenen und sandigen Wegen fahren wir entlang eine Kette von verschiedenen Vulkanen. Es geht weiter nordwärts Richtung La Pancha, wo es schon hügelig wird. Hier ist motorisierter Verkehr eine Seltenheit. Wir waten durch den Fluss, zu dem Menschen und Tiere kommen, um sich abzukühlen. Während des Mittagessens in El Sauce genießen wir Gallo Pinto, das Nationalgericht aus Reis und Bohnen. Auf einer atemberaubenden Route auf einem guten Feldweg gelangen wir nach Estelí, berühmt für den Tabakanbau und die guten Zigarren.

Tag 6: Estellí - Somoto (135 km)

Wir folgen unserer Route auf schönen Landstraßen in Richtung des reizenden, aber staubigen Orts San Juan de Limay. Der Ort ist für seine Steinmetze bekannt, die meist Speckstein, aber auch harte Steine aus den Bergen in der Umgebung von Cerro Tipiscayan bearbeiten. Hier in der Umgebung findet man noch Felszeichnungen. Wir besuchen den wunderschönen Somoto-Canyon, eine der ältesten Felsformationen in Mittelamerika. Hier entspringt der längste Fluss Mittelamerikas, der Fluss Coco (oder Wangki).

Tag 7: Somoto - Jalapa (125 km)

Heute fahren wir in die abgelegene Bergregion im Norden. Hier sind wir abseits vom Tourismus in einer Landschaft unterwegs, die ein normaler Tourist nicht zu Gesicht bekommt. Über die gut befestigte Straße folgen wir einer Panorama-Route nach Telpaneca und San Juan del Rio Coco. Ab hier folgt ein abenteuerlicher Weg nach Susucayán. Unser Ziel heute ist Jalapa, dicht an der Grenze zu Honduras gelegen, wo wir in der besten Unterkunft im Dorf bleiben.

Tag 8: Jalapa – Matagalpa (225 km)

Wir verlassen Jalapa und fahren auf einer befestigten Straße die landschaftlich schöne Strecke nach Ocotal. Von Condega sind wir auf einer unbefestigten Strecke Richtung San Rafael del Norte unterwegs, eine der höchst gelegenen Städte Nicaraguas (1085 Meter), die von Kaffeeplantagen umgeben ist. Wir kommen an Jinotega vorbei und werden mittlerweile von Nebelwäldern umringt. Die durchschnittliche Temperatur beträgt hier nur 20 Grad, und es regnet 2600 mm jährlich. Also Fleece und Regenkleidung mitnehmen! Das Hotel liegt inmitten eines Naturschutzgebietes. Wer will, kann hier geführte Wanderungen mit dem deutschen Besitzer machen. Er erklärt auch den Kaffeeanbau und die Verarbeitung.

Tag 9: Matagalpa (100 km)

Wir machen heute eine Tagestour in der prächtigen Umgebung, und zwar um den Stausee Lago Apanas.

Unterwegs gibt es zum Mittagessen frischen Fisch aus dem See, der über einem Holzfeuer zubereitet wird. Aber selbstverständlich gibt es auch andere Möglichkeiten für einen Ausflug, z.B. zum eindrucksvollen Penas Blancas Massiv, Teil des Bosawas Biosphere Reservats. Du findest hier einen der höchsten Berge Nicaraguas (1745 Meter). Aber natürlich kannst du heute auch dein Motorrad stehen lassen und in der Umgebung wandern oder reiten, oder du besuchst das Städtchen Matagalpa mit dem Kaffee-Museum.

Tag 10: Matagalpa - Juigalpa (175 km)

Wir verlassen die Nebelwälder und Kaffeeplantagen und kommen in ein Gebiet mit Rodeos und Cowboys. Die Route schlängelt sich abwechselnd über kleine befestigte und unbefestigte Wege. Wir besuchen unterwegs einen farbenfrohen lokalen Markt. Unser Ziel ist heute das authentische Juigalpa. Diese kleine Stadt liegt auf einem Hochplateau mit Blick über das Tal, das von einem idyllischen Fluss durchschnitten wird.

Tag 11: Juigalpa – San Jorge (165 km)

Die Route von Juigalpa nach Granada ist sehr schön. Wir lassen die grünen Hügel hinter uns und fahren ins heiße Flachland. Wir sind unterwegs durch offene Felder auf schönen breiten Sandstraßen und überqueren mit der Fähre den Rio Tipitapa. Weiter geht es am Lago Nicaragua entlang nach Granada. Wie fahren an der Nordseite des Vulkans Mombacho vorbei. Da der Boden hier sehr fruchtbar ist, befindet sich dort eine Vielfalt an landwirtschaftlichen Anbauflächen. Wir verbringen die Nacht in dem am Lago Nicaragua gelegenen Hafenstädtchen San Jorge, von wo aus man den besten Blick auf die Insel Ometepe hat.

Tag 12: San Jorge - Ometepe (100 km)

Am frühen Morgen nehmen wir die Fähre zur Insel Ometepe. Diese wird von zwei Vulkanen geformt, dem Conceptiòn und dem Maderas, die miteinander verbunden sind. Die wunderschöne und relaxte Insel Ometepe bietet Möglichkeit für zahlreiche Aktivitäten. Du kannst je nach Wetterlage ein Kajak mieten und zu verschiedenen Inseln oder einem Flussdelta paddeln, oder du entscheidest dich für Radfahren, Wandern, Kitesurfen oder Reiten. Du kannst auch auf dem Motorrad die Insel umrunden, allerdings über einen unbefestigten und abenteuerlichen Weg. Einfach nichts tun und am Strand faulenzen ist auch eine Option.

Tag 13: Ometepe – San Juan del Sur (55 km)

Wir nehmen wieder die Fähre zum Festland und fahren ab Rivas auf einem guten unbefestigten Weg Richtung San Juan del Sur. An der Nordküste von San Juan del Sur erkunden wir einige wunderschöne Strände, wie zum Beispiel Playa Maderas. Diese Strände sind weltberühmt wegen ihrer guten Surfmöglichkeiten, trotzdem ist es hier sehr ruhig. Wir fahren zum Aussichtspunkt an der riesigen Christus-Statue, von wo aus wir einen schönen Blick über die Bucht haben. Wir übernachten mitten im Zentrum des bekanntesten Badeorts an der Pazifikküste Nicaraguas. Abends kannst du den berühmten Sonnenuntergang genießen. Eventuell in Kombination mit einem frischen Krebs und einem kalten Bier.

Tag 14: San Juan del Sur (100 km)

Heute haben wir viel Zeit, um auf kleinen Schotterstraßen die einsamen Strände südlich von San Juan del Sur zu entdecken. Wir lassen den Tourismus hinter uns und kommen in kleine, ruhige Fischerdörfer, wo das Leben noch sehr natürlich und einfach ist. Du teilst den Strand nur mit den Mitreisenden, einigen Fischern und Pelikanen. Wir befinden uns in der Nähe der Grenze zu Costa Rica. Südlich von San Juan del Sur befinden sich auch zwei wichtige Brutplätze von Meeresschildkröten, die zwischen Juli und Februar ihre Eier legen. Wenn du das Motorrad einen Tag stehen lassen möchtest, kannst du surfen, segeln, tauchen, angeln oder die Aussicht bei einer Canopty-Tour genießen.

Tag 15: San Juan del Sur - Granada (100 km)

Wir verlassen die Küste und bewegen uns in Richtung Granada. Wir geben die Motorräder ab und haben jetzt genügend Zeit, um die beeindruckende Stadt zu genießen. Granada wurde im Jahre 1524 gegründet und ist bis heute ein Juwel kolonialer Architektur. Hier gibt es zahlreiche restaurierte Kolonialgebäude, vom Bürgerhaus bis Kirchen und Kathedralen. Es ist schön, in dem Parque Central zu sitzen und das örtliche Leben zu betrachten. Hier gibt es auch die Möglichkeit, die letzten Souvenirs zu kaufen.

Tag 16: Schnupper noch einmal die Atmosphäre der Stadt, bevor du gegen Mittag zum Flughafen abfährst.

Tag 17: Ankunft in Deutschland.

Mehr Details über die Reise und darüber, was du mitnehmen sollst, steht im Handbuch, das du ca. 1 Monat vor der Abreise erhältst.

- Änderungen der Route kann an die jeweils aktuellen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden -