Peru - Inka-Motorradreise

Bei dieser Motorradreise durch das magische Peru erfahrt ihr nicht nur vieles über die Inkakultur sondern lernt auch die faszinierenden Landschaften des Landes hoch in den Anden kennen.

Preise

Preise
Motorradfahrer/-in: 4590,00
Sozius/Sozia 3995,00
Einzelzimmerzuschlag: 585,00
Motorrad Upgrade:
BMW F700: 500,00
BMW F800: 950,00
BMW R1200: 1300,00
Honda Africa Twin: 1000,00

Leistungen

Leistungen
Linienflug Frankfurt - Lima und zurück, andere Abflughafen auf Anfrage, ggf. Aufpreis
Flug Lima - Arequipa und zurück
Transfers Flughafen Arequia - Hotel und zurück
Hotelübernachtungen
Mietmotorrad
Mehrsprachiger Reisebegleiter
Begleitfahrzeug und Gepäcktransport
Mechaniker
Frühstück
Tagestour Machu Picchu ( inkl. Zug, Bus und Eintritt)
Reisesicherungsschein
Reisehandbuch
Nicht inklusive
Visum (Bei Ankunft am Flughafen von Lima bekommt man ein Gratis-Visum ausgestellt, das 4 Wochen gültig ist.)
Übrige Eintrittsgelder
Optionale Ausflüge
Eintritt Colca Canyon
Bootstour Titicaca See
Essen und Trinken
Benzin und Maut
Versicherungen
Taschengeld: 800 Euro (Dieser Betrag ist ein Hinweis, wie viel Geld Du für diese Reise benötigst. Es enthält Essen, Trinken, Souvenirs und optionale Ausflüge.)

Mehr Details

Mehr Details
Mindestzahl der Teilnehmer: 8
Maximale Anzahl der Teilnehmer: 12
Maximale Anzahl der Passagiere: 2
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Motorräder:
Während dieser Reise fahren wir mit Suzuki DR 650 ccm Motorrädern, Kawasaki KLR 650 oder gleichwertigen Motorrädern.
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Schwierigkeitsgrad der Reise:
Während dieser Reise fahren wir durch abwechslungsreiche Landschaften und somit durch verschiedene Klimazonen. Der erste Teil der Reise spielt sich zwischen der Küste und der Westseite der Anden ab. Hier befindet sich die trockenste Wüste der Welt, die Atapera Wüste. Es ist hier oft sehr heiß. Hinzu kommt, dass unsere Tage durchaus lang sind, da wir lange Strecken zurücklegen. Sobald wir in die Anden hineinfahren spielt der Höhenunterschied eine Rolle. Die Reise geht fast nur über Teerstraßen, nur ein Stück (40 Km) zum Colca Canyon ist unbefestigt aber nicht schwierig zu fahren.
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Motorradversicherung:
Eine Motorradversicherung ist nicht inkludiert und kann vor Ort gekauft werden. Kosten: 15 USD pro Tag (x 13 Tage): versichert sind Schäden an das Motorrad (bis min. 500 USD und max. 2500 USD Selbstbeteiligung) und Sachschäden an Dritten verursacht. Wenn du keine Versicherung nimmst dann wird eine Kautionszahlung in Höhe von 2.500,- USD per Kreditkarte (nur Visacard) oder bar in USD gefragt. Personenschäden zugefügt an Dritten ist bis max. 3500 USD gedeckt.
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Kleidung:
Pflicht ist ein Helm und eine warme Motorradjacke mit Schutz, Handschuhe und eine gute, stabile Motorradhose mit Schutz und hohe (Berg-) Schuhe. Es kann vor allem im Frühjahr und Herbst in den niedrigen Regionen sehr warm werden. Gleichzeitig ist es im Hochgebirge deutlich kälter. Eine Motorradjacke mit herausnehmbaren Futter ist hier sehr geeignet. In kälteren Teilen in den Bergen kann man auch extra Kleidung unter der Jacke tragen. Des Weiteren ist eine gute Sonnenbrille und ein Helm mit Visier als Schutz gegen den Staub nützlich. Die Regenzeit in Peru reicht von Dezember bis Februar. Wir organisieren die Reisen im Frühjahr oder Herbst und erwarten dann wenig Regen. In den Bergen kann man das Wetter aber schlecht voraussagen und daher ist es ratsam, wasserdichte Kleidung dabei zu haben.
Mobilität: Das Angebot ist nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Für nähere Informationen kontaktiere uns bitte.

Peru bietet viel: den tropischen Amazonas-Regenwald und die hoch verschneiten Andengipfel, wunderschöne Strände und ausgedehnte Wüsten. Dies alles erlebt man mit dem Motorrad.

Unsere Reise beginnt in der kolonialen Stadt Arequipa, von wo aus wir ins Andengebirge hinauf fahren. Danach geht es über den Panamericana entlang der Küste gen Norden. Wir unternehmen einen Rundflug über die mysteriösen Nasca-Linien und schlafen in einer echten Oase in der Wüste.

Über einen wunderschönen Weg mit mehr als 1000 Kurven überwinden wir 4800 Meter bis zu den verschneiten Gipfeln der Anden. Vom herrlichen Cusco aus besuchen wir die verborgene Inkastadt Machu Picchu. Abschließend machen wir eine Bootsfahrt auf dem höchst gelegenen See der Welt, dem Titicacasee.

PROGRAMM:

Tag 1 - Abreise Deutschland

Abflug ab Deutschland.

Tag 2 - Ankunft Arequipa (2350 M)

Du kommst am Flughafen in Lima an und fliegst weiter nach Süden, Richtung Arequipa. Dort wirst du vom Flughafen abgeholt und zu einem Hotel außerhalb des Stadtzentrums gebracht. Der Reiseleiter wird dort Informationen zur Reise geben. Am Mittag kannst du eine Tour durch die prächtige koloniale Stadt machen. Schön ist der zentrale Platz mit seiner großen Kathedrale und dem alten Frauenkloster, Santa Catalina. Im Gewirr der kleinen Straßen lebt noch immer eine feste Gemeinschaft von Nonnen. Natürlich kannst du auch die berühmten Eis-Mumien besuchen. Abends können wir auf einer der vielen gemütlichen Terrassen rund um den zentralen Platz essen.

Tag 3 - Arequipa - Colca Canyon (3600M)/ (260 km)

Heute ist unser erster Fahrtag. Der größte Teil geht über eine gut asphaltierte Straße. Langsam, aber sicher geht es in die Höhe durch eine sich ständig verändernde Landschaft. Wir fahren über einen Pass von 4910 Metern und sind weit über der Baumgrenze hoch in den Anden. Vom Pass aus haben wir Blick auf acht Vulkane. Der Pass heißt "Mirador de los Andes" (der Blick über die Anden). In Chivay biegen wir ab und fahren ein Stück Schotterstraße. Wir fahren ca. 40 km zum Colca Canyon, unserem Zielort. Auf dem Weg werden wir viele "Vikunjas", eine Art Kamel, sehen und den ersten traditionellen Inka-Dörfern begegnen. Der Colca Canyon ist der zweit tiefste Canyon der Welt und mehr als doppelt so tief wie der Grand Canyon.

Tag 4 - Colca Canyon - Atico (50M)/ (380 km)

Am frühen Morgen fahren wir zuerst zum Aussichtspunkt "Cruz del Cóndor"; ein Ort, an dem wir den majestätischen Andenkondor mit einer Flügelspannweite von 3 Metern sehen können. Sie profitieren vom aufsteigenden Wind, um emporzusteigen. Ein beeindruckendes Spektakel! Dann geht es wieder runter Richtung Küste, aber wir halten erst noch einmal an, um den Blick über den Colca Canyon zu genießen. Auch heute gibt es wieder eine sehr abwechslungsreiche Landschaft. Von den unwirtlichen Hochanden, wo wir oberhalb der Baumgrenze starten, fahren wir durch den grünen Teil in das warme Wüstengebiet an der Küste. Am Ende des Nachmittags erreichen wir die Küstenstadt Atico, wo wir die Nacht verbringen.

Tag 5 - Atico – Nasca (580M) / (260 km)

Nach dem langen Tag gestern folgt heute eine kürzerer und leichter Tag nach Nasca. Wir folgen unserem Weg nordwärts über den Pan Americana Highway. Wir fahren viele Kilometer direkt durch den trockensten Teil des Landes. Dies ist die Wüste, wo sich auch die mysteriösen Nasca-Linien befinden. Dieser Teil von Peru zeigt den großen Klimakontrast, der in dem Land herrscht. Es ist der trockenste Ort der Welt, in dem es schon seit 500 Jahren nicht geregnet hat. Mittags besteht die Möglichkeit einen Rundflug über die Nasca Linien zu machen.

In dieser Wüste finden Sie auch die berühmten Nasca Linien. Diese Bilder sind immer noch ein großes Rätsel und stammen aus der Zeit vor den Inkas. Die Linien sind manchmal Dutzende von Kilometern gerade, andere sind in Form von riesigen Tieren. Es ist möglich, einen Teil dieser Linien von einem Aussichtsturm aus zu sehen, aber angesichts der enormen Größe dieser Linien sind sie am besten aus einem Flugzeug zu sehen. Wenn es das Wetter zulässt, besteht die Möglichkeit bei der Ankunft im Dorf Nasca, optional am Nachmittag oder Morgen, einen Rundflug über die Nasca-Linien zu machen. Aufgrund der Hitze ist es normalerweise besser, den Flug so früh wie möglich am Morgen zu machen, da sonst die Luft zu dunstig wird.

Tag 6 - Nasca - Chalhuanca (2900 M) / (340 km)

Wir gelangen über die Hauptstraße Richtung Cusco. Diese tolle Route steigt von Meeresniveau bis auf ca. 4200 Meter und ist mit einer starken Klimaveränderung verbunden. Die unendlichen Kurvenwege zeigen dir auf wunderschöne Art und Weise den Übergang der trockenen Sandwüste über grüne Täler zum kahlen Felsengebirge der hohen Gipfel. Im staubigen und verlassenen Dorf Puquio wirst du zwischen all den einheimischen Inkas ein selten gesehener Tourist sein. Die Fahrt nach Abacay ist vielleicht noch spektakulärer als die Fahrt am Morgen. Über hunderte Kurven gelangen wir zu einer wunderschönen Ebene auf ca. 4000 m Höhe mit glasklaren Seen, in denen Flamingos leben. Auch werden wir hier vielen Lamas begegnen.

Tag 7 - Chalhuanca - (Cusco 3400 M) / (370 km)

Nach einen frühen Frühstück brechen wir auf, fahren über Abacay wieder in die Berge hinauf, um einen Pass zu überqueren. Hunderte Haarnadelkurven erwarten uns. Am Mittag kommen wir dann in einer der schönsten Städte Südamerikas in Cusco an, der Hauptstadt der Inkas. Am beeindruckenden Platz "Plaza des Armas" stehen zwei koloniale Kirchen und von den Balkons der Restaurants hat man eine herrliche Aussicht auf das Zentrum.

Tag 8 - Cusco – Verbleib

Du hast den ganzen Tag Zeit, um über die vielen Märkte und durch kleine Gassen entlang der kolonialen Gebäude zu schlendern. Besonders bemerkenswert ist, dass Teile der alten Inka-Gebäude noch gut sichtbar sind. Große Teile der antiken Inka-Tempel und Paläste sind erhalten geblieben. So können wir immer noch sehen, wie einzigartig der Baustil der Inkas ist. Auch das alte Zentrum ist seit der Inka-Zeit unverändert geblieben. Etwas außerhalb der Stadt befindet sich das sehr gut erhaltene Inka-Fort Sacsayhuaman. Von dieser Festung hat man einen schönen Blick über Cusco. Du kannst Sacsayhuaman mit dem Motorrad oder mit dem Taxi erreichen. Abends kannst Du die stimmungsvollen Restaurants, Irish Pubs oder Nachtclubs besuchen.

Tag 9 - Cusco – Ollantaytambo (2850 M) / (120 km)

Wir fahren von Cusco durch das Heilige Tal der Inkas. Bevor wir ankommen, müssen wir erst einen Pass von 4750 Meter überqueren. Danach geht es nur noch bergab, bis wir uns im dichten Dschungel befinden und die Grillen um uns hören. Hier beginnt der Amazonas Regenwald. Unterwegs können wir noch einige Inka Ruinen besuchen. Wir übernachten im Dorf Ollantaytambo.

Tag 10 - Ollantaytambo - Tagesausflug Machu Picchu

Früh am Morgen steigen wir in den Zug. Dieser fährt entlang von Bergschluchten und dem Amazonas in Richtung Aqua Calientes. Dieser kleine Ort am Fuße der Ebene, wo sich Machu Picchu befindet, ist nur mit dem Zug durch den Dschungel zu erreichen. Mit dem Bus kann man über viele Haarnadelkurven zum Gipfel gelangen. Machu Picchu ist die alte Inkahauptstadt mitten im Dschungel, die schönste und am besten erhaltene Erinnerung an die Kultur der Inkas. Die Spanier haben sie nie gefunden. Es ist fantastisch, hier umher zu wandern oder mehr von den lokalen Guides zu erfahren. Es gibt auch die Möglichkeit, eine steile Wanderung zum Gipfel des Berges hinter der Stadt zu unternehmen. Von dort hat man eine wunderschöne Aussicht.

Tag 11 - Ollantaytamba - Quince Mil (630 M) / (275 km)

Heute geht es mit dem Motorrad weiter. Über eine spektakuläre Route fahren wir von den Anden in den Dschungel des Amazonas-Tieflandes ab. Es ist wahrscheinlich eine der speziellsten Routen, die du je gefahren bist. Quince Mil ist ein typisches tropisches Amazonas-Dorf mit einer völlig anderen Atmosphäre als die Städte im Hochland oder an der peruanischen Küste. Wir übernachten in einem kleinen Familienhotel im Dschungel mit einer entspannten Atmosphäre.

Tag 12 - Quince Mil - Juliaca (3800 M) / (410 km)

Ein weiterer besonderer Fahrtag, es geht bergauf zu den mächtigen Anden. Die ersten 100 Kilometer fahren wir durch das eher flache Amazonas-Gebiet, aber dann beginnt der Aufstieg. Die Aussicht ist wunderschön. Wir werden einen Halt in Macusani machen, das auf einer Höhe von 4350 Metern liegt: Ein Anstieg von fast 4 km. Nach Macusani geht es etwas bergab, und man fährt über den "Altiplano", das Hochplateau der Anden, in die Stadt Juliaca, wo man gegen Ende des Nachmittags ankommt.

Tag 13 - Juliaca - Puno (3850 M) / (80 km)

Eine kurze Tour zur Hafenstadt Puno, welche am höchst gelegenen See der Welt liegt. Unterwegs werden wir anhalten, um einen alten Friedhof von Inkas und Pre-Inkas, Sillustani, zu besichtigen. Dies ist ein sehr schön gelegener Ort mit wundervollen Ausblicken. Der Titicacasee, der über die Grenze bis zum Nachbarland Bolivien reicht, liegt auf ca. 3800 Meter Höhe und bedeckt eine Oberfläche so groß wie ein Viertel der Niederlande. Hier kannst du eine Bootsfahrt machen und die Inseln (schwimmende Schilf-Eilande) der Uros-Indianer besuchen. Es ist auch möglich, eine Motorradtour entlang des Sees zu machen.

Tag 14 – Puno - Arequipa (2350 M) / (270 km)

Unser letzter Fahrtag. Der erste Teil geht über dem ziemlich flachen Altiplano. Dann fahren wir durch den niedrigen Teil der Anden und durch die Berge zurück nach Arequipa. In einem der lebhaften Cafés am Platz können wir noch einmal unsere vielen Eindrücke austauschen.

Tag 15 - Arequipa - Abreise

Heute fliegen wir von Arequipa nach Lima und dann nach Deutschland.

Tag 16 - Deutschland– Ankunft