MaKaGoMa

Die Reise führt Euch in einen Teil Indiens, der von den meisten Anbietern von Motorradreisen unverständlicher Weise recht stiefmütterlich behandelt wird und auch von uns bislang weitgehend unbeachtet blieb. Das soll nun ein Ende haben.

Preise

Preise
Fahrer im Doppelzimmer: €2.750,00
Sozia im Doppelzimmer: €2.500,00
Einzelzimmerzuschlag: €400,00

Leistungen

Leistungen
16 x Übernachtung im Hotel
15 x Frühstück
15 x Abendessen
Mietmotorrad: Wir stellen jedem von Ihnen für die Zeit der Reise und das vorgesehene Reiseprogramm ein Motorrad der britisch-indischen Traditionsmarke Royal Enfield zur Verfügung.
Betriebsstoffe (Benzin/Öl): Benzin und Öl für die festgelegte Tour sowie anfallende Straßenzölle werden übernommen.
Begleitfahrzeug: Ab einer Gruppengröße von vier Selbstfahrern steht ein Begleitfahrzeug für das Gepäck zur Verfügung.
Mechaniker-Service
Reiseführung: Jede Tour wird von einem deutsch- oder englischsprachigen Reiseführer begleitet.
Sonstige Reisekosten: Wir übernehmen alle Eintrittsgelder für Besichtigungen, die im Reiseprogramm vorgesehen sind. Spezielle Gebühren für die Benutzung von Foto- bzw. Videokameras sind davon ausgeschlossen.
Flughafentransfers in Indien: Bei Ankunft werden Sie am Zielflughafen in Mumbai abgeholt und zum Hotel gebracht. Bei der Abreise bringen wir Sie auch wieder rechtzeitig zum Flughafen zurück.
Nicht inklusive
Alles, was nicht unter Leistungen angegeben ist
Alle Preise verstehen sich exklusive Flüge und Reiseversicherung
Reiseversicherungspaket: Reise-Rücktrittskosten-Versicherung Urlaubsgarantie (Reiseabbruch-Versicherung) Reise-Krankenversicherung Notfall-Versicherung Reise-Unfallversicherung Reisegepäck-Versicherung
Einzelbelegungszuschlag: Indische Hotels verfügen fast ausnahmslos über Doppelzimmer. Trotzdem ist es möglich, die Zimmer einzeln zu belegen. Die dafür berechneten Aufschläge entnehmen Sie bitte den Preislisten der jeweiligen Tour.
Visagebühren
Getränke: Getränke sind nicht im Reisepreis enthalten.
Trinkgelder: Trinkgelder werden in Indien ganz groß geschrieben. Es ist selbstverständlich, dass man dem Kellner und dem Hotelboy ein paar Rupien zusteckt.

Mehr Details

Mehr Details
Gesamtstrecke: ca. 2350 km
Tagesetappen vor Ort: ca. 40 - 340 km (außer An- und Abreise-Etappen)
Straßenzustand: Asphalt in durchweg gutem Zustand, wenig Kurven
Fahrkönnen: Schwierigkeitsgrad liegt bei leicht bis mittel
Klima: Tropisches Klima, die Temperaturen steigen auf bis zu 34 Grad Celsius. Zu Niederschlägen kommt es in dieser Zeit im Regelfall nicht.
Hotels: Sie schlafen in guten, gepflegten indischen Mittelklasse-Hotels in Doppelzimmern mit Dusche oder Badewanne und WC.
Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen. Wenn die Mindestteilnehmerzahl bis 6 Wochen vor Reisebeginn nicht erreicht wurde, erstatten wir Ihnen in diesem Fall die angezahlten Beträge.
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Hinweise:
Flüge: Bitte berücksichtigen Sie bei der Buchung der Flüge, dass der erste Reisetag der Abflug-, und der letzte Reisetag der Rückflugtag ist.
Versicherung: Ein komplettes Reiseversicherungspaket gibt es bei der HanseMerkur je nach Reisepreis schon für etwa 100 €. Alle Informationen finden Sie hier: HanseMerkur Gerne schließen für Sie eine Reiseversicherung bei der HanseMerkur Reiseversicherung ab.
Visum: Sie benötigen für die Teilnahme an einer „Wheel of India“-Reise ein Touristenvisum mit 6-monatiger Gültigkeit oder das neue eTV. Das Visum gilt ab dem Tag der Ausstellung. Der Reisepass muss noch 6 Monate nach Ende der Reise gültig sein.
Impfungen: Generell wird empfohlen, sich gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Hepatitis A und Typhus impfen zu lassen.
Halbes Doppelzimmer: Einzelreisenden bieten wir die Möglichkeit, ein Doppelzimmer mit einem anderen Reisenden zu teilen. Wenn zum Zeitpunkt Ihrer Buchung kein „halbes“ Doppelzimmer zur Verfügung steht, berechnen wir den Einzelzimmerzuschlag. Sie erhalten diesen von uns erstattet, sobald sich ein Doppelzimmer-Partner findet.
Einzelzimmerbelegung ist bei Aufpreis möglich. Die Einzelzimmerzuschläge finden Sie bei den Tourenbeschreibungen.
Mobilität: Das Angebot ist nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Für nähere Informationen kontaktiere uns bitte.

Die Reise führt uns durch vier Staaten Indiens. Sie beginnt in Maharashtra, geht weiter nach Karnataka, von dort nach Goa und zurück nach Maharashtra. Auf der Karte könnt Ihr den Verlauf genau nachvollziehen.

Sie verbindet das Erleben unterschiedlicher Landschaften, mit zahlreichen kulturellen Highlights. Daneben erlaubt sie einen Einblick in die Lebensweise des ländlichen Indiens.

Die fahrerischen Anforderung sind nicht besonders hoch, wenn auch einige Strecken lang und somit anstrengend sind, und auf den Bergstrecken durch die Western Ghatts einiges an Kurven auf Euch wartet.

Tourablauf

1

Anreise

Zielflughafen ist Mumbai. Heute startet Euer Flug nach Mumbai, ehemals bekannt unter dem Namen Bombay. Irgendwann in der Nacht werdet Ihr indischen Boden betreten, und dann kann das Abenteuer beginnen.

Übernachtung in Mumbai

2

Ein Tag in Mumbai

Nach ein paar Stunden Schlaf und einem guten Frühstück werden wir die Gelegenheit nutzen, ein wenig durch Mumbai zu schlendern. In der Nähe unseres Hotels befinden sich einige bekannte Sehenswürdigkeiten, die sich gut zu Fuß erreichen lassen.

Übernachtung in Mumbai

3

Fahrt nach Nashik (ca. 220 km)

Nach ein paar Stunden Schlaf und einem guten Frühstück werden wir zunächst nicht die Motorräder sondern ein der Gruppengröße entsprechendes Fahrzeug besteigen und nach Nashik chauffiert werden. Nach den Erfahrungen der ersten MaKaGoMa-Tour im Februar 2019 haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Der Verkehr in Mumbai ist so heftig, dass wir keinem zumuten wollen, sich Stunden lang durch dieses Chaos zu quälen.

Kurz nach Mittag werden wir Nashik erreichen und noch ausreichend Zeit haben, diese interessante Stadt zu erkunden. Wir werden uns zu den Ghatts begeben, wo zur Kumbh Mela Millionen gläubige Hindus aus aller Welt ein reinigendes Bad im heiligen Fluss Godavari nehmen. Die nächste Kumbh Mela in Nashik wird 2027 stattfinden. Aber auch jetzt versammeln sich täglich viele Gläubige an diesem Ort.

Später werden wir die Motorräder in Augenschein nehmen und ein wenig über den indischen Verkehr philosophieren. Aber keine Angst. Was auf den ersten Blick wie völlig undurchschaubares Chaos wirkt, wird schon bald seine Bedrohlichkeit verlieren, und schon nach wenigen Stunden werden wir im Meer von Trucks und Bussen, Autos und Motorrädern, Fahrradfahrern und Fußgängern und nicht zu vergessen Kühen, Hunden und Ziegen mitschwimmen wie ein Fisch im Wasser.

Übernachtung in Nashik

4

Fahrt nach Ellora (ca. 195 km)

Die nächsten beiden Tage werden uns zu einigen der bedeutendstes Beispielen indischer Sakralkunst führen, nach Ellora und Ajanta

Unser Hotel in Ellora liegt nur wenige Schritte von dem Tempelbezirk entfernt. Hier finden wir einige bedeutende buddhistische und hinduistische Höhlentempel, aber vor allem können wir hier ein Bauwerk bestaunen, dass in dieser Dimension einzigartig auf der Welt ist, den Kailasch Tempel.

Fünf Generationen haben an diesem Bauwerk gearbeitet. Der Tempel wurde in Gänze aus einem Felsmassiv gehauen und von oben nach unten gestaltet. Alleine die Kommunikation über einen so langen Zeitraum ist ein Meisterwerk, ganz zu schweigen von der architektonischen und künstlerischen Leistung.

Übernachtung in Ellora

5

Tagesausflug nach Ajanta (ca. 205 km)

In einem U-förmigen Tal in der Nähe des kleinen Örtchens Ajanta lebten vom 2. bis zum 8. Jahrhundert buddhistische Mönche in völliger Abgeschiedenheit. Sie schufen eine der meistbesuchten historischen Kultstätten Indiens. In der Anlage befinden sich 29 Höhlentempel in unterschiedlichem Fertigungsgrad. Diese wurden teils für religiöse Zeremonien genutzt, teils aber auch als Wohnstätten für die Mönche. Seit 1983 ist Ajanta bei der UNESCO als Weltkulturerbe verzeichnet.

Übernachtung in Ellora

6

Fahrt nach Solapur (ca. 340 km)

Die nächsten beiden Tage sind echte Enfield-Tage. Es liegen knapp 600 Kilometer vor uns, und wir können uns auf indisches Biken vom Feinsten freuen. Zwar werden wir kaum einen Geschwindigkeitsrausch erleben, und gelegentlich sowohl den Zustand der Straßen als auch das Verhalten der indischen Verkehrsteilnehmer verwünschen, aber unter dem Strich wird es ein Genuss sein, über die Weiten der Hochebene des Deccan zu cruisen.

Übernachtung in Solapur

7

Fahrt nach Badami (ca. 220 km)

Am Nachmittag erreichen wir nach zwei tollen Fahrtagen unser nächstes Ziel, Badami. Auch in Badami finden wir eindrucksvolle Tempel und Höhlentempel, die unterschiedlichen historischen Epochen zugeschrieben werden. An den Ufern eines sehr schön gelegenen Sees kann man Abstand gewinnen, vom lauten und teils hektischen Treiben des indischen Alltags.

Übernachtung in Badami

8

Besichtigung Badami und Pattadakal (ca. 40 km)

In Pattadakal, das wir heute im Rahmen eines Tagesausflugs besuchen, finden wir eine Art Experimentierfeld für südindische Tempelarchitektur. Auch für den großen Kailasch-Tempel in Ellora standen die Versuche in Pattadakal Pate.

Ebenso eindrucksvoll wie die Tempelanlagen ist der Ort selbst. Dem aufmerksamen und zurückhaltenden Beobachter bieten die ausgesprochen freundlichen Menschen einen Einblick in ihr tägliches Leben. Besonders Fotografen kommen auf ihre Kosten.

Übernachtung in Badami

9

Fahrt nach Hampi (ca. 140 km)

Nach einer nur kurzen Fahrt durch das ländliche Indien erreichen wir Hospet. Hier befindet sich unser Hotel. Wer möchte, kann schon heute einen Ausflug nach Hampi machen, oder aber durch die Stadt bummeln und den Besuch von Hampi auf morgen verschieben.

Übernachtung in Hampi

10

Besichtigung Hampi

Im 16. Jahrhundert war Hampi die Hauptstadt des Königreichs Vijayanagar, das fast den gesamten Süden des indischen Subkontinents beherrschte. Heute ist Hampi ein riesiges Areal, das zum einen landschaftlich, zum anderen als Kulturstätte seine Besucher begeistert.

Das gesamte Areal, das sich über viele Kilometer erstreckt, ist übersäht mit riesigen Felsbrocken. Es sieht so aus, als hätten hier in langer Vorzeit Giganten mit den Felsen wild um sich geworfen.

Inmitten dieser rauen Landschaft liegen teils verborgen unter den Felsen, teils in der offenen Ebene zahlreiche Tempelanlagen, die allesamt aus der Zeit der Vijayanagar-Herrscher stammen.

Übernachtung in Hampi

11

Fahrt nach Goa (ca. 330 km)

Heute liegt wieder ein langer Fahrtag vor uns. Über 300 Kilometer trennen uns von der Küste am Arabischen Meer. Es geht nach Goa, in die ehemalige Hippie-Kolonie. Unser Hotel liegt nur wenige hundert Meter vom Strand entfernt, und sicherlich wird jeder nach Ankunft als erstes ein erfrischendes Bad in den Meeresfluten nehmen. Wer es geruhsamer angehen lassen will, kann sich auch am hoteleigenen Pool nieder-, und den Tag mit einem kühlen Kingfisher Bier ausklingen lassen

Übernachtung in Colva Beach / Salcette

12

Ein Tag in Goa

Heute entscheidet Ihr. Wer sich von den Strapazen der letzten Tage erholen will, kann den Tag einfach abhängen. Gelegenheiten zur Einkehr gibt es mehr als genug. Der schöne Strand lädt ein zum Sonnenbaden, die zahlreichen Geschäfte locken zum Shoppen und sowohl der Pool als auch das Meer bieten Gelegenheit zu einem erfrischenden Bad.

Wem der Sinn mehr nach Aktivität steht, der kann sich aufmachen und Goa mit dem Bike erkunden. Er und sie werden sehen, dass die Hinterlassenschaften der Portugiesen in Form leuchtend weißer Kirchen überall in Goa zu entdecken sind. Die Landschaft, satt grüne Reisfelder, dichte Wälder und Kokosplantagen sind eine Wohltat für die Augen und fürs Gemüt, nach den Tagen durch die eher trockenen Flächen des Hochlands des Dekkan.

Übernachtung in Colva Beach / Salcette

13

Fahrt nach Kholapur (ca. 245 km)

Wir verlassen Goa, und nun folgen drei Tage durch die Western Ghatts, und das bedeutet Bergfahrten vom feinsten. Hier haben unsere Enfields noch mal die Gelegenheit, sich von ihrer besten Seite zu zeigen und zu beweisen, dass sie das für Reisen durch Indien ideale Transportmittel sind.

Übernachtung in Kolhapur

14

Fahrt nach Panchgani (ca. 160 km)

Hierher fliehen die Menschen aus Mumbai, wenn die Hitze in der Megametropole und die Luftverschmutzung unerträglich werden. Wir werden an diesem Ort etwas erleben, was in Indien so gut wie unbekannt ist: Ruhe. Keine hupenden Autos, keine plärrende Lautsprecher an Tempeln und Moscheen, einfach nur friedliche Ruhe und ein gigantischer Blick in ein weites Tal.

Übernachtung in Panchgani

15

Fahrt nach Mumbai (ca. 250 km)

Noch ein wunderschöner Fahrtag und wir erreichen das Zeil unserer Reise, Mumbai. Wir werden die Motorräder allerdings einige Kilometer vor Mumbai abstellen und uns wieder die letzten Kilometer in die Stadt chauffieren lassen.

Übernachtung in Mumbai

16

Ein Tag in Mumbai

Nun steht uns noch ein Tag zur Erkundung Mumbais zur Verfügung. Diesen Tag kann jeder nach seinem Geschmack gestalten. Man kann entweder in der Stadt selbst bleiben oder auch mit dem Schiff nach Elephanta fahren und dort einige weitere Höhlentempel besuchen. Ich möchte allerdings warnend anmerken, dass nach Ajanta und Ellora sowie Badami die Höhlen auf Elephanta eher bescheiden sind. Die Bootsfahrt allerdings macht richtig Spaß.

Übernachtung in Mumbai

17

Heimflug

Und damit geht auch diese Reise zu Ende. Wenn es Euch gefallen hat, dann kommt doch wieder mit uns nach Indien. Es gibt noch genug zu erkunden. Vielleicht im Rajputenstaat Rajasthan, oder im tropisch-exotischen Süden des Landes, oder auch in den Höhen des Himalaya. Indien hat viele Gesichter.