Bolivien Abenteuer

Unglaubliche Motorradreise durch den Wilden Westen Boliviens

Preise

Preise
- Preise 05.05.2020
Motorradfahrer/in: €3.690,00
Sozius/Sozia: €2.150,00
Einzelzimmerzuschlag: €490,00
- Preise 06.10.2020
Motorradfahrer/in: €3.990,00
Sozius/Sozia: €2.450,00
Einzelzimmerzuschlag: €490,00

Leistungen

Leistungen
Transfers Flughafen Santa Cruz - Hotel und zurück
Alle Hotelübernachtungen beim Ausflug Altiplano einfach
4x4 Ausflug Altiplano Volpension
Mietmotorrad
Benzin
Mehrsprachiger Reisebegeleiter auf dem Motorrad
Begleitfahrzeug und Gepäcktransport
Mechaniker
Reisesicherungsschein
Reisehandbuch
Nicht inklusive
Alles, was nicht unter Leistungen angegeben ist
Linienflug Deutschland - Santa Cruz und zurück, wir können behilflich sein
Eintrittsgelder
Optionale Ausflüge
Essen und Trinken
Auslandskranken- und Unfallversicherung inkl. Rücktransport
Reiserücktrittsversicherung

Mehr Details

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Motorräder: Während dieser Reise fahren wir auf Suzuki DR 650 ccm Motorrädern .
Tourcharakter: Wir fahren 2300 Kilometer, davon 40% off Road. Die Tour ist ein Motorradabenteuer für diejenigen, die keine Angst haben den Asphalt zu verlassen. Während der Reise durch Bolivien fahren wir sehr abwechslungsreicher Strecken. Manchmal geht es über gute Teerstraßen, über Sand, durch heißes Flachland, über Steine, oder über 4000 Meter Höhe Berge. Die Tagestouren sind gut machbar und meistens besteht genügend Zeit und Möglichkeit, unterwegs anzuhalten, Bilder zu machen oder Dörfer zu besuchen. Diese Strecken sind ohne Offroad Erfahrung manchmal schwierig zu fahren. Offroad Erfahrung ist also notwendig. Ein Offroad Basistraining ist als Vorbereitung sehr nützlich. Dabei lernt man nämlich, wie man am besten mit dem Motorrad im Gelände umgehen kann. Es wird sicherlich Dein Fahrvergnügen vergrößern. Die Motorräder sind handliche Enduros, perfekt für die unbefestigten Strecken. Diese Tour ist nicht geeignet vor Anfänger. Wir starten aber die Tour langsam und auf asphaltierten Straßen. Der erste Tag ist ein Lern- und Anpassungstag.
Klima: Das Klima in Bolivien ist je nach Landstrich unterschiedlich und weist verschiedene Klimazonen auf. Je nach Lage und Höhe der jeweiligen Region variieren die Temperaturen und Niederschlagsmenge. Das Wetter in Bolivien kann ziemlich unvorhersehbar sein. Wir touren in der Trockenzeit von April bis November. Der beste Monat für Touren in die Wüste des Hochplateaus (Altiplano 4.200 - 5.800 m Höhe) ist der November.
Bekleidung: Ein Helm ist Pflicht, ebenso wie Schutzbekleidung mit Protektoren, gute Handschuhe und Stiefel oder festes Schuhwerk. Es kann in den niedrigen Regionen sehr warm werden. Gleichzeitig ist es im Hochgebirge deutlich kälter. Eine Motorradjacke mit herausnehmbaren Futter ist hier sehr geeignet. In kälteren Teilen in den Bergen kann man auch extra Kleidung unter der Jacke tragen. Des Weiteren ist eine gute Sonnenbrille und ein Helm mit Visier oder einen offenen Endurohelm mit einer Schutzbrille als Schutz gegen den Staub nützlich. Es ist ratsam, wasserdichte Kleidung dabei zu haben.
Reisedokumente / Visum: Für diese Reise brauchst du einen gültigen Internationaler Führerschein und einen Reisepass, der grundsätzlich 6 Monate über die Reise hinaus gültig ist. Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen rein touristischen Aufenthalt in Bolivien kein Visum. Grundsätzlich kann bei der Einreise von allen Reisenden die Vorlage eines Gelbfieber-Impfzertifikats verlangt werden.
Versicherung: Das Motorrad hat eine Grundhaftpflichtversicherung namens SOAT. Dies deckt nur die medizinischen Kosten und keine Materialkosten. Bei Schäden am Fahrzeug, verursacht durch Eigenverschulden, müssen die Materialkosten durch den Verursacher getragen werden. Eine Auslandskranken- und Unfallversicherung inkl. Rücktransport ist Pflicht.
Mobilität: Das Angebot ist nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Für nähere Informationen kontaktiere uns bitte.

Es ist, als ob du durch die Geschichte Boliviens fährst wen wir anfangen mit La Ruta del Che, das Gebiet an der östlichen Seite der Anden wo der Argentinische Guerilla Che Guevara eine Revolution entfachen wollte. Durch die Berge fahren wir nach Sucre mit der wunderschönen weißen Innenstadt. Sie ist die eigentliche Hauptstadt von Bolivien. Auch wird unsere Karawane den einheimischen Markt von Tarabuco besuchen. Danach geht es weiter nach Potosi, die höchst gelegene Stadt der Welt und um seine Silberminen bekannt.

Ein weiterer Höhepunkt der Reise ist Salar de Uyuni, die größte Salzpfanne der Erde und nicht zu vergessen der in der Nähe gelegene Eisenbahnfriedhof. Nach der weißen Wüste folgen wir den Hufspuren von Butch Cassidy und The Sundance Kid, die Gringos Pistoleros die im kleinen Ort San Vincente ruhmlos an ihr Ende kamen. Ab Tupiza, eine Stadt an der Grenze mit Argentinien, fahren wir nach Tarija eine wunderschöne Stadt mit schönen Plätzen und herrlichen Weinen.

Wir fahren 2300 Kilometer, wovon 40% Offroad. Die Wild- Wild- West Tour ist ein herausforderndes Motorradabenteuer für diejenigen, die keine Angst haben den Asphalt zu verlassen. Der Offroad Teil ist zwar herausfordernd, jedoch nie zu lange und für jeden geübten Motorradfahrer gut zu fahren.

TAG 1 - ABFLUG DEUTSCHLAND ‍

Abflug

TAG 2 – ANKUNFT SANTA CRUZ - SAMAIPATA ‍

Wir holen dich vom Flughafen Viru Viru in Santa Cruz ab und fahren zum wundervollen Städtchen Samaipata, dass auf 1600 Metern Höhe liegt und ein herrliches Klima hat. Dort checken wir in einem komfortablen Hotel ein und verbringen dort den Rest des Tages um uns von der langen Reise zu erholen. Falls dein Flug zu spät ist wirst du in Santa Cruz übernachten.

Höhe 1650 M

TAG 3 - SAMAIPATA - VERBLEIB ‍

Den Tag in Samaipata fangen wir mit einem Briefing an. Da werden wir uns vorstellen und Sachen besprechen wie, verkehrssicher fahren, die Route, örtliche Verkehrsregeln usw. Um uns an die Motorräder zu gewöhnen fahren wir zu den Überresten der alten Inka-Stadt El Fuerte, sie gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.

TAG 4 - SAMAIPATA – LA HIGUERA ‍ (175 km)

In einem ruhigen Tempo fahren wir die 175 Kilometer zu dem auf 1900 Metern gelegenen Bergdorf La Higuera. Die Hälfte dieser Strecke ist off Road.Es gibt an diesem Tag viel zu sehen, deshalb werden wir am frühen Morgen losfahren, halten zuerst in Vallegrande an um die Wäscherei des Senor de Malta Krankenhauses zu besuchen. Dort wurde die Leiche des Ernesto Che Guevara wie eine Trophäe an die Weltpresse gezeigt. Nach der Mittagspause fahren wir weiter nach La Higuera dem Ort an dem Che gefangen genommen und später exekutiert wurde. Mit etwas Glück sehen wir hoch in der Luft Kondore, die größten Vögel der Erde. Am Ende dieser schönen Fahrt kommen wir am späten Nachmittag in La Higuera an.

Höhe 1900 M – 50 % Offroad

TAG 5 - LA HIGUERA – VILLA SERRANO (120 km)

Die heutige Fahrt führt uns nach Villa Serrano, ein Dorf auf 2100 Metern Höhe. Den ganzen Tag fahren wir off Road mit links von uns, den Rio Grande. Zuerst aber besuchen wir das alte Schulgebäude wo Che exekutiert wurde und das heute als kleines Museum fungiert. Mitten auf der Brücke über dem Rio Grande werden wir picknicken und wenn es möglich ist können wir dort auch im Rio Grande baden. Am Nachmittag kommen wir in Villa Serrano an wo die größte Charango der Welt ausgestellt ist. Die Charango ist eine kleine doppelte Gitarre mit 5 Saiten. Sie ist sehr schwierig zu bespielen.

Höhe 2100 M – 100 % Offroad

TAG 6 - VILLA SERRANO - SUCRE (190 km)

Die Karawane fährt in Richtung Sucre, dass in 2700 Metern Höhe gelegen ist. Ein Drittel der 190 Kilometer langen Tagesfahrt ist off Road. Wir fahren früh los aus Villa Serrano um noch rechtzeitig den Sonntagsmarkt in Tarabuco besuchen zu können. Dies ist in Bolivien der einzige Ort wo wir die traditionell gekleideten Indigenas fotografieren können ohne das sie böse werden. Nach der Mittagspause fahren wir nach Sucre die Hauptstadt Boliviens. Den Rest des Nachmittags und Abends werden wir uns Zeit nehmen diese wunderbare koloniale Stadt zu entdecken. Das weiß bemalte Stadtzentrum ist ein UNESCO Weltkulturerbe.

Höhe 2700 M – 300 % Offroad

‍TAG 7 - SUCRE - POTOSI (155 km)

Wir fahren die 155 Kilometer von Sucre nach Potosi ausschließlich über Asphaltstraßen, Potosi liegt auf 4100 Metern Höhe. Nach dem Mittagessen fahren wir los, wir klettern hoch zum Altiplano, die Hochebene. Die Minenstadt Potosi ist die höchste Stadt der Welt und auch ein UNESCO Weltkulturerbe. Höhe 4090 M – 0 % Offroad

TAG 8 - POTOSI – BESUCH MINEN

Die Silberminen von Potosi sind die Hauptattraktion, zuerst aber besuchen wir den Bergarbeitermarkt wo wir sogar Dynamit kaufen und dort anzünden dürfen. Danach fahren wir hinunter in den „Bauch der Mutter Erde“ (Pacha Mama) um die 500 Jahre alte und noch immer arbeitenden Silberminen zu besuchen. Da die Tunnel sehr eng sind ist dieser Ausflug nicht für Leute geeignet die sich in kleinen Räumen nicht wohl fühlen. Nach dem Mittagessen besuchen wir das Museum Casa de la Moneda, die Münzen die früher in der westlichen Welt gebraucht wurden, sind in Potosi entworfen worden.

TAG 9 - POTOSI - UYUNI (205 km)

Das Ziel heute ist Uyuni, eine Stadt auf 3700 Metern Höhe. Wir fahren die 205 Kilometer über fast ausschließlich befestigte Straßen, diese führen uns entlang Canyons und malerischen Dörfern während wir in den ausgestreckten Feldern Vicunas (Art Kamel), Emus (Art Strauß) und tausende Lamas sehen können. Wir machen im Bergarbeiterdorf Pulacayo eine Pause, hier schauen wir uns den alten Bahnhof und Mineneingang an. Auch steigen wir auf den Waggon, der, der Überlieferung nach von Butch Cassidy und Sundance Kid beraubt wurde. Das nächste Reiseziel ist Uyuni wo wir den Eisenbahnfriedhof besuchen werden. Es ist eine surrealistische Landschaft mit Sand und alten Lokomotiven, der Ort, um schöne Bilder zu machen. Höhe 3700 M – 5 % Offroad

Tag 10 - Uyuni -Verbleib (195 km)

Salar de Uyuni, eine Fahrt von 195 Kilometer und zu sehen gibt es nur Salz, Salz und nochmal Salz. Salar Uyuni ist ein ausgetrocknetes Salzmeer und ist 11000 Quadratkilometer groß. Die Aussicht ist vor allem unwirklich wenn etwas Wasser auf der Oberfläche liegt, dann wird der Himmel auf dem Boden projektiert was für einen wunderschönen Effekt sorgt. Unterwegs besuchen wir die Kaktusinsel Inka Huasi, den Salzmarkt, das Fahnenmonument, das Salzhotel und das Dakarmonument.

Höhe 2700 M – 90 % Offroad

Tag 11 - und 12 – Altiplano

Für zwei Tage tauschen wir die Motorräder für Allrad und geht es ab in die Wüste. Wir wählen das Auto wegen der großen Höhe in der wir sind und den schwierigen Fahrumständen. Wir halten bei Lagunen, das Zuhause von hunderten und manchmal tausenden Flamingos. Auch werden wir Lamas, Alpakas und Vicunas sehen. Denkwürdig sind die Laguna Colorada, Laguna verde und El arbol de piedra, der steinerne Baum. Was du nie vergessen wirst sind die Sterne am Abend. Ohne das Gegenlicht der Erde ist der Himmel wie ein durchlässiges schwarzes Tuch mit einer hellen Lampe dahinter. Die Übernachtung ist einfach aber einzigartig. Am zweiten Tag fahren wir nach Uyuni zurück wo wir am Ende des Nachmittags ankommen. Oktober und November ist die beste Zeit um der Altiplano zu besuchen, in Mai geht es nicht.

Höhe 3500 M – 5010 M

TAG 13 - UYUNI - TUPIZA (185 km)

Am Morgen verlassen wir Uyuni auf einer neuen Teerstraße und in einem ruhigen Tempo überbrücken wir die 185 Kilometer nach Tupiza, dass auf einer Höhe von fast 3000 Metern liegt. Wir werden überrascht sein, eine riesige Espressomaschine im Café „Alamo“ im kleinen Bergbaudorf Atocha zu finden, wo wir zu Mittag essen. Bevor wir Tupiza reinfahren, besuchen wir das Bolivianische Tal der Monumente. Dieses Gebiet war das Jagdrevier von Butch Cassidy und The Sundance Kid, mit etwas Phantasie siehst du die Pistoleros Gringos durch die raue Landschaft galoppieren.

Höhe 2950 M – 20 % Offroad

TAG 14 - TUPIZA - TARIJA (230 km)

Wir machen Kurs auf Tarija auf einer Höhe von 1860 Metern, eine Fahrt von 205 Kilometer wovon 40% off Road. Schon schnell ändert sich die Landschaft in malerische Landwege mit tiefen Schluchten. Die Fahrt nach Tarija, die Weinhauptstadt Boliviens ist sehr abwechslungsreich, schon bald nach dem letzten Berg eröffnet sich vor uns ein phantastisches Panorama über das Tarijatal. Das Diner wird im Restaurant El Marques serviert, ein gastronomischer Höhepunkt.

Höhe 1860 M – 90 % Offroad

TAG 15 - TARIJA VERBLEIB

Um uns von all den Endrücken zu erholen ist heute ein Ruhetag in Tarija geplant. Tarija ist eine wunderschöne Stadt mit schönen Plätzen. Der Plaza Pricipal ist ein Juwel. Möglichkeiten für diejenigen, die sich nicht ausruhen wollen: Besichtigung von Casa Dorada und Castillo Azul, Winzertour mit lokalem Reiseveranstalter, Besuch des paläontologischen Museums.

TAG 16 - TARIJA - VILLAMONTES (245 km)

Wir steigen ab bis auf 390 Meter über dem Meeresspiegel, und die Stadt die wir besuchen heißt Villamontes. Die 245 Kilometer lange Fahrt besteht zu 20% aus Sandwegen. Wir verlassen die leicht hügelige Landschaft von Tarija und fahren zum trocknen Chaco-Gebiet. Der letzte Teil dieses Weges wird als eines der gefährlichsten Busfahrten Boliviens gesehen. Mit dem Motorrad ist dies jedoch gut zu befahren. Hier kann man auch tolle Bilder machen und dafür werden wir uns auch Zeit nehmen. Höhe 390 M – 20 % Offroad

TAG 17 - VILLAMONTES - ABAPO (321 km)

Heute geht es nach Abapo, eine 321 Kilometer lange Fahrt. Nach all den off Road Etappen ist es angenehm wieder Asphalt unter den Rädern zu fühlen. Der Weg führt uns durch die Gasfelder Boliviens. Wir besuchen ein Kloster und überqueren eine verlassene sehr schmale Eisenbahnbrücke. Eine aufregende Fahrt die aber nicht geeignet ist für Leute mit Höhenangst.

Höhe 445 M – 10 % Offroad

TAG 18 - ABAPO - SAMAIPATA (260 km)

Wir fahren 206 Kilometer zurück nach Samaipata, der Weg führt entlang des Pirai Flussufers, über Sandwege und Asphaltstraßen. Wir verabschieden uns von den Motorrädern und tauchen ins Schwimmbad des Hotels. Höhe 1650 M – 0-20 % Offroad

TAG 19 - SAMAIPATA – SANTA CRUZ

Am frühen Morgen bringen wir dich zurück nach Santa Cruz wo du den Tag selbst gestalten kannst. Abends ist dann das Abschiedsessen.

TAG 20 – SANTA CRUZ ABFLUG

Zum Flughafen, Schade, die Reise deines Lebens ist vorbei!

- Änderungen der Route kann an die jeweils aktuellen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden -