"Reisen ist tödlich... für Vorurteile!"
Mark Twains Sprichwort passt besonders auf Rumänien, ein Land mit freundlichen Menschen, riesigem Potenzial, aber viel zu wenig bekannt und mit viel zu vielen Vorurteilen belastet.
Preise
| Pro Person im Doppelzimmer | €1.979,00 |
| pro Person Einzelzimmer (Zuschlag, nur verfügbar bei zusätzlicher Auswahl des Grundpreises "pro Fahrer im Doppelzimmer") | €299,00 |
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| 1/2 Doppelzimmer auf Anfrage bei Verfügbarkeit möglich. | |
| Preise für Fahrer und Sozia/Sozius sind identisch |
Leistungen
Beschreibung
Es ist ein offenes Geheimnis: Rumänien ist ein ideales Reiseziel für alle Enduro-Freunde.
Etwa 40 % von Rumäniens Straßen sind noch nicht asphaltiert. Beinahe hinter jeder Abzweigung beginnt eine neue Schotterpiste!
Wir laden Dich ein mit uns dieses Land abseits der Hauptstraßen zu befahren. Schotterstraßen, Waldwege und Kurven ohne Ende erwarten Dich. Rumänien besteht zu gleichen Teilen aus Ebene, Hochland und Gebirge – das garantiert Abwechslung pur! Mittelalterliche Kirchenburgen, malerische Dörfer aus vergangenen Jahrhunderten, atemberaubende Landschaften, gast-freundliche Menschen und leckeres Essen. Das und noch viel mehr erwartet Dich auf dieser Tour! Besonders bequem: Ab Oradea transportiert ein Servicefahrzeug das Gepäck von Hotel zu Hotel.
Reiseprogramm:
Tag 1: Wien – Oradea
520 km
Anreise nach Rumänien. Vom vereinbarten Treffpunkt aus tretet Ihr gemeinsam die Reise nach Rumänien an. Vorwiegend über die Autobahn geht es durch die ungarische Pusta, vorbei an Budapest bis zu unserem rumänischen Reiseziel Oradea, zu Deutsch: Grosswardein. Alternativ zur Anreise auf zwei Rädern kannst Du Dein Motorrad auch mit Auto und Anhänger nach Rumänien transportieren. Wir verbringen die erste und die letzte Nacht im selben Hotel. Auto und Anhänger können hier auf gesicherten Parkplätzen auf Dich warten. Wer möchte kann noch ins hoteleigene Thermalbad zum Relaxen. Nächtigung in Oradea.
Tag 2: Oradea/Grosswardein – Raum Cluj-Napoca/Klausenburg
285 km
Am Vormittag geht es über einmalige, in die wunderbare Landschaft der rumänischen Ebene eingebettete Straßen in Richtung Westkarpaten, die schon am Nachmittag das Abenteurerherz eines jeden Motorrad-Fahrers höher schlagen lassen. Bergauf und bergab durch Streudörfer, entlang steil abfallender Schluchten, über Feldwege und an beeindruckenden Höhlen vorbei führt der abwechslungsreiche Weg. Wir nächtigen in einer urigen Gebirgshütte (jedes Zimmer ist mit WC und Dusche ausgestattet) mit leckeren landestypischen Spezialitäten im Raum Cluj.
50 % geteerte Straße - 50 % nicht geteerte Straße
Tag 3: Cluj-Napoca/Klausenburg – Sighisoara/Schässburg
180 km
Die Siebenbürger Heide besteht eigentlich aus zahlreichen Hügeln, die großteils auf Schotterstraßen überquert werden. Ursprünglich waren diese Hügel alle bewaldet, heute dienen sie als Weideland für Schafhirten und natürlich als Enduro-Paradies für alle, die die Freiheit auf zwei Rädern lieben. Am Nachmittag erreichen wir Sighisoara, am Abend bleibt noch Zeit für einen gemütlichen Spaziergang durch eine der schönsten mittelalterlichen Städte Europas. Nächtigung in einem gut ausgesuchten Hotel mit eigenem Spa-Bereich.
45 % geteerte Straße - 55 % nicht geteerte Straße
Tag 4: Sighisoara/Schässburg – Viscri – Crit
125 km
Über das „Kockel Hügelland“ streichen wir durch die Wälder und ehemaligen Weinberge südlich von Sighisoara. Später folgen wir dem Fluss Olt (zu Deutsch Alt), der ehemals die Grenze zwischen den siebenbürger Sachsen und den Szekler war. Durch viele malerische Kleindörfer geht es in die Ortschaft Viscri, die mit ihrem beeindruckenden Kirchberg zu den schönsten Dörfern des Landes gehört. Bis ins kleine Dorf Crit, wo wir heute die Nacht verbringen werden, ist es nicht mehr weit. Hier geniesen wir auch unser Abendessen mit lokalen rumänischen Spezialitäten.
55 % geteerte Straße - 45 % nicht geteerte Straße
Tag 5: Crit – Sibiu/Hermannstadt
255 km
Wir fahren weiter entlang des Oltes in Richtung Südkarpaten ins Reich der Fogaraschen Berge. Diesen massiven Landstrich werden wir in den nächsten Tagen von allen Seiten er-fahren. Die Hochstraße Transfagarasan wird mit einer Länge von etwa 150 km und ca. 2.000 Metern einer der, in doppeltem Wortsinn, Höhepunkte sein. Die unglaublichen Kurven wiegen den Mangel an Schotter auf dieser Etappe locker auf. Nachdem die Transfagarasan gemeistert ist, geht es am Fuße der Südkarpaten weiter entlang des Oltes nach Sibiu/Hermannstadt, Austragungsort der Red Bull Romaniacs Enduro Rennen und europäische Kulturhauptstadt von 2007. Das Abendessen nehmen wir in einem hiesigen Spezielitätenrestaurant zu uns. Nächtigung in Sibiu/Hermannstadt.
60 % geteerte Straße - 40 % nicht geteerte Straße
Tag 6: Sibiu/Hermannstadt – Voineasa
90 km
Durch das Cindrel Gebirge und schier endlose Wälder bahnen wir uns den Weg nach Süden. Der Spaß dabei ist vorprogrammiert. Beim idyllischen See Jidoaia lassen wir uns für eine gemütliche Pause nieder, bevor wir am Nachmittag Voineasa im Lotrului Tal erreichen.
30 % geteerte Straße - 70 % nicht geteerte Straße
Tag 7: Voineasa – Sebes
165 km
Auf der Strategica, einem militärischen Schotterweg durch die Karpaten, erreichen wir die Transalpina, die ebenfalls ursprünglich als Militärstraße gebaut worden ist und mit über 2.100 M.ü.M die höchste Gebirgsstraße Rumäniens darstellt. Wir erklimmen die Passhöhe der Transalpina, bevor wir wieder Richtung Norden talwärts fahren. Die weitere Route führt uns dann nach Sebes, dem nächsten Nächtigungsort der Reise.
30 % geteerte Straße - 70 % nicht geteerte Straße
Tag 8: Sebes – Oradea
260 km
Ein letztes Mal noch durchqueren wir die Westkarpaten, bis uns der hügelige, gewundene Weg wieder nach Oradea führt, wo wir den letzten gemeinsamen Abend wiederum in einem Spezialitätenrestaurant verbringen.
70 % geteerte Straße - 30 % nicht geteerte Straße
Tag 9: Rückreise
520 km
Leider heißt es Abschied nehmen von Euren neu gewonnenen rumänischen Freunden. Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck macht Ihr Euch – entweder per Motorrad, oder wieder mit Auto und Anhänger – auf den Heimweg. Bis zur rumänisch-ungarischen Grenze werdet Ihr noch von Eurem Guide begleitet. Den Rest der Strecke legt Ihr entweder selbstständig oder mit anderen Reiseteilnehmern in der Gruppe zurück.
Ende der Tour.
Änderungen des Tagesablaufs und der Routen auf Grund von Witterungsverhältnissen oder sonstiger unvorhergesehener Einflüsse vorbehalten.