Erlebe eine unvergessliche motorcycle tour in Bolivien! 14 Tage Abenteuer, Amazonas, Wildlife & top Suzuki Bikes. Jetzt dein Abenteuer starten!
Preise
| pro Motorradfahrer/im geteilten Doppelzimmer | €3.979,00 |
| pro Begleitperson/ im geteilten Doppelzimmer | €2.469,00 |
| Einzelzimmerzuschlag (pro Person) | €309,00 |
Leistungen
Beschreibung
Die Amazonas-Motorradreise vereint Abenteuerlust mit faszinierenden Entdeckungen und ist dabei geprägt von Schlammstrecken, staubigen Passagen und zahlreichen Flussquerungen. Ausgangspunkt ist Samaipata, wo alle wichtigen Informationen zum Ablauf vermittelt werden. Während der Tour steht ein Besuch der UNESCO-Welterbestätte „El Fuerte“ in Samaipata auf dem Programm. Nach einigen Stunden auf dem Motorrad erreichen wir Santa Rosa de Yacuma – ein idealer Ort, um sich zu erholen und Naturbeobachtungen zu unternehmen, beispielsweise mit Kaimanen, Wasserschweinen und Süßwasserdelfinen. In Rurrenabaque locken am Folgetag Aktivitäten wie Anakonda-Suche, Piranha-Fischen, Delfinschwimmen und eine abendliche Kaimanbeobachtung. Ein weiteres Highlight ist der Ausflug zu den warmen Quellen von „Aguas Calientes“. Diese Reise durch Bolivien ist eher eine Expedition als ein einfacher Trip. Aufgrund von sozioökonomischen und ökologischen Herausforderungen, Treibstoffmangel sowie politischer und wirtschaftlicher Instabilität sind frühere Touren teilweise nicht mehr durchführbar. Dank solider lokaler Partner und erfahrener Reiseleitung bieten wir auch unter diesen Bedingungen umfangreiche Expeditionen an, die jedoch Flexibilität erfordern, da sich Situationen und Routen kurzfristig ändern können.
Tag 1: Ankunft in Santa Cruz und Fahrt nach Samaipata
Nach der Ankunft am Flughafen Viru Viru in Santa Cruz erfolgt die Fahrt in etwa drei Stunden nach Samaipata (ca. 120 km). Dort beziehen wir ein komfortables Hotel für eine entspannte Ankunft. Sollte der Flug verspätet eintreffen, verbringen wir die erste Nacht in Santa Cruz und starten die Tour am nächsten Tag.
Tag 2: Samaipata – Briefing und Besuch von El Fuerte
Der Tag beginnt mit einer ausführlichen Einführung zu Route, lokalen Verkehrsregeln und einer Kennenlernrunde. Anschließend führt die Fahrt zur archäologischen Stätte „El Fuerte“ – einer alten Inkastätte und UNESCO-Weltkulturerbe. Die Anlage beherbergt die größten Steinreliefs Amerikas, die einige als einstige Landebahn für Außerirdische interpretieren.
Tag 3: Totora – 265 km mit ca. 40% Offroad
Die Fahrt startet auf einfachen Straßen, die sich allmählich von Asphalt in anspruchsvolle Offroad-Passagen verwandeln. Die Gegend beeindruckt mit farbenfrohen Bergformationen. Nach einer Mittagspause führt eine holprige Steinstraße die Technik und Federung der Motorräder an ihre Grenzen. Am Nachmittag erreichen wir Totora, eine kleine, labyrinthisch angelegte Kolonialstadt, deren Zeit scheinbar seit einem Jahrhundert stillsteht.
Tag 4: Cochabamba – 145 km auf Asphalt
Die Route nach Cochabamba folgt gut ausgebauten, kurvigen Straßen durch malerische Täler mit landwirtschaftlichen Flächen. Das Mittagessen wird an einem großen See mit frischem Fisch serviert. Die nachfolgende Fahrt gestaltet sich etwas chaotisch – eine gute Vorbereitung für den Verkehr in El Alto.
Tag 5: La Paz – 375 km, reine Asphaltstrecke
Wir verlassen Cochabamba und steigen durch isolierte, dennoch landschaftlich reizvolle Bergregionen auf das Altiplano-Hochland hinauf. Über eine moderne Autobahn durchqueren wir die Wüstenlandschaft des Altiplano und erreichen La Paz, den Regierungssitz Boliviens. Bei zügiger Fahrt besteht die Möglichkeit, die Wachablösung am Präsidentenpalast zu erleben.
Tag 6: Caranavi – 165 km mit rund 40% Offroad, über die Todesstraße
Wir verlassen den urbanen Verkehr La Paz’ und fahren auf 4.700 m Höhe, bevor wir in das Amazonasbecken eintauchen. Zunächst gilt es, die berüchtigte „Todesstraße“ zu befahren, als eine der gefährlichsten Straßen weltweit bekannt. Wer mutig ist, kann anschließend eine 1,5 km lange Seilrutsche ausprobieren. Danach folgt die traditionelle Death Road von Coroico nach Caranavi, diesmal stark befahren von Fahrzeugen aller Art.
Tag 7: Rurrenabaque – 250 km mit 40% Offroad
Nach dem Verlassen der bergigen Pfade gelangen wir ins Amazonasbecken. Unsere Route führt tief in den Dschungel bis nach Rurrenabaque, die bolivianische Hauptstadt für Dschungel-Trekking. Obwohl die Stadt ursprünglich von indigenen Völkern geprägt ist, überwiegt hier mittlerweile die Zahl der Touristen.
Tag 8: Santa Rosa de Yacuma – 105 km
Die Strecke nach Santa Rosa ist heiß und staubig, doch kurz vor Erreichen der Lodge am Ufer des Yacuma-Flusses bieten sich zahlreiche Naturerlebnisse. Nach dem Mittagessen erkunden wir das Naturschutzgebiet, das eine vielfältige Tierwelt wie Krokodile, Capybaras, Delfine, Schildkröten sowie verschiedene Affen- und Vogelarten beheimatet. Umweltfreundliche Aktivitäten wie Piranha-Fischen und Krokodilbeobachtung stehen auf dem Programm.
Tag 9: Amazonia – Rückkehr nach Rurrenabaque
Der Tag startet mit der Suche nach der weltweit größten Wasserschlange, der Anakonda. Anschließend folgt ein besonderes Erlebnis: das Schwimmen mit den Süßwasserdelfinen, oft das Highlight der gesamten Tour.
Tag 10: Trinidad – 330 km
Trinidad, die Hauptstadt des Departements Beni, ist eine große Stadt am Amazonas, bekannt für offene Wasserkanäle, in denen sogar Boa Constrictor vorkommen könnten. Eine ungewöhnliche Attraktion ist eine Boeing 727, die im Dschungel in der Nähe der Stadt abgestürzt ist.
Tag 11: San Ramon – 370 km
Früh morgens verlassen wir Trinidad, um die angenehme Morgenkühle zu nutzen. Nach etwa 90 Minuten folgt eine Kaffeepause. Die Route verläuft überwiegend gerade, bis kurvige Abschnitte auftauchen, die uns auf der Suzuki DR650 richtig herausfordern. Ziel des Tages ist San Ramon, eine der historischen Jesuitenmissionen in der Chiquitania-Region. Anschließend erreichen wir San Javier, eine weitere Missionsstadt, wo wir vor dem Schlafengehen die beeindruckende Holzkirche von 1752 besichtigen.
Tag 12: Rückkehr nach Samaipata – 345 km
Unsere Reise führt uns entlang der Brasilien-Expressstraße über den Rio Grande zurück Richtung Santa Cruz. Ein besonderes Highlight ist eine schmale, bewegliche Hängebrücke, die höchste Konzentration erfordert. Über eine kurvenreiche Bergstraße, begleitet von vielen Erinnerungen, kehren wir nach Samaipata zurück. Der Hotelpool bietet die perfekte Gelegenheit zur Erholung.
Tag 13: Santa Cruz – Freizeit und Abschiedsessen
Am Vormittag fahren wir nach Santa Cruz, wo Zeit zur freien Verfügung bleibt, um die Plaza zu besuchen oder Souvenirs zu besorgen. Den Abschluss des Tages bildet ein gemeinsames Abschiedsessen.
Tag 14: Abreise
Mit dem Transfer zum Flughafen endet die geführte Motorradreise durch Bolivien. Viele Teilnehmer kommen gerne wieder, um weitere Abenteuer zu erleben.
Diese geführte Abenteuer-Motorradtour in Bolivien bietet eine einzigartige Mischung aus anspruchsvoller Fahrerei, beeindruckenden Landschaften und unvergesslichen Naturerlebnissen – perfekt für jeden, der eine Motorrad-Rundreise mit einem authentischen Amazonas-Erlebnis sucht.