Pur, wild, irdisch, himmlisch und urwüchsig: Eine Motorradreise durch Uganda und Ruanda ist nicht viel weniger als eine Offenbarung, die komprimiert all das durchleben lässt, was der afrikanische Kontinent zu bieten hat. Aufregende Erlebnisse sind Programm.
Preise
| pro Fahrer(in) im Doppelzimmer inkl. Mietmotorrad Kibo 250 ccm (nur verfügbar bei Buchung mit eigenem Zimmerpartner. Als allein teilnehmende Person wähle zusätzlich das Einzelzimmer.) | €3.590,00 |
| pro Sozia/Sozius im Doppelzimmer (mitfahrende Personen können ausschließlich gemeinsam mit einem Fahrer / einer Fahrerin buchen) | |
| pro Person Einzelzimmer (Zuschlag, nur verfügbar bei zusätzlicher Auswahl des Grundpreises "pro Fahrer im Doppelzimmer") | €525,00 |
| pro Person Gorilla-Tracking |
Leistungen
Beschreibung
Die Entwicklung des Tourismus steckt in Uganda und Ruanda noch in den Kinderschuhen, es ist also genau der richtige Zeitpunkt, um eine abenteuerliche Motorradreise durch diese prachtvolle Länder zu unternehmen. Höhepunkt der Reise, abgesehen von den Herausforderungen auf den Straßen, ist natürlich unser Besuch bei den Berggorillas im Grenzgebiet von Ruanda. Das ist eine fantastische Erfahrung, die Dir noch lange in Erinnerung bleiben wird.
TAG 1: Ankunft Entebbe - Kampala
Entebbe und Kampala formen zusammen die sogenannten „twincities“. Der Flughafen liegt im ersten Ort den wir erreichen und wirÜbernachten in Kampala. Zeitunterschied ist meistens nur eine Stunde.
TAG 2: Kampala - Lake Mburo (236 km)
Wir verlassen die lebhafte Stadt Kampala. Die Fahrt ausKampala wird eine Erfahrung sein die du nicht so schnell vergessen wirst. Nach80 Kilometern passieren wir den Äquator. Hier können wir testen, auf welcherSeite der Erde das Wasser nach links oder rechts dreht. Wir fahren weiter nachSüden. Der Mburo-See ist ein kleiner Nationalpark, der den gleichnamigen Seeumgibt. Hier sehen wir kleine Gruppen von Zebras, Büffeln und Giraffen. Es gibtauch viele Vogelarten und Nilpferden und wir werden wahrscheinlich heute AbendLöwen hören. Optional ist es möglich hier eine Nachtsafari mit einemprofessionellen Ranger zu unternehmen, um Tiere zu entdecken, die tagsübernicht oder kaum aktiv sind, wie Buschbabys, Hyänen und Leoparden.
TAG 3: Lake Mburo - Lake Bunyonyo (222 km)
Wir beginnen den Tag mit einer schönen Offroad-Strecke inRichtung Mbarara, dann folgt die Autobahn in Richtung Kabale und noch einekurze Offroad-Strecke zum Parkplatz wo wir die Motorräder über Nacht parken. Wir steigen in einen ausgehöhlten Baumstammals Kanu und fahren zu unserer Unterkunft, einfache Safari-Zelte auf eineridyllischen Insel im Kratersee Bunyonyi, das bedeutet "Ort der kleinenVögel". Hier genießen wir die natürliche Schönheit und die spektakuläreAussicht auf die Vulkane.
TAG 4: Lake Bunyonyo - Nyagatere (120 km)
Am Morgen fahren wir mit dem Kanu zurück zum Festland undsteigen wieder auf unserem Motorrad. Ab Mbarara nehmen wir eine südlicheunbefestigte Straße entlang der Grenze mit Tansania, diese führt uns zumDreiländereck und zur sehr wenig benutzten und fast immer offenen Grenze nachRuanda, Kakitumba. In Ruanda führt der Weg uns entlang Nationalpark Akagera.Nyagatare ist die Hauptstadt der Provinz. Die Unterkunft ist ziemlich einfach.
TAG 5: Nyagatere - Kigali ( 155 km)
Wir befahren eine unbefestigte Straße und klettern von derEbene langsam hoch in die Hügel. Ab Nyagatare wird der Weg breiter aber istimmer noch unbefestigt. Abhängig davon, ob wir noch Zeit haben können wir nochauf der Grenze mit Gasabo die Hauptstraße befahren, sonst aber führt der Weguns weiter auf unbefestigten Straßen um Kigali zu erreichen. Am Nachmittagkannst Du ein Besuch an dem Genozid Museum und das Hotel Milles Collines (ausdem gleichnamigen Film, Hotel Rwanda) bringen.
TAG 6: Kigali - Nyungwe Forest (200 km)
Heute fahren wir auf wunderschönen unbefestigten Streckenweiter nach Süden und biegen dann nach Westen ab. Über eine unbefestigte Straßegelangen wir in den großen und relativ unbekannten Nyungwa-Wald, in dem 13Affenarten leben, darunter Schimpansen, goldene Erdmännchen, Randaffen undPaviane. Dieser Park ist einer der größten Urwälder Zentralafrikas. Derriesige, unermessliche Wald hat viele Arten von Flora und Fauna. Es ist einParadies für Vogelbeobachter.
TAG 7: Nyungwe Forest - Safari
Wir bleiben den ganzen Tag im Nationalpark. Am Morgen machenwir eine Wandersafari. Die Wanderungen beginnen inmitten hellgrünerTeeplantagen. Wir gehen an malerischen Dörfern, ausgedehnten Hügeln und dichtenWäldern voller Primaten und besonderer Vögel vorbei. Später am Tag machen wirden abenteuerlichen Canopy-Spaziergang über eine baumelnde Brücke zwischen denBaumwipfeln in einer Höhe von nicht weniger als 50 Metern. Wenn noch Zeit ist,können wir einen Nachmittagsausflug in die Umgebung machen.
TAG 8: Nyungwe Forest - Gitesi (180 km)
Wir fahren in Richtung des großen Kivu Sees. Hier folgen wireiner schönen Route entlang der Küste, diese Route schlängelt sich über großeBergkämme, die wiederum einen schönen Blick über den See bieten. Wirübernachten im Dorf Gitesi. Von hier aus kannst du den Süßwassersee mit seinenFischerbooten erkunden, oder ausruhen am Strand oder eine Boots- undKajaktouren unternehmen, um Inseln zu entdecken.
TAG 9: Gitesi - Ruhangeri (150 km)
Den ganzen Tag folgen wir wieder der Küste vom Kivusee, diesist ein gebirgisches Gebiet und deshalb hast du oft schöne Ausblicke. InRuhengeri ist die Straße ab und zu sehr schlecht. Auf dem höchsten Punkt am Seeangekommen biegen wir ab und fahren entlang den vielen Vulkanen vomgleichnamigen Volcanoes National Park. Von hier aus gibt es oft spektakuläreBlicke.
TAG 10: Ruhangeri - Lake Mutanda (115 km)
Auf einem schlängelnden Weg zwischen zwei Seen kommen wir ander Grenze zu Uganda an. In Uganda fahren wir nach Kisoro und fahren auf einemPfad aus Lavagestein in die Berge und erreichen dann letztendlich daswundervoll gelegene Resort am Mutandasee.
TAG 11: Lake Mutanda - Gorilla tracking
Den ganzen Tag werden wir uns einen Besuch der Gorillaswidmen (optional). Die benötigten „Permits“ wurden schon vor der Reise von unsorganisiert. Es dürfen nämlich nur acht Personen pro Tag zu jeder der drei Gorillafamiliendie gefolgt werden. Wir dürfen nur maximal eine Stunde bei einer Familiebleiben. Eine Gorillafamilie schläft jeden Abend an einem anderen Ort. Amfrühen Morgen werden darum sogenannte „Tracker“ losgeschickt um die Familie zulokalisieren. Eine Gruppe von acht Besuchern unter der Leitung einesReisführers und einigen Rangers werden dann mit Hilfe von GPS- Koordinatendurch den dichten Dschungel zu den Gorillas geführt. Wie lange wir gehenmüssen, um zu den Gorillas zu kommen hängt also ganz davon ab, wo die Gorillassich gerade befinden. Aber diese, eine faszinierende Stunde bei den Gorillasist auch ein längerer Laufabstand sicher wert.
TAG 12: Lake Mutanda - Ishasha (170 km)
Heute fahren wir ins Hochgebirge von Uganda, dass beinhaltetin Uganda sehr schlechte Wege. Bereite dich deshalb auf einen sehr schönen aberanstrengenden Tag vor. Wundervolle Bergketten die in Nebel gehüllt sind werdensichtbar und abgewechselt mit Teeplantagen. Frauengruppen mit Ladungen auf demKopf tragend und in farbenfroher Kleidung gehen durch die Felder. Es ist einwunderschöner Teil von Uganda. Ruhija ist ein kleines Dorf, in dem sich dasForschungszentrum von Bwindi befindet. Hier machen wir Mittagspause. Dieunbefestigten Straßen führen uns über die Bergketten zur Hügellandschaftentlang Lake Edward, hier fängt der Queen Elisabeth National Park an. Querdurch den Park gibt es eine lange unbefestigte Straße. Wir fahren auf dieserStraße und werden unterwegs bestimmt wilde Tiere sehen. Uganda ist das einzigeLand in Afrika wo man noch mit Motorädern in die Nationalparks fahren darf. Imsüdlichen Teil des Parks, dass auch Ishasa Park genannt wird, werden wir ineinem Safaricamp am Ufer eines Flusses übernachten. Es laufen oft Elefanten undNilpferde entlang und durch den Fluss.
TAG 13: Ishasha - Kibale forest (190 km)
Der Ishasha Park ist auch wegen den Baumkletternden Löwenbekannt. Mit dem Begleitfahrzeug und einem eventuell vor Ort gemieteten SafariJeep werden wir auf der Suche nach diesen Löwen weiter in Park fahren. Nach dieserSafari fahren wir weiter in den Norden wo wir wieder am Äquator vorbeikommen.An der Westseite der Straße liegt das Ruwenzori Gebirge mit dem Mount Baker von4843 Metern hoch. An der Ostseite liegt Kibale Forest National Park hier werdenwir in einer Dschungel Lodge übernachten.
TAG 14: Kibale forest - Kampala (295 km)
Am frühen Morgen ziehen wir mit einem Ranger in den dichtenDschungel. Dieser Teil des Waldes wird von Schimpansen bewohnt. Du wirst sievon weiten hören können. In großer Zahl befinden sie sich hoch in den Bäumen umzu essen. Wenn wir ihnen näher kommen werden sie zuerst zeigen, dass sie dieHerrscher des Waldes sind. Sie werden mit Krach und Geschrei nah an unsvorbeirennen und sich uns von allen Seiten nähern. Wenn klar ist, dass sie der„Chef“ sind, lassen sie uns in Ruhe und können wir die Schimpansen von sehr nahobservieren. Wir dürfen uns maximal eine Stunde in der Nähe der Schimpansenaufhalten. Nach diesem beeindruckenden Spaziergang steigen wir auf unsereMotorräder und fahren den langen Weg nach Kampala zurück.
TAG 15: Kampala/Entebbe - Abflug
- Änderungen der Route kann an die jeweils aktuellen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden -