Diese Motorradreise im Herzen von Kolumbien führt uns durch die berühmte Kaffeeregion bringt uns zu der Tatacoa Wüste, in den imposanten Dschungel und lässt uns über die berühmten, riesengrossen Wachspalmen des Cocora-Valleys staunen.Wir fahren über kleine Teerstrassen und traumhafte offroad Pisten.
Preise
| pro Fahrer(in) im Doppelzimmer (nur verfügbar bei Buchung mit eigenem Zimmerpartner. Als allein teilnehmende Person wähle zusätzlich das Einzelzimmer.) | €4.238,00 |
| pro Person Einzelzimmer (Zuschlag, nur verfügbar bei zusätzlicher Auswahl des Grundpreises "pro Fahrer im Doppelzimmer") | €363,00 |
| Verlängerung Bogota: Auf Anfrage |
Leistungen
Beschreibung
Kolumbien ist ein unglaublich abwechslungsreiches Land, das sich ideal zum Motorradfahren eignet. Die Vielfalt der Landschaft und Aussichten ändern sich täglich und wir erkunden die Kaffeeberge, den Dschungel und die Wüste über kleine abwechslungsreiche Wege und besuchen zauberhafte koloniale Städtchen wie Santafé de Antioquia, Jardín, Guatapé und Villa de Leyva. Das milde Wetter Kolumbiens, die freundlichen Einheimischen und die beeindruckende Landschaft machen es zu einem perfekten Abenteuerziel auf zwei Rädern.
Das leichte Motorrad ist das perfekte Fortbewegungsmittel für diese Motorradreise, es erlaubt uns, auch abseits der touristischen Highlights Gegenden zu erkunden, die den meisten verborgen bleiben. Diese geführte Kolumbien Motorradreise ist eine Reise mit 1000 Eindrücken.
Zusammenfassung der Reise:
1. Ankunft Bogotá → Transfer Chía
2. Chía → Girardot 244
3. Girardot → Villa Vieja 222
4, Villa Vieja → Toche 229
5. Toche → Filandia 112
6. Filandia → Rasttag
7. Filandia →Jardín 227
8. Jardín → Santa Fé de Antioquia 235
9. Santa Fé de Antioquia → Guatapé 217
10. Guatapé → Puerto Nare 131
11. Puerto Nare → Quïpama 165
12. Quïpama → Villa de Leyva 134
13. Villa de Leyva →Chía - Bogotá 149
14. Bogotá → Abflug oder Verlängerung
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Diese Reise von Tag zu Tag:
Tag 1 – Ankunft Bogotá, Transfer nach Chía
Ankunft Flughafen Bogotá und Transfer ins Hotel in Chía (ca. 60 min Fahrt). Um dem Trubel der Großstadt zu entgehen, starten wir die Tour in Chía.
Tag 2 – Chía - Girardot
Am frühen Morgen werden die Motorräder übergeben, und dann geht es auch schon los auf der Landstrasse mit einem kleinen westlichen Bogen, um den Verkehr der Hauptstadt Bogotá möglichst zu vermeiden. Über Facatativá und Tocaima gelangen wir mit kleinen Stopps an Wasserfällen, Aussichtspunkten und gemütlichen Restaurants nach Girardot. (170 km nur Teerstrasse)
Tag 3 – Girardot - Tatacoa Wüste - Villa Vieja
Heute ist ein Tag mit 1000 Eindrücken! Wir starten auf Teerstrasse bis zum Dorf Prado, danach geht es über eine einfache Piste vorbei an Reisfeldern und durch kleine idyllische Ortschaften, bis wir schliesslich immer höher in den Dschungel gelangen. Spektakuläre Aussichten sind garantiert. Zwischen Alpujarrá und Baraya muss ein Fluss überquert werden - bis vor kurzen gab es keine Brücke, die Alternative sind dann kleine Boote. Wir lassen uns überraschen, ob die Brücke inzwischen fertig ist. Am späten Nachmittag erreichen wir über eine landschaftlich traumhafte Piste dann die Wüste Tatacoa und unsere Unterkunft in Villa Vieja. (210km - davon ca. 100 km Piste)
Tag 4 – Villa Vieja - Toche
Nach einem kurzen Stück durch die Wüste gelangen wir wieder auf die Teerstrasse und fahren über Natagaima und Ibagué bis Cajamarca. Ab hier beginnt eine kurvenreiche Offroadstrecke durch die kolumbianischen Kaffeeberge mittollen Aussichten. Auf den sanften Serpentinen gelangen wir bis zum kleinen Ort Toche, wo uns ein einfaches aber gutes Hostel mit netter Atmospäre erwartet.Von hier aus kann man einen nahe gelegenen Vulkan sehen - und auch in einer warmen Thermalquelle baden. (240 km - etwa 50 km Offroad)
Tag 5 – Toche - Salento - Filandia
Die heutige Strecke ist definitiv ein Höhepunkt! Von Toche bis Salento fahren wir auf einer mega-schönen Offroadstrecke. Schon nach kurzer Zeit sieht man auch die berühmten, riesengrossen Wachspalmen des Cocora-Valleys. Nach 3-4 Stunden Fahrt mit atemberaubenden Aussichten erreichen wir Salento, ein zauberhaftes koloniales Städtchen, wo wir Mittag essen werden, und wo uns auch noch ein wenig Zeit zum Umschauen bleibt, bevor wir zu unserer Unterkunft nach Filandia weiter fahren. (120 km - ca. 80 Offroad)
Tag 6 – Ruhetag - Filandia
Auf der Steelhorse Farm haben wir einen Tag lang Gelegenheit anderen Aktivitäten nachzugehen. Unsere Gastgeberin Yvette findet für jeden Geschmack das Passende: im halboffenen Willys-Jeep durch die Kaffeezone, ein Ausritt auf den hauseigenen Pferden, tolle Wanderrouten, Paragliding und Ziplining. Da ist sicher für alle etwas dabei. Abends finden wir uns dann im grossen Speisesaal für ein gemeinsames Essen oder Barbecue ein.
Tag 7 – Filandia - Jardín
Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der Farm fahren wir über Cerritos und La Virginia bis nach Rio Sucio. Die Gegend beeindruckt mit ihren Aussichten über die weiten Täler, und wir werden einen Stopp machen, um das Nationalgetränk „Aguapanela con limón y queso“ zu probieren. Ab Rio Sucio erwartet uns eine tolle Offroadstrecke durch eine überbordende Natur. In dieser Gegend regnet es häufig, das wuchernde Grün des Dschungels ist absolut faszinierend. Das freundliche Städtchen Jardín ist bunt und verwöhnt uns am Abend mit vielen kulinarischen Möglichkeiten. (200km - davon 40 km Offroad)
Tag 8 – Jardín - Santa Fé de Antioquia
Von Jardín aus fahren wir über kleine, kurvige Strassen nach Jericó, einer kleinen untouristischen Stadt, in der wir uns bei einem landestypischen Mittagsessen auf der Plaza in Ruhe die Farmer anschauen können, die mit ihren Maultieren die Ernte in die Stadt bringen. Ein wunderschöner und idyllischer Ort. Auf der Weiterfahrt in Richtung Bolombolo bekommen wir wieder 1000fach tolle Aussichten, und auch die etwas grössere Strasse nach Santa Fé de Antioquia enttäuscht nicht. Das bereits 1541 gegründete Städtchen bezaubert durch die erhaltene koloniale Architektur und hat das Flair eines Ortes, in dem die Zeit stehen geblieben ist. (190 km – teils Offroad)
Tag 9 – Santa Fé de Antioquia - Guatapé
Heute machen wir uns auf dem Weg zu einem Highlight in Kolumbien: dem Peñolde Guatapé. Dieser schon von weitem zu sehende Monolith ist im Land sehr berühmt und bereits in den 40er Jahren zum Nationalmonument erklärt worden. Über etwas mehr als 700 Treppenstufen kann man sich bis zur Spitze kämpfen. Diese sportliche Herausforderung behalten wir für den nächsten Vormittag und relaxen nach dem langen Fahrtag erst einmal direkt am Stausee, den man auch mit Booten befahren kann. (ca. 200km – bisschen Offroad)
Tag 10 – Guatapé - Puerto Nare
Der Vormittag kann noch zur Erkundung des Peñols genutzt werden, und gegen Mittag fahren wir dann weiter in Richtung San Carlos, wo eine ca. 3stündige, schön und einfach zu fahrende Offroadpiste beginnt. Sie endet in Puerto Nare, ein verwunschener, kleiner Ort direkt am grössten Fluss des Landes, dem Río Magdalena. Hier ist es wieder sehr angenehm untouristisch, wir gehen abends an die Hafenpromenade, wo die Einheimischen vielerlei Kleinigkeiten vom Grill anbieten. Bei schönem Wetter erwartet uns hier ein toller Sonnenuntergang direkt am Fluss. (120km - 40 km Offroad)
Tag 11 – Puerto Nare - Quípama
Wir setzen mit der Fähre an das andere Ufer, frühstücken dort ganz landestypisch mit den Arbeitern der Gegend und ziehen dann weiter in Richtung Puerto Boyacá. Hier kommen noch ein paar Kilometer Teer, die dann aber bald in eine der schönsten Offroadpassagen der Reise übergehen. Nach dem Mittagessen in dem beschaulichen Otanche wird die wilde Landschaft mit ihren Schluchten und Flussüberquerungen immer schöner, bis wir schliesslich in dem kleinen Ort Quípama landen. Klimatisch und Landschaftlich einmal mehr der totale Gegensatz zum vorherigen Tag. (180 km- 50 km Offroad)
Tag 12 – Quípama - Villa de Leyva
Die Vielfalt der Landschaft setzt sich auch an diesem Tag fort. Wir sehen Zuckerrohrplantagen, Bananenfelder, eine bunte Pflanzenwelt. Wir machen einen kurzen Stopp, um uns bei einem Bauern die Panela(Zuckerrohr)-Herstellung anzuschauen. Hier wird noch mit einfachsten Mitteln gearbeitet. Danach fahren wir auf einer neuen Teerstrasse mit sanft geschwungenen Kurven nach Muzo, von wo aus es bis auf 3000m Höhe geht. Hier kann es oft neblig werden. Das Mittagessen nehmen wir in Chiquinquirá ein und nehmen dann die verbleibenden Kilometer unter die Räder, um abends in dem beliebten Ort Villa de Leyva anzukommen. Seine riesige, koloniale Plaza ist berühmt im ganzen Land. Hier erwartet uns auch wieder ein grosses kulinarisches Angebot. (150 km - 40km Offroad)
Tag 13 – Villa de Leyva - Zipaquirá - Chía - Bogotá
Unser letzter Fahrtag führt uns von Villa de Leyva über Zipaquirá nach Chía, wo die Motorräder wieder abgegeben werden. In Zipaquirá machen wir noch einen Zwischenstopp, um uns die legendäre Salzkathedrale anzuschauen. Von Chía bekommen wir ein Transfer zum Hotel in Bogotá für die letzte Nacht. (155 km - kein Offroad)
Tag 14 – Abflug nach Deutschland
Du wirst zum Flughafen in Bogotá gebracht. Voll neuer Eindrücke geht es wieder nach Hause.
Änderungen der Route kann an die jeweils aktuellen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden.