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Motorradreise / Tour
Bolivien Amazonien Motorrad-Abenteuer Tour

M-ID: 4876 Facebook Twitter whatsapp Whatsapp email Email print Drucken

Erlebe die ultimative Abenteuer-Motorrad Tour in Bolivien! 21 Tage durch Hochland & Amazonas – jetzt buchen und unvergessliche Momente sichern!

Preise

pro Motorradfahrer/in im Doppelzimmer €5.209,00
Einzelzimmerzuschlag (einmalig) €350,00

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Kostenlos · Keine Buchungspflicht · Antwort in 24h

Leistungen

Geländemotorrad zur Miete: Suzuki DR650SE
Verpflegung inklusive aller Mahlzeiten
Unterbringung in der jeweils besten verfügbaren Unterkunft vor Ort
Transfer vom und zum Flughafen
Mehrsprachiger Reiseleiter (Englisch, Deutsch, Spanisch und Dänisch)
Reiseleiter auf dem Motorrad
Begleitfahrzeug für Gepäcktransport ab 3 Teilnehmern
Kraftstoff für die Leihmotorräder inklusive
Eintrittsgebühren enthalten
Garantierte Durchführung bei mindestens 1 Teilnehmer pro Termin
Reisesicherungsschein (Insolvenzschutz gemäß BGB §651r) ist bei allen OVERCROSS Touren verpflichtend
Nicht inklusive
Versicherungsschutz für das gemietete Motorrad (10 USD pro Tag)
Auslandskrankenversicherung (unbedingt erforderlich!)
Alle Leistungen, die nicht unter den inkludierten Angeboten genannt sind

Beschreibung

Diese geführte Motorradreise in Bolivien nimmt Sie mit auf einen faszinierenden Übergang vom beeindruckenden Hochland bis hinunter ins feuchtwarme Amazonasbecken – die erweiterte Tour führt zudem über die historischen Jesuitenmissionen zurück. Die Straßenverhältnisse sind herausfordernd: Asphaltabschnitte sind häufig von tiefen Schlaglöchern durchzogen, die selbst mittelgroße Fahrzeuge verschlingen könnten. Rechnen Sie mit wechselnden Untergründen wie Schlamm, weichem Sand, Bullenstaub und zahlreichen Flussdurchquerungen, teilweise über Brücken, oft auch ohne. Dabei zeigt sich Südamerika in seiner ursprünglichsten Form.

Was diese Motorradtour in Bolivien besonders macht, ist unser Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis kombiniert mit authentischen Entdeckungstouren. Unsere Abenteuer-Motorradreisen verbinden spektakuläre Strecken mit tiefgehenden Einblicken in Land und Kultur. Sicherheit steht für uns stets an erster Stelle. Deshalb erhalten Sie am zweiten Tag eine ausführliche Einführung zu den landesspezifischen Verkehrsregeln und zur sicheren Fahrweise. Unsere Tagesetappen sind bewusst moderat geplant, um auch unerwartete Herausforderungen wie Reifenpannen problemlos zu bewältigen – der Tagesabschluss erfolgt stets vor Einbruch der Dunkelheit. Doppel-Etappen oder Fahrten bei Dunkelheit finden Sie bei uns nicht. Zudem sind regelmäßige Pausen inklusive Fotostopps, Erklärungen oder Erholung integraler Bestandteil. Dabei berücksichtigen wir das Alter, die Fitness sowie individuelle Interessen unserer Teilnehmer.

Als Reisegefährten kommen robuste Suzuki DR650SE Dual Sport Motorräder (Modelle 2018 bis 2024) zum Einsatz. Diese 20-Liter-Tank-Modelle sind mit Gepäckträger, erhöhtem Lenker sowie USB-Anschlüssen ausgestattet und zeichnen sich durch Zuverlässigkeit und Handlichkeit aus. Die Motorräder sind speziell an unterschiedliche Fahrergrößen und -gewichte angepasst und durch die einfache Technik besonders wartungsfreundlich.

Reiseverlauf:

Tag 1 – Start in Santa Cruz und Transfer nach Samaipata

Nach Ankunft werden Sie am Flughafen Viru Viru in Santa Cruz empfangen und ins etwa 120 Kilometer entfernte Samaipata gebracht. Dort erwartet Sie ein komfortables Hotel für eine entspannte Übernachtung. Bei spät eintreffenden Flügen erfolgt die erste Nacht in Santa Cruz, sodass der eigentliche Tourbeginn auf den Folgetag verschoben wird.

Tag 2 – Einführung und Besuch von El Fuerte

Der Tag beginnt mit einer wichtigen Einweisung zur Strecke, den besonderen Verkehrsverhältnissen in Bolivien sowie zum gegenseitigen Kennenlernen. Anschließend erkunden wir „El Fuerte“, eine kleine alte Inka-Stätte, die um die größten und ältesten Steinskulpturen Amerikas errichtet wurde.

Tag 3 – Totora (260 km, ca. 30 % Offroad)

Die Etappe startet auf bequemen Straßen, doch der Asphalt nimmt zunehmend ab und weicht rauen, steinigen Passagen. Die eindrucksvolle, bunte Berglandschaft begleitet uns auf diesem zunehmend anspruchsvollen Abschnitt. Nach einer Mittagspause setzen wir die Fahrt auf herausfordernden Wegen fort und erreichen am Nachmittag das verschlungene Gassenlabyrinth der kleinen Kolonialstadt Totora.

Tag 4 – Fahrt nach Cochabamba (145 km, 0 % Offroad)

Die Asphaltstrecke nach Cochabamba führt kurvenreich durch fruchtbare Täler mit vielfältiger Landwirtschaft. Das Mittagessen genießen wir am Ufer eines großen Sees bei frischem Fisch – ein kulinarisches Highlight. Anschließend erwartet uns eine dynamische Fahrt durch chaotischeren Verkehr, ideal als Vorbereitung auf den Straßenverkehr in El Alto am nächsten Tag.

Tag 5 – La Paz erreichen (375 km, 0 % Offroad)

Wir verlassen Cochabamba und klettern nach und nach durch spektakuläre Berglandschaften hinauf auf das Altiplano, das Hochtal Boliviens. Die gut angelegte Straße bringt uns rasch nach La Paz, dem Regierungssitz des Landes. Mit Glück sind wir zur Wachablösung am Präsidentenpalast rechtzeitig vor Ort.

Tag 6 – Über die Death Road nach Caranavi (165 km, ca. 60 % Offroad)

Wir entkommen dem Trubel von La Paz und erklimmen Höhen bis auf 4.700 Meter. Dann beginnt die Fahrt durch das Amazonasbecken, wobei ein Höhepunkt die berüchtigte Todesstraße ist – als eine der gefährlichsten Straßen der Welt bekannt. Mutige können ihre Nerven bei einer 1,5 Kilometer langen Seilrutsche testen. Die Weiterfahrt nach Caranavi erfolgt über die reale Death Road, diesmal begleitet von starkem Fahrzeugverkehr statt Touristen auf Mountainbikes.

Tag 7 – Ankunft in Rurrenabaque (250 km, ca. 50 % Offroad)

Die schmale Bergstraße endet allmählich, und wir gelangen in das Amazonasbecken. Rurrenabaque gilt als Zentrum für Dschungel-Trekking in Bolivien, wo das Straßenbild mehr von internationalen Besuchern als von Einheimischen geprägt wird.

Tag 8 – Santa Rosa und Tierbeobachtungen (105 km, 100 % Offroad)

Die Strecke nach Santa Rosa de Yacuma ist staubig und heiß. Doch die Lodge am Ufer des Yacuma-Flusses entschädigt schnell. Am Nachmittag erkunden wir das Naturschutzgebiet mit seiner reichen Tierwelt: Kaimane, Capybaras, Flussdelfine, Schildkröten sowie zahlreiche Affen- und Vogelarten.

Tag 9 – Begegnungen mit Anakondas und Piranhas

Heute suchen wir die größte Wasserschlange der Welt, die Anakonda. Nach einer Siesta versuchen wir unser Glück beim Piranha-Fischen. Am Abend unternehmen wir eine geführte Nachtbeobachtung, bei der wir Krokodile beobachten – alles im Einklang mit dem Umweltschutz.

Tag 10 – Fahrt nach San Borja (95 km, 100 % Offroad)

Der erste Teil der Strecke ist gut ausgebaut, während der zweite geprägt ist von langen, gerade verlaufenden Abschnitten mit tiefen Schlaglöchern – ein Vorgeschmack auf die kommenden Tagesetappen.

Tag 11 – San Ignacio de Moxos erreichen (140 km, 100 % Offroad)

Wie erwartet ist die Route beschwerlich: geradeaus verlaufende Straßen mit einer Vielzahl großer Schlaglöcher und hoher Temperaturen erfordern volle Konzentration. Die Ankunft in San Ignacio de Moxos bringt Erholung nach dieser kräfteraubenden Fahrt.

Tag 12 – Besuch von Trinidad (95 km, ca. 90 % Offroad)

Trinidad, Hauptstadt des Departements Beni, ist eine lebendige Stadt am Amazonas mit einzigartigen Eigenheiten – etwa frei schwimmenden Boa Constrictors in offenen Abwasserkanälen. Bekannt ist die Stadt zudem für hervorragende Milchshakes und eine sieben Meter lange Anaconda als Attraktion. In der Nähe beeindruckt eine abgestürzte Boeing 727 als ungewöhnliches Relikt.

Tag 13 – San Javier erreichen (415 km, 0 % Offroad, viele Schlaglöcher)

Zurück auf Asphalt, doch der Straßenbelag ist stark zerschlagen. Der Weg nach San Javier ist durch zahlreiche Schlaglöcher geprägt, die besonders beim Fahren Aufmerksamkeit verlangen. San Javier gehört zu den Missionsstädten der Chiquitania; abends besuchen wir die beeindruckende Holzkirche.

Tag 14 – Fahrt über Concepción nach San Ignacio (230 km, ca. 50% Offroad)

Wir passieren die Missionshauptstadt Concepción mit Besichtigung der Kathedrale und setzen unsere Fahrt nach San Ignacio fort. Dort genießen Sie Freizeit mit Schwimmbadbenutzung oder einem Spaziergang zu einem großen künstlichen See, wo Fischer ihrer Arbeit nachgehen.

Tag 15 – Santiago de Chiquitos ansteuern (360 km, ca. 50 % Offroad)

Die Route führt uns über erstklassige Motorradstraßen mit Zwischenstopp zum Mittagessen in einer Mennonitensiedlung. Auf dem „Santa Cruz – Puerto Quijaro“ Highway geht es bis Roboré, von wo wir zu unserem Ziel, Santiago de Chiquitos, abbiegen. Neben einem Besuch der Missionskirche steht die spektakuläre Naturstätte Aguas Calientes im Fokus.

Tag 16 – Erholung in Aguas Calientes (80 km, 0 % Offroad)

Aguas Calientes besticht durch seine heißen Quellen mit Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad Celsius. Den Vormittag verbringen wir mit Schwimmen und Entspannen in den heilkräftigen Gewässern – ideal zur Regeneration nach den bisherigen Strapazen. Nachmittags steht eine Wanderung auf einen Berg mit faszinierenden Felsformationen und Panoramablick auf dem Programm.

Tag 17 – San José de Chiquitos (160 km, 0 % Offroad)

Wir verlassen Santiago und erreichen San José, die letzte der Missionsstädte auf unserer Route. Dort besichtigen wir die Kirche, besuchen den ursprünglichen Ort von Santa Cruz und erkunden bemerkenswerte Mondlandschaften außerhalb der Stadt.

Tag 18 – Fahrt nach Buena Vista (385 km)

Auf überwiegend belebtem Asphalt erreichen wir die idyllische Stadt Buena Vista, eine grüne Oase im Zentrum des geschäftigen Santa Cruz. Das Hotel mit Pool liegt am Hauptplatz, ideal zum Entspannen bei einem Cappuccino und Beobachten des lebhaften Treibens.

Tag 19 – Rückfahrt nach Samaipata durch den Amboro Nationalpark (185 km, ca. 60 % Offroad)

Wir queren den Amboro Nationalpark auf engen, kurvigen Straßen und passieren mehrere Flussüberquerungen – ein spannender Vormittag. Nach einem Mittagessen genießen wir die Aussicht auf einen abbröckelnden Asphaltabschnitt, der sich bis in die Ausläufer der Anden und in den Zielort Samaipata schlängelt.

Tag 20 – Rückkehr nach Santa Cruz

Die Motorräder bleiben zurück, und wir kehren nach Santa Cruz zurück. Hier ist Gelegenheit für letzte Einkäufe von Souvenirs sowie den Genuss bolivianischer Spezialitäten, etwa brasilianischem Churrasco und orientalischer Küche.

Tag 21 – Abreise und Abschied

Die Reise endet am Flughafen von Santa Cruz. Wir verabschieden uns – doch viele unserer Gäste kehren zurück. Auch Sie sind jederzeit willkommen! Der Veranstalter OVERCROSS freut sich bereits darauf, Sie erneut auf einer geführten Motorradreise in Bolivien begleiten zu dürfen.

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