Erlebe eine unvergessliche motorcycle tour in Madagaskar: Lemuren, Tsingy, Wale & Offroad-Abenteuer. Jetzt buchen und Natur pur entdecken!
Preise
| Einzelzimmerzuschlag (einmalig) | €639,00 |
| Beifahrer/Sozius (einmalig) | €2.949,00 |
| Tourpreis | €3.919,00 |
Leistungen
Beschreibung
Madagaskar, bekannt durch die beliebten Animationsfilme, gehört geografisch zum afrikanischen Kontinent, zeichnet sich jedoch durch eine Bevölkerung überwiegend asiatischer Herkunft aus. Ursprünglich ließen sich Seeleute aus Borneo auf der Insel nieder. Das Land beeindruckt mit vielfältigen Klimazonen: feucht in den Bergregionen, während es im Tiefland viele trockene Abschnitte gibt. Unsere geführte Motorradreise beginnt in der Hauptstadt Antananarivo. Nach einem Tagesausflug zu den Lemuren und einem Besuch eines historischen Palastes führt die Route nach Osten. Besichtigt werden die außergewöhnlichen Parks Tsingy und Isalo, begleitet von langen Offroad-Passagen an der Westküste. Eine Bootsfahrt zu den Walen sowie durch die Tsiribhina-Schlucht gehört ebenso zum Programm. Geritten wird vorwiegend auf Honda XR250 Motorrädern, was diesen Abenteuer-Motorradtrip kombiniert mit abwechslungsreichen Landschaften zwischen verlassenen Tiefebenen und faszinierenden Bergregionen.
Route und Etappen
Tag 1: Antananarivo
Nach der Ankunft erfolgt der Transfer zum zentral gelegenen Hotel der Hauptstadt, die inmitten eines bergigen Geländes liegt. Das Stadtzentrum mit dem Platz der Unabhängigkeit als Herzstück bietet viele Möglichkeiten zur Erkundung, wobei die prägnant angelegten Straßen oft über Treppen verbunden sind. Die unmittelbare Umgebung des Hotels ist fußläufig erreichbar, sodass für den restlichen Tag Zeit zur freien Verfügung besteht.
Tag 2: Tagesausflug ab Antananarivo
Die ersten Motorradkilometer führen durch die lebendigen, engen Straßen von Antananarivo, inklusive Marktbereiche, die häufig verkehrsreich sind. Außerhalb der Stadt verflacht der Verkehr und es geht zum Royal Hill, etwa 20 km entfernt. Dieser Ort beheimatet Tempelanlagen der ersten südsüdostasiatischen Einwanderer, deren Bauweisen an indonesische und malaysische Vorbilder erinnern und die als kulturelles Erbe von UNESCO geschützt werden. Auf dem Rückweg gibt es einen Halt an einem Lemuren-Rettungszentrum, wo ein fachkundiger Guide Einblicke in das Leben dieser eindrucksvollen Tiere gibt. Die Rückfahrt ins Hotel erfordert aufgrund des abendlichen Verkehrs Geschick beim Manövrieren durch enge Gassen.
Tag 3: Antananarivo nach Ampefy
Frühmorgens verlassen wir die Hauptstadt in Richtung Westen auf einer gut ausgebauten Strecke. Nach rund einer Stunde erreichen wir den Lemurenpark, ein Schutz- und Auffangzentrum, das einen Besuch wert ist, wenn gestrige Besuche nicht möglich waren. Anschließend steht der Blick auf den Chute de Lily-Wasserfall an, einer der imposantesten Wasserfälle Madagaskars. Danach schwenkt die Fahrt südlich in die ländliche Atmosphäre des kleinen Dorfes Ampefy, wo wir direkt am See übernachten.
Tag 4: Offroad-Abschnitt nach Antsirabe
Nach etwa 50 km endet die Asphaltstraße und es beginnt der erste Offroad-Abschnitt von circa 80 Kilometern, der durch hügelige Landschaften mit Reisfeldern führt. Die Szenerie variiert saisonal stark zwischen grünen Regenzeitlandschaften und trockenen Trockenphasen. Im Anschluss folgt eine weitere Asphalt-Passage von 40 Kilometern bis zur charmanten Stadt Antsirabe, bekannt für die traditionell gezogenen „Pousse Pousse“ Rikschas und historischen Kolonialgebäude.
Tag 5: Antsirabe bis Miandrivazo
Die heutige Etappe umfasst rund 200 Kilometer überwiegend auf asphaltierten Straßen, die uns sanft ins Tal führen. Angekommen in Miandrivazo verbringen wir Zeit zur Erkundung, bevor eine entspannte Bootstour im traditionellen Baumkanu durch das Tal folgt. Danach kehren wir zurück und genießen ein Abendessen in der Stadt.
Tag 6: Miandrivazo nach Morondava
Es geht weiter Richtung Süden, zunächst 120 Kilometer, bis zur Pause in Malaimbandy, einem kleinen Ort. Die madagassische Küche reflektiert vielfältige Einflüsse, unter anderem asiatische und französische. Die Route verläuft anschließend über die Hauptstraße bis in die gemütliche Küstenstadt Morondava, wo die ersten Asphaltkilometer der Tour enden.
Tag 7: Morondava – Bekopaka
Ein langer Fahrtag steht an, beginnend mit der kultigen Baobab Avenue und anschließend durch das Kirindy-Reservat. Nach 90 Kilometern unbefestigter Schotterwege erreichen wir den Fluss Tsiribihina, den wir per Fähre überqueren. Die letzten 100 Kilometer vor dem Tsingy Nationalpark sind wiederum Schotterpisten. Die Nacht verbringen wir in Bekopaka.
Tag 8: Tsingy Nationalpark Erkundung
Der Tsingy-Nationalpark besticht durch seine beeindruckenden Kalksteinspitzen, die eine labyrinthartige Struktur bilden. Eine ausgewiesene Wanderroute mit Hängebrücken ermöglicht die Besichtigung der Felsspitzen, wobei Schwindelfreiheit empfohlen ist. Optional kann eine weitere Tour nordwärts im Park unternommen werden. Die zweite Übernachtung in Bekopaka schließt den Tag ab.
Tag 9: Rückfahrt nach Morondava
Die Abfahrt erfolgt über dieselbe unbefestigte Strecke zurück. Nach dem Mittagessen in Belo Tsiribihina und der Fährüberquerung bietet der Sonnenuntergang an der Baobab Avenue eine einzigartige Gelegenheit für Fotografen. Die Ankunft im Hotel erfolgt am Abend, nach einem ereignisreichen Tag.
Tag 10: Ruhetag in Morondava
Während die Motorräder gewartet werden, steht ein entspannter Tag am Strand zur Verfügung. Die örtlichen Restaurants und Bars laden zum Ausprobieren ein. Fotobegeisterte können nochmals die Baobab Avenue bei Sonnenuntergang besuchen.
Tag 11 & 12: Morondava nach Toliara via Manja
Diese zwei Tage zählen zu den anspruchsvollsten der Reise. Die Route führt über kaum erschlossene Wege, größtenteils unbefestigt, entlang der Küste und anschließend weiter ins Landesinnere mit Flussüberquerungen per Fähre. Manja dient als Zwischenstopp. Die Distanz beläuft sich auf etwa 330 Kilometer. In Toliara erwartet uns ein komfortables Hotel mit warmem Wasser und guter Verpflegung für zwei Übernachtungen.
Tag 13: Toliara – Walbeobachtung oder alternative Ausflüge
Von Juli bis August besteht die Möglichkeit, eine Bootsfahrt zur Walbeobachtung zu unternehmen, die südlich von Toliara startet. Obwohl eine Sichtung nicht garantiert ist, stellt sie ein Highlight dar. In anderen Monaten besuchen wir die Sarodrane-Höhlen oder ein Arboretum in der Nähe.
Tag 14: Toliara – Ranohira
Die Strecke verläuft auf der gut ausgebauten Nationalstraße 7 in die Berge. Wir überqueren einen Pass auf 1.056 Metern Höhe mit beeindruckenden Aussichten. Ein Mittagsstopp in Ilakaka beinhaltet Besuche einer Saphirmine und eines Handwerksbetriebs. Die Übernachtung findet in Ranohira statt.
Tag 15: Tag im Isalo Nationalpark
Der Isalo Park ähnelt landschaftlich dem amerikanischen Grand Canyon, geprägt von Schluchten, Wasserfällen und natürlichen Pools. Mit einem erfahrenen Guide erkunden wir die abwechslungsreiche Szenerie. Mittags erwartet uns ein BBQ inmitten der Wildnis, während Ring-Tailed und Rotschopf-Lemuren in den Büschen zu beobachten sind.
Tag 16: Ranohira – Ambalavao
Wir folgen weiterhin der Nationalstraße 7 nach Ambalavao. Nach dem Check-in im Hotel in Parks Nähe führt ein kurzer Ausflug zu einer großen Kattakolonie, den wohl bekanntesten Lemuren.
Tag 17: Ambalavao – Ranomafana
Die Route führt ins bergige Gebiet nördlich über Fianarantsoa, mit Fotostopps und Dorfbesuchen. Nachmittags halten wir an den Namorona-Wasserfällen und übernachten in Ranomafana.
Tag 18: Regenwaldwanderung und Fahrt nach Antsirabe
Am Morgen erkunden wir den Regenwald von Ranomafana. Der Rückweg zur Nationalstraße erfolgt über eine unbefestigte Strecke, anschließend fahren wir weiter nach Norden. Nach einem Mittagessen in Ambositra sind es noch 90 Kilometer bis Antsirabe. Die Straßen im Hochland gewähren herrliche Aussichten.
Tag 19: Antsirabe – Antananarivo
Die letzte Motorrad-Etappe führt kurvenreich zurück zur Hauptstadt. Der Verkehr nimmt zu, je näher wir dem Ziel kommen. Nach der Rückgabe der Maschinen im Hotel bleibt Zeit, letzte Einkäufe zu erledigen. Der Abschlussabend findet in einem renommierten Restaurant statt, bevor am späten Abend der Transfer zum Flughafen erfolgt. Sollte der Rückflug bereits früher starten, wird der Zeitplan entsprechend angepasst.
Tag 20: Abreise
Mit Abschluss der Reise beginnt heute die Heimreise.
Diese geführte Motorradreise durch Madagaskar bietet eine einmalige Kombination aus Abenteuer auf abwechslungsreichen Offroad-Strecken, Erleben vielfältiger Naturlandschaften und kulturellen Highlights. Sie ist optimal für Motorradbegeisterte, die eine umfassende Entdeckungsfahrt in diesem einzigartigen Inselstaat suchen.