Es gibt lediglich die Möglichkeit, das Motorrad per Luftfracht zu befördern, Alaska wird von Europa aus nicht direkt mit dem Schiff angefahren. Die Transportdauer beträgt ca. 5 Tage. Eine Abholung der fertig gepackten Transportkiste per Lkw mit Hebebühne und Palettenwagen bei Ihnen ist möglich.
Preise
| Luftfracht One Way ab | €1.700,00 |
| Die Kosten orientieren sich an der Größe der Transportkiste und betragen für eine übliche Reiseenduro ca. € 1.700,00 ab diversen Flughäfen bis Anchorage zuzüglich der Flughafengebühren bei Abholung in Höhe von ca. US$ 150,00. Der Preis basiert auf derzeitigen Tarifen und beinhaltet neben den deutschen Abfertigungsgebühren auch die derzeitigen Treibstoff-, Gefahrengut- und Sicherheitsgebühren. Bitte betrachten Sie dies als grobe Preisindikation und lassen Sie uns für eine genaue Berechnung Ihre Transportdaten wissen. |
Leistungen
Beschreibung
Transport zurück
Aufgrund mangelnder Infrastruktur und fehlender Rückflugverbindungen können wir hier nur einen Oneway-Transport anbieten, die amerikanische Heimatschutzverbindung verbietet den Transport von privaten Gütern in Passagierflügen ab den USA. Ein Rücktransport ab USA, Kanada oder Südamerika ist möglich, gern erstellen wir auch hierfür ein Angebot. Bitte geben Sie uns den Abgangsort auf.
Am Zielort
Die Übernahme und Zollabfertigung vor Ort erfolgt in Eigenregie, die einschlägigen Zolldokumente werden von uns zur Verfügung gestellt. Der Zeitaufwand beträgt für die Zollabfertigung in den Anchorage erfahrungsgemäß etwa 3 Stunden, aber dann steht dem Urlaub mit dem eigenen Bike nichts mehr im Wege, die Transportdauer beträgt ca. 1 Woche.
Zoll
Ein Carnet de Passage wird in den USA und Kanada nicht benötigt. Es muss jedoch eine Exemption bei der EPA-Behörde beantragt werden, die notwendige Anleitung sowie die obligatorischen Zolldokumente erhalten Sie von uns nach Vertragsabschluss.
Für den finalen Import von Fahrzeugen wenden Sie sich bitte an den Automobilclub oder die dortigen Zollbehörden für eine verbindliche Auskunft.
Verpackung
Für Transporte nach Alaska muss das Motorrad in Form einer Kiste verpackt sein. Sprechen Sie einfach mal den örtlichen Motorradhändler an, oft sind diese froh, wenn die Umverpackung von Neufahrzeugen kostenlos entsorgt werden kann. Am meisten Glück haben Sie i.d.R. bei den Händlern der italienischen oder japanischen Hersteller. Viele Marken haben bereits auf Mehrwegverpackungen umgestellt, aber lassen Sie sich nicht entmutigen! Grundsätzlich spart es bares Geld, die Kiste so klein als möglich zu halten, z.B. Vorderrad ausbauen.
Alternativ kann die Verpackung über ein von uns in Hamburg eingesetztes Unternehmen erfolgen. Dies wäre allerdings eine deutlich kostenintensivere Variante, da aus Haftungsgründen keine Demontagen am Motorrad vorgenommen werden und die Verpackung großzügiger erfolgt. Hierdurch fallen die Transportkosten höher aus.
Weiteres Gepäck kann mit verstaut werden, sofern es sich nicht um gefährliche Stoffe handelt gemäß Luftfahrtregularien (z.B. Batterien/Akkus, Brennspiritus, Motoröl, Spraydosen).