Eine Motorradreise ans Ende der Welt: Zum südlichsten Ort auf Erden, den man mit dem Motorrad erreichen kann. Patagonien ist nicht nur wegen seiner prachtvollen Natur bekannt, sondern auch, weil seine Natur besonders vielfältig ist.
Preise
| pro Fahrer(in) im Doppelzimmer inkl. Honda CB 500 X oder gleichwertig (nur verfügbar bei Buchung mit eigenem Zimmerpartner. Als allein teilnehmende Person wähle zusätzlich das Einzelzimmer.) | €7.695,00 |
| pro Sozia/Sozius im Doppelzimmer (mitfahrende Personen können ausschließlich gemeinsam mit einem Fahrer / einer Fahrerin buchen) | €4.995,00 |
| pro Person Einzelzimmer (Zuschlag, nur verfügbar bei zusätzlicher Auswahl des Grundpreises "pro Fahrer im Doppelzimmer") | €950,00 |
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| Motorrad Upgrade auf CF 800MT (Zuschlag) | €500,00 |
| Motorrad Upgrade auf BMW F 750 GS (Zuschlag) | €650,00 |
| Motorrad Upgrade auf BMW F 850 GS (Zuschlag) | €650,00 |
| Motorrad Upgrade auf Yamaha T7 700 (Zuschlag) | €650,00 |
| Motorrad Upgrade auf Honda CRF 1000 Africa Twin (Zuschlag) | €650,00 |
| Motorrad Upgrade auf BMW R 1250 GS (Zuschlag) | €1.400,00 |
Leistungen
Beschreibung
PROGRAMM :
TAG 1: Abflug DE/CH/AT
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TAG 2: Anreise Punta Arenas und Transfer nach Puerto Natales (Chile)
Du wirst vom Flughafen in Punta Arenas abgeholt und in ca drei Stunden / 250 Km zum Hotel in Puerto Natales gebracht. Heute oder morgenfüh lernst Du dein Motorrad kennen und bekommst alle wissenswerten Information über das Fahren und die Reise.
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TAG 3: Puerto Natales - Tagestour Nationalpark Torres del Paine (Chile, 200km)
Ähnlich wie der Park Los Glaciers, den wir von El Chalten aus besucht haben, ist der Nationalpark Torres del Pain. Die Pracht der Natur ist hier ebenso beeindruckend. Wir fahren früh am Morgen in den Park und machen dort einen optionalen kurzen Spaziergang. Es ist auch möglich, eine Tour durch den Park zu machen. Auf jeden Fall ist es ein schöner Start dieser eindrucksvollen Reise durch unvergessliche Natur. Zurück nach Puerto Natales.
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TAG 4: Puerto Natales - Porvenir (Chile, 450km)
Auf nach Feuerland! Und Achtung: Es kann windig sein hier draußen. Zwischen den gelben Gräsern stehen überall Baumgruppen. Die meisten davon tragen keine Blätter, aber verleihen der Landschaft durch ihre große Anzahl an Ästen eine interessante Atmosphäre. Wir überqueren mit der Fähre von Punto Arenas und kommen auf die Insel Feuerland. Povernir ist die größte Stadt im chilenischen Teil von Feuerland.
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TAG 5: Porvenir - Ushuaia (Argentinien, 450km)
Heute ein langer Fahrtag. Wir fahren früh los und überqueren die Grenze nach Argentinien. Die Landschaft ist rau, mit Seen, Flüssen, Gletschern und eisigen Bergen. Die Flüsse sind voller Forellen, Lachse und hier und da ein Biber. Pinguine und Seelöwen können auch auf den felsigen Klippen gesehen werden. Wir passieren Lago Fagnano und gehen weiter ans Ziel: Die südlichste Stadt auf Erden, das Ende der Welt. Der Ort Ushuaia liegt herrlich zwischen den mit Schnee bedeckten Bergspitzen von Feuerland. Du bist jetzt in der südlichsten Stadt der Welt angekommen, die man über Straßen erreichen kann. Sie liegt auf den 55sten Breitengrad und ist in Luftlinie nur 1000 Km von der Antarktis entfernt.
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TAG 6: Ushuaia - Rasttag (Argentinien, 100km)
Du kannst diesen Tag nutzen um den charmanten Ort zu erkunden, die farbigen Häuschen zu fotografieren oder die freundlichen Einwohner kennen zu lernen. Es gibt auch die Möglichkeit um mit dem Boot nach Puerto Williams zu fahren. Dieser Ort liegt noch etwas südlicher. Noch südlicher als Puerto Williams kann man wirklich nicht kommen. Unterwegs sieht man Pinguine und Seelöwen
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TAG 7: Ushuaia - Cerro Sombrero (Chile, 360km)
Die Hälfte der Insel Feuerland ist argentinisch und da befinden wir uns jetzt auch. So wie der Süden von Chile nur über argentinische Straßen zu erreichen ist, ist der argentinische Teil von Feuerland nur über chilenische Straßen zu erreichen. Wir kommen wieder am schönen Lago Fagnano vorbei und werden dem, auf dieser Seite der Insel ständig anwesendem, Wind standhalten. Die Äste der Bäume hier zeigen alle in dieselbe Richtung. Sie sind geformt durch den Wind. Wir übernachten in das kleine Dorf Cerro Sombrero.
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TAG 8: Cerro Sombrero – El Calafate (Argentinien, 480km)
Wir kommen immer nördlicher und das merkt man nicht nur an der Temperatur. Auch die Landschaft verändert sich. Wir machen eine Überquerung mit der Fähre um von die Insel Feuerland ab zu kommen. El Calafate ist ein Ort in den viele Touristen kommen und dies ist auch deutlich zu sehen. Auf einmal hat man wieder die Wahl aus mehreren Restaurants und gibt es auch wieder Souvenirläden. Sie kommen alle wegen des Gletschers.
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TAG 9: El Calafate Tagestour Glacier Perito Moreno (Argentinien, 150km)
Der Gletscher Perito Moreno ist einer der beiden Gletscher auf der Erde die sich noch immer verschieben. Die gigantische Eismasse beträgt 30 Km Länge und einige Km Breite und verschiebt sich jeden Tag zwei Meter in den See hinein. Und das kann man hören. Schon von Weitem hört man das mächtige Knirschen und Geschiebe der Millionen von Kilos und auch das Echo davon in den Bergen. Doch erst wenn man dicht davor steht bekommt man ein wirklich gutes Bild von dem Giganten. Mit großer Gewalt fallen Eisstücke mit einem Gewicht von mehreren hundert Kilo vor einem ins Wasser. Man darf sich dem Gletscher allerdings nur auf einem Abstand von einem Kilometer nähern, wegen der Gefahr von herumspringendem Eis. Dieses Spektakel wird einen großen Eindruck bei Dir hinterlassen.
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TAG 10: El Calafate - Gobernador Gregores (Argentinien, 350km)
Die ersten 30 Km ab El Calafate sind befestigt. Wir passieren der Ostseite des Sees Lago Viedma und des größten Sees von Argentinien Lago Argentino und verfolgen die Ruta 40. Wir halten an bei der lebenswichtigen Tankstelle im kleinen Dörfchen Tres Lagos. Wir nehmen dann die etwas schmalere Ruta 29 und kommen wieder auf die berühmte Ruta 40. Auch heute führt uns die Route durch die totale Verlassenheit und über unendliche Wege.
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TAG 11: Gobenar Gregores - Puerto Guadal (Chile, 430km)
Ein langer Tag durch eines der meist abgelegen Gebiete des Landes folgt. Es ist der verlassenste Teil der Ruta 40. Dieses argentinische Äquivalent zur Ruta 66 läuft von der bolivianischen Grenze im Norden bis nach Feuerland im Süden. Von diesen mehr als 4600 Km ist der größte Teil noch unbefestigt, worunter auch unsere heutigen 400 Km. Es ist ein großes Erlebnis um in dieser Leere zu fahren. Das einzige Leben um einen herum sind die Nandus (eine Art Straußvogel) und die Guanakos (eine Art Lama). Das niedrige gelblich verdorrte Gras um einen herum macht das Prärie-Gefühl komplett. Perito Moreno ist der Ort in dem wir eintreffen, hier tanken wir . Wir überqueren die Grenze nach Chile. Wir sind jetzt auf der anderen Seite der Anden im Chilenischen Teil. Durch die Wirkung der Anden ist dieses Gebiet nicht so trocknen als Argentinien auf der Ostseite. Auf einmal ist man in einer komplett anderen Welt. Eine schöne unbefestigte Straße führt uns entlang des Ufers des wunderschönen Sees Gral Carrera.
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TAG 12: Puerto Guadal - Rasttag (Chile)
Puerto Guadal ist ein Dorf von etwa 500 Einwohnern. Die Einwohner von Puerto Guadal leben vorwiegend von der Landwirtschaft und vom Tourismus. Es gibt verschiedene Attraktionen in der Umgebung des Dorfes, die aufgrund der Lage an der Carretera Austral leicht zu erreichen sind. Dazu gehören eine verlassene Kupfermine, ein Wasserfall und Marmorhöhlen. Wir verbleiben in ein schönes Hotel am See.
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TAG 13: Puerto Guadal - Coihaique (Chile, 310km)
Weiter geht’s in den Norden. Ab Puerto Guadal ist es ein kleines Stück fahren zum Südpunkt des Ufers des azurblauen Lagos Buenos Aires See. Dies ist ein verlassenes Gebiet mit nur einem Weg und dieser wunderschöne Weg führt uns entlang des Ufers des Lagos Buenos Aires. Die Hälfte des Sees liegt im Nachbarland Argentinien. Über den unbefestigten Highway 7 verlassen wir die Provinz Carrera. In Coihaique übernachten wir in einem Hotel im Zentrum.
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TAG 14: Coihaique – Puyuhuapi/La Junta (Chile, 280km)
Die Gegend heute wird wieder superschön sein. Wir fahren durch zwei Nationalparks: NP Queulat und Lago Las Torres. Es ist ein Teil der eindrucksvollen Carretera Austral durch den wunderschönen dunkelgrünen Regenwald mit seinen unzählbaren Seen und Flüssen. Dies ist The Best Off Nordpatagonien. Wir fahren langsam weiter und halten öfters an um Fotos zu machen. So können wir optimal von all der Schönheit um uns herum genießen. Wir übernachten in der Ortschaft Puyuhuapi. In diese Gegend hat es viele Deutsche verschlagen.
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TAG 15: Puyuhuapi/La Junta - Esquel (Argentinien, 230km)
Früh am Morgen setzen wir unsere Tour nach Norden fort. Einen Teil des Tages fahren wir auf der Carretera Austral und Du wirst Dich nicht satt sehen können, an all der schönen und prachtvollen Natur auf dieser Strecke. Nach jeder Kurve erwartet uns wieder ein neuer See, ein Wasserfall oder ein Fluss. Dann gibt es auch noch eine fast konstante Aussicht auf die weißen Spitzen der Anden. Doch verlassen ist es hier. Die einzigen Verkehrsteilnehmer, denen Du vielleicht begegnen wirst, sind Hirten auf Pferden mit einer ganzen Kuh- oder Schafherde hinter sich. In Futaleufu machen wir kurz Pause und bereiten uns auf die Weiterfahrt vor. Über eine schöne Strecke erreichen wir die Grenze, welche an Argentinischen Seite nur aus einem Häuschen und einem Grenzposten besteht. Wir treffen wir noch in dem kleinen Ort Trevelin ein. Hier wohnt die größte walisische Gemeinschaft von Argentinien und das sieht man. Überall ist ein Drache abgebildet und sind die grün-weißen Farben der walisischen Flagge zu finden. Der Weg wird hier unbefestigt und das wird vorläufig so bleiben.
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TAG 16: Esquel - San Carlos de Bariloche (Argentinien, 320km)
Wir sind immer noch im argentinischen Teil des Seengebietes. Die erste 30 Km ab Esquel fahren wir auf befestigten Wegen. Nicht viel weiter verlassen wir die große Straße und fahren über einen unbefestigten Weg in den Nationalpark ‘Los Alerces’. Hier werden wir an diesem Morgen mehr wunderschöne Seen zu sehen bekommen, als Du an einer Hand abzählen kannst. Wir folgen Route 258 und erreichen El Bolson. Dieser Ort ist bekannt wegen seiner regelmäßigen UFO-Sichtung. Auch ist dieser Ort sehr naturbewusst und man findet hier, im Gegensatz zum restlichen Teil Patagoniens, viele vegetarische und biologische Restaurants. Jetzt haben wir noch 130 Km purer Natur vor uns bevor wir in San Carlos de Bariloche eintreffen. Du werdest fast die ganze Zeit auf einen oder mehrere Seen blicken können. San Carlos de Bariloche liegt im Herzen des National Nahuel Huapipark und am Ufer des Nahuel Huapi Sees. Bariloche wir auch die argentinische Schweiz genannt.
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TAG 17: San Carlos de Bariloche - Junin de los Andes (Argentinien, 250km)
Nach ca. 80 Km passieren wir das Touristendorf Villa La Angostura wo die niederländische Königin Maxima 2 Parzellen Grund besitzt und wo ihr Bruder Martin ein Restaurant hat. Via der Ruta 40 folgen wir dem Andengebirge in Nördliche Richtung. Ihr werdet auf der Fahrt genießen von der prächtigen Aussicht auf die majestätische Berge.
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TAG 18: Junin de los Andes - Villarrica (Chile, 220km)
In Argentinien folgen wir der Straße parallel zum Rio Malleo im Norden von Patagonien. Wir kommen zum argentinischen Teil der Grenze und folgen einem wunderschönen hohen Pass. Die Grenzumgebung wird gekennzeichnet durch viele heimische Schlangentannen. Über die gesamte Länge wird die Grenze zwischen Chile und Argentinien durch das Andengebirge geformt. Das bedeutet lange Stücke Niemandsland. Wir kommen wieder in Chile über eine schöne teils befestigte Route über das Andengebirge. Villarrica is ein herrlichen Ort und liegt am See, in die Nähe befinden sich zwei Nationalparks.
Leider geht eine Eindrucksvolle Motorradreise zur Ende.
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TAG 19: Transfer Villarrica – Temuco –Abflug (Chile)
Du bekommst einen Transfer von 80 Km zum Flughafen in Temuco für Deinem Flug nach Hause.
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Tag 20: Ankunft DE/CH/AT
Änderungen der Route kann an die jeweils aktuellen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden.
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- Änderungen der Route kann an die jeweils aktuellen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden -
* Diese Reise wird in zwei Richtungen angeboten. Von Temuco/Villarrica über Ushuaia nach Puerto Natales (Nord-Süd) und umgekehrt (Süd-Nord):