Erlebe die ultimative motorcycle tour in Kenia – drei Wochen Abenteuer pur für Enduristen. Jetzt buchen und Offroad-Action genießen!
Preise
| Upgrade NO 1. Mit Leihmaschine: "All in" (einmalig) | €4.939,00 |
| Upgrade NO 2: Im Orga Geländewagen pro Teilnehmer (einmalig) | €249,00 |
Leistungen
Beschreibung
Thierry Sabine, Gründer der legendären Rallye Paris–Dakar, prägte den Satz „If life gets boring, risk it“ und führte seine Fahrer über 6.000 Kilometer von Europa bis nach Dakar. Die bevorstehende Äquator-Expedition ist zwar weniger spektakulär und gefährlich, dennoch mit ähnlich hoher Distanz eine herausfordernde Motorradsafari. Innerhalb von drei Wochen legen wir auf dieser geführten Motorrad-Tour ungefähr 6.000 Kilometer quer durch das südliche Afrika zurück – ein Abenteuer voller staubiger und schlammiger Passagen, körperlicher Anstrengungen und einzigartiger Erlebnisse, die tief in Erinnerung bleiben.
Im Gegensatz zum zweiten Abschnitt der Transafrika-Expedition ist diese erste Etappe weniger extrem, jedoch nur für Teilnehmer geeignet, die bereit sind, Staubwolken, Schlamm und das echte Abenteuer im Körper zu spüren. Diese Kombination aus Straßen- und Offroad-Terrain führt uns durch Südafrika, Lesotho, Eswatini (Swasiland), Simbabwe, Malawi, Tansania und endet schließlich in Kenia. Obwohl die Strecke eigentlich drei Monate erfordern würde, erfolgt die Durchquerung intensiv in nur drei Wochen. Jeder Tagesbeginn mit Sonnenaufgang bringt neue Herausforderungen, die bis zum Sonnenuntergang andauern, bevor am nächsten Morgen der Motor erneut gestartet wird.
Leistungsübersicht – Overcross Expeditionen
Diese Reise versteht sich als Expedition und nicht als klassische Pauschalreise. Overcross organisiert weltweit Touren, die erfahrenen Abenteurern authentische Erlebnisse mit unvorhersehbaren Natur- und Kulturbedingungen bieten – ungeschönt und real. Aufgrund der Expeditionseigenschaften können Wetter, politische Situationen, technische Probleme sowie Straßenverhältnisse jederzeit Änderungen bei Route, Etappen und Unterkünften notwendig machen. Overcross übernimmt die Planung, Durchführung und logistische Betreuung, gibt jedoch keine feste Garantie auf exakte Abläufe.
Charakter der Reise
Die Tour richtet sich an eigenverantwortliche Reisende mit Abenteuergeist und Flexibilität. Es handelt sich um keine standardisierte Dienstleistung nach EU-Pauschalreise-Richtlinien, sondern um ein gemeinschaftlich geführtes Expeditionserlebnis mit erfahrenem Guide-Team. Das Unerwartete ist hier Teil des Programms, nicht die Ausnahme. Die Teilnehmer sind für ihre Ausrüstung, Fahrweise und Gesundheit selbst verantwortlich. Vorausgesetzt werden technische Vorbereitung, körperliche Fitness und mentale Belastbarkeit.
Wichtiger Sicherheitshinweis
Während der Reise können Risiken in den verschiedenen Ländern auftreten. Es wird dringend empfohlen, die aktuellen Sicherheits- und Reisehinweise des Auswärtigen Amts vor Abreise zu prüfen: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit
Anreisetag: Transkontinentalflug nach Südafrika
Der Start erfolgt mit der Landung am OR Tambo Flughafen bei Johannesburg um 7 Uhr morgens. Nach dem Frühstück trifft sich die Gruppe mit dem Begleitteam. Anschließend geht es gemeinsam weiter nach Kapstadt, wo wir um 11 Uhr eintreffen. Von dort aus fahren wir zum Lager, um den Zoll zu erledigen und die Motorräder in Empfang zu nehmen. Nach der technischen Kontrolle geht es zum Abendessen. Entgegen der Erwartungen übernachten wir nicht luxuriös, sondern kampieren mit den Motorrädern vor den Toren Kapstadts.
Start der Süd-Äquator-Tour
Das offiziell erste Bild der Tour entsteht am Kap der Guten Hoffnung bei Sonnenaufgang – ein Moment, den die Teilnehmer so jung und motiviert nie wieder erleben werden. Um 9 Uhr rollen wir los. Kurze Pausen wie bei Joe’s Safari Camp an der False Bay und am malerischen Chapman's Peak Drive bieten Gelegenheit für erste Aufnahmen. Über die berühmte Garden Route gelangen wir zur Mosel Bay, wo wir unsere erste herzhafte Mahlzeit einnehmen. Während der nächsten 21 Tage wird das tägliche Verpflegungsfenster begrenzt sein – eine Herausforderung, die einige Überflüssige Pfunde auf der Strecke lässt. Den ersten Tag beenden wir entspannt in George mit einem klassischen Sundowner.
Ritt durch die Garden Route und Kultstätten
Am zweiten Tourtag packen wir das Camp zusammen und folgen der Garden Route auf Asphalt und Schotter. Tiefgründige Gespräche entstehen während der Fahrt. Nach etwa 500 Kilometern erreichen wir das Grab von „Harry Potter“ – ein Andachtsort und die Gelegenheit für eine kurze Rast. Frisch ausgeruht bereiten wir uns auf den nächsten Tag vor, der weitere Abenteuer in Südafrika bringt.
Aufstieg ins Königreich Lesotho
Früh am Morgen erfolgt der Aufbruch zum 60 Kilometer entfernten Hofmeyr, einem Durchgangsort für Verpflegung und Treibstoff. Die heutige Etappe ist mit rund 650 Kilometern die längste und anspruchsvollste der ersten Woche. Auf Bundesstraßen durch KwaZulu-Natal führt die Route zur Grenze des Königreichs Lesotho.
Enduro-Abenteuer: Sani Pass und historische Gefechtsfelder
Der frühe Start bringt uns auf den berühmten Sani Pass, den höchsten Punkt unserer Expedition. Nach einem stärkenden Kaffee genießen wir den Abstieg über den meistbefahrenen Pass Lesothos mit spektakulären Ausblicken. Am Fuße der Drakensberge überschreiten wir erneut die Grenze zu Südafrika und erreichen die historischen „Battlefields“. Hier, in den ehemaligen Schlachtfeldern des Zulukriegs von 1879, endet der fünfte Tag der Reise und bietet einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte der Region.
Weiterfahrt durch Swasiland
Nach einem kurzen Briefing starten wir in Richtung Königreich Eswatini (ehemals Swasiland). Die Strecke führt überwiegend über asphaltierte Straßen vorbei am Hlane Royal National Park, bekannt für große Herden von Löwen, Elefanten, Nashörnern und Giraffen.
Tagesziel: Grenzregion zum Krüger Nationalpark
Der letzte Tag des Jahres beginnt ruhig mit Frühstück und Packen, bevor wir 220 Kilometer durch die Wälder Swasilands bis nach Hazyview fahren. Hier erwarten uns entspannte Unterkünfte und die Gelegenheit, Kraft für den nächsten Abschnitt zu tanken.
Grenze zum Krüger Nationalpark und Fahrt ins nördliche Südafrika
Startklar nach dem Frühstück geht es aufmerksam entlang grüner Landschaften und tropisch anmutender Wälder. Nach über 3.000 zurückgelegten Kilometern haben wir bereits die Provinzen Western Cape, Eastern Cape, KwaZulu-Natal, Mpumalanga und Limpopo durchquert. Nun steuern wir die Grenze zu Simbabwe an.
Durch Simbabwe – Land der Shona und Geschichte
Nach den Zollformalitäten starten wir mit unseren Motorrädern Richtung Masvingo. Ein Highlight ist der Besuch der Great Zimbabwe Ruinen, ein bedeutendes kulturelles und historisches Denkmalsfeld. Nach einem eindrucksvollen Tag voller Eindrücke fahren wir weiter in nördlich-nordwestlicher Richtung und erholen uns für die kommenden Etappen.
Adrenalinkick an den Victoria Fällen
Der Tag beginnt früh mit dem Einpacken aller Ausrüstungen. Auf abwechslungsreichen, teilweise unvorhersehbaren Offroad-Passagen gelangen wir zum Hwange Nationalpark, wo je nach Gruppendynamik eine Safari stattfinden kann. In Simbabwe sind Enduro-Strecken selten, weshalb diese Abschnitt für jeden Fahrer eine besondere Herausforderung darstellt – ein wichtiger Punkt für alle, die sich für diese Abenteuer-Motorradreise anmelden.
Auf den Spuren von Cecil Rhodes – Victoria Falls Bridge
Der Morgen startet mit Kaffee und Bike-Check, bevor wir die Victoria Falls Bridge überqueren – eine beeindruckende Brücke aus englischem Stahl und Holz, erbaut 1903. Sie dokumentiert einen Meilenstein des legendären „Cape to Cairo“-Plans von Cecil Rhodes.
Junges Sambia entdecken
Sambia, unabhängig seit 1964, ist geprägt von einer vielfältigen Bevölkerung und einer hohen HIV-Infektionsrate. Die Kommunikation erfolgt hauptsächlich in Englisch sowie vielen lokalen Sprachen wie Nsenga und Tumbuka. Auf unserer Route hinterlassen wir keine historischen Fußstapfen, sondern eigene Spuren.
Enduro-Expedition entlang des Malawi-Sees
Mit Tagesanbruch fahren wir nordostwärts durch Sambia bis zur Grenze nach Malawi. Die Wartezeiten am Grenzposten bieten Zeit für Erfrischungen und kleine Erledigungen. Sollte die Abfertigung schnell vonstattengehen, bleibt mehr Zeit für die weiteren Highlights dieser Tour.
On- und Offroad durch Malawi und Tansania
Der Sonnenaufgang am malerischen Malawi-See wird bei einer Tasse Kaffee genossen, bevor die Route entlang der westlichen Uferseite des rund 30.000 Quadratkilometer großen Sees verläuft. Die Grenze zu Tansania wird im entspannten „pole pole“ (Swahili für „langsam“) Stil passiert. Während der Grenzabfertigung bietet sich Gelegenheit, den Songwe-Fluss zu beobachten.
Ngorongoro-Krater am Horizont
Nach einem Kaffee direkt von der Plantage passieren wir Tansania in Richtung Arusha. Optional besteht die Möglichkeit, den berühmten Ngorongoro-Krater zu besichtigen – ein weiterer Höhepunkt dieser Abenteuerreise.
Letzte Etappe nach Kenia
Mit dem Tagesanbruch startet die finale Phase durch die Weiten Afrikas bis zur Grenze nach Kenia am Fuße des Kilimandscharo und dem Mount Longido. Nach dem Grenzübertritt erreichen wir Nairobi für einen gemeinsamen Abschlussabend. Bei einem kenianischen „Tusker“-Bier und traditionellem „Nyama Choma“ (gegrilltem Fleisch) lassen wir die Expedition ausklingen, bevor die Heimreise am nächsten Tag beginnt.
Diese Motorrad-Expedition in Kenia und den angrenzenden Ländern bietet eine einzigartige Kombination aus adrenalingeladener Endurofahrt, faszinierenden Landschaften, kulturellen Begegnungen und gemeinschaftlicher Abenteuerlust. Ideal für erfahrene Motorradfahrer, die ein intensives, authentisches Erlebnis suchen.