Erlebe die legendäre Rallye Dakar auf einer einzigartigen motorcycle tour in Marokko – jetzt Abenteuer sichern und Offroad-Expedition starten!
Preise
| Fahrer im eigenen Geländewagen | €6.229,00 |
| Beifahrer/in | €2.989,00 |
| Zusatzoptionen | €0,00 |
| Motorradmiete Yamaha XTZ 700 Ténéré / Person | €3.059,00 |
| Motorradtransport von Dakar nach Tübingen ohne Versicherung | €400,00 |
Leistungen
Beschreibung
4x4-Expedition: Von Nordmarokko über das Atlasgebirge bis Dakar
Diese geführte 4x4-Expedition verbindet Nordmarokko mit der senegalesischen Hauptstadt Dakar und bietet dabei eine abwechslungsreiche Offroad-Erfahrung zwischen Atlantikküste, Sahara und Sahelzone. Nach einem gemeinsamen Abendessen auf dem berühmten Djemaa el Fna in Marrakesch verlassen wir den historischen „Platz der Toten“ und passieren den Titzi N'Test Pass. Dabei überqueren wir das Atlasgebirge, bevor wir in die Hamada-Ebenen am Rand der Sahara gelangen.
Die Route führt auf ausgewählten Abschnitten entlang ehemaliger Versorgungsetappen der Rallye Paris-Dakar, sowohl on- als auch offroad, durch die Westsahara bis hin zur wilden Atlantikküste und weiter nach Mauretanien. Die Reise fordert vollen Einsatz, besonders in Mauretanien, wo Asphalt selten ist und Offroad-Passagen dominieren. Die Expedition kann ab Paris mit 21 Reisetagen oder ab Algeciras mit 17 Reisetagen gebucht werden, wobei das Ziel stets Dakar, die pulsierende Hauptstadt Senegals, ist.
Wichtig: Dies ist keine touristische Pauschalreise, sondern eine echte Abenteuerexpedition. Übercross organisiert und begleitet diese Touren weltweit mit erfahrenen Guides, garantiert jedoch keine festen Etappen, Unterkünfte oder genaue Fahrzeiten. Flexibilität und Improvisation sind wesentliche Voraussetzungen. Wetter, politische Lage oder technische Herausforderungen können jederzeit Änderungen erforderlich machen.
Organisation und Sicherheit
Overcross übernimmt die Planung, Koordination, Bereitstellung der Expeditionsleitung sowie die Unterstützung bei Visa- und Grenzformalitäten. Die Verantwortung für Fahrzeug und Ausrüstung sowie die persönliche Sicherheit obliegt jedem Teilnehmer selbst. Die Reisen richten sich an abenteuerlustige Personen mit technischer Erfahrung, körperlicher Belastbarkeit und mentaler Stärke. Teilnehmer sollten die aktuellen Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts vor Reiseantritt prüfen.
Der Reiseverlauf im Überblick
Tag 1: Paris – Treffpunkt am Eiffelturm
Der Startschuss fällt am frühen Morgen vor dem Eiffelturm in Paris. Nach Begrüßung und Einführung geht es zunächst zur Dune du Pilat bei Arcachon, Europas höchster Wanderdüne (110 m hoch, 2,7 km lang). Abends steht ein entspanntes Fischessen am Hafen auf dem Programm.
Tag 2: Über die Pyrenäen nach Burgos, Spanien
Nach dem ersten Atlantikblick führt die Strecke über die Pyrenäen und die Hochebene der Iberischen Meseta bis in die historische Stadt Burgos. Eine gemütliche Übernachtung mit Tapas und regionalem Bier rundet den Tag ab.
Tag 3 & 4: Sierra de Gredos und Sevilla
Die Route windet sich durch die wenig besiedelten, kargen Landschaften Nordspaniens, die an amerikanische Offroad-Gebiete erinnern. Nach einem Zwischenstopp in Talavera de la Reina erreichen wir frühzeitig Sevilla. Dort bleibt Zeit zur Erkundung der weitläufigen und historisch bedeutsamen Altstadt.
Tag 5: Fährüberfahrt und Ankunft in Marokko
Frühmorgens verlassen wir Sevilla, um zum Fährhafen bei Gibraltar zu gelangen. Dort kommen weitere Expeditionsteilnehmer hinzu. Nach Zoll- und Einreiseformalitäten erreichen wir das marokkanische Hinterland bei Tanger Med und schlagen unser erstes Camp in Afrika auf – der Beginn der echten Abenteuerreise.
Tag 6: Von der Atlantikküste ins Atlasgebirge
Die Tour verläuft entlang der Küste bis Rabat, dann über Nebenstraßen in die Ausläufer des Atlasgebirges. Die Bergregion erstreckt sich über etwa 2.300 Kilometer durch Nordafrika. Der Verkehr ist lebhaft und herausfordernd, sodass volle Konzentration beim Fahren erforderlich ist. Am Abend campen wir nahe der Cascades de Ouzoud.
Tag 7: Relaxter Tag mit Gelegenheit für Wartung und Erkundungen
Ein entspannter Fahrtag gibt Raum zum Genießen der Umgebung und zur Fahrzeugpflege. Die Route bleibt dabei landschaftlich reizvoll und bereitet auf die kommenden Bergpässe vor.
Tag 8: Asni und die Überquerung des Tizi n’Test
Wir passieren das Bergdorf Asni am Fuße des Jebel Toubkal (4.167 m), Nordafrikas höchstem Berg. Die Fahrt auf der einspurigen Straße über den Tizi n’Test Pass nach Taroudant ist landschaftlich spektakulär, wobei verschiedenste Verkehrsteilnehmer vom Esel bis zum schweren LKW begegnen können. Trotz kurzer Distanz ist die Fahrt anspruchsvoll und dauert den ganzen Tag.
Tag 9: Kultur und Offroad-Erlebnis im Atlas
Die Fahrt durch das Atlasgebirge verbindet afrikanische Kultur mit technischem Fahrspaß. Die Straße bleibt herausfordernd und vermittelt authentische Eindrücke der Region.
Tag 10 & 11: Durch die westlichen Ausläufer der Sahara bis Smara
Die Expedition führt über zwei Tage auf größtenteils unbefestigten Wegen in die Wüstenstadt Smara. Dabei überqueren wir die umstrittene Grenze zwischen Marokko und der ehemaligen spanischen Westsahara, spürbar an den lokalen Sprachen und Bräuchen. Die Übernachtungen erfolgen flexibel im Zelt, abhängig vom Fortschritt.
Tag 12: El Aaiún – Metropole der Westsahara
Auf staubigen Pisten entlang des Saguia el-Hamra Flusses erreichen wir den Atlantik und die größte Stadt der Westsahara. Ein später Nachmittag am Meer bietet Gelegenheit zur Erholung, bevor wir auf einem Campingplatz mit Duschen übernachten.
Tag 13 & 14: Durchquerung der Sahara in Westsahara und Mauretanien
Wir durchqueren zwei Tage lang die Wüste entlang der Westsahara und Mauretaniens. Je nach Gruppendynamik wählen wir zwischen der reinen Sahara-Route oder einer entspannteren Strecke entlang der Küste Richtung Dakhla mit Sandstränden und Surferatmosphäre.
Tag 15: Einreise nach Mauretanien ins Niemandsland
Die Einreiseformalitäten in Mauretanien an einem abgelegenen Checkpoint nehmen Zeit in Anspruch. Nach der Grenze schlagen wir unser Camp inmitten der Dünen auf und tauchen tief in die Wüstenwelt ein.
Tag 16 & 17: Offroad-Passage entlang der Eisenerzbahn zur Oasenstadt Atar
Auf der rund 700 km langen Strecke des mauretanischen Eisenerzzugs legen wir etwa die Hälfte offroad zurück, bevor wir Atar erreichen. Die herausfordernde Route führt durch karge Landschaften. Atar gilt als historische Hochkulturstätte der Mauren, die dem Land seinen Namen gaben.
Tag 18: Von der Wüste ans Meer – Fahrt nach Nouadhibou
Wir verlassen die Sahara und fahren zurück zur Küste, durchqueren dabei noch einmal teils wüstenhafte Teilabschnitte, bevor wir am Strand campen. Der Atlantik hier zählt zu den fischreichsten Gewässern weltweit – Angelmöglichkeiten inklusive.
Tag 19: Offroad-Fahrt entlang des Strands nach Nouakchott
Die historische Route zur mauretanischen Hauptstadt verläuft teils über den festgefahrenen Sandstrand der Atlantikküste. Die Trasse ist abhängig von Gezeiten und erfordert präzise Planung. Die Landschaft zeichnet sich durch weite Strände, Fischerlager und spärliche Siedlungen aus. Nouakchott, politisches und wirtschaftliches Zentrum mit rund der Hälfte der Landesbevölkerung, ist das Tagesziel.
Tag 20: Überquerung des Senegal-Flusses in die Sahelzone
Wir bewegen uns auf staubigen Pisten durch zunehmend grünere Landschaften entlang des Senegal-Flusses, der dem Land seinen Namen gibt. Ein Nationalpark mit Vogelreservat bietet Sightseeing-Möglichkeiten, während sich die Vegetation von Wüste zu Sahel verändert. Unser Lager schlagen wir nahe Saint-Louis auf, einer auf einer Insel im Flussdelta gelegenen Stadt mit gut erhaltener Kolonialarchitektur.
Tag 21: Ankunft in Dakar am Lac Rose
Der letzte Fahrtabschnitt führt uns von Saint-Louis nach Dakar, teilweise erneut über Strandabschnitte. Das Expeditionziel ist der rosafarbene Salzsee Lac Rose am Stadtrand Dakar, wo der offizielle Abschluss mit gemeinsamer Abendveranstaltung stattfindet. Danach besteht die Möglichkeit, den Geländewagen per Container nach Europa verschiffen zu lassen oder die Rückfahrt über Marokko anzutreten.
Fazit:
Diese abenteuerreiche 4x4-Expedition quer durch Nord- und Westafrika verbindet intensive Offroad-Erfahrungen mit kulturellen Höhepunkten, landschaftlicher Vielfalt und authentischer Begegnung. Sie ist konzipiert für erfahrene Fahrer auf einem geführten Motorrad- oder Fahrzeug-Adventure-Tour-Format, die Wert auf Flexibilität, Eigenverantwortung und genuines Abenteuer legen. Ein Motorrad- oder Geländewagen-Highlight für Entdecker!